12 Thesen zur für das Kreuz – ein offener Brief an Europe4Christ

Wer hätte gedacht, dass ich 3 Tage nach meinem Beitrag Gelegenheit habe, meine Ansage zu überprüfen – leider. Denn wenn ich auch hinter der Initiative Europe4Christ stehe – und unterschrieben habe – , heißt das nicht, jede Aussage des Vereins zu stützen. Konkret geht es um die bei kath.net und ZENIT veröffentlichten „12 Thesen für das Kreuz im öffentlichen Raum“. Am Ende des Beitrags findet sich der Versuch, eine reduzierte Anzahl an Thesen zu formulieren.

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Die Ansage lautete, dass sich Christen gut überlegen sollen, was sie in Sachen „Kruzifix-Streit“ vorbringen, denn sobald man sich mit gesellschaftlichem und juristischem Widerstand konfrontiert sieht, ist es verwerflich, mit Bauchgefühlen oder Halbwahrheiten zu kontern. Sehe wir uns einige Thesen genauer an:

2. Kreuze zu demontieren ist eine Verletzung auf derselben Ebene, wie es das Anbringen des Kreuzes für die Atheisten ist. [auf Europe4Christ sind 2. und 3. zusammengefasst...] 3. Die leere weiße Wand ist auch eine ideologische Aussage – vor allem dann, wenn sie vorher jahrhundertlang nicht leer war. Ein „wertneutraler“ Staat ist eine Fiktion, die oft propagandistisch benützt wird.

Das ist – mit Verlaub – eine Ansammlung von Halbsätzen. Wenn es die Absicht ist, gehört zu werden, dann kommen wir um eines nicht herum: Das Vorhandensein und Anbringen von Kreuzen im öffentlichen Raum wird mit Berufung auf die EMRK bekämpft. Wie sinnvoll ist es da – auf juristisch-politischer Ebene – mit der nicht auszuschließenden politischen Konsequenz (Abnahme der Kruzifixe) zu antworten?

Schließlich soll der Propaganda-Vorwurf den mit Nachdruck vertretenen Anspruch nach einer religionsfreien Gesellschaft entkräften? Wo bleibt die Aufforderung an die „nichtgläubige Fraktion“ der Gesellschaft, sich zu den aktuellen Humanismus-Manifesten (Schmidt-Salomon etc.) zu bekennen oder auch zu distanzieren? Und wenn es kein Bekenntnis gibt (was sehr wahrscheinlich ist, nach vielen Jahren Diskussion mit Atheisten weiß ich, wovon ich spreche), dann ist und bleibt die EMRK das zu adressierende Medium, worauf es nur eine juristisch untermauerte Argumentation geben kann.

4. Ein angebliches Recht, nicht mit religiösen Inhalten konfrontiert zu werden, kann also nicht stärker sein als das Recht zur freien Religionsausübung.

Das sieht man auf den ersten Blick, hier liegt keine These vor, bestenfalls eine wirkungslose Feststellung. Zudem geht es nicht um ein angebliches Recht, sondern um einen behaupteten Anspruch. Ein Anspruch ist wesentlich leichter anzugreifen, warum will es uns die Initiative schwerer machen als es ist?

5. Die Staaten, welche Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet haben, verstanden unter dem „Recht auf Religionsfreiheit“ mit Sicherheit nicht eine „Freiheit von Religion“.

Hier lesen wir nichts als eine historische Randnotiz. Rechtsgrundsätze kommen im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext zur Anwendung – vergessen wir diese „These“ ganz schnell.

6. Juristen sprechen von der „slippery slope“ (Achtung Glatteis!): Wehret den Anfängen! Heute sind von dem Bildersturm Institutionen betroffen, morgen das Halsketterl außerhalb meiner Wohnung!

Das ist eine annehmbare Motivation, die gesellschaftliche Auseinandersetzung zu suchen, aber doch keine These!

7. Statt religiöse Intoleranz zu bekämpfen, wird die Religion in Form ihrer Symbole bekämpft.

Jetzt schlägt’s dreizehn, was hat denn solch eine „These“ hier zu suchen? Ist das unangebrachte Selbstkritik im Rahmen eines Manifestes für das Kreuz? Oder das Angebot an die Gesellschaft, gemeinsam gegen religiöse Intoleranz vorzugehen? Vergessen wir somit diesen Punkt ganz schnell, er führt uns wirklich nicht weiter.

8. Man kann nicht politische Probleme bekämpfen, indem man die Religion bekämpft.

Diese „These“ ist nichts als eine fragwürdige Formel und wirklich fehl am Platz. Seit wann steht das Kreuz in direktem Zusammenhang mit politischen Problemen? Doch höchstens in der Auseinandersetzung mit dem Islam, doch warum sollten wir an dieser Stelle auf einen politisch-religiösen Disput hinweisen, der ohnehin in halbwegs geordneten Bahnen verläuft?

9. Antireligiöser Fundamentalismus macht sich zum Komplizen religiöser Fundamentalismen indem er sie durch Intoleranz provoziert.

Endlich eine These, möchte man ausrufen! Und doch schwingt auch hier etwas Kontraproduktives mit: Die Verunglimpfung der Verfechter des religionsfreien Raumes einerseits, und dann die Angst vor den Fundamentalisten der eigenen Seite! Warum bleibt man nicht den Fakten treu? Statt „Antireligiöser Fundamentalismus“ sollte es bestenfalls heißen: „Antireligiöse Agitation gesellschaftlicher Kleingruppen“. Am schlimmsten ist aber, dass man die Chance einer glaubwürdigen Absage an jede Art von Fundamentalismus verpasst hat!

10. Das Christentum drängt seiner Natur gemäß nach außen – es kann sich niemals als Privatsache abtun oder ins Ghetto sperren lassen!

Das ist eine wahre Aussage – und dennoch eine unbrauchbare These. Dem Gegner des Kreuzes geht es um eine konkrete Sache (Abmontieren der Kruzifixe), was soll also der Hinweis auf die Natur des Christentums. Dies kann ich nur als wichtigen Aufruf an die eigenen Reihen verstehen, im Sinne der missio für das Kreuz im öffentlichen Raum zu sein! Aber es ist keine These, um – von der Gegenseite – gehört zu werden.

11. Die betroffene Bevölkerung möchte mehrheitlich die Kreuze behalten! Es ist auch demokratiepolitisch problematisch, Einzelinteressen so eklatant den Vorrang einzuräumen.

Eine Behauptung zur gegenwärtigen Sitation ist das, mehr aber auch nicht. Und welches Demokratieverständnis liegt hier vor? Das vorliegende Kruzifix-Urteil, schreibe ich in Richtung Europe4Christ, wurde auf europäisch-juristischer Ebenen erreicht, und wird (zunächst in Italien) auf demokratiepolitischer Ebene weiterzuverhandeln sein – auch Punkt 11. ist ein unbrauchbarer Hinweis.

12. Das Kreuz ist das Logo Europas. Es ist ein religiöses Symbol, aber doch wesentlich mehr als das.

Na also! Wir treffen doch noch auf eine These. Was unbedingt am Anfang stehen sollte, taucht als allerletzter Punkt auf…

Das Kreuz ist in zweifacher Hinsicht mehr als ein Symbol: Zum einen ist es de facto zu einem kulturellen Symbol Europas geworden, so hat das Christentum über 2000 Jahre auf keinem Kontinent mehr Bedeutung gehabt als auf europäischen Boden – dies lässt sich eindrucksvoll untermauern. Zum anderen ist es das Sinnbild für jenen Menschensohn, der zusammen mit seinem Vater die Abkehr von Gott als die einzig unumkehrbare Sünde bezeichnet hat – deswegen wird das Kreuz bekämpft, aus keinem anderen Grund.

Was bleibt also von den 12 Thesen? – Hier nun ein Vorschlag im Sinne von „weniger ist mehr“.

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Die folgenden 6 Thesen laden ein zur Diskussion:

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  1. Das Kreuz ist das über 2000 Jahre historisch gewachsenen Logo Europas. Es ist ein religiöses Symbol und hat in kulturhistorischer Hinsicht einen festen Platz in der europäischen Gesellschaft.
  2. Alle bestehenden christlichen Institutionen zusammen (Kirchen, Klöster, Gemeinschaften, Schulen, Spitäler, Hospize, etc.) leisten einen maßgeblichen, unverzichtbaren und öffentlichen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft. Allein daraus ergibt sich ein Anspruch auf das Wahrzeichen des Christentums im öffentlichen Raum.
  3. Das Recht auf Religionsfreiheit kann nur seine Ausübung bedeuten – nicht die Freiheit von Konfrontation. Sinn der Religionsfreiheit ist es nicht, eine Gesellschaft zu schaffen, die religionsfrei ist.
  4. Der behauptete Anspruch, öffentlich nicht mit religiösen Inhalten konfrontiert zu werden, wird auf juristischer Ebene unter Berufung auf die EMRK und die Verfassung einzelner Staaten bestritten.
  5. Jede Initiative gegen das Kreuz ist daraufhin zu prüfen, ob der Widerstand gegen Jesus Christus der eigentliche Beweggrund ist. Der seit jeher bekannte Anspruch des christlichen Gottes auf alle Menschen kann nicht zum Verhandlungsgegenstand gemacht werden.
  6. Eine glaubwürdige Initiative für das Kreuz als religiöses und starkes kulturelles Symbol lehnt jede Form von Fundamentalismus auf das Schärfste ab. Das Recht auf das Kreuz beruht auf religiösen, historischen und demokratischen Grundlagen.

Ein Coup im Kampf gegen das Kreuz?

25 Jahre nachdem 1984 in Italien die katholische Religion als Staatsreligion abgeschafft wurde, könnte ein weiterer Angriff gegen das Kreuz gelungen sein. Wer hat etwas anderes  erwartet? Es war eine Frage der Zeit, und nun ist es die italienische Mutter zweier Kinder, Soile Lautsi, deren „skandinavische Langstreckengene“ (S.Lautsi ist finnischer Abstammung) den Weg bis zum europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ermöglicht haben.

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Kruzifixe dürfen in öffentlichen Erziehungseinrichtungen nicht mehr hängen – weil „das Ausstellen eines konfessionellen Symbols die Rechte der Eltern, ihre Kinder nach ihren Überzeugungen zu erziehen, beschneidet – ebenso wie das Recht der Schüler zu glauben oder nicht zu glauben“.

Damit wird – so hat es die Klägerin formuliert – einem „Geist der Laizität“ entsprochen, der andernfalls nicht mehr gewährleistet scheint. Es ist nicht so schwer, sich in die Gedankenwelt eines radikalen Laizismus zu versetzen; dieser interpretiert die Menschenrechte derart, dass sich das Verbot jeglicher religiöser Betätigung außerhalb eines engen, privaten Bereiches ergibt. Noch aggressiver steht es übrigens in allen wichtigen, aktuellen humanistischen Manifesten: Dort wird gleich von einem generellen Verbot religiöser Erziehung in den Familien gesprochen!

Man kann all diesen Entwicklungen doch gelassen gegenüberstehen, weil damit kein Untergang des Christentums eingeleitet wird (entsprechende „Kaliber“ müssen erst gefunden werden) und ausserdem eine begrüßenswerte Nebenwirkung eintritt: Die meisten Kirchen besinnen sich noch viel stärker auf ihre essentiellen Wurzeln und Traditionen; in der Auseinandersetzung mit der Kultur des Todes werden die eigenen christlichen Positionen noch viel klarer und überzeugender formuliert; und alles dient einer positiven Wandlung von partikulären Taufschein-Christen hin zu (selbst)bewußten und aktiven  christlichen Gemeinschaften, die den Zielen einer authentischen Christusnachfolge viel näher kommen.

Dass dieses Urteil europäische Dimensionen hat, wird vom Vatikansprecher Federico Lombardi angesprochen: „Es scheint, als wolle man die Rolle des Christentums für die Formung der europäischen Identität leugnen. Damit könne man unter Katholiken keine Sympathien für die europäische Idee gewinnen.“

Doch wir können diese Herausforderungen sanftmütig und demütig annehmen. Jesus Christus hat uns erlöst, was in aller Welt kann uns – unabhängig davon ob wir uns für Kampf oder Demut entscheiden – aus unserer christlichen Bahn werfen?

Johannes Paul II. hat sich klar dafür ausgesprochen, dass unsere Kreuze draussen in der Welt nicht entfernt werden sollen. Die von mir angesprochene Demut hat nichts mit Resignation zu tun, sondern will – genau wie auch in der kürzlich erfolgten Abtreibungsdebatte – eine konsequente, aber ruhige Überlegtheit an die Stelle unreflektierter Aggression setzen.

Wer dabei mithelfen will, ist herzlich eingeladen, entsprechend zu kommentieren.

Abschließend möchte ich an Worte erinnern, die Johannes Paul II. vor etwas mehr als 10 Jahren an uns gerichtet hat:

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Pflanzt das Kreuz in euer Leben ein – das Kreuz als wahren Baum des Lebens“ (JPII).

Man kann uns Christen vieles nehmen, nicht aber das Kreuz als Zeichen der Erlösung. Lassen wir nicht zu, dass unser Kreuz entfernt wird, weder im Herzen, noch draussen in der Welt. das Kreuz des Heils kann man nicht ausreissen, der Baum des Lebens lässt sich nicht entwurzeln.

Äste und Zweige sind Wege, die wir nehmen können. Die Jahresringe stehen für Erfahrungen, die wir sammeln. so wie die Farbe des Laubes der Natur gehorcht, heißt unser Weg Farbe bekennen: Wir bekennen uns zu Christus, zum Kreuz, und zur Erlösung.

Das Kreuz als wahrer Baum des Lebens. der Baum als lebendiges Symbol. Das Kreuz nicht als totes Andenken, unser Leben nicht als Fotokopie. Pflanzen wir das Original mitten in unser Herz. Dieses kostbarste aller Andenken, das in uns weiterlebt, Tag für Tag.

Ein Baum bedeutet Leben, Größe und Kraft. Oder wie viele Bäume habt ihr schon ausgerissen? Der Baum zeigt uns Stärke, und das Kreuz gibt uns Kraft. Mit dieser Stärke im Herzen überwinden wir jedes Hindernis. Wir erfahren das lebendige und starke Kreuz.

Lebensgeschichten zeigen uns, wie Menschen heranreifen. Wir sind noch keine reife Frucht, aber das Licht Jesu lässt uns wachsen. Mit dem Baum des Lebens im Herzen, reifen wir am Kreuz. Dieser Baum des Lebens stärkt uns, damit unser Tun Früchte trägt.

 

(Die Botschaften stammen aus der Ansprache des Papstes 1998 am Heldenplatz in Wien. Einige Textstellen wurden ergänzt. Die Originalrede ist über die Seite des Vatikan abrufbar, Punkt 8. JPII-Wien-1998)

Seelen im Fegefeuer, wirklich? (Allerseelen)

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Auf einen Franzosen geht er also zurück, der Allerseelentag. Aber nicht gerade auf irgendeinen: Odilo von Cluny (962-1049) stand als 5. Abt von Cluny einem wahrem Kloster-Imperium vor und wurde aufgrund eines langen und äußerst wirkungsreichen Lebens 1345 heilig gesprochen.

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„Wir brauchen keine Heiligen“ (Allerheiligen)

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„Also wir sind schon gut beraten dabei zu sagen: Wir brauchen keine Heiligen“ lautet der letzte Satz eines Interviews mit Michael Bünker, dem Bischof der Evangelischen Kirche in Österreich. So einfach ist das, wir brauchen keine besonderen Zeugen des Glaubens?

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Wiener Erzbischof als Feuerwerfer…

schönborn-diözesanV-2009…die Überschrift knüpft – wie Leser dieses Blogs unschwer bemerken – an das letzte Posting Ein berühmter Mann als Feuerwerfer an. Nach dem feurigen Evangelium von gestern hat der Wiener Erzbischof das Wort.
Mit der Initiative „Apostelgeschichte 2010“ will Christoph Kardinal Schönborn ein neues Kapitel Kirchengeschichte beginnen, und legt ein erstes Bekenntnis vor der heute beginnenden Diözesan-versammlung ab, im Wiener Stephansdom vor 1.500 Delgierten und Gästen aus 500 Pfarren.

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Danke an alle für das positive Echo! Gottes Segen und Shalom!!

Von 0 auf 40.000 Besuche in den ersten 13 Monaten, das ist für ein neues „Sparten-Blog“ eine erfreuliche Zwischenbilanz!

Dafür bedanken sich Stefan und Manuela sehr herzlich bei allen Lesern und Kommentarschreibern! Zum festlichen Anlaß präsentieren wir uns heute in folgendem Kleid :-)

jubiläumspinguine

Gottes Segen und Shalom!!!

Ein berühmter Mann als Feuerwerfer

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Es ist Tobak der stärkeren Sorte, was ein sehr bekannter Mann des öffentlichen Lebens vor einem ausgewählten Publikum geäußert hat:

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Deine Mutter hat nicht abgetrieben (Pro Vida in Spanien)

Es ist die größte Demonstration, die Spaniens Hauptstadt seit den Protesten gegen den Irakkrieg erlebt.

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Sünde wider den Heiligen Geist – ist das vorstellbar?

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Das ist ernst gemeint – und das muss es auch. Wenn ich mich zu meinem Glauben bekenne, dann ist es zwingend notwendig, vom einzigen Vergehen zu wissen, dass grundsätzlich nicht vergeben wird…

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Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben. (Lk 12,10)

Die Position ist die eines Testfahrers…
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Gedenktag der Heiligen Margareta Maria Alacoque

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Der 6. November 1672 ist der Tag ihrer feierlichen Gelübde. Am Morgen nach der heiligen Kommunion ritzt sich Margareta Maria Alacoque einen Finger auf und schreibt mit ihrem Blut:

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Gedenktag der Heiligen Teresa von Avila (Theresia von Jesus)

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Teresa von Ávila (Teresa de Cepeda y Ahumada) wurde 1515 in Ávila geboren. In ihrer Familie las man die Heilige Schrift, aber auch Vergil und Cicero: es war die Zeit des Humanismus und der Renaissance. Mit neunzehn Jahren trat Theresia bei den Karmelitinnen von Ávila ein.

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Je größer und klarer diese Erkenntnis ist

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Der Ruf zur Nachfolge ergeht an alle, die an Jesus glauben; aber nicht alle werden zur gleichen Form der Nachfolge gerufen. Nicht jeder muss alles hergeben, was er besitzt, woran er sehr hängt, wie auch nicht jeder zum Martyrium berufen ist.

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Der reiche junge Mann im Evangelium hat Jesus nach dem sicheren Weg zum ewigen Leben gefragt; für ihn hätte die Nachfolge im Verzicht auf seinen ganzen Reichtum bestanden. Woran denken wir bei uns selber, wenn es ums Verzichten geht? Zur wahren Umkehr ist nur der Mensch fähig, der in seiner Seele spürt und weiß: Gott allein ist groß, alles andere ist klein und vergeht.

Je größer und klarer diese Erkenntnis ist, desto dringender die Notwendigkeit, alles daranzugeben und nur Gott zu suchen.

Worauf warte ich? Worauf wartest du? Now is the time, brothers and sisters!

…zum Thema passen die Texte von Dietrich Bonhoeffer wie angegossen – und natürlich zum heutigen Evangelium (Mk 10, 17-30)

Kardinal Schönborn zur Hilfe der Kirche in Fragen des Lebensschutzes

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Christoph Kardinal Schönborn
hat wieder zur europäischen „Kultur des Todes“ (so Papst Benedikt XVI. 2007 in Wien)  Stellung genommen. Da sich dieses Blog in mehreren Beiträgen mit dem Thema Schutz des Lebens, Das Weggeworfene der Gesellschaft und Abtreibung in Österreich beschäftigt hat, ist es naheliegend, den aktuellen Worten des Wiener Erzbischofs entsprechend Raum zu geben:

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Wie Christoph Kardinal Schönborn ausführt, hat die katholische Kirche…

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Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz

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Das Rosenkranzgebet in seiner heutigen Form wurde seit dem 15. Jahrhundert vor allem von den Dominikanern und den Jesuiten  (gefällt mir als ehemaligem Jesuitenschüler ;-) ) verbreitet. Das Rosenkranzfest gilt nicht dem Rosenkranz selbst, sondern der Rosenkranzkönigin, der Jungfrau Maria. Das Fest wurde von dem Dominikanerpapst Pius V. 1572 zur Erinnerung an den Sieg über die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto (7. Oktober 1571) eingeführt. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein (Ungarn) am 5. August 1716 wurde das Fest auf Bitten Karls VI. auf die ganze Kirche ausgedehnt.

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Von der Frühzeit an…

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Ein afrikanischer Priesterseminarist aus Heiligenkreuz: Wann wacht ihr endlich auf?

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Der Autor, ein afrikanischer Christ, registriert mit Entsetzen das kirchenfeindliche Klima in Europa und ist erstaunt, mit welcher Passivität die Christen sich darin fügen.

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In Westeuropa, nehmen wir Österreich als Fallbeispiel, gibt es seit längerem einen heftigen Sturm der Kritik am Christentum, eine antichristliche Strömung. Gläubig zu sein, wird als eine bemitleidenswerte Situation angesehen.

Um es milde auszudrücken: Die meisten Christen warten hilf- und tatenlos auf die vollkommene Zerstörung des bereits angeschlagenen Christentums.

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Wie gehst du mit dem Thema Abtreibung um, mein Land?

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Ein Wochenmagazin dieses Landes hat mit einem schwierigen, traurigen und wichtigen Thema aufgemacht: Abtreibung. Diese ethische Frage, die über Leben und Tod entscheidet, ist überall und immer wieder mit allem Nachdruck auszuloten. Die folgenden Zitate klären über den aktuellen Stand (in Österreich) auf:

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Österreich gehört mit seriös geschätzten 30.000 bis 40.000 Schwangerschaftsabbrüchen im Jahr…

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Therese von Lisieux – Heilige und Mystikerin des “kleinen Weges“

Therese-von-Lisieux

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Die treibende Kraft auf dem berühmten „kleinen Weg“ der Thérèse de Lisieux ist „das Vertrauen und nichts als das Vertrauen.“ Ein Vertrauen, das auf der Liebe beruht. Das Wesentliche dieses „kleinen Weges“ ist die Verschmelzung unseres Vertrauens in Gott mit seinem Heiligen Geist.

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Dieser „kleine Weg“ verwirklicht sich ganz konkret im täglichen Leben. Die Heilige Theresia vom Kinde Jesu legt keinen Wert auf Außergewöhnliches, sie hat das Evangelium im Sinn, einen Weg, …

weiterlesen ‘Therese von Lisieux – Heilige und Mystikerin des “kleinen Weges“’

Kreuzerhöhung in Stift Heiligenkreuz!

kreuzreliquie

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Das Fest der Kreuzerhöhung wurde vergangenen Sonntag im Stift Heiligenkreuz besonders festlich begangen. Hauptzelebrant des Pontifikalamtes war Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.

Im Mittelpunkt des Heiligenkreuzer Kreuzerhöhungsfestes steht die Kreuzreliquie des Stiftes, die bedeutendste ihrer Art nördlich der Alpen.

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„Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung“

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Vorbereitung zur Kreuzerhöhungsmesse

Vorbereitung zur Kreuzerhöhungsmesse

Prozession mit der Kreuzreliquie

Prozession mit der Kreuzreliquie

Co-Zelebrant P. Bernhard

Konzelebrant P. Bernhard Vošicky

Ankunft von Christoph Kardinal Schönborn

Ankunft von Christoph Kardinal Schönborn

Segnung durch Christoph Kardinal Schönborn

Segnung durch den Wiener Erzbischof

Zug Richtung Stiftskirche

Zug der Prozession Richtung Stiftskirche

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Heilige Maria von Magdala, die du Jesus so sehr geliebt hast

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Maria von Magdala,
du hast Jesus mit ganzer Seele geliebt,
dafür ehren wir dich von Herzen.

Christus hat dich gerettet,
von sieben Dämonen befreit;
werden auch wir schon auf Erden erlöst?

Wir wissen es nicht – und halten es aus,
denn Gnade heißt nicht zu wissen,
ob und wann wir beschenkt werden.

maria-magdalena

Das Kreuz tragen zu können,
und wenn es soweit ist, es zu tragen,
darauf kommt es an;

O Jesus, Dich und die Menschen zu lieben,
das ist unser Ziel und unsere Sehnsucht:
Dann ist Deine Gnade nur eine Frage ohne Zeit.
Amen.

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Maria Magdalena: reumütig, demütig und entschlossen

maria-magdalena

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„Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen“
(Lk 8,1-2).

Weiterhin sehen sich viele Frauen in den katholischen und orthodoxen Kirchen benachteiligt. Andererseits lässt die Bibel keinerlei Rangordnungen erkennen, sondern unterschiedliche Rollen. Im Schreiben  «Mulieris Dignitatem» lesen wir:

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weiterlesen ‘Maria Magdalena: reumütig, demütig und entschlossen’

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Beten ist nicht unsere eigene Leistung, sondern Gnade: Geschenk Gottes in und an uns. Dafür öffnen wir uns vor dem Gebet und im Beten selbst.

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Nimm Dir etwas Deiner kostbaren Zeit, ziehe Dich an einen ruhigen Ort zurück, lass Dich vom Angebot eines gemeinsamen, wöchentlichen Gebets inspirieren - und bete! Entweder allein (dann betest Du „nur“ mit den unten genannten Autoren) oder Du bringst Deine Nächsten mit in den Gebetskreis: Lade sie zu Dir ein, trefft Euch in der Kirche, oder gib einfach unseren Link weiter!

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