Ein Freund hat mich gestern etwas nachdenklich gemacht. Er meinte, auch mit Bezug auf diese Seite, dass die Liebe und die Zärtlichkeit des Herrn oftmals zu kurz kämen, nicht so wirklich zu spüren seien.
Da ist etwas dran. Vielleicht habe ich in den letzten Monaten…
…zuviel mit Atheisten diskutiert. Man findet sich dabei in einer oft harten, argumentativen und nüchternen Sprache wieder, die erst wieder abzustreifen ist…
Bernward (ein guter Freund) hat mich an eine Aussage erinnert, die ich euch nicht vorenthalten möchte: Jeder von uns hat immer schon als Gedanke Gottes existiert. Wir dürfen ganz darauf vertrauen, von Anfang an geliebt und gewollt zu sein. Es sind Gedanken von Papst Benedikt XVI., 2007 in Mariazell:
Wer Gott liebt, weiß, dass es nur eine wirkliche Bedrohung für den Menschen gibt: die Gefahr, Gott zu verlieren. Wir sind nicht das zufällige sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt, jeder ist geliebt. Darin besteht unsere große Würde: nicht nur Ebenbild, sondern auch Söhne und Töchter Gottes zu sein.
Das ist doch eine umwerfende Botschaft. Es kann gar nicht anders sein, Gott ist ein liebender Familienvater, der seine Kinder wünscht, denkt, und über alles liebt. Ein zärtlicher Gott eben.
Mit der Befruchtung wird dieser Gedanke Gottes manifest, er beginnt als Mensch zu existieren. Und ist von da an in der Freiheit dieser Welt, und damit allen Unwägbarkeiten, ob gut oder böse, ausgesetzt.
Bei aller Freude, bei allem Leiden, haben wir die eine große Sicherheit: Wir sind gewollt und geliebt!
Daher dürfen wir, daher sollen wir unseren Herrn loben und preisen (Hohes Lied 1,4):
Komm, lass uns eilen, nimm mich mit dir nach Hause, fass meine Hand! Du bist mein König! Deine Zärtlichkeit gibt mir Freude und Glück. Rühmen und preisen will ich stets deine Liebe, mehr als den Wein!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein Gedanke für diese Woche:
Jeder von uns hat immer schon als Gedanke Gottes existiert. Wir dürfen ganz darauf vertrauen, von Anfang an geliebt und gewollt zu sein.
Wie empfinde ich das?
Wenn ich es nicht so empfinde: Will ich Gott bitten, diese Erfahrung machen zu dürfen?
Hast Du ein Anliegen? Dann bist Du hier richtig!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Bild: flickr.com, alicepopkorn, creative commons-Lizenz

6. Oktober 2008


























Keine Kommentare bisher... Sei der erste, der einen Kommentar hinterlässt!