
Wach bleiben – das ist der Sinn des Advents. Wach werden – das sollte uns in diesen Tagen gelingen. Vielleicht hilft uns die Krise dazu.
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Wir sollen sein wie Türhüter, die wachen…
bis der Hausherr zurückkommt:
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam! (Mk 13, 33-37)
Er soll uns nicht verschlafen und nachlässig vorfinden, wenn er kommt. Vielleicht klopft Er in diesem Advent besonders an meine Türe. Vielleicht will Er mich neu zur Besinnung bringen. Das wäre eine Chance für mich. Das wäre ein guter Advent. Ein echter Neuanfang!
PS: In der Überschrift wird der Beginn des Neuen Kirchenjahres angesprochen!
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Ein Gedanke für diese Woche und unser gemeinsames Beten:
Wie sieht es zu Beginn des Advents in mir aus?
Kann ich den Hinweis zur Wachsamkeit annehmen, als Chance, noch vor Weihnachten und vor dem Neuen Jahr neu anzufangen?
Hast Du ein Anliegen? Dann bist Du genau hier richtig!
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30. November 2008


























Der Sohn Gottes “just a preaching hiker”?
Lieber Gerhard, ich wünsche dir alles Gute mit deiner “Theologie der Vernunft”.
Mein Glaubensleben zeigt mir eine ganzheitliche Erfahrung des Glaubens; da gehören wiederholte Innenschau, nachhaltige Sinnsuche, historisch-kritische Exegese, persönliche Kontakte zu Ordensgemeinschaften, glaubensstarke geistliche Persönlichkeiten und schließlich unmittelbares Erleben von Nächstenliebe ganz wesentlich dazu.
Der vorliegende Text beruft sich unter anderem auf den Wiener Kardinal Christoph Schönborn, übrigens ein enger Vertrauter des von dir so bezeichneten “Cheftheologen der Kirche”.
Die “Lehre der Schrift” ist ein unabdingbarer Teil des Glaubens, dank sei Gott für die reichen Überlieferungen.
Dabei ist mir der Hinweis auf Paulus (egal ob wir uns im Paulus-Jahr befinden oder nicht) wichtig: Er ist gerade durch seine radikale Umkehr ein atemberaubend glaubhafter Botschafter der Gnade und Liebe Jesu Christi, der uns zur Nächstenliebe und Wachsamkeit mahnt.
Einen “Advent der Umkehr” wünscht dir
Stefan
Was sollen alle mahnenden Wort vom “wach bleiben”, wenn wir weiter einem Wanderprediger hinterherhinken, statt wahrzunehmen, was selbst der Cheftheologe der Kireche bekennt:
Beim bibilisch-historischen Jesus geht es um eine universale Vernunft, den Logos allen Lebens/natürlichen Werdens, nicht um eine Schriftlehre.
Echten Advent
wünscht
Gerhard
http://www.theologie-der-vernuft.de