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Vor einer Stunde etwa war ich in der Situation, Papst Benedikt XVI. in einem Kommentar zur neuen Enzyklika zu verteidigen – um anschließend zu merken, dass heute der Gedenktag des Benedikt von Nursia ist! Auch die Mönche des nahen Klosters Heiligenkreuz (im Wiener Wald) haben heute schon ganz sicher mit dem Begründer der berühmten Ordensregel gebetet…
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»Der Liebe zu Christus soll nichts, überhaupt gar nichts vorgezogen werden« (Hl.Benedikt).
Der heilige Benedikt (um 480–547) brach sein Studium in Rom ab und zog sich als Einsiedler nach Subiaco zurück. Nach Jahren in der Einsamkeit sammelten sich zahlreiche Schüler um ihn; es entstanden zwölf kleine Klöster. Im Jahr 529 gründete er auf dem Monte Cassino ein neues Kloster. Hier entstand seine Klosterregel, die bis heute die Richtschnur und Inspiration des abendländischen Mönchtums ist. Er wurde von Papst Pius XII. zum »Vater Europas« und von Papst Paul VI. zum Schutzpatron Europas ernannt.
»Wer im Glauben voranschreitet, dem wird das Herz weit und er läuft in unsagbarem Glück der Liebe den Weg der Gebote Christi« (RB, Prol. 49).

11. Juli 2009



























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