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„Be only all for Jesus
through Mary.
Be holy.
God bless you.„
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„Nur sehr arme und ungebildete Gesellschaften setzen Abtreibung als Mittel zur Geburtenkontrolle ein“, so der ehemalige österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky in einer Stellungnahme aus dem Jahr 1974. Kreisky weiter: „Eine reiche Gesellschaft wie die österreichische, eine blühende Stadt wie Wien muss Rahmenbedingungen schaffen können…
… damit Frauen sich nicht gedrängt fühlen, eine Abtreibung in Betracht zu ziehen.“ Ebenfalls in den Siebzigerjahren spricht Mutter Teresa in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises (Oslo, 11. Dezember 1979) über ihr Lebensthema Armut und Benachteiligung – einschließlich einer besonderen Armut der „ersten Welt“, die ihre Ungeborenen nicht mehr als schützenswert sieht.
Ich glaube, der größte Zerstörer des Friedens ist heute die Abtreibung, weil es ein direkter Krieg ist, ein direktes Töten, ein direkter Mord durch die Mutter selbst. Wir lesen in der Heiligen Schrift, was Gott ganz deutlich sagt: „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ (Jes 49,15-16). So ist das ungeborene Kind in die Hände Gottes eingezeichnet…
Wie sehr wir uns an dieses „geregelte Töten“ mitten in unserer Gesellschaft gewöhnt haben, frage ich mich unwillkürlich, wohlwissend, dass es beispielsweise medizinisch angezeigte Umstände gibt, die den Eingriff der Abtreibung notwendig machen können.
Zunächst und an erster Stelle geht es aber um das legalisierte Töten, dass von vielen Menschen als „Selbstverständlichkeit“ im Sinne eines erkämpften Menschen- und Frauenrechts verstanden wird: Dabei sind die Sinne gegenüber der Menschentötung abgestumpft. Milder im Ausdruck, aber genauso konsequent in der Sache bringt es Papst Benedikt XVI. auf den Punkt, wenn er von der westlichen „Kultur des Todes„ spricht.
In einem 1988 verfassten Schreiben an einen Arzt formulierte Mutter Teresa:
Ich meine, dass das ungeborene Kind [ Anmerkung: das abgetrieben werden soll ] heutzutage das Ärmste unter den Armen ist – das am wenigsten Geliebte – das am wenigsten Gewollte, das Weggeworfene der Gesellschaft.
Weiterführende Gedanken zur gesellschaftlichen Aufarbeitung finden sich in „Wir haben Barmherzigkeit gefunden“ von Christoph Kardinal Schönborn (Erzbischof von Wien), wenn er schreibt:
In Bezug auf den Schutz des ungeborenen Lebens werden wir nur weiterkommen, wenn die millionenfache Bürde der Schuld an den vielen getöteten Kindern der Barmherzigkeit Gottes begegnet. Erst dann kann sie angeschaut, benannt werden. Solange nur der schreckliche Vorwurf bleibt: Wir haben Kinder getötet, muß diese Schuld verdrängt werden! Sie ist zu schwer zu ertragen. Aber als verdrängte bleibt sie. Das gilt von aller Schuld, die nicht der Barmherzigkeit begegnet ist. Wir können es uns „psychohygienisch“ nicht leisten, unsere Schuld zu bekennen, wenn das in die Verachtung und öffentliche Verurteilung mündet. Jesus kann ich es sagen, weil ich weiß: Seine Barmherzigkeit wartet sehnsüchtig auf mich. Die Barmherzigkeit ist von größter Tragweite für unsere Gesellschaft. Erst im Vertrauen in seine Barmherzigkeit muss Schuld nicht mehr verdrängt werden, kann sie zur Sprache und Heilung finden. Wir müssen wieder lernen, die Schuld anzuschauen, im Wissen, dass Gottes Barmherzigkeit auch die größte, schwerste Schuld überwinden kann.
Mutter Teresa empfand großes Mitgefühl für jene, die sich abgewiesen und ungewollt fühlten: ganz besonders das ungeborene Kind, aber auch die abgeschobenen Eltern, die in einem Heim für alte Menschen zurückgelassen wurden, und die vereinsamte Jugend, deren Familien sich nicht um sie kümmert…
Das von Kardinal John Henry Newman verfasste Gebet „Christus ausstrahlen“ war eines der Lieblingsgebete von Mutter Teresa. Sie wählte diesen Text als das erste Gebet, das jeden Tag nach der heiligen Kommunion bei den Missionaries of Charity gebetet wird.
Lieber Jesus,
hilf uns, Deine Güte auszubreiten,
wo immer wir hingehen.
Überf lute unsere Seelen mit Deinem Geist und Leben.
Durchdringe unser ganzes Sein
und nimm es vollständig in Besitz,
damit unser Leben nur ein Ausstrahlen Deines Lebens sei.
Scheine durch uns hindurch,
und sei so in uns, dass jede Seele,
mit der wir in Berührung kommen,
Deine Gegenwart in unserer Seele spüre.Lass sie aufblicken und nicht mehr uns sehen,
sondern nur Dich, Jesus!
Bleibe bei uns, dann werden wir anfangen,
zu leuchten, wie Du leuchtest,
so zu leuchten, dass wir ein Licht für andere sind.Dieses Licht, o Jesus, wird ganz von Dir kommen,
nichts davon wird unseres sein,
Du wirst es sein, der den Anderen durch uns leuchtet.
Lass uns also Dich preisen, wie Du es am liebsten hast,
indem wir für die Menschen um uns ein Licht sind.
Lass uns Dich predigen, ohne zu „predigen“,
nicht durch Worte, sondern durch unser Beispiel,
durch die gewinnende Macht,
den mitfühlenden Einfluss dessen, was wir tun,
die sichtbare Fülle der Liebe,
die unser Herz Dir entgegenbringt.
Amen.
Abschließend ein paar Stichworte zum Lebenslauf der seligen Teresa von Kalkutta, der wir heute gedenken:
Agnes Gonxha Bojaxhiu (1910–1997), Tochter eines wohlhabenden albanischen Geschäftsmannes und einer italienischen Mutter, schloss sich einer Missionskongregation an. In Kalkutta zur Lehrerin ausgebildet, wurde sie Leiterin einer höheren Schule.
Schon 1937 entschloss sie sich, ihr Leben in Zukunft den Ärmsten der Armen zu widmen, es dauerte aber bis 1948, als sie die Erlaubnis erhielt, den Orden zu verlassen und unter den Ärmsten im Slum zu leben und zu arbeiten. 1950 genehmigte der Papst die Gründung der Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe, die damals zwölf Schwestern zählte. Sie verpflichteten sich zum Dienst an Sterbenden, Waisen und (Lepra-) Kranken.
Seit 1952 brachten Mutter Teresa und ihre Mitschwestern mit Erlaubnis der Stadtverwaltung Kalkuttas Kranke und Sterbende im dortigen Kali-Tempel unter, wo sie Pflege und medizinische Betreuung erhielten. 1957 begannen die Missionarinnen der Nächstenliebe ihre Arbeit mit den Lepra-Kranken. Die Gemeinschaft bekam viele Spenden und wuchs, besonders nachdem Mutter Teresa 1979 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. Ihre Seligsprechung war die schnellste der Neuzeit und erfolgte 2003 nur sechs Jahre nach ihrem Tod.
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Hier erfährst du mehr über die (erschreckende!) Situation in unserem Land: Abtreibungsland Österreich

6. September 2009


























@roteGraefin
Willkommen zurück, rote Gräfin!
Es tut mir sehr leid, wenn ich dir „ohne Liebe“ begegnet bin, es ist mir nicht bewusst, aber ich nehme es so entgegen, schließlich wirst du nicht etwas ohne Anlaß vorbringen.
Dass du ausgerechnet Jesus und Maria anführst, kann doch zu einem versöhnlicheren Gespräch führen: Es ist gerade der Aufruf „Mit Maria auf Jesus schauen“, der mein Christsein wieder zum Brennen gebracht hat… Jesus, der in jedem Menschen gegenwärtig ist, will ich mit Marias Hilfe erkennen – und nach seinem Wort handeln lernen…
Ok, keine „Predigt“, und nochmals willkommen!
Na gut. Ich hoffe, dass Du beim nächsten Menschen etwas aufmerksamer bist und es Dir einfach weiter zu Herzen nimmst, wenn es nicht so geklappt hat wie Du Dir das gedacht hast.
Mir aber auf einem fremden und deutlich atheistischen Blog vorzuwerfen ich sei aus der Kirche ausgetreten, fand ich schon ziemlich arg, vor allen Dingen weil es an den Haaren herbei gezogen war.
So etwas vergesse nicht nicht ganz so schnell. :( grummel grummel
Das war ein klassisches Mißverständnis! Ich argumentiere gerne mit dem Hinweis, dass man die Kirche „von innen heraus“ mehr beeinflussen kann, als nach einem Austritt.
Das sollte doch nicht heißen, dass du aus der Kirche ausgetreten wärst!!!
Ich hoffe sehr, dass es jetzt wieder gut ist mit uns :-) !
LG, Stefan
Hallo Stefan,
Diese besondere Liebe zu mir als Ausgegrenzter und Abgeschobener habe ich bei Dir vermisst.
Schade so bleiben leider die Christen in Westeuropa weiter einfach unglaubwürdig.
Aber zum Glück ist der jüngste Tag immer heute und morgen ist auch noch ein Tag und Du hast noch den ganzen Tag zu erkennen, dass Du immer auch in jedem Menschen Jesus und Maria triffst.
Das macht ja die frohe Botschaft aus.
meint rg