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	<title>Kommentare zu: Ein Coup im Kampf gegen das Kreuz?</title>
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	<description>Katholische Spiritualität + Gebete auf einem modernen Blog</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 19:43:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: 12 Thesen zur für das Kreuz &#8211; ein offener Brief an Europe4Christ &#171; zeitzubeten</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-813</link>
		<dc:creator><![CDATA[12 Thesen zur für das Kreuz &#8211; ein offener Brief an Europe4Christ &#171; zeitzubeten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:22:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Gästebuch          &#171; Ein Coup im Kampf gegen das&#160;Kreuz? [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gästebuch          &laquo; Ein Coup im Kampf gegen das&nbsp;Kreuz? [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-810</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:57:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke, Elsa, für deinen Hinweis!
Es wird darüber auch heftig getwittert, die Menschen nehmen Anteil - und die &lt;em&gt;(nicht nur von dir ; - )&lt;/em&gt; geliebten Italiener verleihen ihrem Gefühl und ihrer Meinung Audruck &lt;em&gt;...molto, molto bene...&lt;/em&gt;
Pax et Bonum - für Italien und für dich!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Elsa, für deinen Hinweis!<br />
Es wird darüber auch heftig getwittert, die Menschen nehmen Anteil &#8211; und die <em>(nicht nur von dir ; &#8211; )</em> geliebten Italiener verleihen ihrem Gefühl und ihrer Meinung Audruck <em>&#8230;molto, molto bene&#8230;</em><br />
Pax et Bonum &#8211; für Italien und für dich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elsa</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-809</link>
		<dc:creator><![CDATA[Elsa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:21:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Italiener machen das einzig Richtige.
Sie hängen NOCH MEHR Kreuze auf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Italiener machen das einzig Richtige.<br />
Sie hängen NOCH MEHR Kreuze auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marta salazar</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-807</link>
		<dc:creator><![CDATA[marta salazar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 15:09:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitzubeten.org/?p=4928#comment-807</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich haben die Eltern das Recht, ihre Kinder so zu erziehen, wie  sie es für richtig halten oder wollen. Und wenn eine Mutter meint, ihre Kinder sollen kein Kreuz im Klassenzimmer sehen... na ja, es ist ihr gutes Recht und wir sollen diese Entscheidung respektieren.

Eine andere Situation wäre es, wenn ihre Kinder eine katholische oder evangelische Schule besuchen würden... aber das ist hier nicht der Fall.

Anders wäre es gewesen, wenn sie kein Kreuz oder irgendein anderes religiöses Symbol (bei uns trägt mal normalerweise ein Skapulier) nicht tragen dürften (analog den muslimischen Mädchen in öffentlichen französischen Schulen in Frankreich).

Ich denke sowieso, dass der Kreuz Christi lieber in unserem Leben und durch unser Leben veranschaulichen sollte, dass es nicht nur zählt, ein Kreuz in der Öffentlichkeit zu zeigen; die inneren Werte zählen mehr (ich kann mich an die Auftritte der CSU-Politiker in Bayern vor einigen Jahren erinnern : immer mit dem Kreuz in Hintergrund... ob das nicht ein Missbrauch war?).

Theresa von Ávila erzählt in ihrem Leben, dass eine göttliche Stimme ihr sagte: &quot;obras son amores y no buenas razones&quot;, das bedeutet so viel wie, &quot;Taten, nicht schöne Worte allein!&quot; oder &quot;Taten sprechen lauter als Worte&quot;.

Das denke ich auch!

Liebe Grüsse]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich haben die Eltern das Recht, ihre Kinder so zu erziehen, wie  sie es für richtig halten oder wollen. Und wenn eine Mutter meint, ihre Kinder sollen kein Kreuz im Klassenzimmer sehen&#8230; na ja, es ist ihr gutes Recht und wir sollen diese Entscheidung respektieren.</p>
<p>Eine andere Situation wäre es, wenn ihre Kinder eine katholische oder evangelische Schule besuchen würden&#8230; aber das ist hier nicht der Fall.</p>
<p>Anders wäre es gewesen, wenn sie kein Kreuz oder irgendein anderes religiöses Symbol (bei uns trägt mal normalerweise ein Skapulier) nicht tragen dürften (analog den muslimischen Mädchen in öffentlichen französischen Schulen in Frankreich).</p>
<p>Ich denke sowieso, dass der Kreuz Christi lieber in unserem Leben und durch unser Leben veranschaulichen sollte, dass es nicht nur zählt, ein Kreuz in der Öffentlichkeit zu zeigen; die inneren Werte zählen mehr (ich kann mich an die Auftritte der CSU-Politiker in Bayern vor einigen Jahren erinnern : immer mit dem Kreuz in Hintergrund&#8230; ob das nicht ein Missbrauch war?).</p>
<p>Theresa von Ávila erzählt in ihrem Leben, dass eine göttliche Stimme ihr sagte: &#8222;obras son amores y no buenas razones&#8220;, das bedeutet so viel wie, &#8222;Taten, nicht schöne Worte allein!&#8220; oder &#8222;Taten sprechen lauter als Worte&#8220;.</p>
<p>Das denke ich auch!</p>
<p>Liebe Grüsse</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-804</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitzubeten.org/?p=4928#comment-804</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Mcp,
zur Frage der Erlösung kommen wir ein wenig später, beginnen wir mit &lt;em&gt;diesem&lt;/em&gt; Zitat:

&lt;blockquote&gt;&quot;Was die Demut und Sanftheit angeht: Ich liebe Gott, aber nicht den Satan und ob ein Christ dem Treiben des Antichristen mit „Demut“ und „Sanftheit“ begegnen sollte, wage ich sehr zu bezweifeln.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Wer meine Stellungnahmen zu &lt;em&gt;antichristlichen Bewegungen&lt;/em&gt; in Sachen Abtreibung oder Sterbehilfe kennt, weiss, dass mir ein konsequentes und und entschiedenes Vorgehen ein großes Anliegen ist.

Das vorliegende Kruzifix-Urteil ist deswegen komplexer, weil diese Rechtsprechung unmittelbar in Zusammenhang mit der EMRK steht. Hier ist ein polterndes Auftreten kontraproduktiv, weil ebendiese Menschenrechte unter breitem Konsens 1948/50 (natürlich mit jahrhundertelanger Vorgeschichte) eingeführt wurden, und wir Christen genau überlegen müssen, wie wir hier vorzugehen haben, um auch tatsächlich etwas zu erreichen - handelt es sich doch um Rechtsprechung auf europäischer Ebene.

Ein konkretes Beipiel: Michael Prüller schreibt in der Presse, dass die EMR ein &lt;em&gt;Sprössling des Christentums&lt;/em&gt; seien (und suggeriert damit, dass die vorliegende Rechtsprechung &quot;unrechtens&quot; sei). Mit dieser Einstellung wird man &lt;em&gt;gar nichts&lt;/em&gt; erreichen, ausser einem konzertierten Hohngelächter atheistischer Kreise. Hier sind eindeutig andere Schritte gefordert. 

Sprechen wir über ein konkretes Beispiel: Es sind &lt;em&gt;christliche Netzwerke&lt;/em&gt; gefordert, die alle Pfarren, Klöster, Hospize, Krankenhäuser, caritativen Einrichtungen, christlichen Erziehungsstätten und und und... unter einem vernetzten Dach vereinen. So kann man mit klarer und gewichtiger Stimme sprechen, und die unglaublich große historisch gewachsene Bedeutung der Summe aller christlichen Einrichtungen für die Gesellschaft klarmachen: Das hat Wirkung, mit dieser &lt;em&gt;sozialen und gesellschaftlichen Power&lt;/em&gt; läßt sich etwas durchsetzen.

Es ist brav und edel wenn ich auf zeitzubeten flammende Reden halte, und Mcp auf seinem Blog etc etc  - aber alles ist nicht mehr als &lt;em&gt;laute Luft...&lt;/em&gt;

&lt;blockquote&gt;&quot;Wenn Sie glauben, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben bereits erlöst sind, dann stellen Sie den Glauben an sich Frage. Und zwar jeden, nicht nur den christlichen. Dann ist es auch vollkommen egal, wie ich mein Leben hier organisiere – die Barmherzigkeit wird es schon richten. Wozu beichten und beten? Wozu Sonntagspflicht? Wozu nach christlichen Moralvorstellungen leben? Wozu mich überhaupt als Christ bekennen?&quot;&lt;/blockquote&gt;

Sind Sie, sorry, aber das ganze Netz spricht mit &quot;du&quot; - bist du praktizierender Katholik? Denn die Botschaft, dass Christus ALLE Menschen BEREITS ERLÖST hat, ist so eine bahnbrechende und umwerfende Einsicht, an der man eigentlich nicht vorbeigehen kann, und genau deshalb kann Paulus sagen: &quot;Christus hat uns zur Freiheit befreit&quot;.

Mit anderen Worten, wer nach dieser Erkenntnis lebt, tut rein gar nichts mehr aus &quot;moralischem Zwang&quot;, sondern &lt;em&gt;ausschließlich aus dieser durch Jesus gewonnenen christlichen Freiheit, aus Liebe zum Herrn und seiner unendlichen Schöpfung...&lt;/em&gt; that&#039;s it - und es macht mich so glücklich, dass ich es immer wieder hinausschreie!

&lt;blockquote&gt;&quot;Die letzten Jahrzehnte sprechen eine völlig andere Sprache. Weder hat sich die Kirche auf ihre „essentiellen Wurzeln und Traditionen“ besonnen, noch hat sie in der Auseinandersetzung mit der „Kultur des Todes“ ihre christlichen – warum schreiben sie dieses Attribut eigentlich in Klammern? – Positionen klarer formuliert.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Das ist (für Österreich) nicht gut beobachtet - eigentlich spricht &lt;em&gt;mein ganzes Blog&lt;/em&gt; von diesen überwiegend guten Entwicklungen...

&lt;blockquote&gt;&quot;Wenn Sie glauben, man könne Traditionen – dazugehört die Weitergabe des Glaubens von Vater auf die Kinder – im stillen Kämmerlein erhalten, dann – mit Verlaub – sind sie ein Träumer.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Na klar, wer will denn das - ich sicher nicht. Meine Familie findet &lt;em&gt;mehr als genügend soziales Umfeld&lt;/em&gt; für die nächsten Jahrzehnte vor: eine gesunde Pfarre, Familienrunden, das Kloster Heiligenkreuz, katholische Schulen etc etc - hier gibt&#039;s gar keine Probleme. Es sind die angesprochenen &lt;em&gt;grösseren Aufgaben&lt;/em&gt; (zB das angesprochene übergreifende christliche Netzwerk), die anzugehen sind; und wenn ich mir anschaue, was über Facebook, Twitter und anderen Plattformen sowie APG2010 alles auf dem Weg ist, denke ich mir: &lt;em&gt;Yes, we are on the right track, man.&lt;/em&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mcp,<br />
zur Frage der Erlösung kommen wir ein wenig später, beginnen wir mit <em>diesem</em> Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8222;Was die Demut und Sanftheit angeht: Ich liebe Gott, aber nicht den Satan und ob ein Christ dem Treiben des Antichristen mit „Demut“ und „Sanftheit“ begegnen sollte, wage ich sehr zu bezweifeln.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wer meine Stellungnahmen zu <em>antichristlichen Bewegungen</em> in Sachen Abtreibung oder Sterbehilfe kennt, weiss, dass mir ein konsequentes und und entschiedenes Vorgehen ein großes Anliegen ist.</p>
<p>Das vorliegende Kruzifix-Urteil ist deswegen komplexer, weil diese Rechtsprechung unmittelbar in Zusammenhang mit der EMRK steht. Hier ist ein polterndes Auftreten kontraproduktiv, weil ebendiese Menschenrechte unter breitem Konsens 1948/50 (natürlich mit jahrhundertelanger Vorgeschichte) eingeführt wurden, und wir Christen genau überlegen müssen, wie wir hier vorzugehen haben, um auch tatsächlich etwas zu erreichen &#8211; handelt es sich doch um Rechtsprechung auf europäischer Ebene.</p>
<p>Ein konkretes Beipiel: Michael Prüller schreibt in der Presse, dass die EMR ein <em>Sprössling des Christentums</em> seien (und suggeriert damit, dass die vorliegende Rechtsprechung &#8222;unrechtens&#8220; sei). Mit dieser Einstellung wird man <em>gar nichts</em> erreichen, ausser einem konzertierten Hohngelächter atheistischer Kreise. Hier sind eindeutig andere Schritte gefordert. </p>
<p>Sprechen wir über ein konkretes Beispiel: Es sind <em>christliche Netzwerke</em> gefordert, die alle Pfarren, Klöster, Hospize, Krankenhäuser, caritativen Einrichtungen, christlichen Erziehungsstätten und und und&#8230; unter einem vernetzten Dach vereinen. So kann man mit klarer und gewichtiger Stimme sprechen, und die unglaublich große historisch gewachsene Bedeutung der Summe aller christlichen Einrichtungen für die Gesellschaft klarmachen: Das hat Wirkung, mit dieser <em>sozialen und gesellschaftlichen Power</em> läßt sich etwas durchsetzen.</p>
<p>Es ist brav und edel wenn ich auf zeitzubeten flammende Reden halte, und Mcp auf seinem Blog etc etc  &#8211; aber alles ist nicht mehr als <em>laute Luft&#8230;</em></p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn Sie glauben, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben bereits erlöst sind, dann stellen Sie den Glauben an sich Frage. Und zwar jeden, nicht nur den christlichen. Dann ist es auch vollkommen egal, wie ich mein Leben hier organisiere – die Barmherzigkeit wird es schon richten. Wozu beichten und beten? Wozu Sonntagspflicht? Wozu nach christlichen Moralvorstellungen leben? Wozu mich überhaupt als Christ bekennen?&#8220;</p></blockquote>
<p>Sind Sie, sorry, aber das ganze Netz spricht mit &#8222;du&#8220; &#8211; bist du praktizierender Katholik? Denn die Botschaft, dass Christus ALLE Menschen BEREITS ERLÖST hat, ist so eine bahnbrechende und umwerfende Einsicht, an der man eigentlich nicht vorbeigehen kann, und genau deshalb kann Paulus sagen: &#8222;Christus hat uns zur Freiheit befreit&#8220;.</p>
<p>Mit anderen Worten, wer nach dieser Erkenntnis lebt, tut rein gar nichts mehr aus &#8222;moralischem Zwang&#8220;, sondern <em>ausschließlich aus dieser durch Jesus gewonnenen christlichen Freiheit, aus Liebe zum Herrn und seiner unendlichen Schöpfung&#8230;</em> that&#8217;s it &#8211; und es macht mich so glücklich, dass ich es immer wieder hinausschreie!</p>
<blockquote><p>&#8222;Die letzten Jahrzehnte sprechen eine völlig andere Sprache. Weder hat sich die Kirche auf ihre „essentiellen Wurzeln und Traditionen“ besonnen, noch hat sie in der Auseinandersetzung mit der „Kultur des Todes“ ihre christlichen – warum schreiben sie dieses Attribut eigentlich in Klammern? – Positionen klarer formuliert.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das ist (für Österreich) nicht gut beobachtet &#8211; eigentlich spricht <em>mein ganzes Blog</em> von diesen überwiegend guten Entwicklungen&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn Sie glauben, man könne Traditionen – dazugehört die Weitergabe des Glaubens von Vater auf die Kinder – im stillen Kämmerlein erhalten, dann – mit Verlaub – sind sie ein Träumer.&#8220;</p></blockquote>
<p>Na klar, wer will denn das &#8211; ich sicher nicht. Meine Familie findet <em>mehr als genügend soziales Umfeld</em> für die nächsten Jahrzehnte vor: eine gesunde Pfarre, Familienrunden, das Kloster Heiligenkreuz, katholische Schulen etc etc &#8211; hier gibt&#8217;s gar keine Probleme. Es sind die angesprochenen <em>grösseren Aufgaben</em> (zB das angesprochene übergreifende christliche Netzwerk), die anzugehen sind; und wenn ich mir anschaue, was über Facebook, Twitter und anderen Plattformen sowie APG2010 alles auf dem Weg ist, denke ich mir: <em>Yes, we are on the right track, man.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mcp</title>
		<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/04/ein-coup-im-kampf-gegen-das-kreuz/#comment-803</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mcp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:07:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitzubeten.org/?p=4928#comment-803</guid>
		<description><![CDATA[Tut mir leid, ich kann nicht zustimmen. 

Wenn Sie glauben, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben bereits erlöst sind, dann stellen Sie den Glauben an sich Frage. Und zwar jeden, nicht nur den christlichen. Dann ist es auch vollkommen egal, wie ich mein Leben hier organisiere – die Barmherzigkeit wird es schon richten. Wozu beichten und beten? Wozu Sonntagspflicht? Wozu nach christlichen Moralvorstellungen leben? Wozu mich überhaupt als Christ bekennen?

Wenn Sie hingegen nicht an ein allgemeines Heilsversprechen glauben, dann ist ihre Position reichlich egoistisch: Ich bin schon erlöst, alles anderen interessieren mich nicht. Die Mission ist evident für das Christentum, Christen sind kein „auserwähltes Volk“. Mission ist gelebte Nächstenliebe, weil nur der das Heil erlangen kann, der Christus nachfolgt.

Was die Demut und Sanftheit angeht: Ich liebe Gott, aber nicht den Satan und ob ein Christ dem Treiben des Antichristen mit „Demut“ und „Sanftheit“ begegnen sollte, wage ich sehr zu bezweifeln. Demut und Sanftheit behalte ich mir im Umgang mit meinen Nächsten vor. Dem Bösen aber trete ich entschieden entgegen. Es gäbe nicht einzigen Märtyrer in der katholischen Kirche, wenn es anders wäre. Das Nein gegen die Zumutungen der weltlichen Macht hat das Christentum erst groß gemacht. Es gäbe keine katholische Kirche, wenn die römischen Christen die Forderungen des Kaisers in „Demut“ und „Sanftheit“ erfüllt hätten. 

Genauso habe ich meine Zweifel daran, dass durch die Entfernung der Kreuze aus dem öffentlichen Raum irgendein „begrüßenswerter Effekt eintritt“. Die letzten Jahrzehnte sprechen eine völlig andere Sprache. Weder hat sich die Kirche auf ihre „essentiellen Wurzeln und Traditionen“ besonnen, noch hat sie in der Auseinandersetzung mit der „Kultur des Todes“ ihre christlichen – warum schreiben sie dieses Attribut eigentlich in Klammern? -  Positionen klarer formuliert. Sie ist im Gegenteil an allen Fronten auf dem ungeordneten Rückzug.

Wenn Sie glauben, man könne Traditionen - dazugehört die Weitergabe des Glaubens von Vater auf die Kinder - im stillen Kämmerlein erhalten, dann - mit Verlaub - sind sie ein Träumer. 

Entschuldigung, aber das musste ich mir jetzt von der Seele schreiben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid, ich kann nicht zustimmen. </p>
<p>Wenn Sie glauben, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben bereits erlöst sind, dann stellen Sie den Glauben an sich Frage. Und zwar jeden, nicht nur den christlichen. Dann ist es auch vollkommen egal, wie ich mein Leben hier organisiere – die Barmherzigkeit wird es schon richten. Wozu beichten und beten? Wozu Sonntagspflicht? Wozu nach christlichen Moralvorstellungen leben? Wozu mich überhaupt als Christ bekennen?</p>
<p>Wenn Sie hingegen nicht an ein allgemeines Heilsversprechen glauben, dann ist ihre Position reichlich egoistisch: Ich bin schon erlöst, alles anderen interessieren mich nicht. Die Mission ist evident für das Christentum, Christen sind kein „auserwähltes Volk“. Mission ist gelebte Nächstenliebe, weil nur der das Heil erlangen kann, der Christus nachfolgt.</p>
<p>Was die Demut und Sanftheit angeht: Ich liebe Gott, aber nicht den Satan und ob ein Christ dem Treiben des Antichristen mit „Demut“ und „Sanftheit“ begegnen sollte, wage ich sehr zu bezweifeln. Demut und Sanftheit behalte ich mir im Umgang mit meinen Nächsten vor. Dem Bösen aber trete ich entschieden entgegen. Es gäbe nicht einzigen Märtyrer in der katholischen Kirche, wenn es anders wäre. Das Nein gegen die Zumutungen der weltlichen Macht hat das Christentum erst groß gemacht. Es gäbe keine katholische Kirche, wenn die römischen Christen die Forderungen des Kaisers in „Demut“ und „Sanftheit“ erfüllt hätten. </p>
<p>Genauso habe ich meine Zweifel daran, dass durch die Entfernung der Kreuze aus dem öffentlichen Raum irgendein „begrüßenswerter Effekt eintritt“. Die letzten Jahrzehnte sprechen eine völlig andere Sprache. Weder hat sich die Kirche auf ihre „essentiellen Wurzeln und Traditionen“ besonnen, noch hat sie in der Auseinandersetzung mit der „Kultur des Todes“ ihre christlichen – warum schreiben sie dieses Attribut eigentlich in Klammern? &#8211;  Positionen klarer formuliert. Sie ist im Gegenteil an allen Fronten auf dem ungeordneten Rückzug.</p>
<p>Wenn Sie glauben, man könne Traditionen &#8211; dazugehört die Weitergabe des Glaubens von Vater auf die Kinder &#8211; im stillen Kämmerlein erhalten, dann &#8211; mit Verlaub &#8211; sind sie ein Träumer. </p>
<p>Entschuldigung, aber das musste ich mir jetzt von der Seele schreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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