Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria

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Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! (Lukas 1,28)

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Marias himmlische Reinheit zieht uns zu Gott und hilft uns, die Versuchung eines mittelmäßigen, von Kompromissen mit dem Bösen geprägten Lebens zu überwinden, um uns entschieden auf das wahre Gut auszurichten, das Quelle der Freude ist, spricht Papst Benedikt XVI. am 8. Dez 2005

Das Dogma der »ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria«, das Papst Pius IX. 1854 verkündete, bezieht sich auf eine Grundaussage unseres Glaubens: Gott setzt einen radikalen Neuanfang in seiner Geschichte mit den Menschen und unterbricht durch seine Menschwerdung den Kreislauf des Bösen. Das Böse, die Erbsünde, meint nicht so sehr irgendein falsches Verhalten vor Gott. Es geht vielmehr um die Grund-Unfähigkeit, das Wirken Gottes im eigenen Leben wahrzunehmen und zuzulassen. Es geht darum, in Angst um sich selbst zu leben, anstatt Gott zu vertrauen. Auch dann noch zu vertrauen, wenn uns scheinbar sinnloses Leid zustößt.

Maria hat zu dem Plan Gottes ganz »Ja« und damit zum Bösen ganz »Nein« gesagt. Dieses Ja hat sie durchgetragen bis zum Kreuz, als Gott und die Welt für sie dunkel wurden. Marias Vertrauen ist exemplarisch. Deshalb feiert die Kirche sie als Ersterlöste und Urbild der Menschheit. An ihr wird deutlich, wie Gott den Menschen von seinem Ursprung her gemeint hat.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel. (Lk 1,26-38)

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Hier der Link zur marianischen Spiritualität.

Sachlicher Artikel zum Dogma von Dr.L.Neidhart

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Nach einem christlichen Aufwachsen kam eine... aber lies doch mehr zu meinem persönlichen Weg - hier!

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  1. Widerspricht das Dogma einem allmächtigen und ewigen Gott? « zeitzubeten - 8. Dezember 2009

    [...] « Die gute Tugend des Advents heißt Wachsamkeit Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria [...]

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