Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

PFINGSTEN


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Komm, heilige Taube, die uns das Ölblatt bringt (Pfingstmontag)

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Barmherziger Gott, Dein Wort lehre uns, zu dir zu beten.

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Papst Franziskus - Taube

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HYMNUS

Komm, heilige Taube,
die uns das Ölblatt bringt.
Künde, dass Glaube
jedwede Kluft durchdringt.

Nun ist die Ferne
in deinem Flug besiegt.
Erde und Sterne
sind heut in Eins gefügt.

Leucht’, heilige Flamme,
wie auf der Jünger Haupt.
Weih uns dem Lamme,
das uns dem Tod geraubt.

Du bist gekommen,
Glanz voller Morgenlicht.
Wir sind entnommen
Dunkel und Strafgericht.

Braus’, heiliges Rauschen,
Wind voller Ewigkeit.
Lass uns dir lauschen
mitten im Erdenstreit.

In allen Zungen,
die nur der Erdkreis kennt,
sei dir lobsungen.
Sieh, uns das Herze brennt!

(Jochen Klepper, 1.–3. Strophe)

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LESUNG

„Wenn du kein Wissen über die Bibel hast, dann beginne mit dem Vers Johannes 3,16.“

(Georg Mayr-Melnhof, Begründer der Loretto-Gemeinschaft)

Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.

(Johannes 3,16)

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PFINGSTEN


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Pfingsten – 5.000 Jugendliche feiern in Salzburg (Loretto)

Es ist eines der größten katholischen deutschsprachigen Jugendtreffen.

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An die 5.000 Jugendliche feiern von 17. bis 20. Mai in Salzburg das große Pfingsttreffen der Loretto-Gemeinschaft. Das viertägige “Fest der Jugend” ist eines der größten katholischen Jugendtreffen und geht heuer bereits zum 14. Mal über die Bühne. Unter dem Motto “Neues Feuer braucht das Land” wird bis Pfingstmontag im und rund um den Salzburger Dom ein vielfältiges spirituelles Programm geboten. Salzburgs Erzbischof Alois Kothgasser wird ebenso am Treffen teilnehmen wie Jugendbischof Stephan Turnovszky und Pete Greig, Gründer der internationalen konfessionsüberschreitenden Gebetsbewegung “24-7 Prayer”.

Gestartet wird das “Fest der Jugend” am 17. Mai um 19.45 Uhr mit einem Lobpreis im Salzburger Dom und einem Musical. Wie auch an den kommenden Tagen endet der Freitag mit einer Nachtanbetung in der Kirche St. Blasius, wo die Loretto-Gemeinschaft in Salzburg ihr geistliches Zentrum hat.

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Am Samstag stehen am Vormittag und Nachmittag Katechesen mit Pete Greig und Jugendbischof Turnovszky sowie Workshops auf dem Programm. Ab 20 Uhr laden die Organisatoren zu einem “Abend der Barmherzigkeit” im Salzburger Dom ein. Geistlicher Höhepunkt ist das Pfingsthochamt am Sonntag mit Erzbischof Alois Kothgasser um 10 Uhr im Dom. Am Nachmittag wird Maria Prean von “Vision für Afrika” eine Katechese halten. Den geistlichen Abschluss findet das Treffen in einer Messe am Pfingstmontag um 11 Uhr, bei der Weihbischof Andreas Laun Jugendlichen die Firmung spenden wird. Infos: loretto.at

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Siehe auch >>> Kirche, junge Gemeinschaften und Eucharistische Anbetung

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PFINGSTEN


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Pfingsten – ein Guide für das Hochfest

Hier findest du Links zu Beiträgen zum Pfingstwunder auf diesem Blog, die wir als “Unterstützung im Glauben” anbieten möchten:

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Pfingsten - Pentecostes

Hier geht’s zur >>>
>>> BETRACHTUNG ZUM WUNDER DES HEILIGEN GEISTES

Hier liest du den >>>
>>> KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM

Ein Tipp für dein Beten >>>
>>> DER GEIST SCHENKE EUCH DIE SIEBEN GABEN

Programm für die Jugend >>>
>>>
5.000 JUGENDLICHE FEIERN IN SALZBURG

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Gesegnete und frohe Pfingsten für alle Leser!

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PFINGSTEN


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Pfingsten – eine Anregung für Dein Beten

…findest Du >>> hier.

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Diese Idee lässt sich im übrigen auf jedes Gebet anwenden.
Und was könnte es “erfüllter” machen, als gleich zu Pfingsten zu beginnen!

Papst Franziskus - veni sancte spiritus

Also: Lasst uns beten!

Beten wir dafür, unser Leben Jesus Christus zu übergeben!
Bitten wir um Seine Barmherzigkeit und die Kraft des Heiligen Geistes!

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BIBEL TAEGLICH


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“Wer meine Kirche sein will, wird zuallererst nach seiner Liebe gefragt” (Johannes 21,1.15–19)

Das heutige Evangelium ist mir eine der kostbarsten Stellen im Neuen Testament – offenbart sie doch Jesu bedingungslose Liebe. Maria Laach hat einen treffenden Kommentar dazu veröffentlicht, mit entscheidenden Hinweisen, im Text (von mir) entsprechend hervorgehoben.

Tagesevangelium

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!  (Johannes 21,1.15–19)

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Impuls

Dreimal fragt Jesus Petrus, ob er ihn liebt. Dreimal bejaht Petrus Jesu Frage, aber mit abnehmender Sicherheit und zunehmender Traurigkeit. Denn es geht um alles. Jesus fragt nicht nach unverbindlichen Gefühlen, sondern nach verbindlichen Haltungen. Er fragt danach, ob diese Liebe tragfähig ist. Die dreimalige Frage Jesu erinnert Petrus an seine dreimalige Verleugnung Jesu zu einem Zeitpunkt, als sein Bekenntnis gefordert war und seine Feigheit über die Liebe gesiegt hat. Und trotzdem vertraut Jesus ihm seine Kirche an. Denn dreimal antwortet ihm Jesus mit dem Satz: »Weide meine Schafe«.

Das heißt: Sei dir dessen bewusst, wozu du berufen bist, und: Dieses Amt ist ein Amt der Liebe. Wer meine Kirche sein will, wird zuallererst nach seiner Liebe gefragt. Damals und heute. Wir müssen nicht perfekt sein in der Nachfolge. Gefragt sind unsere Liebesversuche.

(Quelle : Maria Laach)

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GASTBEITRAG JOBO


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Evangelienkommentar (Pfingsten, Heiliger Geist)

banner - Jobo zum SoEvangelium

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Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Johannes 20, 19-23)

oder:

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14, 15-16. 23-26)

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Heiliger Geist, Pfingsten

Wie ein Brausen, dann wieder wie ein Säuseln, einmal Sturm, ein andermal Hauch. Die Bilder, die die Bibel für den Heiligen Geist kennt, sind sehr unterschiedlich, so unterschiedlich wie die Gaben, die uns durch ihn geschenkt sind. Hinter allem steckt ein Gott, ein Herr, ein Geist.

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Maria Gospa


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Worte der Liebe von Maria, die uns den Geist herabgerufen hat

Diese Tage sind der Frau gewidmet, die zusammen mit den Aposteln den Heiligen Geist herabgerufen hat. (Hier findest du Teil 1 und Teil 2). In wenigen Tagen feiern wir das große Fest: Das Kommen des Beistands, den Jesus uns versprochen hat. Hören wir in diesen Tagen ganz besonders auf die Worte Mariens, die uns ein einzigartiges Vorbild im Glauben ist.

Die Worte des heiligen Bernhard von Clairvaux stimmen uns auf das Pfingstwunder ein: Weiterlesen →

Glaube und Gesellschaft


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Erstmals menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen – “Der Mensch ist doch nichts besonderes”

Nach den recht unergiebigen Diskussionen zum Thema Angelina Jolie gibt’s nun wirklich Diskussionsbedarf: Erstmals wurden menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen. Von der Verwendung dieser Zellen erhoffen sich Mediziner Durchbrüche bei der Behandlung von Herzkrankheiten, Parkinson und Querschnittslähmung. Der Leiter der Forschungsgruppe im Bundesstaat Oregon, Shoukhrat Mitalipov, erklärte, bei den neu geschaffenen Zellen handle es sich um echte Stammzellen, die sich zu Leber-, Herz- oder Nervenzellen ausdifferenzieren können.

Vorläufig steht das heilende Interesse im Vordergrund. Das ändert allerdings nichts daran, dass die weiteren Möglichkeiten der reproduktiven Medizin in der ethischen Perspektive und aus Sicht unseres Glaubens zu besprechen sind.

Zur Abklärung, was nun tatsächlich erforscht wurde und wie die ersten Reaktionen aussehen, dient die folgende Pressrundschau.

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PRESSERUNDSCHAU

Wissenschaftler in den USA haben erstmals menschliche embryonale Stammzellen durch ein Klon-Verfahren hergestellt. Die Forscher haben ihre Kenntnisse im angesehenen Fachmagazin “Cell” veröffentlicht.

“Dolly” stand Pate

Das von Mitalipovs Gruppe angewandte Verfahren ähnelt dem Ansatz, der 1996 zur Schaffung des Klonschafes Dolly führte. Dabei wird aus einer Hautzelle das genetische Material entnommen und in eine menschliche Eizelle eingepflanzt, deren Zellkern zuvor entfernt wurde. Es sei noch ein weiter Weg, bis damit “sichere und effektive” Stammzell-Behandlungen entwickelt werden könnten, sagte Mitalipov. “Wir glauben allerdings, dass wir einen bedeutenden Schritt hin zur Schaffung der Zellen gemacht haben, die in der regenerativen Medizin verwendet werden könnten.”

Methode nicht für Klonen von Menschen

Von einer Verwendung in der reproduktiven Medizin – dem Klonen von Menschen – distanzierte sich Mitalipov ausdrücklich. Dies sei nicht der Fokus seiner Arbeit, sagte er. Der Stammzell-Experte Rudolf Jaenisch vom MIT erklärte dazu, das Ergebnis stelle keinen Fortschritt beim reproduktiven Klonen dar. Bei entsprechend hergestellten Embryonen – deren Schaffung ohnehin illegal wäre – müsste man das gleiche Ergebnis wie bei Mäusen erwarten: “Die meisten sterben bei der Geburt und die anderen haben sehr ernste Probleme, wenn sie älter werden.”

Schon 2005 wurde von koreanischen Forschern behauptet, dass sie menschliche Stammzellen mittels Klonen geschaffen hätten. Die Behauptungen stellten sich aber als falsch heraus. Embryonale Stammzellen können sich in jedes anderes menschliches Gewebe verwandeln. Daher kommt auch der Name “pluripotente Stammzellen”. Aufgrund ihrer universellen Fähigkeiten wird seit mehr als zehn Jahren intensiv an der Materie geforscht.

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Forscher distanziert sich von reproduktiver Medizin

Der Durchbruch dürfte einige ethische Fragen aufwerfen und für Diskussionen sorgen. Nicht nur Fachkollegen befürchten, dass das den Weg zum Klonen von Menschen ebnen könnte. Mitalipov und seine Kollegen versuchten daher bereits im Vorfeld zu beruhigen: Von einer Verwendung in der reproduktiven Medizin distanzierte sich der Forscher ausdrücklich. Das sei nicht der Fokus seiner Arbeit, sagte er.

Der Stammzell-Experte Rudolf Jaenisch vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) sagte dazu, das Ergebnis stelle keinen Fortschritt beim reproduktiven Klonen dar. Bei entsprechend hergestellten Embryonen – deren Schaffung ohnehin illegal wäre – müsste man das gleiche Ergebnis wie bei Mäusen erwarten: “Die meisten sterben bei der Geburt, und die anderen haben sehr ernste Probleme, wenn sie älter werden.”

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Der Mensch ist … doch nichts besonderes

Erstaunt sind Forscherkollegen von der Effizienz des Prozesses: Den Wissenschaftlern war es gelungen, ungewöhnlich viele Eizellen in Zelllinien zu verwandeln – man hatte hier mit deutlich mehr Ausschuss gerechnet. Auch Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster bezeichnet das als “verblüffend”.

Jetzt ist klar, dass der Mensch in dieser Hinsicht doch nichts Besonderes ist“, sagt Schöler. Er warnt: “Die Studie hat eine Grundlage geschaffen, dass theoretisch das reproduktive Klonen von Menschen denkbar ist – auch wenn dabei natürlich eine Vielzahl von Problemen zu erwarten wären.” Aus seiner Sicht hätte man sich längst darauf einigen sollen, das reproduktive Klonen weltweit zu ächten.

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Hat man das nicht schon einmal gehört? Begeistert gefeiert und ebenso leidenschaftlich kritisiert wurde für ebendiese Arbeit schon einmal ein anderer, der Koreaner Hwang Woo-suk. Seine Erfolgsmeldungen aus dem Jahr 2004 machten ihn in seiner Heimat zum Star, weltweit hofften Ärzte und Forscher, mit solchen Zellen massgeschneiderte Therapien für schwerstkranke Patienten entwickeln zu können. Doch Hwangs Erfolge waren frei erfunden. Ihm war es nie gelungen, die begehrten Zellen herzustellen. Alles war gefälscht, wie sich Ende 2005 herausstellte.

Fast zehn Jahre später aber scheint der ebenso faszinierende wie umstrittene Kunstgriff einer etablierten Arbeitsgruppe aus Oregon tatsächlich gelungen zu sein. Ausführlich stellen die Wissenschaftler der Oregon Health and Science University und des Nationalen Primatenforschungszentrums ihre Ergebnisse am Mittwochabend in der Fachzeitschrift «Cell» vor. «Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Arbeiten gefälscht sind», sagt der Stammzellenexperte Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin im deutschen Münster.

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Ganze Babys klonen möglich

Für Kritiker sind die Experimente aus Oregon gleichwohl Teufelswerk: Schliesslich haben die Forscher menschliche Embryonen und damit, wenn man so will, menschliches Leben erschaffen und danach wieder zerstört, um die Stammzellen zu gewinnen. Beides ist in der Schweiz und in Deutschland aus ethischen Gründen verboten. Was aber wohl noch schwerer wiegt: Sie haben der Welt das Rezept geliefert, auf dessen Basis eines Tages nicht nur Embryonen, sondern ganze Babys geklont werden könnten. Etwa weil sich ein selbstverliebter Mann einen Sohn wünscht, der ganz aus seinem Holz geschnitzt ist. Oder weil eine Frau ihre eigene Mutter noch einmal auferstehen lassen möchte. «Jetzt wissen wir, dass es wohl theoretisch gehen würde», sagt Hans Schöler. Die beiden Menschen wären Klone, die sich vermutlich ähnelten wie zwei eineiige Zwillinge, die natürliche Klone sind. Völlig identisch wären sie aber nicht, da auch die Umwelt den Menschen in grossem Masse prägt.

Erfahrung aus Affenversuchen

Wie aber konnte das Kunststück nun ausgerechnet in Oregon gelingen? Es ist die Erfahrung der Wissenschaftler mit den Affen, die ihnen die Herstellung der Stammzellen beim Menschen letztlich ermöglicht hat. Was sie dort gelernt haben, haben sie auf die menschlichen Zellen übertragen. Erstaunlich ist auch, wie wenig Eizellen sie zum Klonen der menschlichen Embryonen zur Stammzellgewinnung benötigt haben. Das ethische Problem aber, dass junge Frauen für solche Therapien Eizellen spenden müssten, bleibt bestehen.

Auch vor diesem Hintergrund ist der praktische Wert der Experimente aus Oregon nicht überwältigend. «Wir haben nicht darauf gewartet», sagt Schöler. Denn es gibt inzwischen eine andere, weniger umstrittene Technik, bei der Hautzellen von Patienten mithilfe eines chemischen Cocktails in sogenannte iPS-Zellen verwandelt werden können, die embryonalen Zellen extrem ähnlich sind. Der Cocktail sei quasi ein Jungbrunnen für die Zellen, sagt Schöler.

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Umprogrammierte Zellen als Alternative

Auch wenn die durch reproduktives Klonen erzeugten Zelllinien für die Medizin sehr nützlich sein könnten; sie stellen inzwischen nicht mehr die einzige Möglichkeit dar, maßgeschneiderte Zellen für Patienten zu erzeugen, die zerstörtes Gewebe ersetzen könnten. Dies ließe sich auch mit sogenannten iPS-Zellen lösen: Körperzellen des Patienten, die im Labor dazu gebracht werden, sich wieder wie Stammzellen zu verhalten – und die daraufhin auch in verschiedene Gewebe weiterentwickelt werden können.

iPS-Zellen kommen ohne den Einsatz von Embryonen aus und ohne menschliche Eizellen – deren Spende für die Frau ein Risiko darstellt. Allerdings bergen sie durch die Umprogrammierung möglicherweise Gefahren, die einer medizinischen Anwendung im Wege stehen – das wird noch erforscht. Der große Vorreiter dieser Methode ist übrigens der Japaner Shinya Yamanaka – der 2012 dafür den Medizin-Nobelpreis erhielt, gemeinsam mit Klon-Pionier John Gurdon.

Geprägte Zellen

Allerdings unterscheiden sich die iPS-Zellen in mancherlei Hinsicht von echten embryonalen Stammzellen. Denn im Erbgut der Zellen hat das Leben doch einige Spuren hinterlassen. Dies gilt möglicherweise auch für die geklonten embryonalen Stammzellen. Schliesslich stammt ihre genetische Information auch aus einer bereits gealterten Zelle.

Die Uhr des Lebens lässt sich eben doch nicht so leicht ganz auf null zurückstellen. Wem das gelingt, der kann noch viel Ruhm ernten. Die Wissenschaftler aus Oregon arbeiten bereits daran.

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Erste politische Reaktionen

Der forschungspolitische und der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht und Jens Spahn, erklärten in einer Mitteilung: „Versuche, menschliches Leben zu klonen, sind mit der Menschenwürde unvereinbar.“ Der stellvertretende forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, René Röspel, warnte vor übertriebenen Berichten über Heilungschancen, die nur „Scharlatanen und Kriminellen“ helfen würden.

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Diese Aussage sticht besonders hervor: “Jetzt ist klar, dass der Mensch in dieser Hinsicht doch nichts Besonderes ist. Die Studie hat eine Grundlage geschaffen, dass theoretisch das reproduktive Klonen von Menschen denkbar ist” (Hans Schöler vom Max-Planck-Institut). Man kann dies als typische Aussage eines euphorisierten Wissenschaftlers qualifizieren (als Reaktion auf die Frage: Was ist aufgrund der neuen Ergebnisse alles möglich?) und muss sich andererseits bei einer renommierten Einrichtung wie dem Max-Planck-Institut fragen, ob nicht etwas mehr Zurückhaltung beim Kommentieren wünschenswert wäre.

Mir sind zunächst die Versuchungen Jesu in den Sinn gekommen: “All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.” Und der Herr antwortet: “Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen… Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.”

Ist es nun soweit, dass Gott durch die Wissenschaft auf die Probe gestellt wird?

Im Alten Bund ist offenbar geworden, wie Gott mit denen verfährt, die an Seiner Schöpfung Maß nehmen wollen: “Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht. Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.”

Wie aber geht die Geschichte im Neuen Bund aus?

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Maria Gospa


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Worte des Friedens von Maria, die uns den Geist herabgerufen hat

Diese Tage sind der Frau gewidmet, die zusammen mit den Aposteln den Heiligen Geist herabgerufen hat. (Teil 1 findest du >>> hier, der abschließende Teil 3 folgt morgen.) In wenigen Tagen feiern wir das große Fest: Das Kommen des Beistands, den Jesus uns versprochen hat. Hören wir in diesen Tagen ganz besonders auf die Worte Mariens, die uns ein einzigartiges Vorbild im Glauben ist.

Das folgende Gebet richtet sich an Maria als Königin des Friedens:

Maria, Muttergottes und unsere Mutter, Königin des Friedens!
Du bist zu uns gekommen, uns zu Gott zu führen.
Erbitte uns von Ihm die Gnade,
damit wir nicht nur sagen:
“Mir geschehe nach Deinem Wort!”,
sondern dass wir dies demütig
nach Deinem Vorbild verwirklichen.
In Deine Hände legen wir unsere Herzen,
damit Du uns durch Trübsal und Leid zu Ihm führst.
Darum bitten wir Dich durch Christus unsern Herrn. Amen.

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Maria Gospa


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Worte des Betens von der Frau, die uns den Geist herabgerufen hat

Die folgenden drei Tage sind der Frau gewidmet, die zusammen mit den Aposteln den Heiligen Geist herabgerufen hat. In wenigen Tagen feiern wir das große Fest: Das Kommen des Beistands, den Jesus uns versprochen hat. Hören wir in diesen Tagen ganz besonders auf die Worte Mariens, die uns ein einzigartiges Vorbild im Glauben ist. Die Worte von Pater Werenfried van Straaten, Gründer von Kirche in Not, stimmen uns auf das Pfingstwunder ein: Weiterlesen →

JUGEND + KIRCHE


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Das Zusammenspiel von Kirche, jungen Gemeinschaften und Eucharistischer Anbetung („Stay and Pray“)

Inzwischen sind es über 30 Abende, die meine Frau und ich in unserer Pfarre betreuen durften. Ob diese Stunden der gestalteten Anbetung nun „Nightfever“, „Abend der Barmherzigkeit“, oder „Stay and Pray“ heißen, ist nicht entscheidend – die Chance zur Begegnung mit dem lebendigen Herrn allein zählt.

Stay and Pray, München

Stay and Pray, München

Es geht hier auch nicht um „überkomplex“ oder „unterkomplex“, wie von Peter Winnemöller angesprochen. Denn was zunächst „sehr, sehr einfach“ daherkommt, kann auch komplex dargebracht werden, die Bezeichnung „gestaltete“ Anbetung lässt alles offen.

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