Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

BIBEL TAEGLICH


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Gib uns heute das Brot des Lebens

Gib uns heute das Brot des Lebens 

Unser tägliches Brot: deinen geliebten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus,
gib uns heute: zum Gedächtnis und Verständnis und zur Hochachtung der Liebe, die er zu uns gehabt hat, und dessen, was er für uns gesprochen, getan und erduldet hat.

Und vergib uns unsere Schuld: durch dein unsagbares Erbarmen und durch die Kraft des Leidens deines geliebten Sohnes und durch die Verdienste und Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria und aller deiner Auserwählten.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern: Und was wir nicht vollkommen vergeben, mach du, Herr, dass wir es vollkommen vergeben, damit wir die Feinde um deinetwillen wahrhaft lieben und für sie bei dir ergeben Fürsprache einlegen, niemandem Böses mit Bösem vergelten und in allem in dir nützlich zu sein uns bemühen.

Und führe uns nicht in Versuchung: in keine verborgene oder offenkundige, unvermutete oder ungestüme.
Sondern erlöse uns von dem Bösen: dem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen. Amen.

Hl. Franziskus von Assisi (1182 – 1226), Gründer der Minderbrüder
Meditation zum Vaterunser

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Vergleiche Tagesevangelium  nach Mt. 6,7-15 / Joh. 6,35

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BIBEL TAEGLICH


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Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist

„Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“

Dennoch ist die Liturgie der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt… Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt. Damit aber dieses Vollmaß der Verwirklichung erreicht wird, ist es notwendig, dass die Gläubigen mit recht bereiteter Seele zur heiligen Liturgie hinzutreten, dass ihr Herz mit der Stimme zusammenklinge und dass sie mit der himmlischen Gnade zusammenwirken, um sie nicht vergeblich zu empfangen. Darum sollen die Seelsorger bei liturgischen Handlungen darüber wachen, dass nicht bloß die Gesetze des gültigen und erlaubten Vollzugs beachtet werden, sondern auch dass die Gläubigen bewußt, tätig und mit geistlichem Gewinn daran teilnehmen. Das geistliche Leben deckt sich aber nicht schlechthin mit der Teilnahme an der heiligen Liturgie. Der Christ ist zwar berufen, in Gemeinschaft zu beten, doch muß er auch in sein Kämmerlein gehen und den Vater im Verborgenen anbeten, ja ohne Unterlaß beten, wie der Apostel mahnt. Der gleiche Apostel lehrt uns, dass wir allezeit das Sterben Jesu an unserem Leibe tragen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserem sterblichen Fleische. Deshalb flehen wir beim Opfer der Messe zum Herrn, dass er “die geistliche Gabe annehme und sich uns selbst zu einem ewigen Opfer” vollende.

II. Vatikanisches Konzil
Konstitution über die Heilige Liturgie „Sacrosanctum Concilium“, § 10-12

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Vergleiche Tagesevangelium  nach Matthäus 6,1-6.16-18

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BIBEL TAEGLICH


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Die Feindesliebe

Die Feindesliebe

In der Gemeinschaft gibt es eine Schwester, die das Talent hat, mir in allem zuwider zu sein; ihr Benehmen, ihre Art zu reden, ihr Wesen waren mir sehr unangenehm. Sie ist jedoch eine heilige Nonne, an der der liebe Gott sein Wohlgefallen haben muss. Daher wollte ich meiner natürlichen Antipathie nicht nachgeben und sagte mir, dass Nächstenliebe nicht in Gefühlen, sondern in Taten bestehe. So gab ich mir Mühe, für diese Schwester das zu tun, was ich für den Menschen getan hätte, den ich am meisten liebe. Bei jeder Begegnung betete ich zum lieben Gott für sie und opferte ihm alle ihre Tugenden und Verdienste auf. Ich spürte sehr wohl, dass Jesus das gefiel; denn es gibt keinen Künstler, der nicht möchte, dass seine Werke ihn loben, und Jesus, der Seelen kunstvoll gestaltet, freut sich, wenn man sich nicht bei Äußerlichkeiten aufhält, sondern zum Heiligtum im Innern vordringt, das er sich als Wohnstatt erwählt hat, und wenn man dessen Schönheit bewundert.
Ich begnügte mich nicht damit, viel zu beten für diese Schwester, der ich so viele Kämpfe verdankte, sondern nahm mir vor, ihr alle nur denkbaren Dienste zu erweisen; und wenn ich versucht war, ihr eine verdrießliche Antwort zu geben, begnügte ich mich damit, ihr mein liebenswürdigstes Lächeln zu schenken, und bemühte mich, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben… Wenn ich und die Schwester uns eine Arbeit teilen sollten und meine inneren Kämpfe zu heftig wurden, versteckte ich mich oft auch wie ein Deserteur. Da sie nicht die geringste Ahnung hatte, was ich für sie empfand, forschte sie auch nie argwöhnisch nach der Ursache meines Verhaltens und blieb davon überzeugt, dass mir ihr Wesen angenehm war. Eines Tages sprach sie mich bei der Rekreation mit überaus zufriedener Miene etwa so an: „Würden Sie mir, liebe Schwester Theresia vom Kinde Jesu, sagen, was an mir sie so anzieht? Ich sehe Sie jedesmal lächeln, wenn Sie mich ansehen“. O ja, was mich anzog, das war Jesus, der im Grunde ihrer Seele verborgen war, Jesus, der auch das Bitterste süß macht.

Hl. Theresia vom Kinde Jesus (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Selbstbiographische Schriften

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Vergleiche Tagesevangelium  nach Matthäus 5,43-48

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GASTBEITRAG JOBO


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Vergebung und Liebe (Ev. vom 11. So im JK)

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Kurzfassung: Jesus ging in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch. Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl. Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist. Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! (Jesus sagte:) Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht. Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir (zur Begrüßung) keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt? Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!. (Lukas 7, 36-50)

Zusatz für die Langfassung: In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen. (Lukas 8, 1-3)

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Vergebung und Liebe

„Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.“ Über diesen Satz bin ich gestolpert. Die logisch korrekt verneinte Verallgemeinerung des ersten Satzes lautete ja: „Wer nur wenig Liebe zeigt, dem wird auch nur wenig vergeben.“ Doch Logik ist scheinbar nicht die Ausdrucksform Jesu, sondern Liebe. So kann er die Verneinung anders formulieren: „Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.“

Damit drückt Jesus zweierlei aus: Weiterlesen →

Glaube und Unglaube


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Unbeflecktes Herz Mariä – unsere Rettung? (Stöckchen)

Dein Beitrag ist wohl nicht als Stöckchen gedacht, aber warum nicht eines daraus machen? Diesen Beitrag hast du vielleicht in Gedanken an einen gemeinsamen Bekannten geschrieben, der wie viele Menschen ein Problem mit der traditionellen marianischen Spiritualität hat, vor allem mit der Verehrung des Unbefleckten Herzens. In deinem Posting richtest du dich an ihn und viele weitere “Skeptiker”:

Du bist erstaunt, wenn ich dir sage, dass mir dieses Fest viel bedeutet. Dein Verdacht, es sei ein Zugeständnis an ererbte katholische Sentimentalität (du nennst es katholische Herzneurose) ist angesichts der vielen Bilder berechtigt. Andererseits weißt du recht gut, dass das Herz in Schrift und Tradition eine tiefgründige und vielfältige Bedeutung hat.

Ich denke, dass dein marianisches Herz, Giovanni, heute von Maria besucht wurde. Maria wird auch als “die schönste Blume des Heiligen Geistes” bezeichnet, und den spüre ich in deinen Zeilen. Ohne Umweg versuchst du eine Antwort auf die oft süßliche Bilderflut (auch ich konnte in meinem Beitrag nicht widerstehen) zu finden, die die Verehrung der Herzen Mariä und Jesu so oft blockieren mag. Weiterlesen →

GASTBEITRAG JOBO


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Das Wunder von Naïn (Ev. vom 10. So im JK)

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Einige Zeit später ging er in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm. Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf! Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen. Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum. (Lukas 7, 11-17)

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Das Wunder von Naïn

Wie soll man das nun wieder verstehen? Da reißt Gott erst einen offenbar noch recht jungen Mann aus dem Leben, den „einzigen Sohn seiner Mutter“, die zuvor bereits ihren Mann verloren hat, denn sie wird uns zudem als „Witwe“ vorgestellt. Dann hat Jesus, Gottes Sohn, Mitleid mit der Frau, als Er sie „sah“, als Er mit ihr in Beziehung trat, könnte man sagen. Und dann erweckt Jesus den Toten zu neuem Leben. Ändert Gott Seine Meinung? Spielt Er gar mit den Gefühlen der trauernden Mutter, um einen missionarischen Wirkungstreffer zu erzielen – schließlich ist die Situation günstig („eine große Menschenmenge folgte ihm“) und der ‚PR-Effekt‘ nicht zu verachten („Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum“)? Ist das Ganze also eine ‚Show‘, die ‚über Leichen geht‘? Noch einmal: Wie soll man das verstehen?

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Kirchliche Feste


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Gedenktag des Unbefleckten Herz Mariens

Unbeflecktes Herz Mariä

Maria ist vor Gott die Frau mit dem großen Herzen: Sie öffnete ihr Herz für seinen Anruf in Nazaret; sie begleitete die Mission Jesu mit ihrem mütterlichem und reinen Herzen bis unter das Kreuz; sie ist im Kreis der Jünger nach Ostern das Herz der jungen Gemeinde. Der heutige Gedenktag schaut auf die Mutter Christi, deren mitfühlendes Herz die Not unserer Welt aufnimmt und vor Gott zur Sprache bringt.

Unbeflecktes Herz Mariens

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GEBET

Gott,
du hast dem Heiligen Geist
im Herzen der seligen Jungfrau Maria
eine würdige Wohnung bereitet.
Auf ihre Fürbitte hin
erfülle auch unser Leben mit deiner Gegenwart
und mache uns
zu einem Tempel deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.

*

Tagesevangelium

Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber umso härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.

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Kirchliche Feste


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Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu

Hymnus

O sel’ger Urgrund allen Seins,
Heiland der Welt, Herr Jesus Christ,
du Licht von deines Vaters Licht
und wahrer Gott vom wahren Gott.

[…]

Der Stoß der Lanze trifft dein Herz,
und Blut und Wasser bricht hervor,
ein Quell des Heils, der nie versiegt
und aller Schöpfung Freude bringt.

Dir, Herr, sei Preis und Herrlichkeit,
der uns sein Herz geöffnet hat,
mit dir dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

Nach »Auctor beate saeculi« (18. Jahrhundert),
Monastisches Stundenbuch

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Herz Jesu - Bellini Giovanni

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Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu

Die Propheten des Alten Bundes haben als das größte Geheimnis Gottes seine Liebe erkannt, und zwar die Liebe zu seinem Volk, das dieser Liebe immer wieder davonlief. In Jesus ist die Liebe Gottes sichtbar und greifbar geworden, und am Kreuz wurde sie zur „Torheit“ (1 Kor 1,23). Sie ist das Zeichen des Widerspruchs, sie ist aber auch die einzige Hoffnung für die Menschen in ihrer Not.

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BETEN


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Hochwasser 2013 – Hilfe und Gebet

“Für alle voraussehbar” charakterisiert die Situation wohl am besten. Seit einigen Jahren gehört es zum Inhalt meteorologischer Nachrichten, selbst bei Skeptikern des “Klimawandels”: Die Wettersituation wird zunehmend unberechenbarer und die Intensität von Sturm und Regen nimmt zu.

Wie kann es also sein, dass die Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise Dämme,  an (zu) vielen Orten immer noch keinen ausreichenden Schutz bieten? Das fragen sich die betroffenen Menschen zu Recht, und diese dringlichen Fragen sind an die Zuständigen in Gemeinden, Ländern und dem Bund entsprechend weiterzugeben.
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Hochwasser 2013
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Wie die Ereignisse in Deutschland und Tschechien bewertet werden, kann ich zu wenig beurteilen; in Österreich gibt es zu Empörung gereichende Bundespolitiker, die anstatt Hilfe vor Ort zu leisten nichts anderes zu tun haben, als vergangene Regierungen zu beschuldigen… Nun sind allein in Österreich 26.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Über ein Ausmaß der tatsächlichen Schäden zu reden, ist noch zu früh, aber es sind schlimme Ergebnisse zu erwarten.

Kommen wir zu den erfreulichen Entwicklungen. Nach den bisherigen Höchstständen der Donau von über 14 Metern ist eine Entspannung abzusehen. Viele Menschen haben zu solidarischer Hilfe gefunden, unter anderem auch mit Hilfe der sozialen Netzwerke.

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HERZ JESU


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Herz Jesu – Gebete und Links

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Morgengruß zum Herzen Jesu

Wenn ich erwach’ am frühen Morgen, Herz Jesu,
dann begrüß’ ich Dich, um für des Tages Müh’ und Sorgen,
Dir innig zu empfehlen mich.
Auf dich o Herz will ich nur schauen,
Du bist mein Stern, mein Trost, mein Licht!
Und mutig will ich Dir vertrauen;
denn deine Treue wanket nicht.

So nimm mein Herz Dir ganz zu eigen;
gib Du ihm Kraft zur guten Tat.
Und sollte es zur Sünde neigen,
halt’ Du es fest in deiner Gnad’!
Von Dir soll heute nichts mich scheiden,
verbirg’ in Deine Wunden mich!

Dort will ich beten, opfern leiden und sterben,
wenn Du willst, für Dich!
So oft wie heut’ mein Herz wird schlagen,
will ich es stets auf’s neu’ Dir weih’n,
und jeder Pulsschlag soll Dir sagen:
“Herz Jesu, für Dich ganz allein!”

In Deine Liebe im empfehle auch alle,
die mir nahesteh’n; behüte sie an Leib und Seele,
lass keinen heute irre geh’n!
Und nun gib mir den Morgensegen,
er weihe diesen Tag mir ein,
und sei mit mir auf allen Wegen,
bis ich wird’ ewig bei Dir sein! Amen.

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Abendgruß zum Herzen Jesu

Den letzten Gruß der Abendstunde,
send‘ ich zu Dir, o göttlich Herz!
In Deine heil’ge Liebeswunde,
senk‘ ich des Tages Freud‘ und Schmerz.

O Herz der Liebe,
Dir vertraute am Morgen ich des Tages Last,
und nicht umsonst ich auf Dich baute,
voll Huld Du mich gesegnet hast.

O habe Dank für Deine Güte,
die schützend mir zur Seite stand,
auch diese Nacht mich treu behüte,
durch Deines heil’gen Engels Hand.

O göttlich Herz,
all meine Sünden bereue ich aus Lieb‘ zu Dir;
o lasse mich Verzeihung finden;
schenk‘ Deine Lieb‘ aufs neue mir!

Herz Jesu, innig ich empfehle,
auch alle meine Lieben Dir,
beschütze sie an Leib und Seele,
die Gutes je erwiesen mir.

In Deiner heil’gen Herzenswunde
schlaf ich nun sanft und ruhig ein,
o lass sie in der letzten Stunde,
mir eine Himmelspforte sein! Amen.

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Link zur >>> HERZ JESU Seite

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GASTBEITRAG JOBO


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Der Hauptmann von Kafarnaum (Ev. vom 9.So im JK)

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Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, daß du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, daß du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muß mein Diener gesund werden. Auch ich muß Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, daß der Diener gesund war. (Lukas 7,1-10)

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Der Hauptmann von Kafarnaum

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