Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

Vatikan


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Bravo, Papa Franziskus – „starkes Signal“ für die Kirche in Österreich

Noch letzte Woche waren Giovanni und ich der Meinung, dass die anstehenden österreichischen Bischofsernennungen schon sehr lange auf sich warten lassen, andererseits nicht ganz oben auf der Prioritätenliste von Papst Franziskus stünden. Aber wie kürzlich bekannt wurde, hat Papst Franziskus den bisherigen Diözesanadministrator Benno Elbs zum vierten Bischof der Diözese Feldkirch ernannt.

Bischof Benno Elbs Vbg 2013

Die Aufnahme des designierten Bischofs ist durchwegs positiv, wie die Presserundschau zeigt:

Teamarbeit und Leitlinien (kathweb.at)

Der neue Bischof von Feldkirch, Benno Elbs, versteht sich als “Teamplayer” und möchte künftig verstärkt auch Laien in die Verantwortung miteinbeziehen. Eine Erneuerung der Kirche könne schließlich nicht allein vom Bischof erwartet werden, “die wird von unten kommen”, zitierte die Tageszeitung “Der Standard” (Freitag) den designierten Bischof. Die Diözese hatte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz die Ernennung des bisherigen Diözesanadministrators zum neuen Feldkircher Bischof durch Papst Franziskus offiziell bestätigt. Einen Termin für die Bischofsweihe gibt es noch nicht.

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Vatikan


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Papst Franziskus feiert Abendmahlmesse in Jugendgefängnis

Papst Franziskus feiert heute, am Gründonnerstag, die traditionelle Abendmahlmesse. Anders als sonst üblich findet sie diesmal nicht in der Lateranbasilika sondern in der Jugendstrafanstalt „Casal del Marmo“ statt. Dabei will das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zwölf jungen Insassen verschiedener Nationalitäten und Religionen die Füße waschen. Er knüpft damit an eine Tradition an, die er bereits als Erzbischof von Buenos Aires eingeführt hatte. Die Zeremonie erinnert an die Fußwaschung Jesu beim letzten Abendmahl. (domradio.de)

Während die Abendmahlmesse nicht übertragen wird, sendet K-TV ab 9 Uhr 30 die Chrisam-Messe aus dem Petersdom in Konzelebration mit den in Rom anwesenden Kardinälen, Patriarchen, Erzbischöfen, Bischöfen sowie Diözesan-und Ordenspriestern.

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UPDATE:

Kurzbericht von der Fußwaschung:

“Es ist das Vorbild des Herrn. Er ist der Wichtigste und … wäscht die Füße. Denn unter uns muss der, welcher der Höchste ist, den anderen zu Diensten sein. Und das ist ein Symbol, ein Zeichen, nicht wahr? Die Füße waschen bedeutet: Weiterlesen →

Kirchliche Feste


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Papst Franziskus am Palmsonntag (Freude – Kreuz – junges Herz)

Papst Franziskus zelebrierte am Palmsonntag die Eucharistiefeier auf dem Petersplatz. An der Messe nahmen viele Jugendliche teil, die zum XXVIII. diözesanen Weltjugendtag nach Rom gekommen waren. In seiner Predigt legte der Papst die Leidensgeschichte des Lukasevangeliums aus. Es folgen Auszüge aus der offiziellen deutschen Übersetzung - Hervorhebungen durch den Autor.

Palmsonntag von CHRISTUS VINCIT in Flickr

Freude!

So ist Jesus! So ist sein Herz, das auf uns alle schaut, das auf unsere Krankheiten, auf unsere Sünden schaut. Groß ist die Liebe Jesu! Und so zieht er in Jerusalem ein: mit dieser Liebe. Und schaut uns alle an. Es ist eine schöne Szene: voller Licht – Licht der Liebe Jesu, Licht seines Herzens – Freude, Feststimmung.

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Papst Franziskus: Wer Jesus Christus nicht bekennt, bekennt die Weltlichkeit des Teufels

Manche Beobachter des neuen Bischofs von Rom lassen sich vom sanften Auftreten und den Worten der “Zärtlichkeit” beeindrucken, ohne den bereits erkennbaren programmatischen Inhalten des Papstes rechte Aufmerksamkeit zu schenken. Papst Franziskus ist der Mut zuzutrauen, große Veränderungen für die Weltkirche in Angriff zu nehmen, und er strahlt diesen Geist der Konzentration und der Wesentlichkeit aus, der eine wichtige Vorbedingung für Umbrüche darstellt.

Papst Franziskus Petersplatz

Flickr: Catholic Church (England and Wales)

Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wir werden eine wohltätige NGO, aber nicht die Kirche, die Braut Christi. Wenn man nicht geht, bleibt man da stehen. Wenn man nicht auf Stein aufbaut, was passiert dann? Es geschieht das, was den Kindern am Strand passiert, wenn sie Sandburgen bauen: Alles fällt zusammen, es hat keine Festigkeit. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.“ Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen.

Wer sich diese Worte der Predigt vom 14. März nochmals vergegenwärtigt, spürt, dass hinter dem sanften Gesicht ein überaus klarer, wenn nicht radikaler Glaube wohnt. Benedikt XVI. sprach wiederholt von einer Kultur des Todes, eine Terminologie, die immer einen gewissen Spielraum für philosophisch-theologische Interpretationen eröffnete, während Franziskus deutliche Worte eines christlich-tatkräftigen Glaubens findet. Wer meint, dieser Papst würde den tragischen und bösartigen Entwicklungen unserer Gesellschaft (Abtreibung, Sterbehilfe, etc.) keine klaren Überzeugungen entgegenhalten, dem sei versichert: Das wird nicht lange auf sich warten lassen, gemessen an Aussagen, die er in seiner Funktion als Kardinal getätigt hat.

Jorge Mario Kardinal Bergoglio zeichnet sich durch große pastorale Erfahrung aus, und er ist bekannt dafür, Partei für die minder bemittelten Klassen zu ergreifen und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Die Situation in Buenos Aires beschrieb er mit den Worten: „Für viele ist unsere Stadt wie ein Fleischwolf, der sie zerfleischt, weil er ihr Leben zerstört, sie ihres freien Willens beraubt und den Menschen die Freiheit nimmt. … Wir können angesichts all dessen nicht stumm bleiben.” Bergoglio hat sich in der Vergangenheit deutlich für den Kampf gegen die Korruption und die Mafia ausgesprochen, gegen den Drogen- und Menschenhandel und gegen die Prostitution sowie für den Schutz und die Würde des Lebens. (Britta Dörre/zenit.org)

Nur einen Tag nach seiner Wahl hat der neue Pontifex die oben zitierten Worte über das Bekennen gesprochen. Und er verliert keine Zeit, seine Mitbrüder und die gesamte Kirche auf einen Kurs der “Bewegung” und des Voranschreitens hinzuweisen. Die Schriftstellen des 14. März nimmt er zum Anlass, dies wie folgt zu formulieren: “Diese drei Lesungen haben meines Erachtens etwas gemeinsam: das Moment der Bewegung. In der ersten Lesung ist es die Bewegung auf dem Weg, in der zweiten Lesung ist es die Bewegung beim Aufbau der Kirche und im Evangelium die Bewegung im Bekenntnis. Gehen, aufbauen, bekennen.” Der dritte Punkt “Bekennen” wurde bereits zitiert, lesen wir hier nochmals, wie der neue Petrus seine Mitbrüder (und uns alle) ins Boot holt:

Das Evangelium fährt mit einer besonderen Situation fort. Derselbe Petrus, der Jesus Christus bekannt hat, sagt zu ihm: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Ich folge dir, aber sprich mir nicht vom Kreuz. Das tut nichts zur Sache. Ich folge dir mit anderen Möglichkeiten, ohne das Kreuz. – Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir ohne das Kreuz aufbauen und Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn. Ich möchte, dass nach diesen Tagen der Gnade wir alle den Mut haben, wirklich den Mut, in der Gegenwart des Herrn zu gehen mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche aufzubauen auf dem Blut des Herrn, das er am Kreuz vergossen hat; und den einzigen Ruhm zu bekennen: Christus den Gekreuzigten. Und so wird die Kirche voranschreiten.

Wenn diese Predigt noch recht allgemein vom “Voranschreiten” spricht, so darf man einige Tage später schon von ersten programmatischen Konturen sprechen: Erstens gibt es eindeutige Signale in Richtung der orthodoxen Kirchen, wie die Messe anlässlich der Amtseinführung gezeigt hat. Zweitens weisen die angeführten Predigtzitate darauf hin, dass ein tatkräftiger, wenn nicht kämpferischer Glaubensweg gegenüber den bösartigen Geiseln der Gesellschaft (Abtreibung, Sterbehilfe, Genderideologie, etc.) zu erwarten ist. Drittens werden sich die pastoralen Anstrengungen in diejenigen Erdteile verlagern, die von Armut gezeichnet sind und Entwicklungschancen für die katholische Kirche bereithalten; das beinhaltet auch eine Verlagerung der (materiellen) Mittel in diese Regionen, die ohnehin einen Großteil der Katholiken stellen.

Papst Franziskus Petersplatz

Flickr: Catholic Church (England and Wales)

Auf Europa und insbesondere Deutschland bezogen folgt daraus eine Entwicklung, wie sie Benedikt XVI. zuletzt in Freiburg vorweggenommen hat: Weniger Unterstützung in pastoraler und materieller Hinsicht bedeutet eine Schwächung der europäischen Kirchen, und eine “Entweltlichung” der hiesigen Kirchen wird die Folge sein. Wer es positiv sehen kann, erkennt hier eine Chance zur schmerzhaften und radikalen Erneuerung der Kirchen vor allem im mitteleuropäischen Raum. Und wer den Worten der Gottesmutter in Medjugorje Gehör schenkt, weiß, dass in Frankreich bereits die Saat der kirchlichen Zukunft Europas liegt: Eine vom Staat völlig losgelöste, klein gewordene Kirche, die andererseits in kleinen, neuen Gemeinschaften (Gemeinschaft vom Lamm, Gemeinschaft Emmanuel, Schwestern von Betlehem, u.v.a.) ganz wunderbare Früchte eines authentischen Glaubens zeigt.

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Vatikan


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Erster Angelus von Papst Franziskus

Der neue Papst betont gleich zu Beginn des Angelus, wie wichtig es ist, dass wir uns gerade am Sonntag versammeln, um gemeinsam zu beten.

Mit Bezug auf das heutige Evangelium (Johannes 8, 1-11) spricht Franziskus über die Barmherzigkeit.

Jesus spreche keine Worte der Verachtung oder Verurteilung gegenüber der vor ihn gebrachten Sünderin, sondern nur Worte der Liebe und der Barmherzigkeit, die zur Umkehr aufforderten. Das Antlitz Gottes „ist das eines barmherzigen Vaters“, so Franziskus, „der immer geduldig ist“.

Franziskus weist darauf hin, dass wir manchmal müde werden, in unserem täglichen Leben, unseren Bemühungen, auch in unserem Glauben an die Barmherzigkeit Gottes. Das Problem bestehe schließlich darin, dass die Menschen müde werden, Gott um Vergebung zu bitten. So müssten auch wir lernen, barmherzig zu sein.

Wer aber nie müde wird, ist Gott. ER ist der ewig barmherzige Gott. ER ist der Barmherzige, wenn wir bereit sind umzukehren, uns IHM wieder zuwenden, mit ganzem Herzen. Der Papst betonte dabei die Geduld Gottes, die er mit einem jeden Menschen habe.

Papst Franziskus I. - Angelus

Franziskus I. erzählte dann eine Geschichte aus jener Zeit, als er gerade zum Bischof geweiht worden war (1992). Weiterlesen →

Vatikan


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HABEMUS PAPAM – FRANZISKUS, ein Jesuit nimmt Franziskus als Programm!

Das Konklave in Rom hat den Nachfolger von Benedikt XVI. gewählt:
Die katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt!

Mit 8 Jahren “Verspätung” darf der neue Papst
sein schwieriges und auch wunderbares Amt antreten:

Papst Franziskus I.

Habemus Papam!
Der neue Papst Franziskus I.
(Jorge Mario Kardinal Bergoglio SJ)

möge dienen mit dem besonderen Segen
des dreifaltigen Gottes

und der Gottesmutter Maria!

Papst Franziskus I

Am kommenden Sonntag erster Angelus mit Papst Franziskus I.
Offizielle Amtseinführung am 19. März:
Hochfest des Hl. Josef, des Schutzpatrons der heiligen Mutter Kirche.

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Eine wirkliche Überraschung ist es nicht: Der Kandidat, der sich beim letzten Konklave als besonders papabile erwiesen hat, ist im zweiten Anlauf Papst geworden – der Heilige Geist steht sozusagen doppelt hinter Franziskus I.

Weisser-Rauch Sixtinische-Kapelle

Es ist insofern auch eine schlüssige Wahl, da die katholische Kirche sich nun eindeutig als Weltkirche positioniert. Und doch hat der neue Papst auch italienische Wurzeln…

Der Papst ist bekannt für seinen bescheidenen Lebensstil, er kocht gut, und wird sozialen Fragen mit Sicherheit viel Aufmerksamkeit schenken.

Sein erstes Gebet galt Benedikt XVI., dann formulierte er die Bitte, für ihn zu beten, und schließlich sprach er den Segen Urbi et Orbi.

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Jorge Mario Bergoglio

Jorge Mario Bergoglio trat nach der Schulzeit 1958 in den Jesuitenorden ein und studierte zunächst Geisteswissenschaften in Chile und nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires an der Theologischen Fakultät des Colegio Máximo San José in San Miguel Philosophie (Abschluss: 1960) und Theologie (Abschluss: 1970). 1969 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wirkte anschließend als Novizenmeister und Theologiedozent an der Hochschule von San Miguel.

Papst Franziskus I. Jorge Bergoglio SJ

In den Jahren 1973 bis 1979 leitete er als Provinzial die Geschicke des Jesuitenordens in Argentinien. Von 1980 bis 1986 stand er dann als Rektor der Theologischen Fakultät von San Miguel vor. Anschließend promovierte er in Deutschland und arbeitete danach als Geistlicher Direktor in Córdoba.

Am 20. Mai 1992 wurde Bergoglio von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Buenos Aires und Titularbischof von Auca ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Buenos Aires, Antonio Kardinal Quarracino, am 27. Juni desselben Jahres. Mitkonsekratoren waren der Bischof von Mercedes-Luján, Emilio Ogñénovich, und der Apostolische Nuntius in Argentinien, Ubaldo Calabresi. Am 3. Juni 1997 wurde er zum Koadjutorerzbischof ernannt und folgte Kardinal Quarracino nach dessen Tod am 28. Februar 1998 als Erzbischof von Buenos Aires nach. Gleichzeitig war er Bischof für die in Argentinien lebenden Gläubigen des orientalischen Ritus. Papst Johannes Paul II. nahm ihn 2001 mit der Ernennung zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Roberto Bellarmino in das Kardinalskollegium auf. Er gehört unter anderem der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an.

Im Konklave 2005 soll Bergoglio Zeitungsberichten zufolge, welche sich auf die Tagebuchaufzeichnungen eines anonymen Kardinals stützten, im ersten Wahlgang 10, im zweiten Wahlgang 35 und im dritten Wahlgang 40 Stimmen erhalten haben.

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wpa GEBETE


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Gebet für einen gesegneten neuen Papst

Tagesevangelium nach Johannes 5,1-16

Einige Zeit später war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, daß er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh! Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat. Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen. Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh! Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh? Der Geheilte wußte aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte. Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt. Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, daß es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.

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Kommentar zum Evangelium
(12.März 2013 / Konklavebeginn)

Dieser Teich stellt die Person unseres so liebenswerten Herrn Jesus Christus dar, und das aufwallende Wasser in diesem Teich ist das gesegnete Blut des vielgeliebten Gottessohnes, des Gottmenschen, der uns alle in seinem kostbaren Blut gewaschen hat und der alle reinwaschen will, die in Einfalt zu ihn kommen. (1 Petr 1,19; Offb 7,14)… Mit den Kranken können die Menschen gemeint sein, die dem Stolz, dem Zorn, dem Hass, dem Geiz, der Ausschweifung verfallen sind; und dies lässt uns begreifen, dass alle Kranken, die sich im Blut Christi waschen können, vollkommen geheilt werden, unter der Voraussetzung, dass sie in dieses Wasser hinuntersteigen wollen. Die fünf Säulenhallen dieses Teiches können in einem gewissen Sinn die fünf heiligen Wunden unseres Herrn darstellen, durch die und in denen wir alle gerettet sind…

In diesen Säulenhallen lagen viele Kranke, und wer in den Teich hinabstieg, sobald das Wasser aufwallte, wurde vollständig geheilt. Was bedeuten denn die Wallung und der Kontakt mit dem Wasser? Doch dass der Heilige Geist sich in den Menschen hineinsenkt, das Innere des Menschen berührt, dort eine große Erschütterung hervorruft, die so stark ist, dass das Innere dieses Menschen wirklich umgestülpt und völlig verändert wird? Was ihm vorher gefallen hat, daran findet er keinen Gefallen mehr; und was er abscheulich gefunden hat, ist jetzt seine Freude. Geringes Ansehen, äußere und innere Armut, Verzicht, inneres Leben, Demut, Loslösung von allem, was geschaffen ist: das macht ihn jetzt vor allem glücklich. Wenn diese Berührung stattfindet, steigt der Kranke, also der äußere Mensch, ganz tief in den Teich hinunter, wäscht sich in Christus, in seinem kostbaren Blut, und wird auf Grund dieses Kontaktes zuverlässig geheilt, wie es auch an anderer Stelle geschrieben steht: „Alle. die ihn berührten, wurden geheilt“ (Mt 14,36).

Johannes Tauler (um 1300-1361) Dominikaner in Straßburg

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Petrus Ikone

Gebet für einen gesegneten neuen Papst

Großer Gott, wir bitten Dich um Deinen heiligen Segen:
Auf den Felsen des neuen Petrus baue Deine Kirche,
und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Bitte gib ihm die Schlüssel des Himmelreichs;
was er auf Erden binde, das sei auch im Himmel gebunden,
und was er auf Erden löse, das sei auch im Himmel gelöst.

Herr, wir bitten Dich um die Gnade des Heiligen Geistes,
lass den kommenden Petrus hinabsteigen
in den Teich Betesda der fünf heiligen Wunden
unseres Herrn Jesus Christus, dessen gesegnetes Blut
den neuen Diener des dreifältigen Gottes reinwaschen möge.

Mit dem Strahl des Wassers der Seite Christi
senke sich der Heilige Geist in das Innerste des Petrus,
damit die Tugenden Demut, Verstand und Stärke,
Rat, Glaube, Erkenntnis  und Weisheit
den neuen Diener Gottes bewohnen und leiten mögen.

Ewiger Gott, Du bist der ewige und gute Hirte,
der seine Herde beschützt und durch die Zeiten führt.
Schenke Deiner heiligen Kirche einen Papst,
dessen heiliges Leben Dir gefällt und dessen Hirtensorge
Deinem Volk den rechten und fruchtbaren Weg weist.

Allmächtiger Gott, sieh gnädig auf deine Kirche und gib,
dass sie allezeit jenes heilige Volk bleibt, dessen Einheit
ihren Ursprung hat in der Einheit des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Offenbare durch sie der Welt das Geheimnis
deiner Einheit und Heiligkeit und vollende uns in deiner Liebe.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

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Vatikan


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Konklave beginnt kommenden Dienstag!

“In ihrer Nachmittagssitzung haben die Kardinäle an diesem Freitag entschieden, dass das Konklave am kommenden Dienstag beginnen wird. Das gab der Vatikan noch während der laufenden Sitzung bekannt. Das heißt, die 115 wahlberechtigten und anwesenden Kardinäle werden am Dienstagvormittag die Messe pro eligendo Pontifice feiern und am Nachmittag ins Konklave in der Sixtinischen Kapelle einziehen. Nach jeweils zwei Kongregationen am Montag und Donnerstag und jeweils einer am Dienstag und Mittwoch trafen sich die Kardinäle an diesem Freitagnachmittag zum achten Mal.

In seinem täglichen Briefing für die Presse im Anschluss an die Vormittagssitzung der Generalkongregation gab Pater Federico Lombardi bekannt, dass die Kardinäle – wie in der Verfahrensordnung vorgesehen – über die Abwesenheit von zwei Wählern beraten haben. Der emeritierte Erzbischof von Jakarta wird aus Gesundheitsgründen nicht anwesend sein, während Kardinal Keith O’Brien, der Erzbischof von Edinburgh, aus persönlichen Gründen nicht gekommen war. Ihm war sexuelles Fehlverhalten während seiner Zeit als Ausbilder im Priesterseminar vorgeworfen worden, Kardinal O’Brien hatte die Verantwortung dafür übernommen. Die Briefe der beiden Abwesenden wurden der Versammlung vorgelegt, und die Kardinäle haben durch Abstimmung die Motive akzeptiert, die beiden fehlenden Kardinäle sind also entschuldigt. Grundsätzlich haben wahlberechtigte Kardinäle Anwesenheitspflicht.

Benedikt XVI. hatte in seinen Modifikationen der Verfahrensordnung während der letzten Tage seines Pontifikates festgelegt, dass die Kardinäle eine Vorverlegung des Konklavebeginns beschließen dürfen, sobald festgestellt ist, dass alle Wählenden anwesend sind. Mit der Ankunft des letzten Wahlkardinals an diesem Donnerstagabend und der Akzeptanz der Abwesenheitsgründe der zwei Entschuldigten ist dieser Fall nun eingetreten, deswegen dürfte nun der Termin in den von Benedikt XVI. vorgegebenen Grenzen festgelegt werden.”

(Quelle: Radio Vatikan, rv 08.03.2013 ord)

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Mehr Infos gibt es bei Georg und Elsa.

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Vatikan


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Benedikt XVI.: Vor der Regensburger gab es die Kölner Ansprache

Mehr als ein Jahr vor seiner vieldiskutierten Vorlesung in der Aula Magna der Universität Regensburg vom 12. September 2006 hielt Papst Benedikt XVI. eine Ansprache in der Synagoge von Köln. Der nachfolgend zitierte Ausschnitt wird von Evangelium Tag für Tag als Kommentar des heutigen Evangeliums (Mt 5,17-19) verstanden:

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

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Vatikan


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Die Bitte des Kardinalkämmerers um das Gebet und ein Gebetsvorschlag

Kardinal Tarcisio Bertone

Kardinal Tarcisio Bertone, Staatssekretär und Camerlengo (Kardinalkämmerer) der Heiligen Römischen Kirche hat sich mit einem Schreiben an alle kontemplativen Gemeinschaften auf der ganzen Welt gewandt, in diesen Tagen die Papstwahl ganz besonders zu begleiten. Dies ist eine Bitte, von der sich auch Nicht-Mönche und Nicht-Nonnen angesprochen fühlen dürfen:

Der Aufruf zum Gebet, den Papst Benedikt XVI. an alle Gläubigen gerichtet hat, damit sie ihn in dem Moment, in dem er das Petrusamt in die Hände des Herrn übergibt, begleiten und zuversichtlich den kommenden Papst erwarten, erhält eine besondere Dringlichkeit für die kontemplativen Orden mit ihrer besonderen Berufung in der Kirche. Bei Ihnen, in Ihren in der ganzen Welt verbreiteten Frauen- und Männerklöstern liegt der Zugang zu der kostbaren Quelle jenes betenden Glaubens, der durch die Jahrhunderte hindurch den Weg der Kirche begleitet und unterstützt – dessen ist sich der Heilige Vater gewiß. So kann sich das kommende Konklave in besonderer Weise auf die Lauterkeit Ihres Gebetes und Ihres Gotteslobes stützen.

Die Kirche, also alle einfachen Gläubigen bis hin zu den höchsten Würdenträgern der una sancta ecclesia, lebt mehr vom Herzen und vom Beten – vom Herzensgebet – als von kirchenpolitischen und organisatorischen Handlungen. So sind auch alle Leser dieser Botschaft aufgefordert und eingeladen, ihr Gebet für die Wahl des neuen Papstes und die Zukunft unserer Kirche zu erheben.

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Auf einen empfehlenswerten Gebetsvorschlag der Erzdiözese möchte ich hier verweisen. Es ist  die Novene “Atme in uns Heiliger Geist”, die für unsere Kirche gebetet wird.

Novene der Erzdiözese Wien

Uns allen wünsche ich ein gemeinsames, fruchtbares Beten für unsere heilige römische Kirche!

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Vatikan


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Papst Benedikt XVI. – Chronologie eines Amtes

Benedikt XVI Fischerring

Am letzten Tag seines Pontifikats darf daran erinnert werden, was für ein großartiges Pensum Benedikt XVI. in den knapp 8 Jahren seines Amtes bewältigt hat. Wir sprechen hier nicht von einem jungen Karol Wojtyla, der mit 58 Jahren noch in der Mitte des Lebens stand, sondern einem Mann, der mit rund 80 Jahren Jahr für Jahr anspruchsvolle Reisen zu Destinationen der Weltkirche unternommen hat. Israel, Großbritannien, Türkei – um nur drei herauszugreifen – bedeuten große Herausforderungen für die katholische Weltkirche, und Papst Benedikt XVI. hat nachhaltige Spuren im Namen des einen und wahren Gottes hinterlassen.

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Gestern hat die letzte Generalaudienz stattgefunden: Die tausenden Menschen auf dem überfüllten Petersplatz sowie viele Millionen Fernsehzuschauer verfolgten den letzten öffentlichen Auftritt von Papst Benedikt XVI. Im folgenden Video ist der Gruß an die deutschsprachige Gemeinde zu sehen und zu hören, in dem der Papst vom Boot der Weltkirche sprach: “Der Herr ist im Boot, und vergessen wir nicht: Es ist Sein Boot.”

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Im Anschluss an die Generalaudienz gab schloss sich eine Privataudienz für den Abt des Stiftes Heiligenkreuz an. Wie auf diesem Blog bereits angesprochen, war es ein großes Herzensanliegen der Heiligenkreuzer Zisterziensermönche, den päpstlichen Segen für den Ausbau der Phil.-Theologischen Hochschule, die zur größten deutschsprachigen Ausbildungsstätte für Priester herangewachsen ist, zu bekommen. Weiterlesen →