Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

Glaube und Gesellschaft


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Mein Beitrag zum Life Ball 2013

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Zeugnisse mit dieser Aussagekraft sollten auch von denjenigen Menschen gesehen werden, die mit Gewalt darauf drängen, die “Hetero-Ehe” mit anderen Partnerschaftsformen gleichzusetzen. Man muss schon sehr indoktriniert sein, um die Unterschiede, die bereits in einem 6-Minuten-Video offenbar werden, zu übersehen und nicht anzuerkennen.

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Kirchliche Feste


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Dreifaltigkeitssonntag – die Heiligste Dreifaltigkeit

In den vorangehenden zwei Beiträgen (siehe > DER GEIST und > DER UNENDLICHE GEIST) haben wir uns gefragt, wie “Geist” eigentlich zu begreifen ist, und wie wir uns schließlich dem Begriff “unendlicher Geist” (Gott) annähern können: Damit ist das Fundament gelegt. Die Ausführungen von Frank Sheed waren uns dabei sehr behilflich, und so können wir uns heute dem eigentlichen Thema widmen: Die Allerheiligste Dreifaltigkeit.*

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Die Heiligste Dreifaltigkeit

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Drei Personen

Im vorangegangenen Kapitel fiel das Wort vom “Abenteuer der Heiligsten Dreifaltigkeit”. Da wir Gott als einen lebendigen Gott begreifen, stellt sich tatsächlich die Frage, worin sein Leben besteht. Es mag sonderbar anmuten, über das Eigenleben dessen, der uns aus dem Nichts erschaffen hat, nachzudenken. Frank Sheed scheut sich nicht, zu fragen: “Was fängt Gott mit seiner Ewigkeit an”? (S.33)

Eine endliche Welt zu erhalten, kann niemals das ganze Lebenswerk eines unendlichen Wesens sein. Das Universum erscheint uns unbegreiflich, für IHN ist es das nicht. Wir können es als eine Art Nebenbeschäftigung betrachten. Was aber ist sein eigentliches Lebenswerk?

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MUS-VID-MED


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Georges Moustaki – un dernier salut

Er gehört zu den ganz Großen des Chansons und hat meine Liebe zur französischen Sprache und Kultur sehr gefördert: Georges Moustaki. Er hat die eher harsche Aufnahme von Ausländern in Frankreich selbst erlebt, und schaffte ausgerechnet mit diesem “Ausländer-Lied” den Durchbruch: „Le métèque“!

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…und hier singt der alte Charmeur zusammen mit ZAZIE.

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Kirchliche Feste


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Dreifaltigkeitssonntag – Der unendliche Geist

Gestern haben wir uns (siehe >>> DER GEIST) gefragt, was “Geist” eigentlich ist. Die Ausführungen von Frank Sheed waren uns dabei sehr behilflich, und auch heute werden wir den Autor bemühen, uns den “unendlichen Geist”, also Gott, etwas näher zu bringen.*

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DER UNENDLICHE GEIST

Wir wissen, dass Gott kein alter Mann mit Bart ist. Wir wissen auch, dass das etwas komplettere Bild eines alten Mannes mit langem Bart, eines jungen Mannes mit kürzerem Bart, und einer weißen Taube keine Ähnlichkeit mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hat. Aber diese Bilder loszuwerden, hat nur dann einen Sinn, wenn wir an ihre Stelle eine treffendere Gottesvorstellung setzen.

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Gott ist unendlicher Geist

GOTT ist Geist. Wenn wir uns eine Vorstellung von ihm machen wollen, dann fangen wir damit an, unseren Körper wegzudenken, und unsere Seele körperlos existieren und wirken zu sehen; sie ist ungeteilt, raumlos, unsterblich; sie erkennt, liebt, entscheidet und handelt. Alle diese Dinge treffen auch auf Gott zu. Aber unsere Seele ist nicht Gott gleich, sie ist nur sein Ebenbild. Denn Gott ist unendlich, wir nicht.

In Gott gibt es nicht so etwas wie ein Ende, Gott ist ohne Grenze oder Schranke oder Ende. Welche Vollkommenheit auch immer es geben mag, Gott besitzt sie ganz und gar. Wenden wir diesen Begriff von Grenze auf unsere eigene Seele an: Sie weiß einiges, aber das sind bloße Tropfen in dem Ozean des Nichtwissens; ihr Wissen ist begrenzt. So steht es auch um ihre Liebe. So steht es um ihre Macht. Keine dieser Grenzen findet sich in Gott: ER ist all-wissend, all-liebend, all-mächtig.

Betrachten wir noch den größten aller Unterschiede: nämlich dass unsere Seele ihre Existenz Gott verdankt. Er rief sie ins Dasein, erhält sie, kann sie zunichte machen – aber er versprach uns, es nicht zu tun. Seine eigene Existenz nicht festhalten zu können, das ist die einschränkendste Einschränkung, die sich denken lässt; sie macht den größten Unterschied aus zwischen dem endlichen Geist, der unsere Seele ist, und dem unendlichen Geist, der Gott ist.

Es gibt die beliebte Frage von Atheisten, die da lautet: “Wer schuf Gott?” Jeder Philosophiestudent hat diese Frage schon einmal gehört, und jeder weiß, dass es ein Wesen geben muss, das es nicht nötig hat, geschaffen zu werden. Wenn nichts da wäre außer Empfängern von Dasein – woher sollte das Dasein dann kommen? Damit überhaupt etwas da sein kann, muss es ein Wesen geben, das es nicht nötig hat, Dasein zu empfangen, ein Wesen, welches Dasein einfach hat.

Gott kann allen anderen Wesen Dasein verleihen, eben deswegen, weil es ihm nicht verliehen wurde. Es ist seine Natur, da zu sein, zu existieren. Gott kann nicht Dasein empfangen, weil er Dasein ist.

Jetzt verstehen wir den Namen, den Gott sich selber gab. Das wird im dritten Kapitel des Buches Exodus berichtet. Gott war dem Moses im brennenden Dornbusch erschienen. Als Moses ihn nach seinem Namen gefragt, sagte Gott: “Ich bin, der Ich bin. Das sollst du den Kindern Israels sagen: Der ist, hat mich zu euch gesandt” (EX 3,14). Das hebräische Wort für “ich bin” ist Jahwe. Die Juden vermieden es aus Ehrfurcht, Gottesnamen voll auszuschreiben; sie schrieben nur die Konsonanten JHVH.

Das ist die erste Wahrheit über Gott. ER ist, er ist da, mit allem was Dasein in Fülle bedeuten kann.

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Gott ist allgegenwärtig und ewig

“Wo war Gott, bevor die Welt erschaffen wurde?”, mag uns ein ungläubiger Freund fragen. Genau genommen sind das zwei Fragen: wo war Gott, als es noch kein WO gab – und wo war Gott, als es noch kein WANN gab. Darauf können wir antworten, dass die Worte “wo” und “wann” zu Gott überhaupt keine Beziehung haben. “Wo” bedeutet – an welchem Ort, an welchem Punkt im Raum? Aber Gott ist Geist, und ein Geist nimmt keinen Raum ein. Nun sagen wir auch gerne, Gott sei überall. Wie kann er überall sein, wenn er gar nicht im Raum ist?

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Kirchliche Feste


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Dreifaltigkeitssonntag – Der Geist als Vorausetzung

“Denn alle, die in sich den Heiligen Geist tragen, werden zum Wort geführt, das der Sohn ist, der Sohn führt sie zum Vater, und der Vater schenkt uns das ewige Leben”, so führen uns die Worte des Hl. Irenäus von Lyon zum Thema der Dreifaltigkeit. Der Heilige fährt fort: “Ohne den Geist ist es unmöglich, das Wort Gottes zu erkennen, und ohne den Sohn kann man sich nicht dem Vater nähern. Denn die Stimme des Vaters ist der Sohn, und die Stimme des Sohnes kommt durch den Heiligen Geist, und der Sohn schenkt den Geist, wie es dem Vater gefällt.”

Ist damit nicht alles gesagt? So großartig die Formel des Hl. Irenäus von Lyon ist, darf die Frage mit Nein beantwortet werden. Dem Thema der Dreifaltigkeit kann man sich von unendlich vielen Seiten nähern, so ist ein kindgerechter, intuitiver Blick denkbar: “Der Vater hat einen einzigen Sohn, den Er uns geschickt hat, um uns zu erlösen, und aus der Liebe zwischen Vater und Sohn ist der Geist entstanden, der uns jeden Tag beim Glauben hilft.” Im Grunde genommen genügt dieser Zugang, und ich denke nicht, dass unser Glaube in dieser Sache viel mehr Wissen von uns verlangt. Aber gibt es für den erwachsenen Menschen nicht doch Fragen, die besonders in unserem naturwissenschaftlichen Zeitalter mit unangenehmer Regelmäßigkeit wiederkehren: Gibt es überhaupt so etwas wie “Geist”? Und wenn ja, was kann man sich überhaupt darunter vorstellen?

Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, kann es hilfreich sein, einen Autor zu bemühen, den auch Josef Bordat wärmstens empfiehlt: Frank Sheed. Nachdem ich mir die Mühe gemacht habe, einige Kapitel seines Standardwerkes zusammenzufassen, kommen die Leser nun in den Genuß der Abhandlungen zum Thema “Geist und Dreifaltigkeit”.

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DER GEIST

Der Geist erkennt, liebt und hat Macht

Als ich noch recht neu war als Straßenredner für die Catholic Evidence Guild, fragte mich jemand, was ich unter Geist verstünde. Ich antwortete: „Ein Geist hat keine Gestalt, keine Größe, keine Farbe, kein Gewicht, keine Ausdehnung.“ Darauf sagte der andere: “Das ist die beste Definition von „Nichts“, die ich je gehört habe!” Das war sehr richtig. Ich hatte aufgezählt, was der Geist nicht ist, ohne auch nur anzudeuten, was er ist!

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wpa BETEN q140


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Gebet für Oklahoma 2013

Die “Mutter aller Stürme” ist nach Berichten von Überlebenden über den Mittleren Westen der USA gezogen. Wer in den USA Tornadowarnungen schon miterlebt hat, kennt das Gefühl des Ausgeliefertseins – kaum vorstellbar, dass Menschen in diesen Situationen nicht zu beten beginnen. Die Stürme in Oklahoma haben ein Desaster größten Ausmaßes hinter sich gelassen – nun ist es an uns, zu beten.

Tornado Katastrophe USA 2013

Leid ohne Ende, Sturmschäden in Milliardenhöhe

O Jesus,
Du Spender der Gnade und Barmherzigkeit,
höre unser demütiges Gebet
für die Toten und Leidenden in Oklahoma.

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PFINGSTEN


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Komm, heilige Taube, die uns das Ölblatt bringt (Pfingstmontag)

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Barmherziger Gott, Dein Wort lehre uns, zu dir zu beten.

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Papst Franziskus - Taube

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HYMNUS

Komm, heilige Taube,
die uns das Ölblatt bringt.
Künde, dass Glaube
jedwede Kluft durchdringt.

Nun ist die Ferne
in deinem Flug besiegt.
Erde und Sterne
sind heut in Eins gefügt.

Leucht’, heilige Flamme,
wie auf der Jünger Haupt.
Weih uns dem Lamme,
das uns dem Tod geraubt.

Du bist gekommen,
Glanz voller Morgenlicht.
Wir sind entnommen
Dunkel und Strafgericht.

Braus’, heiliges Rauschen,
Wind voller Ewigkeit.
Lass uns dir lauschen
mitten im Erdenstreit.

In allen Zungen,
die nur der Erdkreis kennt,
sei dir lobsungen.
Sieh, uns das Herze brennt!

(Jochen Klepper, 1.–3. Strophe)

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LESUNG

„Wenn du kein Wissen über die Bibel hast, dann beginne mit dem Vers Johannes 3,16.“

(Georg Mayr-Melnhof, Begründer der Loretto-Gemeinschaft)

Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.

(Johannes 3,16)

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PFINGSTEN


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Pfingsten – ein Guide für das Hochfest

Hier findest du Links zu Beiträgen zum Pfingstwunder auf diesem Blog, die wir als “Unterstützung im Glauben” anbieten möchten:

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Pfingsten - Pentecostes

Hier geht’s zur >>>
>>> BETRACHTUNG ZUM WUNDER DES HEILIGEN GEISTES

Hier liest du den >>>
>>> KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM

Ein Tipp für dein Beten >>>
>>> DER GEIST SCHENKE EUCH DIE SIEBEN GABEN

Programm für die Jugend >>>
>>>
5.000 JUGENDLICHE FEIERN IN SALZBURG

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Gesegnete und frohe Pfingsten für alle Leser!

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PFINGSTEN


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Pfingsten – eine Anregung für Dein Beten

…findest Du >>> hier.

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Diese Idee lässt sich im übrigen auf jedes Gebet anwenden.
Und was könnte es “erfüllter” machen, als gleich zu Pfingsten zu beginnen!

Papst Franziskus - veni sancte spiritus

Also: Lasst uns beten!

Beten wir dafür, unser Leben Jesus Christus zu übergeben!
Bitten wir um Seine Barmherzigkeit und die Kraft des Heiligen Geistes!

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BIBEL TAEGLICH


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“Wer meine Kirche sein will, wird zuallererst nach seiner Liebe gefragt” (Johannes 21,1.15–19)

Das heutige Evangelium ist mir eine der kostbarsten Stellen im Neuen Testament – offenbart sie doch Jesu bedingungslose Liebe. Maria Laach hat einen treffenden Kommentar dazu veröffentlicht, mit entscheidenden Hinweisen, im Text (von mir) entsprechend hervorgehoben.

Tagesevangelium

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!  (Johannes 21,1.15–19)

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Impuls

Dreimal fragt Jesus Petrus, ob er ihn liebt. Dreimal bejaht Petrus Jesu Frage, aber mit abnehmender Sicherheit und zunehmender Traurigkeit. Denn es geht um alles. Jesus fragt nicht nach unverbindlichen Gefühlen, sondern nach verbindlichen Haltungen. Er fragt danach, ob diese Liebe tragfähig ist. Die dreimalige Frage Jesu erinnert Petrus an seine dreimalige Verleugnung Jesu zu einem Zeitpunkt, als sein Bekenntnis gefordert war und seine Feigheit über die Liebe gesiegt hat. Und trotzdem vertraut Jesus ihm seine Kirche an. Denn dreimal antwortet ihm Jesus mit dem Satz: »Weide meine Schafe«.

Das heißt: Sei dir dessen bewusst, wozu du berufen bist, und: Dieses Amt ist ein Amt der Liebe. Wer meine Kirche sein will, wird zuallererst nach seiner Liebe gefragt. Damals und heute. Wir müssen nicht perfekt sein in der Nachfolge. Gefragt sind unsere Liebesversuche.

(Quelle : Maria Laach)

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GASTBEITRAG JOBO


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Evangelienkommentar (Pfingsten, Heiliger Geist)

banner - Jobo zum SoEvangelium

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Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Johannes 20, 19-23)

oder:

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14, 15-16. 23-26)

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Heiliger Geist, Pfingsten

Wie ein Brausen, dann wieder wie ein Säuseln, einmal Sturm, ein andermal Hauch. Die Bilder, die die Bibel für den Heiligen Geist kennt, sind sehr unterschiedlich, so unterschiedlich wie die Gaben, die uns durch ihn geschenkt sind. Hinter allem steckt ein Gott, ein Herr, ein Geist.

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