Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

JUGEND + KIRCHE


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Das Zusammenspiel von Kirche, jungen Gemeinschaften und Eucharistischer Anbetung („Stay and Pray“)

Inzwischen sind es über 30 Abende, die meine Frau und ich in unserer Pfarre betreuen durften. Ob diese Stunden der gestalteten Anbetung nun „Nightfever“, „Abend der Barmherzigkeit“, oder „Stay and Pray“ heißen, ist nicht entscheidend – die Chance zur Begegnung mit dem lebendigen Herrn allein zählt.

Stay and Pray, München

Stay and Pray, München

Es geht hier auch nicht um „überkomplex“ oder „unterkomplex“, wie von Peter Winnemöller angesprochen. Denn was zunächst „sehr, sehr einfach“ daherkommt, kann auch komplex dargebracht werden, die Bezeichnung „gestaltete“ Anbetung lässt alles offen.

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wpa BETEN q140


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Visionen als Erlebnis von Glaube und Gnade (Franziskus)

In den letzten Beiträgen haben wir uns mit Visionen beschäftigt: Zunächst an Hand der alltäglichen Verbindung von Glaubenserlebnissen und Gottes Wort in der Heiligen Schrift; dann über die Präsenz von Geistern und Visionen in der zeitgenössischen Kunst; schließlich wurde auf die in den sonntäglichen Gottesdiensten vernachlässigte Erziehung, die zur Bewältigung des inneren Glaubenslebens beiträgt, eingegangen.

Genau an dem Punkt, wo eine Beschreibung dessen fehlt, was uns im Glaubensleben jederzeit oder vielleicht auch nie passieren kann – das Hören der Stimme Gottes – blättere ich in einem Buch von Carlo Carretto. Es scheint so, dass fast immer dann, wenn ich mit meiner sehr bescheidenen Weisheit am Ende bin, ein Hinweis wartet, diesmal in Form eines Zitats.

Der Priester und Mystiker Carlo Carretto, auf den ich schon öfter verwiesen habe, wagt eine Beschreibung dessen, was uns Gott in Seiner Gnade schenken kann, und bringt vor allem auf den Punkt, worauf es gründet.

Franziskus - Vision in San Damiano

Franziskus – Vision in San Damiano

Im folgenden Textausschnitt hat Carretto sich in den Heiligen Franziskus versetzt, der seit geraumer Zeit die verfallene Kirche San Damiano zur Anbetung des Herrn besucht. Weiterlesen →

artikel stunde barmherzigkeit hellgr


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Abend der Barmherzigkeit – Was wir vom Himmel lernen können

Es ist inzwischen das vierte Jahr, in dem unsere Pfarre “Abende der Barmherzigkeit” anbietet. Es ist ein treuer Kreis von Menschen, der dieses Angebot regelmäßig wahrnimmt – und belohnt wird: Über die Grenzen des Alltags hinaus begegnet uns Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altars auf wunderbare Weise in Stille und Gebet.

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1.Impuls: ICH GLAUBE

In der heutigen Lesung aus dem 2. Brief des Johannes heißt es:

Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Jeder, der über die Lehre Christi hinausgeht, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.

Was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen: „Ich glaube“? Erschöpft sich unser Bekenntnis etwa in den Worten: Ich glaube, dass Gott lebt?

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artikel MEDJU


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Pilgerfahrt nach Medjugorje – ein Bericht

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Genau vor zwei Wochen, um 20 Uhr, sind wir losgefahren – eine Reise auf der Suche nach Spirtualität, Marienerscheinungen, und vor allem Gebet.

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Warum ich die Reise nach Međugorje empfehlen kann, ist hier nachzulesen…

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artikel MEDITATION 11


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Meditation: STILLE – ENGEL – GEBET

ÜBER DEN SINN DER STILLE

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Wir haben es nötig Gott zu finden, und das können wir nicht in der Hetze und nicht im Lärm.
Gott ist der Freund der Stille. In der Stille wachsen Bäume, Blumen und das Gras! In der Stille bewegen sich die Sterne, der Mond und die Sonne!

Ist es nicht unsere Mission, Gott zu unseren Familien, zu unserem Nächsten, zu den Kranken und Armen dieser Welt zu bringen? Nicht einen toten Gott, sondern einen lebenden und liebenden Gott.

Je mehr wir im schweigenden Gebet empfangen, umso mehr können wir im aktiven Leben geben.

Wir brauchen die Stille, um die Seelen anrühren zu können. Das Wesentliche ist nicht, was wir sagen, sondern was Gott uns sagt und durch uns sagt. – Unsere Worte sind allesamt nichtig, solange sie nicht aus dem innersten Herzen kommen; Worte, die nicht das Licht Christi vermitteln, vergrößern die Finsternis.

(Mutter Teresa)

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Es ist der stille Raum in mir, in dem ich ganz ich selbst bin. Und es ist der Raum des Schweigens, in dem Gott selbst in mir wohnt. Dort bin ich wahrhaft frei. Dort hat keiner Macht über mich. Dort kann mich niemand verletzen. Dort bin ich heil und ganz. Für mich ist es tägliches Bedürfnis, mich hinzusetzen und zu meditieren. In der Mediation stelle ich mir vor, wie mich mein Atem und das Wort, das ich mit dem Atem verbinde, in diesen inneren Raum der Stille hineinführt. Dort haben die Menschen, die heute zu mir kommen, keinen Zutritt. Dort kann mich niemand mit seinen Wünschen und mit seinen Urteilen und Verurteilungen erreichen. Dort kann ich frei atmen. Dort bin ich allein mit meinem Gott. Das gibt meinem Leben Würde.

(Anselm Grün)

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Jesus, Wonne meiner Seele, Brot der Engel,
Mein ganzes Wesen tauche ich in das Deine.

Ich lebe Dein göttliches Leben – wie im Himmel:
Es bleibt mir erhalten, auch wenn ich sterbe.

Eucharistischer Jesus, unsterblicher Gott,
Du bist stets bei mir – in meines Herzens Mitte.

(Sr. Faustyna)

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ÜBER DEN BEISTAND DER ENGEL

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Der Herr segne dich
und erwarte dich am Ufer des Lebens im Licht -
jetzt, da du für den Tod des alten Menschen in Dir bereit bist.

Er mache dir den Abschied leicht,
und schicke dir Seinen Engel entgegen, der dich begleitet
durch das unbekannte Tor der Verwandlung -
und dich jetzt in das verheißene Land führt,
wo sein Licht nicht mehr untergeht.

(zeitzubeten.org – nach dem Segensgebet in der Sterbestunde)

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Sei still und horche. Du kannst die Stimme Gottes in deinem Herzen nicht hören, weil dein Herz übervoll ist von Tausenden von Dingen. Sobald aber dein Herz still geworden ist und du anfängst, auf die Stimme Gottes zu hören, füllt sich dein Herz mit Gott.

Das braucht viele Opfer. Wenn wir beten wollen, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir dürfen keine Zeit vergeuden. Dabei geht es zuerst um den Einstieg ins Gebet. Wenn wir diesen Einstieg aber nicht entschlossen angehen, werden wir niemals das Endziel, die Gegenwart Gottes, erreichen. Deshalb dürfen uns schon am Anfang keine Fehler unterlaufen.

Man horcht also auf die Stimme Gottes im eigenen Herzen, und in die Stille des Herzens spricht Gott hinein. Und dann steigt aus dem übervollen Herzen auf, was der Mund sagen soll. Gott spricht in der Stille des Herzens, und du brauchst ihm nur zuzuhören.

Wenn dann dein Herz übervoll ist, übervoll von Liebe, Mitleid, Glauben, dann erst darf dein Mund zu Wort kommen.

Denk daran: vor dem Reden musst du horchen, und erst dann kannst du aus der Tiefe des Herzens voll Freude reden, und Gott kann dich hören.

(Mutter Teresa)

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ÜBER DIE SEHNSUCHT NACH GOTT

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„Ewig sind Himmel und Hölle, und es liegt zunächst ganz an uns, ob wir uns für Gott entscheiden, den Himmel, oder für uns selbst, die Hölle.

Dann endlich, im Angesicht Gottes ist auch der Wille unmittelbar mit Gott verbunden, liebt ihn, ohne dass sich etwas dazwischen drängen könnte, und das gilt für die ganze menschliche Person.

Im Angesicht Gottes wird jede Fähigkeit in uns tätig sein, um in äußerster Anspannung IHN zu erreichen, der die Fülle der Wirklichkeit ist. Dies ist das Allerinnerste der Glückseligkeit. In dieser Verbindung hört die Seele nicht auf, sie selbst zu sein, sie ist vielmehr ganz sie selbst, mehr als sie es jemals war…

(Frank Sheed)

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Im Schlussbild des letzten Geheimnisses von Fatima erzählt die Seherin Lucia von einem tröstenden Bild, das uns die wundersame Arbeit der Engel näherbringen will – ja durchsichtig machen will für Gottes heilende Macht.

Die Seherin berichtet von Engeln, die unter den Kreuzbalken das Märtyrerblut auffangen – und damit diejenigen Seelen tränken, die sich auf den Weg zu Gott machen.

Dieses Bild – eigentlich nur ein kurzer Moment der Erleuchtung – verweist auf Golgotha, wo das Licht, das in die Welt kam, zu einem scheinbar letzten Leuchten erhöht wurde, und reicht doch viel weiter, indem die Engel immer dort am Werk sind, wo die Märtyrer späterer Zeiten am Kreuz hängen, und sich Menschen auf den Weg zu Gott machen.

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In Deiner heiligen Nähe, Jesus, schreckt mich nicht der Tod -
Bald darf ich Dich schauen – Du erfüllst meine Bitte.

Von Deinem göttlichen Leben durchdrungen,
Schaue ich zum offenen Himmel hinauf.
Beschämt ist der Tod, umsonst emporgestiegen -
Göttliches Leben füllt meine Seele aus.

Eucharistischer Jesus, Leben meiner Seele,
Du hast durch Leiden und Sterben…
Mich erhoben in ewige Himmel.

(Sr. Faustyna)

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Mehr TEXTE zur EUCHARISTISCHEN ANBETUNG

>>> findest du hier !

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artikel Spitalskirche Mödling


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Gestaltete Anbetung vom 20.April (Freude, Reinigung, Vertrauen)

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Die gut besuchte Spitalskirche in meiner Pfarre erlebte eine sehr schöne Anbetungsstunde, musikalisch begleitet von der außergewöhnlichen Stimme von Marietta (mit Gitarre), die dem Text ganz wunderbar entsprechende Lieder gesungen hat.

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1.Impuls

LEID VERWANDELT SICH IN FREUDE

Mein Leben wird mir oft zur Last,
und ich verlange nach Befreiung.
Seltsam:
nur einer kann mich befreien,
einer, der unter der Last zusammenbrach und wie ein Verbrecher gekreuzigt wurde.
Das Elend eines Menschen hilft mir, eigene Not zu tragen.
Nur das Elend?
Nein!
Durch das Schicksal des Jesus von Nazaret
wurde das Kreuz zum Siegeszeichen.

Ohne Auferstehung,
ohne Verwandlung des Leids in Freude,
wäre die Last des Lebens sinnlos,
ein ewiger Kreislauf.

Jesus, der Sohn des Vaters,
nahm meine Ohnmacht auf sich,
damit ich zur Herrlichkeit mit Ihm gelange.
Was in den Augen dieser Welt schwach erscheint,
hat Gott – stark gemacht.

Dies ist die Hoffnung meines Lebens.

(Edith Stein)


Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

(s. Joh 20,19-31.)

…und mit dem Apostel Paulus wissen wir:

So nimmt sich der Geist unserer Schwachheit an.
Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen;
der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.

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2.Impuls

UNSERE FREUDE BESTÄRKT UNS IN DER REINIGUNG DER SEELE

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.

(Joh 3)

Um in diesem Leben ganz aus dem Heiligen Geist wiedergeboren zu werden, muss die eigene Seele durch ihre Reinheit Gott sehr ähnlich sein und darf keine Beimischung von Unvollkommenheit mehr aufweisen. So kann sich die reine Verwandlung der Seele in Gott vollziehen. Durch ihre Vereinigung mit Gott hat sie teil an seinem Wesen, obwohl diese Vereinigung nicht darin besteht, dass beider Wesensarten eins werden.

Um dies zu verdeutlichen, greifen wir zu einem Vergleich. Ein Sonnenstrahl fällt auf eine Glasscheibe. Ist die Scheibe durch einen Fleck oder eine Wolke getrübt, kann der Strahl sie nicht vollständig treffen und ganz in sein Licht tauchen, wie er es könnte, wenn sie ganz klar und frei von Flecken wäre…
Es ist aber nicht die Schuld des Strahls, sondern die der Scheibe. Wenn sie ganz rein und frei von Flecken wäre, würde der Strahl sie so erhellen und verwandeln, dass es schiene, als sei sie selbst der Strahl und bewirke dieselbe Helligkeit wie dieser.
Es bleibt aber dabei, dass die Scheibe trotz ihrer Vergleichbarkeit mit dem Strahl ihre Eigentümlichkeit bewahrt. Und doch können wir sagen, dass die Scheibe durch ihr Mitwirken selber Lichtquelle geworden ist. So ist es auch mit der Seele:
Durch sie strömt ständig das Licht des Wesens Gottes, oder besser: dieses Licht wohnt wesenhaft in ihr.

Sobald die Seele sich bereit erklärt, sich der vom Geschöpflichen verursachten Schleier und Flecken zu entledigen, oder anders: sobald sie ihren Willen vollkommen mit dem Willen Gottes vereint hat – denn Gott lieben heißt, sich für Gott von allem frei zu machen, was nicht Gott ist – wird sie in Gott erleuchtet und in Ihn hineinverwandelt.

(Johannes vom Kreuz)

Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind.

(Joh 3)

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3.Impuls

ANGESICHT DER GNADE GOTTES – HABT MUT UND VERTRAUT AUF DEN HERRN

Gott schenkt uns seine Gnaden in dem Maße, wie wir ihrer bedürfen.
Er ist eine Quelle, aus der ein jeder Wasser nach seinen Bedürfnissen schöpft:
Wer sechs Eimer davon braucht, schöpft sechs;
drei schöpfe, wer drei benötigt;
ein Vogel braucht einen Schnabel voll Wasser, und nimmt auch einen Schnabel voll;
ein Pilger schöpft, um sich zu erfrischen, Wasser mit seiner hohlen Hand.
Genauso geht es uns mit Gott.

Unser Gemüt muss in großer Erregung sein, damit wir fähig werden, ein Kapitel aus der Heiligen Schrift oder eine Predigt gläubig in uns aufzunehmen, und damit dem Gehörten und Gelesenen auch Taten folgen, braucht es:

Anbetung – als Anbetung des Wortes Gottes und seiner Wahrheit – ;
Empathie mit den Gefühlen und dem Willen, den unser Herr hatte, als er sich offenbarte, und unsere Annahme seines Willens;
schließlich der Entschluss, diese Wahrheiten in die Praxis umzusetzen…

(Hl. Vinzenz von Paul)

Beten wir mit David:

Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
Ich aber bin gewiß, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!
Amen.

Psalm 27(26),1.4.13-14.

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Abend der Barmherzigkeit (November)

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Letzte Woche haben wir die Reihe der monatlichen Abenden der Barmherzigkeit forgesetzt. Hier ein kleiner Textauszug, und anschließend der Link zur Seite mit allen 4 Impulsen.

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Wenn der heilige Paulus sagt: Christus wird das Reich seinem Vater unterwerfen (1 Kor 15,28), so meint er damit
…dass wir das Reich Gottes sein werden, dann nämlich, wenn wir der Herrlichkeit seines Leibes gleichförmig gemacht sind…

So heißt es in der Schrift:
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird Er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen…

 …Der König wird denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid,
nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.
“ (Mt 25,31ff).

Der König, der der Sohn Gottes ist, wird also dem Vater diejenigen als sein Reich übergeben, die er in sein Reich geladen hat;

Es sind diejenigen, denen er – das seligmachende Geheimnis – mit den Worten verheißen hat: Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen (Mt 5,8)…

Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten (Mt 13,43).

Hildegard von Bingen war so ein mystischer Mensch, der diese Sonne, dieses Licht erkennen und beschreiben durfte –
vielleicht ist gerade deshalb ihre Mahnung so eindringlich:

Der Neid ist hässlich und unförmig,
seine Bärenhände zeigen dass er alles zerreißt,
seine Holzfüße, dass er tote Wege geht.

Allen Menschen bringt er nur Böses,
die Liebe dagegen ist die große von Gott geschenkte Kraft.

Herr Jesus Christus,
lass uns Deine Liebe spüren und erfahren,
damit wir – so Gott will – unseren Weg zur Kraft der Liebe finden.
Amen.

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Hier geht’s zu allen 4 Impulsen

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Spitalkirche-bei-Nacht-b175-12


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Abend der Barmherzigkeit (Oktober)

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Letzte Woche haben wir nach der Sommerpause wieder mit den monatlichen Abenden der Barmherzigkeit begonnen. Es ist sehr schön, dass unsere Gemeinde dieses spirituelle Angebot annimmt, so hat sich eine beachtliche Zahl von Menschen zur Anbetung eingefunden. Hier ein kleiner Textauszug, und anschließend der Link zur Seite mit allen 3 Impulsen.

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Beten wir mit der Heiligen Faustyna:

Du – Geist Gottes, Geist der Wahrheit und des Lichts,

Erfülle meine Seele dauerhaft mit deiner göttlichen Gnade.

Dein Atem vertreibe die Finsternis

Und dein Licht vervielfache die guten Taten.

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Du – Geist Gottes, Geist der Liebe und des Erbarmens,

der du in mein Herz den Balsam des Vertrauens eingießt,

Deine Gnade erhalte meine Seele im Guten

Und gebe ihr eine unbesiegbare Kraft: die Beständigkeit!

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Du – Geist Gottes, Geist des Friedens und der Freude,

der du mein dürstendes Herz erquickst,

der du die lebenspendende Quelle deiner göttlichen Liebe in es eingießt

und es furchtlos im Kampf machst….

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Link zur Seite mit allen 3 Impulsen

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Abend der Barmherzigkeit

Gestern durften wir bereits den 12. Abend der Barmherzigkeit feiern, in der Spitalkirche Mödling bei Wien. Die kleine – von der Stimmung her sehr einnehmende – Kirche bewährt sich auf eine eigene, schwer in Worte zu fassende Weise für die Anbetung Jesu Christi.

Ein Aspekt dabei ist, dass das Thema “Heilung” in einer Kirche, die lange Zeit speziell für kranke Menschen eingerichtet war, eine besondere Bedeutung hat. Ursprünglich war die Spitalkirche der heiligen Katharina geweiht. Heute ist ihr Patron der heilige Ägidius. Er wurde um 640 in Athen geboren, starb um 720 und gilt als einer der Vierzehn Nothelfer, sein Gedenktag ist der 1. September.

Also auch in großer Not bewährt sich die Kirche… und in unserem heutigen Zusammenhang für alle Menschen, denen die eucharistische Anbetung ein Herzensanliegen ist! Das Zusammenspiel von Stille, Gebet, Musik und Impulsen wird sehr gut angenommen, viele schätzen auch die anschließende Agape, die zum Erfahrungsaustausch oder einfach nur zum Ausklang des Abends einlädt.

Zu den Impulsen des Abends geht es hier.

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