Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria


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Ein persönlicher Gewissensspiegel


Es gibt keine Vorschrift, in Vorbereitung der Beichte einen Beicht- oder Gewissensspiegel zu verwenden. Andererseits ist diese Form der Gewissenserforschung eine wesentliche Hilfe bei der Erkundung des eigenen Ichs und seines gegenwärtigen Zustandes. Persönlich benutze ich eine Version, die in meiner Heimatgemeinde aufliegt, wobei ich für manche Fragen adaptierte Formulierungen verwende, die sprachlich (nicht inhaltlich!) zeitgemäßer sind und auf die ich besser eingehen kann. Wie so oft im Glaubensleben: Jeder muss seinen Weg finden, ohne die Essenz zu verlieren…

Die 10 Gebote sind zwar in den Gewissensspiegel eingearbeitet, aber der Beichtspiegel steht vielleicht nicht immer und überall zur Verfügung… in jedem Fall sind die 10 Gebote eine wichtige Grundlage der Gewissenerforschung!

Nicht zuletzt sind die Seligpreisungen eine ganz große Quelle der Überprüfung des eigenen Seelenzustandes… wie Du siehst gibt es eine Fülle von konkreten Möglichkeiten, das Gewissen – die vernehmbare Stimme Gottes – sprechen zu lassen. Wie Du am besten vorgehst …kannst nur Du selbst herausfinden und so rufe ich  Dir zu: Fasse Mut und mach’ Dich auf den Weg!

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Ablauf der Beichte

Beichten, aber wie? Wenn Du noch nie oder schon sehr lange nicht mehr bei der Beichte warst, dann folge diesem kleinen Leitfaden. Selbst wenn Du Dir nicht alles merkst – der Priester hilft Dir ganz sicher!

Begrüßung

Du kannst das Beichtgespräch so beginnen:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

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Zwölf Gründe für die Beichte (10-12)

Wie also wirst Du jemals zur Ruhe kommen können, wenn Du diesem lebenslangen Ringen mit Deinen Stärken und Schwächen nicht ins Auge schaust? Willst Du jedesmal, wenn wieder so ein Funken Selbsterkenntnis durchscheinen will, eine der obengenannten Strategien fahren, um diese Selbstererkenntnis nur ja zu verhindern? Wielange kannst Du dieses Spiel gewinnen?

Hier liegt also der Schlüssel…
>>> und da geht’s zum Beitrag!

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Zwölf Gründe für die Beichte (7-9)

Ein paar kurze Auszüge des nächsten Abschnitts mit den Punkten 7 bis 9:

(7) Muss ich wirklich alle Sünden in Gegenwart des Priesters beichten?

Wie stellst Du Dir die Beziehung mit Deinem Gott vor? Etwa so, dass Du für Dich festlegst, welche Sünden ausgesprochen werden und welche nicht…

(8) Das Denken an meine vergangenen Sünden beunruhigt mich zu sehr!

Denke daran: Wenn Gott vergibt, vergisst Er auch. Er denkt an das Neue in Dir, das durch die Beichte anfängt…

(9) Gott ist allmächtig und hält meine Sünden aus, es genügt doch eine Entschuldigung bei meinem Nächsten!

Es kann vorkommen, dass Du keine Reue bei manchen Vergehen verspürst… 

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Zwölf Gründe für die Beichte (4-6)

(4) Wie weiß ich, ob ich tatsächlich eine Sünde begangen habe?

Wenn Du – bei sorgfältig abwägender Erforschung Deiner Gedanken – nicht wirklich sicher bist, diese Sünde begangen zu haben, dann kannst Du sicher sein, in diesem Punkt nicht gesündigt zu haben. Umgekehrt gilt, dass Du beim offenen und…

(5) Die Kirche hat wenig Ahnung vom Leben in der Gesellschaft und sicher kein Verständnis für heutige Formen des Ehe- und Sexuallebens!

Die Rede ist gerne von den so bezeichneten „Vertrauensbrüchen“ zwischen Kirche und Gesellschaft, auch hochrangige Kirchenverteter sehen anerkennenswerte Schwierigkeiten in den Entwicklungen seit den 60er Jahren. Die Haltung der römischen Kirche zu Verhütungsmitteln und Abtreibung…

(6) Warum muss ich mich für die Beichte einem Priester anvertrauen?

Versuchen wir, mit einem Bild an die Frage heranzugehen. Denke an eine Perlenkette: Wenn eine Perle herausgerissen wird…

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Zwölf Gründe für die Beichte (1-3)

Zwölf Gründe für die Beichte

…oder warum die mancherorts kritisch gesehene kirchliche Sexualmoral, selbst schwere Verfehlungen von Priestern, und auch Auffassungen von nicht mehr zeitgemäßen Messfeiern kein Grund sind, das Sakrament der Versöhnung nicht wahrzunehmen.

Das ist eine heftige Ansage, aber es steht auch viel auf dem Spiel. Was passiert mit unserem Glauben, wenn wir manche der seit vielen Jahrhunderten bestehenden Sakramente der Kirche einfach auszublenden beginnen: Wo beginnt dies und wo endet es?

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Was ist die Beichte (3) – Das Wunder der Umkehr

Jesus und die Sünderin (JOH 8,2-11)

 

Mutter Teresa hatte ein unglaubliches Talent herauszufinden, wie lange die Menschen nicht gebeichtet hatten. Sobald sie von der “Notwendigkeit zur Beichte” ihrer Gesprächspartner überzeugt war… >>> hier geht’s zum Beitrag


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Was ist die Beichte (2) – Der Ruf Jesu

Der Ruf Jesu …an uns Sünder

Kardinal Schönborn hat im Gedenken an Schwester Faustina in einer Katechese zur Barmherzigkeit den Ruf Jesu zitiert…  >>> hier geht’s zum Beitrag

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Morgen geht es im dritten Teil um “Das Wunder der Umkehr”

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Was ist die Beichte? (1) – Der Draht zu Gott

[Die folgenden Ausführungen schließen Gedanken von Monsignore Leo Maasburg ein, die dieser anläßlich eines Impulses im Stift Heiligenkreuz zum Thema "Beichte" vorgetragen hat. Pater Leo Maasburg hat Mutter Teresa rund sieben Jahre in Indien und anderen Ländern begleitet und Bücher zum Thema veröffentlicht.]

Als junger Priester war Pater Leo Maasburg einer Einladung zum Abendessen gefolgt, und wurde Zeuge eines ausführlichen Gespräches…    >>>hier geht’s zum Beitrag

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Morgen geht es im zweiten Teil darum was Gott für uns tut und was von uns erwartet wird

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Beichte – das große Geschenk Gottes

Vergessen wir nie, dass Jesus sich nach uns sehnt, er dürstet nach unseren Seelen. So lautet seine ewige Frage an uns: Wie ist eure Verbindung zu mir und mehr noch, wie ist eure Verbindung zum Vater? (Mutter Teresa)

Vergebung und Heilung wünscht sich der Mensch, vor allem in weniger guten Zeiten des eigenen Lebens. Heilung und Vergebung sind nun genau diejenigen Liebesgeschenke, die Jesus Christus am Tag seiner Auferstehung verkündet hat (JOH 19-23). Heute sprechen wir vom Sakrament der Versöhnung – die Beichte als großes Geschenk Gottes.
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