Die “Mutter aller Stürme” ist nach Berichten von Überlebenden über den Mittleren Westen der USA gezogen. Wer in den USA Tornadowarnungen schon miterlebt hat, kennt das Gefühl des Ausgeliefertseins – kaum vorstellbar, dass Menschen in diesen Situationen nicht zu beten beginnen. Die Stürme in Oklahoma haben ein Desaster größten Ausmaßes hinter sich gelassen – nun ist es an uns, zu beten.
Leid ohne Ende, Sturmschäden in Milliardenhöhe
O Jesus, Du Spender der Gnade und Barmherzigkeit, höre unser demütiges Gebet für die Toten und Leidenden in Oklahoma.
Genau genommen muss der heute eingegangene Gebetsaufruf (siehe hier bei den Gebetsanliegen) mit einem Vorfall zusammenhängen, der viele Monate zurückliegt… aber ich habe das zum Anlass genommen, Informationen über die aktuelle Lage im Land einzuholen.
Gesagt – getan, und ich denke, ein Gebetsaufruf für unsere jungen katholischen Schwestern und Brüder ist ohne wenn und aber angebracht!
Das riesige Indien ist ein Land mit wachsenden,
dynamischen und auch bedrohten katholischen Gemeinden,
für die ZEIT ZU BETEN um Euer Mitbeten ersuchen möchte!
*
Frauen in Delhi protestieren gegen Vergewaltigungsfälle (Foto Keystone / AP)
*
Nachrichten, die uns zuletzt aus Indien erreicht haben, sind:
Dezember 2012 / Massenvergewaltigungen in Nordindien:
“Experten machen soziale wie auch politische Gründe für die zunehmende Gewalt gegen Frauen verantwortlich. In einer Gesellschaft, in der Mädchen von Geburt an weniger wert seien als Knaben, würden Frauen als Bürger zweiter Klasse betrachtet, schrieb die Rechtsprofessorin Ratna Kapur in der Zeitung «The Hindu». In den letzten Jahren hätten Frauen jedoch langsam begonnen, mehr Platz im Arbeitsleben und in der Öffentlichkeit zu beanspruchen. Parallel dazu hätten die Aggressionen gegen Frauen zugenommen.” (NZZ)
Dazu darf man ergänzen: Weiterlesen →
Paul Badde, der Herausgeber des Vatican-Magazins, hat im Editorial des Vatican-Magazins einen wunderbar formulierten Aufruf zum Gebet
für Papst Benedikt XVI. und seinem Sekretär Georg Gänswein gestartet.
“Lange Zeit galt der Kirche – und besonders auch der Kirche des Ostens – die wahre Ikone vom menschlichen Angesicht Gottes als Pallium in ihren vielen Kämpfen und vielleicht kommt es ja auch im bevorstehenden Jahr des Glaubens wieder dazu. Aber auch jetzt schon sind die Kämpfe ja immer noch ständig da, denen sich die Kirche Tag und Nacht ausgesetzt sieht. Und auch heute fehlt wieder etwas wie in den Tagen Julianas, während der Kirche selbst die geordneten Reihen und oft auch eine überzeugende Strategie in diesem Ringen abhanden gekommen scheinen. Deshalb möchten wir heute dazu aufrufen, ab sofort nicht mehr nur für den Papst zu beten, sondern mit ihm zu beten.
Jeden Abend Punkt 18.45 Uhr beginnt er im Sommer mit seinem Sekretär Georg Gänswein das Gebet des Rosenkranzes in den Vatikanischen Gärten. Aufrufen möchten wir deshalb, die beiden ab sofort zur gleichen Zeit in allen deutschsprachigen Ländern in diesem Gebet zu begleiten. Es ist eine Zeit, in der für die allermeisten Menschen die Arbeit des Tages getan ist. Diese Begleitung kann allein sein, das kann in der Familie sein, das kann in Gruppen sein oder in Orden und Kongregationen, oder in neuen Verbindungen über die sozialen Netzwerke.” (Paul Badde)
33 Tage für das ungeborene Leben. Mariä Heimsuchung wird in der Weltkirche am 31. Mai gefeiert, im deutschsprachigen Raum dagegen am 2. Juli; die Zeit zwischen beiden Terminen umfasst 33 Tage.
Das Anliegen der Aktion ist es, all die ungeborenen Kinder im Gebet „heimzusuchen“ und in Gottes Reich zu bitten – in Erinnerung an Maria, die mit dem ungeborenen Jesus ihre Cousine Elisabeth mit dem ungeborenen Johannes heimgesucht hat.
„Der Gedanke, mit dem Fest Mariä Heimsuchung das große Anliegen zu verbinden, es mögen für das Heil der Ungeborenen um den Heiligen Geist gebetet, die ungeborenen Kinder wieder geschützt und ihre Unantastbarkeit geachtet werden, halte ich für ausgezeichnet und für sinnvoll: Maria und Elisabeth, beide gesegneten Leibes, begegnen einander!“ (Weihbischof Andreas Laun)
Mariä Heimsuchung ist auch das Fest, an dem der ‚Ungeborene Erlöser’ in besonderer Weise auch zu allen schwangeren Müttern kam. Weil Maria den ‚Ungeborenen Erlöser’ in ihrem Schoß zu Elisabet trägt, wird sie zur ‚Brücke’, zur ‚Mittlerin der göttlichen Gnade’! Sie trägt den ‚Einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen’ – Jesus – dorthin, wo er ein erstes Wunder der Geistausgießung wirken will und zwar als Ungeborener am Ungeborenen: Maria ist hier gleichsam die Mittlerin der Gnadenfülle des Hl. Geistes, die der Ungeborene Erlöser Jesus dem ungeborenen Täufer Johannes schenkt.
Michaela Voss, eine der Initiatorinnen des Gebetsaufrufs, begründet das Gebetsanliegen: „Es ist ein heilsgeschichtlich einzigartiges Ereignis, dass durch Maria der Erlöser, Jesus Christus, als Ungeborener zum Ungeborenen kommt. Darin finden wir eine biblisch begründete Hoffnung auf Heil und Rettung für die Kleinsten, die nie geboren werden.”
Vater unser im Himmel, allmächtiger und unergründlicher Gott, geheiligt werde Dein Name, durch unsere Gebete undbesonders durch das Flehen jener, denen übergroßes Leid gegeben ist, so gilt unser Gebet namentlich den Völkern Westafrikas.
Dein Reich, Dein Trost und Dein Heil komme zu diesen Völkern, Dein Wille geschehe, lass uns alle Deinen gerechten Willen erkennen und annehmen, so schwer es auch sein mag vor allem in Zeiten großer, scheinbar unverständlicher Not.
Unser tägliches Brot gib uns heute, großer und barmherziger Gott, lass besonders die Völker, denen nichts mehr zum Leben gegeben ist, erkennen, dass das eigentliche Manna bereits zu uns gekommen ist, so bitten wir im Namen Jesu um Deine besondere Gnade für Afrika.
Vergib uns unsere Schuld, nur Du kannst uns diese Liebe gewähren, vergib uns und besonders den Menschen Afrikas alle Schuld, und stärke die leidenden Menschen im täglichen Bemühen, ihren Nächsten wie auch den reichen Völkern zu vergeben.
Alleiniger und mächtiger Gott, führe uns nicht Versuchung, lass besonders die Ärmsten unter den Armen nicht an Dir verzweifeln, denn alle hast Du von allem Anfang an gewollt und geliebt, so erlöse besonders sie von allem Bösen und schenke ihnen Deine Gnade! Amen. .
+++ .
Sonntag, den 24. Juli,wollen wir von6 Uhr bis 22 UhreineGebetswacheabhalten. Der Tagesheilige Christopherus, einer der Vierzehn Nothelfer, wird unsere Gebete für die Katastrophenopfer mittragen. Wie uns die Medien deutlich gemacht haben, sind Somalia und weitere Teile Afrikas von einer Hungerkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes betroffen.
Durch die Dürre in Somalia sei die „schlimmste humanitäre Katastrophe“ der Welt eingetreten, stellte der UN-Flüchtlingskommissar, António Guterres, Anfang dieser Woche nach dem Besuch eines Flüchtlingslagers im kenianischen Dadaab fest. Hunderttausende Menschen flohen aus Somalia wegen der schweren Dürre und Nahrungsmittelknappheit.
Sie befinden sich in einem verzweifelten Zustand, wie Guterres es noch nie gesehen habe. Sein Aufruf zu Spenden und sofortiger humanitärer Hilfe ist völlig richtig. Das weltweite Netzwerk Caritas Internationalis koordiniert über sein römisches Generalsekretariat die Hilfe wo immer möglich in Verbindung mit der Kirche vor Ort und arbeitet mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NROs) zusammen, damit die Hilfe wirklich ankommt, nicht von Profiteuren abgezweigt wird oder im Chaos steckenbleibt. Mithelfen ist Christenpflicht, keine Frage.
+
Bitte kopiert dieses Banner für eure Blogs: .
+
Ich bitte alle Leser guten Willens, sich für
Sonntag 24. Juli
von 6 Uhr bis 22 Uhr für jeweils eine Stunde
anzumelden – über die Kommentarbox, bitte!!
Bitte macht mindestens so zahlreich mit, wie bei den Gebetswachen für Japan, Pakistan und Ungarn! Danke im voraus für Eure Anmeldungen! .
.
Gebetsvorschläge sind der Rosenkranz, dieseFürbitte für Opferund natürlich andere Gebete, die Ihr passend findet!
Update:
Lasst uns bitte für ALLE betroffenen Menschen Ostafrikas beten!!!
.
+
+
+
Sonntag, 6 Uhr bis 7 Uhr … Oremus
Sonntag, 7 Uhr bis 8 Uhr … Klemens
Sonntag, 8 Uhr bis 9 Uhr … Norbert
Sonntag, 9 Uhr bis 10 Uhr … Feline
Sonntag, 10 Uhr bis 11 Uhr … Jutta
Sonntag, 11 Uhr bis 12 Uhr … Barbara Wenz
Sonntag, 12 Uhr bis 13 Uhr … Josef Bordat
Sonntag, 13 Uhr bis 14 Uhr … Barbara M. + Mann
Sonntag, 14 Uhr bis 15 Uhr … Barbara M. + Mann
Sonntag, 15 Uhr bis 16 Uhr … Lauda Sion
Sonntag, 16 Uhr bis 17 Uhr … Julia
Sonntag, 17 Uhr bis 18 Uhr … Manuela
Sonntag, 18 Uhr bis 19 Uhr … Luisa
Sonntag, 19 Uhr bis 20 Uhr … Braut des Lammes
Sonntag, 20 Uhr bis 21 Uhr … Sr. Nicole-Mathea
Sonntag, 21 Uhr bis 22 Uhr … Günther
Ausserdem beten – da für diesen Sonntag keine genaue Zeitzusage gemacht werden konnte – folgende Bloggerfreunde noch mit …………………………………….… Alipius …………………………………….… Johannes (Vita in Deum)
Anlässlich des 60. Jahrestages der Priesterweihe von Joseph Ratzinger im Freisinger Mariendom durch Kardinal Michael Faulhaber hat die vatikanische Kleruskongregration zu 60 Stunden Anbetung aufgerufen.
Wo das angeboten und ermöglicht wird, sollten wir natürlich direkt dran teilnehmen. Daneben haben wir uns gedacht, es wäre doch ein schönes Zeichen als Blogoszese innerhalb der Weltkirche sozusagen, wenigstens am 29. Juni eine 24stündige virtuelle Gebetsaktion durchzuführen. Dabei wollen wir nicht nur um Priesterberufungen beten, sondern auch in den Anliegen des Hl. Vaters, und vor allem Gott, dem Herrn, danken, dass er Seiner Kirche diesen Priester geschenkt hat – und ihn so mit unseren Gebeten durch seinen Jubiläumstag begleiten.
Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen, außer: Surft zu Elsa und tragt Euch via Combox in die Liste der Beter ein – oder betet einfach mit! Danke!
Samstag, den 19. März,wollen wir von6 Uhr bis 22 UhreineGebetswacheabhalten. Wie uns die Medien deutlich gemacht haben, sind weite Teile Japans betroffen: Eine unüberschaubare Zahl von Bränden sowie mehrere Kernschmelze-Risiken gefährden entsetzlich viele Menschen!
Lassen wir uns in der heute beginnenden Gebetswoche, die hier schon ausgiebig besprochen wurde, zutiefst inspirieren: Wenn der Geist des wahren Gottes uns begleitet, werden wir weniger an das Trennende – und mehr an das Einende denken und dafür beten.
Josef Bordat hat zum heutigen Tag die ökumenischen Positionen beleuchtet und im Überblick dargestellt, dafür sei ihm gedankt.
Der christliche Gott ist so unbeschreiblich groß, dass Er durch die Gottesgebärerin Maria zu uns Menschen gekommen ist, als unser Herr, Jesus von Nazareth, um uns zu erlösen und für alle Zeit bei uns zu sein, als wahrer Gott vom wahren Gott.
(1) Außer dem christlichen gibt es keinen Glauben dieser Welt, der dies verkünden könnte und wollte.
(2) Gleichzeitig gibt es unter den christlichen Konfessionen keine einzige, die diesen zentralen Glaubenssatz nicht vertreten könnte.
(3) Selbst wenn alle unsere Drähte zu Gott (durch Krankheit, Katastrophen, Krieg, Verfolgung, Gefangenschaft, Missbrauch, Gewalt, Tod…) reißen sollten, ist es allein diese zentrale Botschaft, die uns Hoffnung und Leben schenkt. So können wir am Ende aller Dinge mit Teresa von Avila sprechen: Gott allein genügt.
Was für ein Licht würde über die Erde leuchten, wenn alle Christen (etwa 2 Milliarden Menschen) auf einmal aufstehen, und (wenigstens) einen Tag lang die Botschaft unseres Herrn lautstark und tatkräftig verkünden: Jesus Christus, Du bist der lebendige Sohn Gottes, der sich unser erbarmt.
+
PS: Das Plakat stammt von einer der unzähligen ökumenischen Veranstaltungen, die es vielerorts gibt; mit dem Slogan wurde es von mir noch ein wenig “aufgerüstet”, als Mutmacher eben ;-)
Samuel flüchtete vor über 5 Jahren als 14jähriger aus Äthiopien nach Österreich - …er nahm sich am 11. Oktober 2010 das Leben.
.
Samuel kam mit Hoffnungen, Träumen, Plänen für die Zukunft. Das Warten, die Unsicherheit, das Untätigsein haben ihn zermürbt und mutlos gemacht. Sein Bleiberechtsantrag ist nach wie vor nicht entschieden. Samuel ist ein Systemopfer.
SAMUELS SEELE RUHE IN FRIEDEN!
+
Wenn morgen, Mittwoch 3. November, Samuels Begräbnis stattfindet, bitten wir euch um 11:30Uhr eine Minute innezuhalten.
Gleich komme ich auf eine “kleine” Geschichte zu sprechen, die sich gestern ereignet hat, but first things come first:
Liebe Freunde und Leser, wir haben gemeinsam eine Gebetswache für betroffene Menschen in einem Nachbarland abgehalten, und ich danke allen, die mitgemacht haben!
Gestern also war ich in Stift Heiligenkreuz bei der sehr gelungenen Tagung zum Thema “Beichte und Psychotherapie” (in Kürze folgt mehr darüber), und habe die Mittagspause, wie für die Gebetswache Ungarn festgelegt, in der Kreuzkirche zum Gebet für die Betroffenen genutzt.
Nach etwa 20 Minuten entstand Unruhe in der sonst ganz dem Gebet gewidmeten Kreuzkirche. Ein hochrangiges Mitglied der koptischen Kirche samt Anhang hatte die Kirche betreten. Wenige Minuten später hält der koptische Würdenträger die selten ausgesetzte Kreuzreliquie in Händen.
Die anwesenden BeterInnen realisieren eine(r) nach dem anderen…