Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Paulus, Malala und die Verfolgten

Malala Portrait

In der Tageslesung heißt es:

Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten. Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. Andere haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht; sie zogen in Schafspelzen und Ziegenfellen umher, Not leidend, bedrängt, misshandelt. Sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in den Höhlen und Schluchten des Landes. Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens von Gott besonders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott erst für uns etwas Besseres vorgesehen hatte; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.”

Standhaftigkeit und “die sanfte Macht der Liebe”

Der Hebräerbrief stellt herausragende Glaubenszeugnisse der biblischen Vorfahren zusammen, die Gott in allen noch so heftigen Bedrängnissen treu geblieben sind. Er will damit die Christen in Zeiten der Christenverfolgungen zur Standhaftigkeit im Glauben ermuntern. – Bis in unsere Tage werden Menschen ihres Glaubens wegen verfolgt, gedemütigt, getötet. Es ist tragisch, dass Religionen immer wieder Gefahr laufen, mit fundamentalistischer Gewalt eine unheilige Allianz einzugehen. Als Christen sind wir zu nichts anderem als zur »sanften Macht der Liebe« (Dostojewski) aufgerufen! (TeDeum 4.2.2013)

Zur sanften Macht der Liebe zählt auch das Gebet. In der Seitenleiste rechts (in der Rubrik “Spiritual Activities”) findet sich ein Link zu einer der vielen großartigen Organisationen, die uns helfen, aktiv zu werden: Weiterlesen →

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Bitte um Gebet für Kopten in Kairo

Bei den Ausschreitungen vom Sonntag waren nach Medienangaben mindestens 25 Menschen getötet worden, etwa 200 wurden verletzt. Die Gewalt war vor der Niederlassung des staatlichen Fernsehsenders in Kairo eskaliert, nachdem zuvor mehrere tausend koptische Christen gemeinsam mit gemäßigten Muslimen friedlich gegen die zunehmende islamistische Gewalt im Land demonstriert hatten, heißt es auf kath.net.

“Die Lage in Ägypten spitzt sich zu. Gerade erfuhr ich, dass der gesamte Polizeischutz von der St. Markus-Kathedrale in Kairo abgezogen wurde. Der koptische Papst Shenouda III. ist dort mit den Gläubigen und den 39 Märtyrern von Kairo völlig schutzlos, während, wie es heißt, in Kairoer Moscheen zur Zerstörung der St. Markus-Kathedrale aufgerufen wird.” (Michael Hesemann, via Elsa)

Der Sprecher der katholischen Kirche im Land, Pfarrer Rafic Greiche, betonte abschließend:

“Egal ob Christen oder Muslime: Wir Ägypter haben Angst um die Zukunft unseres Landes!

Pfarrer Greiche sagte gegenüber “Kirche in Not”: “Die Gewaltanwendung durch die Armee war völlig unnötig – es handelte sich um eine vollkommen friedliche Demonstration.” Die Wut über die Ereignisse vom Sonntagabend sei in der gesamten Kairoer Bevölkerung spürbar. “Das ist kein interreligiöses Problem! Selbst unter Mubarak durften wir friedlich demonstrieren”, rief Greiche aus. Das neue Regime des Premierministers Essam Sharaf stehe jedoch “solchen Formen der freien Meinungsäußerung feindlich gegenüber”.”

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Jesus im Islam

Gerade am Gedenktag von 9/11 ist es angebracht, über den Islam – aber bitte in Ruhe und Frieden – nachzudenken. Wie auch durch die folgenden Zeilen deutlich wird, gibt es einige Themen, zu denen man mit Muslimen sehr gut ins Gespräch kommen kann…

Die grundsätzlichen Aussagen im Koran über Jesus und Maria, wie sie hier beschrieben werden, sind auch in der Broschüre »Islam und Muslime« zu finden , die seit 1993 von der Deutschen Muslim-Liga Hamburg herausgegeben wird. Es ist im wesentlichen eine Übersetzung eines englischen Textes, der von der Botschaft des Königreichs Saudi Arabien vertrieben wird, also eine authentische Stimme des sunnitischen Islam.

Jesus und Maria im Islam: Was aber heißt das genau?

In 15 der 114 Suren, in 93 Versen, wird Jesus erwähnt. Das ist eine beachtliche Anzahl. Wir erfahren über sein Leben: seine Mutter heißt Maria. In zwei Versionen wird seine jungfräuliche Empfängnis geschildert: Suren 19,16-22 und Sure 3,42-47, Parallelen zur Verkündigungsgeschichte bei Lukas 1,26-38 sind augenfällig.

Sie sagte: »Mein Herr, wie soll ich ein Kind bekommen, wo mich kein Mensch berührt hat?« Er sprach: »So ist es. Gott schafft, was er will. Wenn er eine Sache beschlossen hat, sagt er zu ihr nur: Sei !, und sie ist.« (Sure 3,47)

Wie Adam, der keine Eltern hat, ist Jesus ein Geschöpf Gottes, von Gott in die Jungfrau Maria »eingehaucht«, hat also keinen menschlichen Vater. Deswegen ist einer der Ehrentitel Jesu »ruch Allah«, Geist Gottes. Die Mutter Maria gebiert ihn allein unter einer Palme (Sure 19,22-26). Schon der Säugling Jesus gibt Auskunft über seine Person:

Er sagte: »Ich bin der Diener Gottes.
Er ließ mir das Buch zukommen
und machte mich zu einem Propheten.
Und er machte mich gesegnet, wo immer ich bin.
Und er trug mir auf,
das Gebet und die Abgabe (zu erfüllen), solange ich lebe,
und pietätvoll zu meiner Mutter zu sein.
Und er machte mich nicht zu einem unglückseligen Gewaltsherrscher.
Und Friede sei über mir am Tag,
da ich geboren wurde,
und am Tag, da ich sterbe,
und am Tag, da ich wieder zum Leben erweckt werde.«
Das ist Jesus, der Sohn Marias (Sure 19,30-34).

Damit haben wir eine wichtige Akzentsetzung: im Koran wird Jesus durchgängig als »Sohn Marias« bezeichnet, im Unterschied zum Hoheitstitel »Sohn Gottes« im Christentum. Entsprechend heißt es in der Fortsetzung:

Es steht Gott nicht an, sich ein Kind zu nehmen (Sure 19,35).

Und die Sure 112, eine der kürzesten, lautet schlicht:

Sprich: Er ist Gott, ein Einziger,
Gott, der Undurchdringliche.
Er hat nicht gezeugt,
und er ist nicht gezeugt worden,
und niemand ist ihm ebenbürtig.

Jesus ist einer der vielen Propheten, die von Gott zu den Menschen gesandt wurden, damit sie »rechtgeleitet« sind, also die Wege Gottes finden und nicht in die Irre gehen: Adam, Abraham, Isaak, Jakob, Noach, David, Salomo, Ijob, Josef, Mose, Aaron, Zakaria, Johannes der Täufer, Elija, Ismael, Elischa, Jona, Lot und eben Jesus (vergleiche Sure 6,83-86). Dazu kommt Mohammed, das Siegel der Propheten. Jesus und Mohammed haben eine besondere Bedeutung:

Und Wir (= Gott) ließen nach ihnen Jesus, den Sohn Marias, folgen;
damit er bestätige, was von der Tora vor ihm vorhanden war.
Und wir ließen ihn das Evangelium zukommen,
das Rechtleitung und Licht enthält
und das bestätigt, was von der Tora vor ihm vorhanden war,
und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen (Sure 5,46).
Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt,
damit es bestätige, was vom Buch vor ihm vorhanden war,
und alles, was darin steht, fest in der Hand habe (Sure 5,48).

Nach dem Koran sieht die Religionsgeschichte also so aus: Mose wurde als Prophet mit der Tora zu den Juden gesandt, Jesus mit dem Evangelium zu den Christen, und Mohammeds mit »dem Buch der Wahrheit« zu den Völkern Arabiens, in späterer Sicht zu allen Menschen. Die Verkündigung Jesu wurde von Gott durch eine Reihe von Wundern bestätigt, auch durch Totenerweckungen (Sure 5,110). Dies wird auch von anderen Propheten überliefert. Jesus ist laut Koran nicht am Kreuz gestorben, sondern am Ende seines Lebens zu Gott erhöht worden:

Sie sagten:
»Wir haben den Messias Jesus, den Sohn Marias,
den Gesandten Gottes, getötet«.
Sie haben ihn aber nicht getötet,
und sie haben ihn nicht gekreuzigt,
sondern es erschienen ihnen eine ähnliche Gestalt…
Und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet,
sondern Gott hat ihn zu sich erhoben (Sure 4,157.158).

Mit dieser Feststellung entfällt auch jede Vorstellung einer Erlösung. Allerdings hat Jesus als Messias, als letzter der jüdischen Propheten zwei Aufgaben, die ihn von allen anderen Propheten unterscheiden: Nach islamischer Tradition hat er Mohammed, das Siegel der Propheten, angekündigt und ist damit sein Vorläufer. Die Aussage Jesu im Johannesevangelium, dass Gott einen Beistand (Paraklet) senden werde (JOH 14,15), bezieht die islamische Tradition auf den Propheten Mohammed. Vor dem Weltgericht am Jüngsten Tag wird Jesus wieder auf die Erde kommen und ein Reich der Gerechtigkeit mit der Hauptstadt Jerusalem errichten.

Jesus in der islamischen Mystik

Eine sehr große Bedeutung hat Jesus in der islamischen Mystik, dem Sufismus. Er gilt als Vorbild für die Menschen in Güte und Reinheit, in der Dichtung wird er zum Freund und Geliebten. Einer der schönsten Texte über ihn findet sich im Musibatnama, dem »Buch des Unglücks« des persischen Dichters Fariduddin Attar, gestorben 1221. Der Wanderer ist der Mensch auf der Suche nach Gott:

Der Wand‘rer, Toten Herzens, Heilung suchend,
kam nun, halb tot schon, zu dem ‚Geiste Gottes‘ (ruch Allah = Jesus).
Er sprach: »Du, dessen Wesen reiner Geist,
dess‘ Zeichen ‚ Leben aus dem Leben‘ heißt;
in Ewigkeit Triumph und Sieg du ganz,
von Kopf zu Fuß Geist, absolut du ganz!

Der Sonne Schein: Reflex nur deiner Seele;
Du wäscht die Hand vom Lebenswasser selbst,
dein Wort ist jenseits, fern von Leib und Wesen;
Reiner als Du ist niemand je gewesen.

Als des Barmherz‘gen Odem dich erfüllte,
ward dir die Sonne und der Morgen Freund;
die ‚Färbung Gottes‘ wirkte so durch dich;
Aussätz‘ge heilst du, gabst dem Blinden Licht,
ist deine Farbe ein Mysterium mir –
ich weiche nicht; ich brauche deinen Duft.

Du Seelenwelt: gib eine Seele mir!
Ein Hund bin ich; gib einen Knochen mir!
Ich brenne hier im Wunsche nur nach Leben.
Ich kam; mach mich zu deinem Diener, gib mir
durch deinen reinen Hauch ein neues Leben.»

In der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nicht-christlichen Religionen des Zweiten Vatikanischen Konzils »Nostra Aetate« heißt es über die Muslime: »Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen« (Ziffer 3).

In der Auseinandersetzung mit Muslimen ist es also sehr gut möglich, das Gespräch nicht nur über Mohammed, sondern gezielt über die Bedeutung von Jesus und Maria zu führen. Im weiteren Verlauf desDialogs wird es umso spannender, die Unterschiede zwischen Jesus („Reiner als Du ist niemand je gewesen“) und Mohammed zu diskutieren…

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siehe auch Mariä Geburt – Was halten Muslime von Maria?

siehe Islam und die Bergpredigt

siehe Respekt gegenüber Religiosität

siehe Eine muslimische Stimme zu Glaubensfragen und Osama Bin Laden

siehe Solidaritätsdemo: Stopp dem Terror gegen Christen im Irak

siehe Eine Antwort auf den Terror von Bagdad

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Literatur:

Mark A. Gabriel, Jesus und Mohammed, Resch-Verlag 2006
ISBN-10: 3935197527  ISBN-13: 978-3935197526
Originaltitel: Jesus and Muhammad, Profound Differences and Surprising Similarities

Annemarie Schimmel, Jesus und Maria in der islamischen Mystik, München 1996

Der Koran in der Übersetzung von Adel Theodor Khoury, Gütersloh 1987

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Gedenken an 9/11 (Teil 3)

Father Judge, the Franciscan priest and New York City fire chaplain who was killed after racing into one of the burning towers to minister to firefighters, is listed as the first official casualty of the attacks on the World Trade Center: “Victim 0001.”  Surely his public sacrifice warrants remembering the place of clergy–publicly.”

“Father Judge, der Franziskanerpater und Kaplan der New Yorker Feuerwehr, der beim Hineinlaufen in einen der brennenden Türme – um Feuerwehrmännern beizustehen – getötet wurde, ist offiziell als das erste Opfer der Anschläge auf das World Trade Center “Victim 0001″ gelistet. Sein öffentliches Opfer ist ein Garant dafür, dass dieser Ort als Platz des Klerus erinnert wird – und zwar öffentlich.

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New Yorks katholischer Erzbischof Timothy Dolan ruft zum zehnten Jahrestag der Attentate des 11. September zum Verzicht auf Hass und zum Widerstand gegen den Terrorismus auf. Ebenso entschlossen sollten Menschen anderer Religionen angenommen und Flüchtlinge, die Schutz suchen, verteidigt werden.

„Auch ein Jahrzehnt danach bleiben wir festentschlossen, extreme Ideologien zurückzuweisen, die die Religion pervers missbrauchen, um unentschuldbare Angriffe gegen unschuldige Zivilisten zu rechtfertigen“, schreibt Dolan in seiner Botschaft zum 11. September.

Dolan warnte erneut davor, „alle für die Taten weniger anzuklagen“. Berechtigte Sicherheitsinteressen müssten und könnten mit dem Erbe des Einwanderungslandes Amerika in Einklang gebracht werden, ohne dass sich beide gegenseitig aufs Spiel setzten. Am zehnten Jahrestag der Anschläge müssten alle Bürger über die religiösen, politischen, sozialen und ethnischen Grenzen hinaus „gemeinsam als ein Volk zusammenstehen, um Wunden zu heilen“ und gegen den Terror zu kämpfen.

In vielen Städten und Gotteshäusern der USA sind für den Jahrestag Gedenkgottesdienste und -gebete geplant. Dolan selbst zelebriert am Sonntagmorgen in der Patricks-Kathedrale einen von mehreren Gedenkgottesdiensten in seiner Erzdiözese. Viele Islamgemeinden veranstalten am 11. September einen Tag der Offenen Tür, um den Kontakt zu Mitbürgern zu pflegen und das Bild des Islam in der Öffentlichkeit zu verbessern.

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Islam, brennende Kirchen und die Bergpredigt

„Mehr als 1000 Demonstranten haben am Dienstag in Zentraljava, Indonesien, ein Gerichtsgebäude gestürmt und anschließend zwei Kirchen in Brand gesteckt sowie eine weitere schwer beschädigt. Die Gewalt in Temanggung, rund 60 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta, brach aus, nachdem das Gericht einen Christen wegen Blasphemie zu fünf Jahren Haft verurteilt hatte. Der Mob empfand das Urteil als zu mild“ – so lauten die letzten Schlagzeilen.

Woher nehmen Muslime das Recht, Christen zu verfolgen? Was ist es, das dem Islam diese Kraft in der rigorosen Ablehnung anderer Religionen gibt?

Auch wenn in Europa noch keine Kirchen brennen, müssen Christen daran gehen, sich mit dem Islam auseinanderzusetzen. Dabei finden wir mit einfachen Abwehrreflexen der Art… „Wenn Muslime bei uns Moscheen bauen, müssen wir das Recht haben, auf muslimischen Territorien Kirchen zu bauen“ oder „der Islam ist aufgrund der vielen gewaltbereiten Muslime, des Dschihad und der Scharia schlichtweg abzulehnen“ …nicht mehr das Auslangen.

Um diese „Kraft des Islam“ zu verstehen, ist es notwendig, einmal die Seiten zu wechseln – also mit den Augen des Islam auf das Christentum zu blicken: Erst dann wird das volle Ausmaß der Bedrohung (ja, nichts anderes ist es, wenn wir die Klarheit und den Mut besitzen, die Lage beim Namen zu nennen) sichtbar. Eine Vorlesungsunterlage der Universität Erfurt, verfasst durch den in Pakistan geborenen Islamwissenschaftler Prof. Dr. Jamal Malik, soll Basis sein für dieses Vorhaben.

Anhand der muslimischen Rezeption der Bergpredigt und der Wirkungsgeschichte christlicher Missiononare in Indien und Afrika wird verständlich, mit welchem Selbstbewusstsein die Jünger des Propheten Mohammed ausgestattet sind. Aufgrund der Überzeugung der Muslime, die Bibel sei nicht authentisch, Jesus sei nicht der Sohn Gottes, und Paulus habe die Evangelien umgedeutet, haben Christen nichts mehr zu lachen.

Im folgenden wird eine Zusammenfassung der Vorlesung von Prof. J.Malik vorgestellt; damit verbunden ist die Einladung, über christliche (Gegen-) Positionen nachzudenken, die dazu führen, eine selbstbewusste und überlegte Haltung gegenüber dem Islam einnehmen zu können. In einem Folgeartikel werden diese Ansätze zu präsentieren sein.

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Solidaritätsdemo Wien: Stopp dem Terror gegen Christen im Irak!

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Wie hier auf ZEITZUBETEN angekündigt fand gestern, Samstag 13. November, in Wien die Solidaritätsdemonstration für verfolgte Christen im Irak statt. Die bunt gemischten Menschen (Ägypter, Syrer, Libanesen, Wiener…) marschierten vom Stephansplatz zur Botschaft des Irak im 1. Wiener Bezirk.

2 bis 3.000 Christen unterschiedlicher Konfessionen beteiligten sich am Samstag in Wien an einer Solidaritätsdemonstration für die Christen im Zweistromland. An der Demonstration im Gedenken an die mehr als 50 Opfer des islamistischen Überfalls auf die syrisch-katholische Kathedrale von Bagdad am 31. Oktober nahmen auch Repräsentanten aus Kirche und Politik teil, unter ihnen die Weihbischöfe Franz Scharl (Wien) und Andreas Laun (Salzburg) sowie der Präsident der Stiftung “Pro Oriente”, Hans Marte. Ausgehend vom Stephansplatz zog die Demonstration über die Kärntner Straße zur irakischen Botschaft in der Johannesgasse. Dort formierte sich eine Prozession zur Karlskirche, wo Weihbischof Laun einem Totengedenken für die christlichen Opfer des islamistischen Terrors im Irak vorstand.

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Trotz feuriger Farben und Symbole (?) fand die Demonstration in ruhiger und friedlicher Stimmung statt.

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Die Demonstranten versammeln sich vor der irakischen Botschaft.

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An deutlichen Formulierungen und Forderungen mangelt es nicht…

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… und die Gesichter der Opfer werden sichtbar gemacht!

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Schließlich erteilt der Wiener Weihbischof Scharl dem Terror eine klare Absage.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration appellierten an Bundespräsident Heinz Fischer, an die Bundesregierung und an den Nationalrat, Solidarität mit den Christen im Irak zu zeigen und sie in ihrem Überlebenskampf zu unterstützen. Eine schnelle politische Reaktion könne den internationalen Druck erhöhen, damit die Christen im Irak – und auch andere religiöse Minderheiten – im Nahen Osten bleiben und in Sicherheit leben können. Das “systematisch organisierte Massaker” im Irak müsse gestoppt werden, eine internationale Kommission solle die “geplante ethnische Säuberung” im Irak untersuchen und eine Strategie ausarbeiten, die das Überleben der Christen im Irak und in anderen Ländern des Nahen Ostens sichert.

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Fotos: Gregor Constantin Ehrhardt

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Eine Antwort auf den Terror von Bagdad

Einmal kurz Durchatmen? Oder mit gehässigen Kommentaren antworten? Etwa zu Gegengewalt aufrufen? Es muss doch Alternativen zu diesen Reflexen geben, und es gibt sie: oremus et demonstremus.

So gibt es kommenden Samstag in Wien eine Solidaritätsdemonstration für die verfolgten Christen im Irak, und vergangenen Sonntag wurde in der Wiener Servitenkirche ein Gedenkgottesdienst für die 60 Opfer des Terroranschlags in der Sayidat-al-Najat-Kirche in Bagdad gefeiert.

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Das Herz von Jenin – Heart of Jenin

Ist die Formulierung nicht so abgegriffen, dass sie höchstens noch für Werbekampagnen herangezogen wird? Die Rede ist von Weihnachten, dem… “Fest der Liebe”.
Ein tatsächliches Zeugnis der Liebe ist nun seit 17. Dezember in den Schweizer Kinos zu sehen, die DVD bereits im Handel erhältlich: Das Herz von Jenin – Heart of Jenin. Die Geschichte lässt sich auch im Kontext von Weihnachten lesen: Es geht um Leben und um Geschenke, verbunden mit tiefen Schmerzen und Freuden.

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Sofern man Liebe nicht als Packung mit tränenfördernden und erotisierenden Emotionen missversteht, sondern als Akt von Fürsorge, Treue, Großmut und Beständigkeit begreift, dann verdient das Zeugnis des Palästinensers Ismael Khatib das Prädikat “Liebe”.

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CHRISTEN IN DER ISLAMISCHEN WELT?

Auf opendoors-de.org gibt es den Aufruf, für Christen in der islamischen Welt zu beten. Daraus ergeben sich ganz konkrete Gebetsanliegen:

Wenn Adventwachbleiben” bedeutet, dann findet sich hier eine gute Gelegenheit, bewusst für diese Christen zu beten. Eine Woche hat über 10.000 Minuten, wie wäre es mit 10 Minuten…

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