Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Gebet für den Papst …und die Ärmsten Europas

Benedikt XVI.

Über eine der vielen Gebetsinitiativen (Kirche in Not) für Papst Benedikt XVI. und die Zukunft der katholischen Kirche wurde auf diesem Blog bereits berichtet. Darüber hinaus dürfen wir besonders in der Fastenzeit – bei aller berechtigten Anteilnahme für das zu Ende gehende und das kommende Pontifikat – auf eines nicht vergessen: Das Gebet für die Ärmsten. Weiterlesen →

Glaube und Gesellschaft


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Drei starke Texte für das Leben

Sterbehilfe mit Rose

Der in Deutschland geplante § 217 StGB ist ein Todesgesetz. Es stellt die Weichen so, dass ein kostengünstiger Suizid gesellschaftsfähig wird. Das Verbot gewerblicher Sterbehilfe führt nicht nur dazu, nicht-gewerbliche Sterbehilfe zu erlauben, sondern diese rechtlich und moralisch zu stärken.

Der Todeswunsch wird als Norm verankert, er wird normal. Schließlich wird der Entsorgung kosteninternsiver und unliebsamer alter Menschen Tür und Tor geöffnet. Mit diesem Gesetz wird die Grundlage geschaffen, dass ein freiwilliger Suizid nach einem erfüllten Leben zur Tugend oder sogar zur sozialen Verpflichtung hochstilisiert wird. In einem der drei von Josef Bordat vorgestellten Texte (Andreas Krause, Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss) heißt es:

Wird der Todeswunsch jedoch gesellschaftsfähig gemacht, gewissermaßen „normal“ – das Programm dazu ist nach Krause Landt so subtil wie vielschichtig –, und wird dann unter der Maßgabe eines falsch verstandenen Konzepts von „Freiheit“ festgelegt, dass ihm grundsätzlich zu entsprechen ist, dann wird der Umgang mit dem Suizid affirmativ und geht an den Umständen, unter denen er sich als „Lösung“ entwickelt, völlig vorbei. Das Augenmerk liegt auf dem Tod, nicht auf dem Leben des Menschen. Die „Humanisierung“ des Sterbens hat somit etwas zutiefst Unmenschliches.

Den Artikel von Josef Bordat >>> findest du hier.

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Newtown: Robbie Parker, danke für Dein Zeugnis

Newton Amoklauf Massaker 2012

flickr.com – bostonpeter7

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Was kann einen härter treffen als der Tod seines kleinen Kindes, eine Mutter, die ihren kleinen Sohn verliert, ein Vater, der die kleine Tochter verliert? Lassen wir die Frage so stehen, schließlich ist in den Tagen nach Newtown, Connecticut, wieder besonders deutlich geworden, wovon die Rede ist.

Robbie Parker ist ein betroffener Vater. In seiner Rede, die viele gehört und gelesen haben, kommt das zum Ausdruck, was als christliche Haltung bezeichnet werden darf. Das ist nicht vereinnahmend gemeint – seht, wie großartig christliche Menschen reagieren, wenn sie größtes Leid erfahren – sondern mahnt ein beachtenswertes Vorbild ein, für jeden Menschen.

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Gendermainstreaming und Adoptionsrechte

“Karl Huß, geboren am 3. Januar in Brüx, gestorben am 19. Dezember auf Schloss Königswart in Westböhmen, war ein Scharfrichter der Stadt Eger, Heilkundiger und Sammler. Er war mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet und nach dem Jahr 1828 Kustos der Fürst Metternich’schen Sammlungen auf Schloss Königswart… Mit fünfzehn Jahren führte er die erste Hinrichtung mit dem Schwert durch und wurde, gerade achtzehnjährig, letzter Scharfrichter in Eger, da nach dem Jahr 1788 die Todesstrafe nicht mehr mit dem Richtschwert oder am Galgen vollstreckt wurde.” (Wikipedia-Eintrag)

Hazel Rosenstrauch, als Kind österreichisch-jüdischer Kommunisten 1945 in London geboren, hat gerade ihr neues Buch über den zitierten Karl Huß veröffentlicht. Beim Lesen eines Feuilletonbeitrags zur Veröffentlichung des Buches durchfährt mich ein Gedanke, wie ein kurzes Wetterleuchten: Sollte es auch in unserer Zeit Scharfrichter geben, allerdings nicht in physischer sondern geistiger Ausübung, um die eine oder andere geistige Fehlentwicklung unserer Gesellschaft zur Strecke zu bringen? Aber da Wetterleuchten nicht von langer Dauer sind, verfliegt der „böse Gedanke“ so rasch wie er gekommen ist.

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Neues Massaker in Syrien (Hama) – wie reagieren?

Gefechte in Syrien (c) AP

Wiederum erschrecken Meldungen aus Syrien: Ein neues Massenverbrechen soll in den letzten Stunden geschehen sein, mehr dazu weiter unten aus einem Bericht in DIE PRESSE.

Wie soll man auf die Situation in Syrien reagieren – dieser Gedanke beschäftigt uns alle. Am vergangenen Wochenende hörte ich Interviews mit syrischen Christen, die in Wien leben oder sich derzeit dort aufhalten. Fast einhellige Meinung: Niemand solle sich dort einmischen! Präsident Assad sei die beste Versicherung der Christen in Syrien! Hätte das Eingreifen in Afghanistan oder Irak denn Frieden für die Völker, insbesondere auch den Christen gebracht? Nein, man müsse abwarten und auf Gespräche setzen!

Diese Einschätzungen haben mich zunächst betroffen gemacht – aber in Wahrheit ist es eine völlige Umkehrung der Logik: Gerade WEIL dieser unsägliche Präsident samt seiner Familie von den syrischen Christen als “Hilfe” gesehen wird, werden eben diese Christen doppelt und dreifach darunter leiden, sobald diese Präsidentschaft Geschichte ist – gerade dann wird man ihnen zur Last legen, dass sie unter Assad begünstigt waren!

Dieser Präsident soll mit allen Mitteln – möglichst ohne Kriegseinsatz – zum Rücktritt bewegt werden, um den Weg frei zu machen für eine gute Zukunft seines Landes!

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Schlimmstes Massaker in Syrien seit März 2011?

“Syrische Regierungstruppen sollen nach Angaben von Aktivisten in dem Dorf Tremseh in der Provinz Hama ein Massaker verübt haben. “Mehr als 220 Menschen wurden getötet und rund 300 weitere verletzt”, sagte Abu Omar, der örtliche Kommandeur der oppositionellen Freien Syrischen Armee, der Nachrichtenagentur dpa in der Nacht zum Freitag. Bei den Opfern handle es sich vor allem um Frauen und Kinder. Das syrische Fernsehen machte dagegen “terroristische Gruppen” für das Massaker verantwortlich. Auch drei Angehörige der Sicherheitskräfte seien ums Leben gekommen.

Die Angaben schwankten am Freitagvormittag zwischen 220 und 250 Todesopfern. Der Chef der in London ansässigen Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, sagte, sollte sich die Opferzahl bestätigen, wäre Tremseh das schlimmste Massaker seit dem Beginn des Aufstands in Syrien im März 2011. Der Rebellenführer Abu Mohammed sagte, ein Dorfbewohner habe ihm am Telefon berichtet, dass Tremseh zehn Stunden lang beschossen worden sei.”

“Ganze Familien wurden getötet”

“Ein Aktivist in Hama sagte, die Truppen hätten eine Moschee beschossen, in der zahlreiche Menschen Zuflucht gesucht hätten. Die Moschee sei eingestürzt und habe die Menschen unter sich begraben. “Etwa 30 Armeefahrzeuge kamen und umstellten das Dorf vollständig”, sagte ein Aktivist aus Tremseh. “Wer durch die Felder zu entkommen versucht, wurde beschossen.” Nach den Angriffen mit Hubschraubern und Panzern seien Soldaten mit leichten Waffen in das Dorf eingedrungen, gefolgt von “mit Messern bewaffneten” Shabiha-Milizionären. “Ganze Familien wurden getötet”.

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Bitte betet!

Beten wir für ALLE betroffenen Menschen in der Region Syrien!
Beten wir auch für die Machthaber Syriens,
dass sie den Wahnsinn erkennen und zurücktreten!

Komm Heiliger Geist, und wirke in diesem grausam betroffenen Land!
Maria, Mutter Gottes, Dich bitten wir um Deine mächtige Fürsprache
für den Frieden in Syrien!

Jesus Christus, hab’ Erbarmen mit den Opfern
und auch mit den Tätern!

Allmächtiger Gott, Dein Wille geschehe, Amen.

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Syrien artikel


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Gebetsanliegen: “The Syrian People are slaughtered – Where is the World?”

Der Aufschrei muss uns allen durch Mark und Bein gehen.

Auch im Namen der Christen, die in Syrien und im gesamten arabischen Raum verfolgt und getötet werden.

“In der syrischen Protesthochburg Homs bahnt sich laut Angaben Oppositioneller eine humanitäre Katastrophe an. Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete unter Berufung auf Regimegegner, landesweit seien am Donnerstag mindestens 126 Menschen von den Regierungstruppen getötet worden, allein 107 in Homs. Aktivisten baten um Hilfe des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds.Seit Beginn der Offensive gegen die Protest-Hochburg am 4. Februar wurden laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hunderte Zivilisten getötet. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bestätigte den Tod von etwa 250 mehrheitlich unbewaffneten Zivilisten und warnte vor einer “schweren humanitären Krise” in der Stadt.” (Der Standard)

“80 Prozent Rabatt”, “Geschlossen wegen Renovation”, “Miete von Geschäftsräumen um 85 Prozent gesenkt” – Damaskus ist voll von solchen Schildern. Die Hotels sind kaum ausgelastet, manche haben den Betrieb überhaupt eingestellt, und in den Kaffees und Restaurants ist nur wenig los. Besonders am Freitag, wenn die meisten Demonstrationen stattfinden, ist das Zentrum von Damaskus ausgestorben. In beliebten Lokalen, in denen vor dem Aufstand kaum ein leerer Tisch zu finden war, langweilen sich die Kellner. Deutlichstes Zeichen dieser wirtschaftlichen Probleme ist die Entwertung der heimischen Währung. Das syrische Pfund hat etwa die Hälfte des Wertes eingebüßt. Wer Dollar umtauscht, erhält in der Wechselstube jeden Tag etwas mehr, derzeit etwa 71 Pfund für einen Dollar, während die Nationalbank immer noch einem Kurs von 58 festhält. “Die kombinierten Effekte aus Aufstand und Sanktionen haben zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch geführt”, erklärt der Ökonom Nabil Sukkar. “Viele Unternehmen mussten Leute entlassen. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen.” Der Pfundzerfall hat eine Inflation von 15 bis 20 Prozent ausgelöst. In den ersten Monaten der Krise hatte die Regierung die Gehälter der Staatsangestellten einmal um 30 Prozent erhöht, die sind aber schon längst von den Preissteigerungen aufgefressen worden. Die Nationalbank hat aufgehört, den Pfundkurs mit allen Mitteln zu stabilisieren, um den Schwund der Devisenreserven einzudämmen. Von Russland und dem Iran wird erwartet, dass sie mit Krediten einspringen, damit der Staat weiter seine Aufgaben wahrnehmen kann. Wehgetan hat besonders die letzte Runde der Sanktionen, die zum Rückzug von ausländischen Firmen wie Shell geführt hat. Jetzt fördert nur noch die staatliche Gesellschaft Öl. Wie hoch die Kapitalflucht ist, die seit Monaten im Gang ist, weiß niemand. Jetzt gilt vor allem Jordanien als sicherer Hafen für syrisches Geld. (Der Standard)

Where is the world – Wo ist die Welt?

Im Gebet für einen baldigen Frieden kann sich jeder von uns einbringen.

Betet für das syrische Volk und seine Christen!

Und für den mörderischen Präsidenten und seinen Sohn,

dass sie den grausamen und aussichtslosen Kampf möglichst rasch aufgeben mögen!

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O Jesus,
Du Spender der Gnade und Barmherzigkeit,
höre unser demütiges Gebet
für die Toten und Leidenden in Syrien.

Gib allen Leidenden, Überlebenden und Hinterbliebenen
eine strahlende und feste Hoffnung auf Erlösung,
die immer weiter wachsen möge
bis zu Deiner Wiederkunft in Herrlichkeit.

In ihrer Einsamkeit tröste alle,
in ihren Sorgen stärke alle,
in ihren Enttäuschungen schenke ihnen die Erkenntnis,
dass es das Leid ist, durch das die Seele gereinigt wird,
und zeige ihnen, dass sie alle weiter gebraucht werden
von den Menschen, Familien und Gemeinden,
dass sie gebraucht werden für die Seelen der Getöteten,
dass sie alle gebraucht werden für das Werk der Erlösung.

O liebende Mutter Maria, Mutter unserer Kirche,
nimm Dir all die Opfer und Hinterbliebenen zu Herzen,
die Dir durch Tod und Gebet jetzt nahe sind,
die um Vergebung durch Deinen Sohn flehen, Jesus Christus,
der uns in seiner Hingabe am Kreuz bereits erlöst hat,
dass Er uns weiter führt durch diese Welt,
hin zum ewigen Leben im Reich des Vaters.

Sei ihr Trost, sei ihre Freude, sei ihre Stärke,
und hilf allen auf dem Weg zu Christus, unserem Herrn.
Amen.

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Zum Wochenbeginn – eine Predigt im eigentlichen Sinn

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Heilige Messen können so erfüllend sein. Sie sind es vor allem durch das Geschenk Jesu Christi, die eucharistische Kommunion. Aber auch der Priester – selbst erfüllt von der Gnade Gottes – hat seinen Anteil am Geschehen…

Wie diese Sonntagsmesse gezeigt hat, ist die Konzentration auf die Inhalte der Messe sehr hilfreich! Zunächst hat der junge Zisterzienserpater – dessen Namen ich noch nicht in Erfahrung gebracht habe – den Dreiklang aus Lesungen, Psalm und Evangelium ganz wunderbar dargebracht, und in der anschließenden Predigt aufgelöst.

„Warum heilte Jesus nur so wenige Menschen?”

“Warum heilte Jesus nicht so viele Menschen wie möglich? Warum ging er so unsystematisch vor?“ lauteten die Eingangsfragen.

Das Buch Levitikus (13,1-2.44-46) bereitet den Boden für das Thema „Umgang mit den Aussätzigen“. Dahinter steht das Bild der Haut als Grenze zwischen (heiliger) Seele und (unreiner) Welt, und weiter die Parallele zum Chaos der Welt, wie sie sich uns darbietet.

Der Psalmist (32[31],1-2.5.11) verdeutlicht uns den Grund für das Chaos der Welt, sprich die Wurzel allen Übels – die Sünde – und gibt uns gleichzeitig das Rezept, das Böse zu überwinden: „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben. [Sela] Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten, jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!“ Das Bekenntnis der Sünde – des Fernseins von Gott – gibt die Kraft zur Überwindung des Chaos.

Die nachfolgende Lesung (1.Kor 10,31-33.11,1) erschließt uns eine weitere Dimension christlichen Lebens. Paulus will uns aus der Mittelmäßigkeit emporheben und erklärt: „Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden. Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.“ Wer nicht seinen Nutzen sucht, sondern Paulus und mehr noch Jesus folgt, der findet die Energie und Liebe, an der Wiederherstellung der Ordnung mitzuarbeiten.

Jetzt kann der Sinn des Evangeliums (Mk 1,40-45) erst erschlossen werden. „Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.“ Jesus heilt – scheinbar zufällig – einen der Aussätzigen. Dabei ist es nicht sein Wille, alle zu heilen, denn Er hat etwas ganz anderes im Sinn, sein Herz brennt für die Wurzel allen Übels, die Tilgung von Schuld und Sünde! Würde er auch alle heilen, die Sünde wäre weiter am Leben…

Die Schlusssätze des Evangeliums bringen es auf den Punkt, denn der Geheilte verfällt sofort wieder in das Sündigsein, indem er sich in keinster Weise an die Worte Jesu hält. „Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis (meiner Gesetzestreue) sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so daß sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.“

So nimmt Jesus selbst das Leben eines Aussätzigen – ein Leben außerhalb der Städte, in der Abgeschiedenheit – auf sich, um den Willen Gottes zu erfüllen und uns am Kreuz zu befreien.

Zusammengefasst wird klar: Es geht (Jesus) nicht um die irdische Heilung aller, das Leiden muss also sein, denn es geht um höhere Ziele: Die Abwendung von der Sünde; Die Hinwendung zu Gott; Die Arbeit gegen das Chaos; Das Mitwirken am Frieden.

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PS: Muss eigens erwähnt werden, dass diese Heilige Messe mit Schuldbekenntnis, Psalm, und Embolismus (Einschub beim Vaterunser) gefeiert wurde?

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Welttag der Kranken – Handeln wie die Menschen zur Zeit Jesu

Heute, Samstag, 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes,
wird der Welttag der Kranken begangen.
Auch wir wollen so handeln wie die Menschen zur Zeit Jesu:

Im Geiste wollen wir alle Kranken vor Ihn bringen, im Vertrauen darauf,
daß Er sie heilen will und kann.

Und wir bitten um die Fürsprache der Gottesmutter,
besonders für die Situationen tiefsten Leids und größter Verlassenheit.

Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

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Mit der Kälte kommt der Tod – mehr als 500 Opfer

Europaweit wurden mittlerweile mehr als 500 Kältetote gezählt. In den isolierten Dörfern von Serbien, Kroatien, Bosnien, Mazedonien und Montenegro waren immer noch mehr als 70.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. In der bosnischen Stadt Mostar waren rund 15.000 Haushalte am dritten Tag in Folge ohne Strom.

In Serbien wurden wegen der extremen Kälte Stromrationierungen eingeführt. Betroffen sind große Unternehmen, die keine strategische Bedeutung haben. Damit wollen die Behörden verhindern, dass die Versorgung überhaupt zusammenbricht. Die Gasvorräte reichen noch für 20 Tage. In Novi Sad in der Vojvodina und in Negotin an der Grenze zu Rumänien wurden am Donnerstag in der Früh minus 27 Grad registriert, die bisher tiefsten Temperaturen in diesem Winter.

Fährbetrieb eingestellt

In Bulgarien, wo es seit Tagen Verkehrsbehinderungen auf Straße, Schiene und auf der Donau gibt, wurde in Vidin der Fährbetrieb nach Rumänien eingestellt. Die Donaustadt war mit 28,6 Grad unter null am Donnerstag der kälteste Ort des Landes. Dutzende Kleinstädte und Dörfer in Bulgarien mussten ohne Strom auskommen – vielerorts waren die Leitungen beschädigt. Wegen stürmischer Winde wurde der Schwarzmeerhafen Varna geschlossen. An den Schulen gab es landesweit Kälteferien.

Die ohnehin erheblich beeinträchtigte Donauschifffahrt wurde in Serbien auf der gesamten Flusslänge gestoppt. Serbiens Innenminister Ivica Dacic konnte der Kälte jedoch auch Positives abgewinnen. Wegen ihr sei die Zahl der Verbrechen im Land deutlich zurückgegangen, sagte er der Nachrichtenagentur Tanjug…

Eisstürme vorausgesagt

Italien bereitete sich am Donnerstag auf eine weitere Kältewelle vor. Bereits für den Abend sagten die Meteorologen Eisstürme im Norden des Landes voraus. In Rom dürfte spätestens am Samstag Neuschnee fallen. Viele Einwohner reagierten mit Hamsterkäufen, das Rathaus ließ 4.000 Schneeschaufeln verteilen.

Selbst Nordafrika wird von der Kältewelle zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Allein in Algerien starben binnen einer Woche 44 Menschen bei Unfällen oder weil sie mit behelfsmäßigen Methoden zu Hause für Wärme sorgen wollten und erstickten. (APA)

Notschlafstellen in Wien

Auf den ersten Blick erinnert der Ort an ein großes Ferienlager: Ein 150 Quadratmeter großer Raum, in dem eine heruntergekommene Küche in Weiß und ein Fernseher stehen. Am Boden liegen Isomatten, Schlafsäcke und Wolldecken, unter denen sich vereinzelt schon Gestalten verbergen. Nur die Gesichter der Menschen passen nicht zum Ferienidyll: Müde Augen, tiefe Furchen in den Wangen, alles Männer, ungefähr zwischen 30 und 60 Jahre alt, die in abgetragener Kleidung und mit gebeugten Schultern zum Großteil um einen der sieben Tische im Raum sitzen.

Die Caritas Wien hat in der Lacknergasse 98 ein zusätzliches Notschlafquartier für Obdachlose aufgemacht. Denn seit Anfang Februar die Kältewelle Wien erreicht hat, sind die bereits bestehenden Nachtquartierplätze ständig überfüllt. Von 400 auf 560 Plätze hat die Stadt Wien deswegen aufstocken lassen. Erst gestern, Dienstag, kamen weitere 80 Plätze durch den Samariterbund hinzu.

Auch das Winternotquartier Lacknergasse – ein Ableger der zweiten Gruft in Wien – wurde in einer Spontanaktion innerhalb von vier Tagen aufgemacht und bietet jetzt 45 Menschen Essen, Duschen und einen warmen Platz zum Schlafen. „Die meisten Menschen, die herkommen, sind EU-Bürger, die keinen Anspruch auf das soziale Netz in Österreich haben. Sie sind einfach nicht inbegriffen“, sagt Bettina Schörgenhofer, Leiterin des Bereichs „Hilfe in Not“ der Caritas Wien. Die 37-Jährige koordiniert die gesamten Hilfsaktionen, die in den vergangenen Tagen angelaufen sind. Und das sind viele:

„Ich erlebe eine im Winter noch nie da gewesene Solidaritätswelle“, sagt Schörgenhofer. Fast im Minutentakt seien die Menschen vorbeigekommen und hätten Winterjacken, Socken, Unterhosen, Schlafsäcke oder Essen vorbeigebracht. So viel, dass sie mittlerweile um einen kurzfristigen Spendenstopp bittet. „Wir arbeiten im Hintergrund auf Hochtouren, um alles zu sortieren“, sagt sie, „dann wird alles an die Einrichtungen verteilt. Und wir habe wieder Platz für Spenden.“

Hilfe durch Facebook

Möglich haben das große Engagement der Bevölkerung nicht zuletzt soziale Netzwerke wie Facebook gemacht. Auf den Aufruf einer Facebook-Gruppe, die Bahnhöfe für Obdachlose zu öffnen, haben die ÖBB reagiert und elf Räume in ganz Österreich für Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Sie werden bei Bedarf geöffnet. Andere wiederum organisieren private Spendenaktionen.

Und die Caritas Wien hat über Facebook viele ihre freiwilligen Helfer gefunden, die für das Aufrechterhalten der Notquartiere notwendig sind. „Die Hilfe, die wir so bekommen, ist enorm“, sagt Schörgenhofer. Als am Freitag der Geschirrspüler in der Gruft kaputtging, habe man durch Facebook einen Techniker organisieren können. „Die Serviceline hätte uns den Mann erst am Montag geschickt.“

Vorwiegend Bulgaren, Rumänen, Slowaken oder Ungarn tummeln sich in den Räumen. Menschen, die legal nach Österreich gekommen sind, um Arbeit zu finden, und schließlich auf der Straße gelandet sind. „Im Moment ist es schwierig, Arbeit zu finden. Wegen der Kälte“, sagt der 38-jährige Slowake Rudolf in gebrochenem Deutsch. Er sitzt gemeinsam mit seinem Freund, dem 43-jährigen Zoltan aus Ungarn, an einem Tisch in der Ecke und trinkt Tee – mit so viel Zucker, als wolle er mit dem Getränk die Bitterkeit der Situation verscheuchen. „In Österreich gibt es immer etwas zu essen und zu schlafen. In Ungarn gibt es gar nichts“, sagt er.

Keine Entspannung in Sicht

Beschweren über die karge Unterkunft will sich daher niemand. Auch wenn der Raum voller Männer, die zum Teil alkoholisiert sind, gut gefüllt ist. „Die Lage ist angespannt, aber unter Kontrolle“, sagt Schörgenhofer in Hinblick auf die überfüllten Notlager in ganz Wien. Ob weitere Quartiere notwendig sein werden, wagt sie nicht zu sagen:

„Immerhin gibt es noch immer Menschen, die auf der Straße leben.“ Platz sei jedenfalls genug da. „Im Notfall rutschen die Leute ja auch zusammen.“ Mit den Schneefällen wird sich die Lage jedenfalls auch in den kommenden zwei Tagen nicht entspannen. Was das Notquartier in der Lacknergasse betrifft, muss es das aber auch nicht. Es ist bis April geöffnet.

Schließen wir die Opfer in unsere Gebete mit ein!
Für diese besondere Notfälle darf Judas Thaddäus angerufen werden!

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Markus Holubek Lähmung-artikel


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Gelähmt sind wir nur im Kopf

Wenn plötzlich alles anders ist … Was passiert, wenn man von einem auf den anderen Tag nicht mehr gehen kann und plötzlich alles anders ist? Der ehemalige RTL-Fernseh-Redakteur und -Korrespondent Markus Holubek hat es selbst erlebt: 2007 brach er sich bei einem Skirennen in Vorarlberg die Wirbelsäule. Diagnose: Querschnittslähmung.

In seinem Buch “Gelähmt sind wir nur im Kopf” schildert er das Leben nach seinem Unfall und beschreibt seinen Weg vom Rollstuhl zurück ins aufrechte Leben. Sein Weg hat Vorbildcharakter – für „Gedankengelähmte“ und Menschen in Krisen. Markus Holubek zeigt, wie Gedanken gesund machen können, wie man wieder positive Energie zurückgewinnt, Ängste und Blockaden abbaut und aus der Passivität in die Aktivität kommt! Ein Buch für das Leben und die Freude.

Jetzt hat sich Markus ein besonders hohes Ziel gesetzt: Den Extrem-Hindernislauf inov-8 BraveheartBattle 2012 am 10. März 2012. Dies ist ein 24 Kilometer langer Extrem-Hindernislauf, bei dem bis zu 2.500 Teilnehmer an ihre Grenzen gehen – und darüber hinaus. Bei diesem knochenharten Wettkampf spielen Willenskraft, Mut, Tapferkeit und Teamgeist eine große Rolle.

Über einen Freund erfuhr Markus Holubek von dem Lauf und beschloss spontan, daran teilzunehmen – und das trotz seines Handicaps: “Bei einem Skirennen habe ich mir den 1. Lendenwirbel zu 95 Prozent durchtrennt, war erst komplett, durch hartes Training heute nur noch inkomplett gelähmt und brauche keinen Rollstuhl mehr. Mit meinen verbleibenden körperlichen Behinderungen habe ich umzugehen gelernt”, sagt er.

Markus Holubek will mit seiner Teilnahme beim inov-8 BraveheartBattle 2012 auch anderen Menschen mit Handicap Mut machen. Neben seiner Arbeit als Journalist gibt er sein Know-how als Therapeut an andere Querschnittsgelähmte weiter: “Sechs Patienten laufen mit meiner Hilfe bereits, obwohl sie von allen Ärzten abgeschrieben wurden. Ich will so viele Menschen wie möglich auf die Beine bringen, seriös, ohne Wunderheiler-Schnickschnack, und vor allem echt und authentisch.”

In den mir bekannten Interviews wurde Markus Holubek nicht darauf angesprochen, wieweit er an Gott glaubt und Ihm dankbar ist für die großen Heilungsfortschritte. Vermutlich ist er eher ein Beispiel dafür, wie sehr Menschen glauben, aus sich selbst heraus die unglaublichsten Dinge zu schaffen. Ganz sicher passen die Medien in dieses Bild, nur die fantastische Kraftanstrengung dieses Mannes zu bewerten. Für mich als gläubigem Menschen ist es keine Frage, dass Gott noch etwas vor hat mit Markus Holubek…

Markus Holubek (Jahrgang 1965) ist seit über 20 Jahren Fernseh-Redakteur bei RTL, inzwischen als Selbstständiger, und betreut Beiträge für die Sender-Formate Punkt 12, Exklusiv und Stern TV. Bis zu seinem schweren Unfall im Jahr 2007 war er begeisterter Freizeitsportler und hat u. a. an der Triathlon-WM teilgenommen. Holubek ist Vater von zwei Töchtern und lebt in Bonn.

Alzheimer Alzpoetry artikel2


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Schöne Worte für die Alten – Alzpoetry kann mehr!


Gedichte sind nicht nur die hohe Kunst der Literatur, Sprache in ihrer verdichtetsten Form – Gedichte können auch Therapie sein. Sie können Menschen helfen, die den Bezug zur Realität verloren haben. Worte, Verse, die sie noch aus der Kindheit kennen, öffnen plötzlich den Weg ins Hier und Jetzt.

Bei Alzheimer- und Demenzkranken wird in den USA schon seit Jahren Poesie eingesetzt – die sogenannte “Alzpoetry“. In Deutschland gibt es das nun auch – “Weckworte” nennt sich das Projekt, bei dem junge Menschen die Kranken besuchen.

Mit Poetry Slams tritt Lars Ruppel regelmäßig in Clubs und Literaturhäusern auf. Mit dem Projekt “Alzpoetry” besucht er Altenheime und hilft Demenzkranken sich zu erinnern. Lars Ruppel ist einer der wenigen hauptberuflichen Poetry Slammer. 2009 machte er einen Workshop zu “Alzpoetry” und fand seine Berufung.

“Das hat mich gefesselt und so in seiner Wirkung überzeugt, dass ich dabei geblieben bin und das zu meinem Beruf gemacht habe.”

150 Workshops leitet der 26-Jährige jährlich, schult Schüler und Pflegepersonal – mit durchdringendem Erfolg.

Positive Gedichte, die jeder kennt

Lars Ruppel hat “Weckworte” zu seinem Beruf gemacht. Jede Session beginnt mit einem Handschlag: Die Schüler stellen sich persönlich und direkt vor. Das hilft ihnen ihre Scheu abzubauen. Mit den Dementen überhaupt in Kontakt zu treten, ist ein erster Brückenschlag.

“Wir versuchen für demente Menschen Erinnerungsprozesse in Gang zu setzen, ihnen eine gute Zeit zu bieten, Texte mitzusprechen, bei der Entstehung von Gedichten dabei zu sein und sie so von den Demenz-typischen Symptomen aufzuwecken”

Damit das überhaupt gelingen kann, gibt es feste Regeln: Alle vorgetragenen Gedichte müssen positiv sein, zur Jahreszeit passen und bekannt sein – sei es Sinnspruch, Gebet oder Klassiker.

Während einer Session spricht Lars Ruppel die Dementen auch direkt an und fragt sie: “Was ist das Schönste in Ihrem Leben?” Und plötzlich haben die Senioren ganz klare Momente.

“Für mich zeigt das immer wieder, wie mächtig diese Sprache, die wir haben, wirklich ist und was wir damit erreichen können – dass wir Menschen damit beschenken können”.

Die Schüler sind übrigens alle freiwillig dabei. Häufig begleiten sie die Senioren noch auf ihre Zimmer. “Weckworte” sind für sie sowie für die Dementen eine ganz besondere Erfahrung.

“Kampf gegen das Vergessen”
3SAT Dienstag, 7.02.2012, um 18.30 Uhr

Danke, Gott, für die vielen Menschen, die ihre Kreativität in den Dienst an Menschen stellen!