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zurück zu+Bitt- und Dankgebeten
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Soweit ich mich zurückerinnern kann, war das Dankgebet schon immer ein Teil meines (oft impulsiven) Betens; zwar ist kindliches Beten ohne “bittendes Beten” schwer vorstellbar, aber da ist etwas – als ob es darum ginge, eine Art “kindlicher Gerechtigkeit” in der Beziehung zu Gott anzustreben -, das uns schon in jungen Jahren ein “Danke, lieber Gott!” rufen lässt. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene kann man fragen:
Zählen Dankgebete nicht zu den schönsten Gebeten überhaupt?
Sie sind mit Freuden- und Glücksgefühlen verbunden, sie spiegeln Momente wider, in denen wir eins sind mit Gott und seiner Schöpfung… So in etwa lässt sich der Anfang aller “Dankgebete” darstellen.
Im Laufe unseres Lebens kommt noch eine andere, tiefere Dimension dazu. Sie kann im großen Dank für einen Lebenspartner, für ein Kind, für eine Begegnung mit Freunden, für eine Heilung, … oder für die Schöpfung als Ganzes gründen. Immer aber ist sie Ausdruck für eine Verbundenheit mit Gott, mit Jesus, und mit dem Heiligen Geist, wo wir uns angenommen und geliebt sehen!
Der Geist ist der erste Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen, der Erlösung, durch die wir Gottes Eigentum werden, zum Lob seiner Herrlichkeit. Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. (Eph 1,14)
Gott hat jeden von uns von Anfang gedacht und geliebt; selten genug gelingt uns ein tiefes Verstehen dieser Wahrheit – dann aber sind wir am Wesen der Schöpfung angelangt!
Wer – als erster Mensch – schon im Himmel dieser Schöpfung aufgenommen wurde, ist die Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gerne denke ich an den folgenden Satz, der die Einzigartigkeit und Bedeutung der Gottesmutter für unser Gebetsleben mit ganz einfachen Worten bewusst macht (Benedikt XVI. in Mariazell): Mit Maria auf Jesus schauen!
„Zeige uns Jesus!“ Mit dieser Bitte zur Mutter des Herrn haben wir uns hierher auf den Weg gemacht. Diese Bitte begleitet uns zurück in den Alltag hinein. Und wir wissen, dass Maria unsere Bitte erhört: Ja, wann immer wir zu Maria hinschauen, zeigt sie uns Jesus. So können wir den rechten Weg finden, ihn Stück um Stück gehen, der getrosten Freude voll, dass der Weg ins Licht führt – in die Freude der ewigen Liebe hinein. Amen.
Von dieser formulierten Bitte finden wir rasch zur Dankbarkeit: Danke, Maria, dass Du unser Trost bist, danke, dass Du unsere Vertraute auf dem Weg zu Jesus bist! Dank und Bitte, Bitte und Dank, wie nah die beiden oft zusammenliegen, sich gegenseitig fordern.
Seit tausenden Jahren gibt es Bilder für den Dank des betenden Menschen – “Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt…” – und ich wünsche jedem Menschen, dass er zumindest in bestimmten Lebensabschnitten die Gnade solch einer Verbundenheit mit IHM erfahren und leben darf!
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Großer Gott, stärke uns durch den Heiligen Geist, damit wir deine Freude erfahren und dir danken.
Ein Gebet, das diesen Dank auf wunderbare Weise ausdrückt, findest du in Psam 30,2-13:
“Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.“
Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen *
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Im sicheren Glück dachte ich einst: *
Ich werde niemals wanken.
Herr, in deiner Güte *
stelltest du mich auf den schützenden Berg.
Doch dann hast du dein Gesicht verborgen. *
Da bin ich erschrocken.
Zu dir, Herr, rief ich um Hilfe, *
ich flehte meinen Herrn um Gnade an.
Ich sagte:
Was nützt dir mein Blut, wenn ich begraben bin? *
Kann der Staub dich preisen, deine Treue verkünden?
Höre mich, Herr, sei mir gnädig! *
Herr, sei du mein Helfer!
Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, *
hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.
Darum singt dir mein Herz und will nicht verstummen. *
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.
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Danke
Danke
für die Blumen in meinem Garten
sie erfreuen mich
mit ihrer Blüte und ihrem DuftDanke
für die Freunde die ich habe
sie schenken mir Vertrauen
geben mir Kraft und ZuversichtDanke
für die Liebe die ich in mir habe
sie wächst und kommt zu mir zurück
wenn ich sie verschenkeDanke
für die Bank unter einem Baum
dort finde ich die Ruhe die ich brauche
und kann Kraft für den Alltag tankenDanke
für die Nachbarn die mir die Hand reichen
gerade, wenn es schwierig wird
sind sie für mich daDanke
für das Verständnis das du mir gibst
deine Toleranz, deine Vergebung
ich bin ein Mensch und mache FehlerDanke
DU begleitest mich auf meinem Weg
gibst mir dann Hoffnung
wenn ich aufgeben willDanke
für die schönen Dinge in meinem Leben
und für die Schwierigkeiten
daran kann ich wachsenDanke
dafür, daß ich so viele Gründe
zur Dankbarkeit habe
irgendwie fühle ich mich reich beschenkt.
(unbekannt)
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Danke mein Jesus
Mein Jesus, Du weilst unter uns.
Danke, dass Du da bist.
Danke, dass wir Dich anrufen können.Du willst nur das Beste für uns.
Wie unendlich gut bist Du
und wie gütig sind Deine Worte.Voller Liebe rührst Du unsere Herzen an.
Erneuere in uns die Liebe und Demut,
und durchströme uns mit Deinem Heiligen Geist.Wir wollen unsere Herzen öffnen
und möchten Frieden und Freude einkehren lassen.
Bestärke uns im Glauben an Dich, unseren Herrn.
Lob und Preis sei Dir, mein Jesus.
Amen.
(unbekannt)
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Dem Herrn will ich danken
Wie schön ist es, dem Herrn zu danken, deinem Namen, du Höchster, zu singen,
am Morgen deine Huld zu verkünden und in den Nächten deine Treue.
( Ps 92,2f)Vater im Himmel,
ich möchte Dir Dank sagen,
dass du mein Gebet erhört hast.Ich weiß, dass Du bei mir bist
in allen Situationen meines Lebens.Nie muss ich alleine sein, nie einsam.
Du hältst und trägst mich in Deiner
gütigen Hand.Du bist ein guter Vater zu mir
und ich wünsche mir, dass es
immer so bleibt.Danke von tiefstem Herzen für alles,
was ich bereits empfangen habe
und noch empfangen werde.
Amen.
(gebetbuch.com)
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Danke für Deine Nähe
Jesus, bei Dir weiß ich mich
gut aufgehoben.Überall kann ich Dich
suchen und finden.Immer gehst du
dicht an meiner Seite.Für Deine Nähe
danke ich Dir.
Amen.
(unbekannt)
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Danke für deinen Sohn
Danke, lebendiger Gott,
dass wir uns als Teil Deines Lebens begreifen dürfen,
als Wesen Deiner großen Schöpfung.In Deiner Liebe hast Du uns Deinen eigenen Sohn gesandt,
der uns in Deinem Namen vor dem Ende der Zeiten erlöst hat!Kein Mensch mußte das grausame Leiden auf sich nehmen,
sondern Dein eigenes Fleisch hast Du für uns geopfert.Mit Jesus Christus stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz,
sondern für alle Zeiten in Deiner Gnade und Liebe!Dir, großer Gott, wollen wir dafür danken,
Deinen Sohn Jesus mitten unter uns erfahren zu dürfen.
Diese einmalige Freude und Gnade wollen wir preisen!
(KingBlaze)
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Danke Dreieiniger Gott
Danke, großer und lebendiger Gott,
dass jeder von uns die Frucht eines Deiner Gedanken ist,
dass jeder von uns von Anfang an geliebt und gewollt ist.Dich, großer Gott, zu ehren,
Deiner Liebe und Barmherzigkeit zu vertrauen,
Deinen Sohn Jesus mitten unter uns zu erkennen:
Diese Gnaden wollen wir loben und preisen.Danke, Jesus Christus,
dass Dein Tod am Kreuz alle Menschen erlöst hat,
dass wir die Freundschaft mit Dir immer und überall suchen dürfen.Dir, o Herr, zu dienen,
Dir, dem barmherzigen Sohn Gottes zu folgen,
und unsere Nächsten zu lieben wie uns selbst:
Diese Berufungen wollen wir in Demut annehmen.Danke, Heiliger Geist,
dass Deine Kraft uns begleitet,
dass Deine Eingebungen uns erfüllen.Dich, Heiliger Geist, anzurufen,
Deinen Atem zu suchen und aufzunehmen,
Gott und die Menschen mit Deinem Feuer zu lieben,
diese Gaben wollen wir loben und preisen.Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit,
Amen.
(zeitzubeten)
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DER TÄGLICHE DANK IN DER PRAXIS
Ein praktischer Hinweis, wie man im täglichen Leben zur Haltung der Dankbarkeit finden kann, führt uns zum Stundenbuch. Anhand der Bibeltexte kann jeder von uns Tag für Tag .Worte und Taten des dreieinigen Gottes erfahren, für die wir dankbar sein dürfen. Die Gedanken können dann weitergeführt werden, wofür jeder in seinem eigenen Leben dankbar sein sollte. Vermutlich finden sich rascher verschiedene Bitten, die uns auf der Zunge brennen… Aber das Aussprechen des Dankes für Gottes Werk und für eigene Umstände lässt uns ein wenig bescheidener werden in unseren Ansprüchen und Bitten: Wer würde es nun wagen, dieses innere Wachstum anders als positiv zu sehen?
Hier auf Zeit zu beten findest du ein Beispiel für eine tägliche Dankgebetfolge.
PS: Die monatlich erscheinenden Stundenbücher TeDeum und Magnificat kosten jährlich nicht viel mehr als das Abo eines Wohn- oder Freizeitmagazins, und alternativ gibt es für den 2-3fachen Betrag Stundenbücher “für die Ewigkeit”, die also alle 3 Lesejahre beinhalten…
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