Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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4. Advent: “Siehe da, der König kommt!” (Texte + Gebete)

4. Advent

4. Advent

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Am 4. Advent erfüllt sich unser Herz mit Freude, denn das Fest der Geburt des Herrn ist nahe. Wir hören den Lobgesang Mariens, der Mutter Jesu, und preisen mit ihr die Größe des Vaters, denn mit Jesus Christus sind alle Verheißungen, die seinem Volk Israel und uns zugesprochen sind, bestätigt. Durch ihn wissen wir, dass auch die Verheißungen, die noch nicht erfüllt sind, zur Vollendung kommen werden.

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Gebet

Wir bitten dich, großer Gott,
bereite unsere Herzen zu einer Wohnung deines Sohnes,
damit wir dich allezeit mit fröhlichem Munde rühmen und preisen.
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“Ero cras”, die O-Antiphonen

O-Antiphone

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In der Zeit vom 17. bis 23. Dezember werden in der Vesper die so genannten O Antiphonen gesungen. HIC ET NUNC schreibt dazu:

“Tatsächlich gibt es auch nur wenige so kunstvoll dichte liturgische Texte im römischen Ritus wie sie. Am ehesten sind ihnen noch die Antiphonen zum Oktavtag von Weihnachten zu vergleichen. Man weiß nur wenig oder fast nichts über ihre Entstehung und Herkunft aber findige Köpfe haben die Anrufungen aneinander gereiht und jeweils vom letzten Anfangsbuchstaben ausgehend rückwärts gelesen den verschlüsselten Satz “ero cras” entdeckt - morgen werde ich (da) sein. Wenn man also am 23. Dezember abends noch einmal auf die vergangene Woche zurückblickt, steht insgesamt diese große Verheißung der unmittelbar bevorstehenden Ankunft in großen Buchstaben gleichsam vor Augen.

Alle 7 Antiphonen sind gleich aufgebaut. Es beginnt mit einer Anrufung, einem Wort aus dem Alten Testament, das auf Christus gedeutet wird. Danach folgen weitere alttestamentliche und auf Christus weisende Sätze. Der zweite Teil beginnt mit dem Wort wie »veni/komm« und der Hinführung zum gewünschten, erbetenen Ziel.

In allen diesen Antiphonen wird Christus, der kommende Erlöser, mit alttestamentlichen Texten umschrieben und um sein Heil bringendes Kommen angefleht. Die Anrufung »veni« stammt aus dem Neuetestamentlichen Buch der Offenbarung: Immer wieder bündelt die Liturgie die Erwartung der Menschen, dass Gottes Heil auf dieser Erde und in ihr Leben komme, in ein inständiges »veni!«.

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Hl. Joseph, der Gerechte

Josef + Jesus v. Ilian Rachov
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Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte,
was der Herr durch den Propheten gesagt hat:

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
einen Sohn wird sie gebären, und
man wird ihm den Namen Immanuel geben,
das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.

Als Josef erwachte, tat er,
was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte,
und nahm seine Frau zu sich.

(Mt 1,21-24)

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Weihnachtshymnus

“Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht”

Joseph schloss des Himmelsvaters Sohn in seine Arme
als ein Neugeborenes – er diente ihm wie seinem Gott.
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3.Advent: Freut euch – seid gütig und barmherzig! (Texte + Gebete)

Gaudete

Gaudete

Es ist das erste Wort des Introitus (lat. gaudete = “Freuet euch allezeit!”) des Eröffnungsverses in der Hl. Messe am dritten Adventssonntag, deshalb auch “Sonntag Gaudete”.  Der Sonntag Gaudete hat im Sonntag Laetare seine Entsprechung. Beide Sonntage in der Fasten- bzw. Adventzeit nehmen das bevorstehende Heilsereignis, Ostern bzw. Weihnachten, schon in der Vorzeit in den Fokus, sind erfüllt von Vorfreude auf das Kommen des Herrn! Anstelle des in der Adventszeit üblichen violetten Messgewandes tragen Priester auch ein rosa Messgewand als Zeichen der Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

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Benedikt XVI Gaudete

Über die wahre Freude

Die liturgischen Texte dieser Adventszeit fordern uns erneut auf, in der Erwartung Jesu zu leben und nicht aufzuhören, seine Ankunft zu erwarten, so dass wir in einer Haltung der Offenheit und der Bereitschaft für die Begegnung mit ihm bleiben. Die Wachsamkeit des Herzens, zu deren Ausübung der Christ immer, alle Tage seines Lebens, berufen ist, kennzeichnet im Besonderen diese Zeit, in der wir uns freudig auf das Weihnachtsgeheimnis vorbereiten (vgl. Präfation vom Advent II). Die äußere Umgebung bietet die gewohnten, kommerziellen Botschaften dar, wenn auch vielleicht weniger laut aufgrund der Wirtschaftskrise. Der Christ ist dazu aufgefordert, die Adventszeit zu leben, ohne sich von den Lichtern ablenken zu lassen, wohl wissend um den Wert der Dinge, um den inneren Blick auf Christus zu richten. Wenn wir wirklich „wachend im Gebet und freudig im Lobpreis“ (ebd.) verharren, werden unsere Augen in der Lage sein, in ihm das wahre Licht der Welt zu erkennen, das kommt, um unsere Finsternis zu erleuchten.

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2. Advent: Botschaft, Gebet und Geschichte des Advent

Johannes der Täufer kommt, wie Jesaja es prophezeit hat

Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
Jede Schlucht soll aufgefüllt werden,
jeder Berg und Hügel sich senken.
Was krumm ist, soll gerade werden,
was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden.
Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.

(vgl. Lukas 3,1-6)

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Zweiter  Advent

Auf dem Blog von Braut des Lammes heißt es zum Evangelium: “Der Abgrund an Sehnsucht zwischen Gott und mir wird durch das Kommen seines Sohnes aufgefüllt.

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Advent – alle Impulse zusammmengefasst

Die täglichen Impulse vom ersten bis zum vierten Advent haben vielen Lesern (und mir) eine gute Gelegenheit verschafft, die reichhaltigen Evangelien zur Adventzeit dieses Lesejahres noch etwas bewusster zu erleben.

Wer nur einen Teil der evangelischen Botschaften (nichts anderes sollen die vorgestellten Impulse sein) bedenkt und umzusetzen beginnt, der befindet sich – daran glaube ich ganz fest – auf einem wunderbaren Weg!

Im folgenden können alle Impulse (in gekürzter Form) nochmals betrachtet werden:

1
Bereiten wir uns auf ein dreifaches Kommen Gottes vor: das Warten Israels auf die Ankunft des Messias; das Warten der Christen auf die Wiederkunft Christi, und das tägliche Kommen Gottes in unser Leben.

Seien wir in den kommenden Wochen besonders wachsam und offen für das Kommen Gottes!

2
Gott ist in jeder Zeit – mit uns und für uns alle.

Beten wir für Menschen, die Gottes Barmherzigkeit ganz besonders bedürfen!

3
Wir können Gott hören und seine Werke sehen.

Versuchen wir, zumindest einige Seiner Werke bewusst zu sehen und Ihm dafür zu danken!

4
Wenig für dich selbst erwarten und doch mehr erwarten: von Gott.

Handeln wir als Arbeiter Gottes, jeder mit seinen ganz eigenen Talenten!

5
Nach dem Willen Gottes; und mit Gottes Hilfe.

Nehmen wir uns bewusst Zeit, auf unsere innere Stimme zu hören – (das ist) Gottes Hilfe.

6
Glaube muss nicht leise sein. Wir dürfen aufschreien gegen das Böse, gegen das Schicksal. Welche Richtung aber hat unser Schrei?

Rufen wir den heiligen und wahren Namen: Jesus – erbarme Dich unser!

7
Botschafter Gottes; Schafe Gottes auf fremder Weide. Unsere eigenen Wiesen sind klein und endlich, die Weide jedoch ist unendlich groß.

Nicht morgen – heute gehen wir guten Mutes hinaus, und sprechen über den wahren Hirten!

8
Jesus ist unser Erlöser, Er ist unser Motivator. Jesus sagt uns, dass der Kleinste im Reich Gottes größer ist als der größte auf Erden, Johannes der Täufer.

Lassen wir uns motivieren, das heißt zur Liebe führen!

9
Es geht um den Glauben, der durch die Liebe wirkt. Sind wir nicht alle auf die eine oder andere Art gelähmt, verschämt, gehemmt?

Geben wir heute den Menschen unserer Umgebung das Gefühl, dass wir sie liebevoll mittragen!

10
Jesus eilt dorthin, wo es schwieriger ist.

Heute, jetzt, gehen wir nicht auf Nummer sicher, sondern gehen einmal bewusst dorthin, wo es wehtut!

11
Wir dürfen auch ausruhen, weil wir für die Errichtung des Himmels auf Erden arbeiten. Das Lamm gibt uns sein Fleisch zu essen aus Furcht, wir könnten unterwegs vor Schwäche umkommen“ (Hl. Petrus von Cella).

Wer glaubt, liebt und beharrlich dient, der gehe zu Jesus und ruhe sich aus!

12
Wir sind geschaffen, um Gott unseren Herrn zu loben, Ihm Ehrfurcht zu erweisen, und Ihm zu dienen und so unser Heil zu erwirken (I.v.Loyola). Heilige Jungfrau und Gottesgebärerin, die du Gott gelobt, geehrt und gedient hast, wir ehren und wir lieben dich: Du bist unser Vorbild im Glauben.

Von heute an wollen wir wachsam und bereit sein für Gott, und uns dabei ein reines Gemüt – mit dem Glauben Marias im Herzen – bewahren!

13
Wie leichtfertig schätzen wir die Erde und vernachlässigen den Himmel. Und doch hat die Liebe des Vaters und des Sohnes durch die Taten, die sie bewirkt hat, für immer und ewig gesiegt.

Kehren wir heute um und dienen dem Himmel!

14
Manche Menschen leugnen das Licht. Aber es heißt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen“ (Lk 4,12). Wir wollen verstehen, dass wir im Dunkel der Sünde leben, und so werden wir das Licht umso deutlicher erkennen.

Reue, Schuldbekenntnis, Beichte: Beginnen wir heute, uns mit Gott und den Menschen zu versöhnen!

15
Umkehr ist unsere Liebeserklärung an Gott.

Es ist nun Zeit, unser oftmals unerlöstes Gesicht abzulegen und unsere Herzen leuchten zu lassen. So heißt es heute: „Gaudete – Freut euch allezeit!“

16
Der Weg zu Gott ist der Weg zur Wahrheit. Oftmals fühlen wir uns immer noch nicht erlöst, und verweigern das Bekenntnis zu unserem Retter Jesus Christus!

Heute nehmen wir uns vor: Wir wollen noch mehr in Wahrheit denken, reden und handeln – um Gott näher zu sein!

17
Vermutlich steckt in uns beides: Ja sagen und Nein sein, Nein sagen und Ja werden. Vielleicht braucht es auch besondere Situationen, um zu Klarheiten zu gelangen.

Bitten wir Gott um seine Gnade, damit sein wird was sein muss: Unser Ja sei ein Ja, unser Nein ein Nein!

18
Selbst der begnadete Johannes der Täufer kommt an der Frage nicht vorbei, die jeder Christ sich stellen muss: Jesus, bist du der Sohn Gottes, der gekommen ist, uns zu erlösen?

Und dieser Jesus hilft Johannes und uns, den menschlichen Zweifel zu besiegen: Selig ist, wer an mich glaubt!

19
Menschliche Erkenntnis ist Stückwerk (Hl.Ephräm), „wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk“ (1 Kor 13,9-10).

Verlassen wir uns nicht auf unsere eigenen Erkenntnis, sondern suchen den Weg zur reinsten aller Quellen!

20
Jesu Werke legen Zeugnis dafür ab, dass Ihn der Vater gesandt hat. Die Werke legen Zeugnis über Gott ab,  der durch Jesu Werke zeigt, wer Er ist. Wenn wir die Taufe Jesu betrachten, sehen wir den Sohn, der sich taufen lässt, und den Vater, der den Himmel öffnet.

Öffnen wir uns, damit Gott uns zeigt, wer Er in unserem Leben ist!

21
Jesus ist Gottes Plan, von allem Anfang an. Begreifen wir, dass Gott nicht von spätem Erbarmen ergriffen wurde (Hl.Leo der Große), sondern dass der göttliche Heilsweg damit vollendet wurde:

Machen wir uns auf den Weg, mit Jesus!

22
Die Liebe Gottes erfüllt sich in Jesus, dem Sohn Davids. Gott braucht dazu keine äußeren Machtmittel, aber er braucht die Zustimmung der Jungfrau, die er dazu erwählt hat, die Mutter des Erlösers zu werden (Hl. Bernhard von Clairvaux). Maria hört das Wort des Gottesboten und spricht: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du gesagt hast.“

Maria zeigt uns, wie man die Liebe lebt: Wir wollen von der Gottesmutter lernen, ihrer Treue nachzueifern und am Frieden (der seit 30 Jahren durch ihre Botschaften in Medjugorje gewünscht wird) zu arbeiten.

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Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete Zeit in der weiteren Vorbereitung auf das kommende Fest der Geburt unseres Herrn, Jesus Christus! Beten wir gemeinsam für den Frieden, der das Reich Gottes auf Erden erst ermöglichen wird!

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Advent – Impuls für den 4. Adventsonntag


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MARIA ABER ZEIGT UNS, WIE MAN DIE LIEBE LEBT.

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Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott
in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte,
was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen,
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter
einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt,
ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel

(Evangelium nach Lukas 1,26-38)

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UMKEHR IST UNSERE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.
DAS KOMMEN JESU IST LIEBESHANDLUNG GOTTES AN UNS.

“Du hast es gehört, Jungfrau, dass du empfangen und einen Sohn
zur Welt bringen wirst, nicht durch Weissagung sondern ganz unmittelbar
hast du es gehört, Maria: vom Heiligen Geist.
Der Engel erwartet deine Antwort: Denn er muss zu dem zurückkehren,
der ihn gesandt hat.

Auch wir warten, du Unsere Liebe Frau.
Niedergedrückt vom Wissen unserer Sünden, warten wir auf ein Wort des Erbarmens.
Doch der Herr ist gütig, der Herr ist treu, Gott ist die Liebe.
Über alle Untreue der Menschen hinweg wird ER seine Verheißung wahr machen.

So ist es: Dieses Wort wurde dir zugesagt als Lösepreis unseres Heils.
Stimme zu: Wir werden frei sein. Im ewigen Wort Gottes sind wir alle
geschaffen worden; doch welch eine Schmach:
Der Tod hat in uns ganze Arbeit geleistet.
Eine kurze Antwort von dir wird ausreichen, um uns
neu zu schaffen, damit wir ins Leben zurückgerufen werden…

Zögere nicht länger, Jungfrau Maria, antworte!
Unsere Liebe Frau, sprich dieses Wort, dass die Erde, die Hölle, ja selbst
die Himmel erwarten.
Denn siehe: Den König und Herrn des Alls,
den es „nach deiner Schönheit verlangte“ (Ps 44,12),
verlangt nicht weniger heftig nach dem Ja deiner Antwort.
Von deiner Zustimmung hat er das Heil der Welt abhängig gemacht.
Du hast ihm durch dein Schweigen gefallen;
doch du wirst ihm mehr gefallen durch dein Wort.

Denn er selbst ist es, der dich vom Himmel her anruft:
„Du schönste der Frauen, lass mich deine Stimme vernehmen“ ( Hld 1,8; 2,14)…
Ja, antworte schnell dem Engel, oder besser: Antworte dem Herrn
durch den Engel. Gib mit einem Wort Antwort und empfange das Wort;
sprich dein eigenes Wort und empfange das göttliche Wort;
sprich ein flüchtiges Wort und umarme das ewige Wort…

Die Liebe Gottes erfüllt sich in Jesus, dem Sohn Davids.
Gott braucht dazu keine äußeren Machtmittel, aber er braucht die Zustimmung
der Jungfrau, die er dazu erwählt hat, die Mutter des Erlösers zu werden.
Maria hört das Wort des Gottesboten und spricht:
‘Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du gesagt hast.’ “
(Hl. Bernhard von Clairvaux)

MARIA ABER ZEIGT UNS, WIE MAN DIE LIEBE LEBT.

Lasst uns von der Gottesmutter lernen, ihrer Treue nachzueifern und
am Frieden* zu arbeiten.

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*Der Wunsch nach Frieden ist die wohl eindringlichste Bitte, die die Gottesmutter
seit über 30 Jahren durch ihre Botschaften in Medjugorje zu uns spricht…

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Dienstag 3.Woche)

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UNSER JA SEI EIN JA, UNSER NEIN EIN NEIN.

Was meint ihr?
Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte:
Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.
Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?

Sie antworteten: Der zweite.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch:

Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist gekommen,
um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen,
und ihr habt ihm nicht geglaubt;
aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen,
und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.

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(Evangelium nach Matthäus 21,28-32)

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Auch heute ist die Rede von der Wahrheit.
Genauer gesagt von Wahrheit und Dienst.

Vermutlich steckt in uns beides: Ja sagen und Nein sein,
Nein sagen und Ja werden.
Vielleicht braucht es auch besondere Situationen, um zu Klarheiten zu gelangen.

Bitten wir Gott um seine Gnade, damit sein wird was sein muss:

UNSER JA SEI EIN JA, UNSER NEIN EIN NEIN.

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Montag 3.Woche)

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DER WEG ZU GOTT IST DER WEG DER WAHRHEIT.

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Als er in den Tempel ging und dort lehrte,
kamen die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm
und fragten:

Mit welchem Recht tust du das alles?
Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?

Jesus antwortete ihnen:
Auch ich will euch eine Frage stellen.
Wenn ihr mir darauf antwortet, dann werde ich euch sagen,
mit welchem Recht ich das tue.

Woher stammte die Taufe des Johannes?
Vom Himmel oder von den Menschen?
Da überlegten sie und sagten zueinander:
Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er zu uns sagen:
Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?

Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!,
dann müssen wir uns vor den Leuten fürchten;
denn alle halten Johannes für einen Propheten.

Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht.

Da erwiderte er:
Dann sage auch ich euch nicht,
mit welchem Recht ich das alles tue.

(Evangelium nach Matthäus 21,23-27)

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DER WEG ZU GOTT IST DER WEG DER WAHRHEIT.

„Herr, neig deinen Himmel und steig herab“ (Ps 144,5),
heißt es im Psalter, viele Jahrhunderte vor der Geburt Jesu.

Was aber, wenn Gott sein Versprechen „Siehe,
ich komme und wohne in deiner Mitte, und viele Völker
werden sich dem Herrn anschließen“ (Sach 2,14-15)
wahr macht ?

Oftmals fühlen wir uns immer noch nicht erlöst,
und verweigern das Bekenntnis zu unserem Retter Jesus Christus!

Heute nehmen wir uns vor:
Wir wollen noch mehr in Wahrheit

denken, reden und handeln -
um Gott näher zu sein!

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Advent – Impuls für den 3. Adventsonntag

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DEN WEG FÜR GOTT EBNEN, OHNE AUSREDEN, OHNE VORBEHALTE.
UMKEHR IST DEINE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.

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Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war;
sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen
für das Licht. Dies ist das Zeugnis des Johannes:
Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten
zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte:
Ich bin nicht der Messias.

Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija?
Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet?
Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du?
Wir müssen denen, die uns gesandt haben,
Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?

Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft:
Ebnet den Weg für den Herrn!,
wie der Prophet Jesaja gesagt hat.

Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann,
wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija
und nicht der Prophet?

Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser.
Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert,
ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite
des Jordan, wo Johannes taufte.

(Johannes 1,6-8.19-28)

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UMKEHR IST DEINE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.

Unsere Wege wollen wir begradigen,
dort wo notwendig umkehren;
der Acker für die Freude muss bestellt werden.

Aber verrichten wir unseren Dienst an Gott und den Menschen
nicht allzu oft mit saurer Miene und missmutigem Geist?

Johannes ebnet den Weg ohne Vorbehalte und in großer Freude:
„Mitten unter euch steht der, der nach mir kommt!“

Es ist nun Zeit,
unser oftmals unerlöstes Gesicht abzulegen
und unsere Herzen leuchten zu lassen.

So heißt es heute: „Gaudete – Freut euch allezeit!“

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