Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Kämpfen wie Mose – die Katechesen von Benedikt XVI. (5)

Es ist einmal mehr überzeugend, wie Benedikt XVI. uns in seiner Katechese das Beten großer Heiliger nahebringt. Der Dialog Mose mit Gott ist alles andere als harmonisch und friedlich: Mose hadert, kämpft, und muss lernen, Demut zu zeigen. Ist das nicht ermutigend? Auch diese gewaltige Figur der Heiligen Schrift zeigt Nerven, Widerstand und weiß beileibe nicht immer, wieviel Achtung Gott gegenüber zu zeigen ist…

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Wende dich an den Herrn mit den zärtlichsten Worten (zum Tagesevangelium)

Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.« (Lk 11,9)

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Gib uns heute das Brot, das wir brauchen

Wir müssen uns überlegen, warum und wie wir beten sollen. Wenn der Mensch sich dem Gebet überlassen will, muss er zuerst sein Herz in sich selbst zurückholen, es zurückrufen aus der Ruhelosigkeit und der Zerstreuung, in die es sich verirrt hat; dann muss er in tiefer Demut Gott zu Füßen fallen, ihn ausgiebig und innig bitten, an die Tür des Vaterherzens klopfen und um sein Brot betteln, also um Liebe zum Nächsten… Dann müssen wir darum bitten, dass Gott uns gnädig um das bitten lehrt, was ihm an unserem Gebet am besten gefällt und was uns am meisten nützt…

Nicht alle Menschen können im Geiste beten; es gibt welche, die auf das gesprochene Gebet zurückgreifen müssen. In diesem Fall wende dich an den Herrn mit den liebenswürdigsten, freundlichsten und zärtlichsten Worten, die dir einfallen. Das wird auch deine Liebe und dein Herz beleben. Bitte den himmlischen Vater, dass er durch seinen einzigen Sohn sich selbst als Ziel deines Gebets dir schenkt – auf möglichst angenehme Weise. Und wenn du eine Gebetsform gefunden hast, die dir mehr als alle anderen zusagt und deine Hingabe weckt…, dann behalte diese Gebetsform bei und ziehe sie den anderen vor… es gilt mit Eifer und Hartnäckigkeit an die Türe zu klopfen, denn „wer bis zum Ende standhaft bleibt, erhält den Siegeskranz“ (vgl. Mt 10,22; 2 Tim 2,5)… „Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn darum bitten“ (Lk 11,13).

Kommentar zum heutigen Evangelium, Johannes Tauler (um 1300-1361) Dominikaner in Straßburg

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Ein kleiner Platz ist besser als keiner...

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Kleiner Kommentar zum Kommentar: Den Worten des Johannes Tauler ist nicht viel hinzuzufügen – aber vielleicht können ein oder zwei Akzente gesetzt werden. “Wir müssen uns überlegen, warum und wie wir beten sollen“, schon diese schlichte Feststellung ist wichtig, denn es fällt auf – wenn man in die Wohnungen vieler Familien und Alleinerzieher schaut – dass in den eigenen vier Wänden kaum mehr Rückzugsorte zum Beten geschaffen werden. Vielleicht ist zu wenig Platz vorhanden, ein anderes Mal fehlt es am Interesse usw. Mir selbst hat es – angeregt durch meine Frau, die sich in unserer nicht zu üppigen Wohnung einen kleinen “heiligen Platz” geschaffen hat – gut getan, ein paar wenige Zeichen an einem Ort zuhause einzurichten, um mehr Zugang zum Gebet und zu Gott zu finden.
Gegen Endes des Kommentars wird zitiert: wer bis zum Ende standhaft bleibt, erhält den Siegeskranz“. Das ist ein Hinweis, mit dem ich (zumindest sprachlich) nicht mitgehen will, das erinnert mich zu sehr an das Leistungsdenken unserer Zeit… Aber unterm Strich ist es immer wieder tröstend, bei den Heiligen zu lesen, was auch heute uneingeschränkt Gültigkeit hat: “Wenn der Mensch sich dem Gebet überlassen will, muss er zuerst sein Herz in sich selbst zurückholen…” um schließlich um sein wahres Brot zu bitten, “die Liebe zum Nächsten“. Und wenn der innere Dialog versagt, bleibt das gesprochene Gebet: “In diesem Fall wende dich an den Herrn mit den… zärtlichsten Worten…

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Pray One Minute – die neue Seite!

Pray One Minute will anregen – und schafft es auch. Selbst Menschen, die mit dem Beten vertraut sind, werden merken, dass Ihnen in dieser Minute (des Anstoßes) vielleicht Gedanken kommen, die sonst nicht oder andersartig “passieren”, und allein diese Erfahrung kann Gutes bewirken…

Die Tonkulisse ist – für mich – ein wirksamer Bestandteil, erinnern mich die Windgeräusche doch an eine meiner Lieblingsstellen mit dem Propheten Elija:

Der Herr antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer.

Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.

Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.
Einfach mal ausprobieren und/oder weiterempfehlen – wer auch immer dabei merken sollte, dass sein Beten nicht so recht vorankommt, der findet ja hier auf diesem Blog genügend Anregung für’s Beten…!
Auch zum visuellen Thema “Baum” ist mir etwas eingefallen, besser gesagt über den Weg gelaufen, ein wunderbarer Hymnus, mit dem ich euch noch einen gesegneten Tag/Abend wünschen möchte!

Herr, wie ein Baum
so sei vor dir mein Leben.
Herr, wie ein Baum
sei vor dir mein Gebet.

Gib Wurzeln mir, die in die Erde reichen,
dass ich tief gründe in den alten Zeiten,
verwurzelt in dem Glauben meiner Väter.

Gib mir die Kraft, zum festen Stamm zu wachsen,
dass aufrecht ich an meinem Platze stehe
und nicht wanke, auch wenn die Stürme toben.

Gib, dass aus mir sich Äste frei erheben,
o meine Kinder, Herr, lass sie erstarken
und ihre Zweige recken in den Himmel.

Gibt Zukunft mir und lass die Blätter grünen
und nach den Wintern Hoffnung neu erblühen
und wenn es Zeit ist, lass mich Früchte tragen.

Herr, wie ein Baum
so sei vor dir mein Leben.
Herr, wie ein Baum
sei vor dir mein Gebet.

(Lothar Zenetti)
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JAKOBS KAMPF Rembrandt


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Die Verwandlung des Jakob – die Katechesen von Benedikt XVI. (4)

In der Reihe der Katechesen über das Gebet möchte ich heute über einen Abschnitt aus dem Buch Genesis zu euch sprechen. Da geht es um einen Kampf, in den ein Unbekannter den Stammvater Jakob bei Nacht verwickelt, als er gerade den Fluss überschreiten will, um in die Heimat und in das Gebiet seines Bruders Esau zu gelangen.

Der Rivale scheint besiegt zu sein, doch dieser fragt ihn, wie er denn heiße. Darauf gibt der Patriarch seinen Namen preis und antwortet: »Jakob«. Den Namen kennen bedeutet nach biblischer Auffassung, Macht über die Person zu haben. Indem Jakob seinen Namen nennt, gibt er sich in die Hände seines Gegners.

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Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet

»Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, bei allem sagt Dank.«
(1 THESS. 5,16ff)

[Dank der treuen Leserin Liane, die nach Fortsetzungen der Carlo Carretto Beiträge gefragt hat, gibt es ab heute die restlichen Folgen, hier also der nächste Teil:]

Der russische Pilger

Wir begegnen dem berühmt gewordenen Pilger im Alter von 33 Jahren. Lassen wir ihn selber reden: »Durch Gottes Gnade bin ich Mensch und Christ. Mein Leben ist das eines Sünders. Vom Beruf bin ich Pilger, habe kein Haus. Ich bin sehr arm, Ziel von Dorf zu Dorf. Ich trage nur eine Tasche mit trockenem Brot bei mir und die Bibel, das ist alles.

Am 24. Sonntag nach Pfingsten kam ich in eine Kirche, um während des Gottesdienstes zu beten. Man las aus dem ersten Brief des heiligen Paulus an die Thessalonicher, wo es heißt: Betet ohne Unterlass!

Diese Worte haben mich nicht mehr losgelassen. Ich habe mich gefragt, wie es möglich sei, ohne Unterlass zu beten, wo sich doch jeder tausender Arbeiten widmen muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Ich habe die Bibel durchforscht, aber ich fand…

hier geht’s zum Beitrag!


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Gebetswache Japan: DANKE für’s Mitmachen!!!

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Ein herzliches Dankeschön für’s Mitmachen an alle!

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Bei dieser Aktion haben 17 Beter für jeweils eine Stunde mitgemacht, und die Japan-Gebetsseite hatte in den wenigen Tagen über 2.000 Besuche!

Unzählbar viele Menschen beten jeden Tag für die Opfer und Betroffenen – so gesehen bräuchte es keine eigene Aktion. Und doch halte ich es für sehr wichtig, auch diese SICHTBAREN Zeichen zu setzen, gerade in einer Zeit, in der sich Kirche und Christen nicht ganz leicht tun.

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Danke für dieses gemeinsame Bekenntnis zu unserem Mittler der Gnaden, Jesus Christus!

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Der Menschensohn als Schlüssel des Gebets (Teresa von Avila)

Endlich ist es soweit… Oft bin ich gefragt worden, die Fortsetzung zu schreiben: Der Menschensohn als Schlüssel des Gebetes, ein weiteres Kapitel in der Reihe “Eine Lehre vom Beten nach Teresa von Avila“.

einfach klicken!

Also dann, ich hoffe, ihr schätzt das Vermächtnis der großen Heiligen mindestens so sehr wie ich… und weitere Folgen kommen jetzt wieder in kürzeren Abständen, versprochen!

Der Menschensohn als Schlüssel des Gebetes

Eucharistie und Gebet

Einübung in die Nachfolge Jesu

Die Gebetslehre der Vida

zur Übersicht aller bisheriger Teile geht’s hier