Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Erscheinung des Herrn

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ERSCHEINUNG DES HERRN

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Epiphanie

Wir feiern die Erscheinung des Herrn:
Göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen,
in dem Kind von Betlehem.

Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter).
Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte.

Die Gottsucher kommen als Boten des Lichts in eine dunkle Welt.
Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung -
- an welch fernem Ort sie sich auch befinden,
wie gut oder schlecht es ihnen auch gehen möge.

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Seht, gekommen ist der Herrscher, der Herr.
In seiner Hand ist die Macht und das Reich.

Ehre sei Gott!

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GEBET
Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

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Die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir

Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht,
und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker,
doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Blick auf und schau umher:
Sie alle versammeln sich und kommen zu dir.
Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.

Du wirst es sehen, und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit.
Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.

Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa.
Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold
und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

(Jes 60, 1-6)

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GEBET
Allmächtiger Gott,
nimm die Gaben deiner Kirche an.
Sie bringt nicht mehr Gold,
Weihrauch und Myrrhe dar,
sondern er, den diese Gaben bezeichnen,
wird für uns geopfert und uns zur Speise gegeben,
unser Herr Jesus Christus,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

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Ein gesegnetes Fest allen Lesern!

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Tage der Erfüllung (9)

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Am neunten Tag unseres Dankgebetes hören wir die Botschaft, die von allem Anfang an gilt…

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„Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt:
Wir sollen einander lieben und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte
und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen?
Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.
Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch haßt.
Wir wissen, daß wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind,
weil wir die Brüder lieben.
Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, und ihr wisst:
Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
Daran haben wir die Liebe erkannt, daß Er sein Leben für uns hingegeben hat.
So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht,
wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, daß wir aus der Wahrheit sind,
und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz,
und er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt,
haben wir gegenüber Gott Zuversicht!“
(1.Joh 3,11-21)

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Danke, Gott, dass Du an Deiner ewigen Botschaft keinen Zweifel lässt.

Danke, Herr, dass Du uns darauf vorbereitest, dass die Gerechten in Bedrängnis geraten können.

Danke, Gott, dass wir durch Deine und unsere Liebe im Leben bleiben.

Danke, Herr, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat, und wir daran die Liebe erkennen.

Danke, Gott, dass Du uns ermahnst, in Tat und Wahrheit zu lieben!

Danke, Herr, für die Gewissheit, dass unser Herz in Deiner Gegenwart Frieden findet!

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Amen, amen, ich [Jesus] sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.“
(Joh 1,51)

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„Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. Er hat uns geschaffen,
wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein! Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist gütig, ewig währt seine Huld, von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.“
(Psalm 100)

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Den ersten Teil des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (8)

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Am achten Tag unseres Dankgebetes lernen wir zu unterscheiden – zwischen denen, die sich dem Bösen ergeben, und denen, die von Gott stammen.

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„Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen!
Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.
Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.
Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt.
Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen:
Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt,
ist nicht aus Gott“
(1 Joh 3, 7-10).

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Danke, Gott, dass Du uns hilfst, nicht in die Irre geführt zu werden.

Danke, Herr, dass Dein Sohn Jesus erschienen ist, um die Werke des Bösen zu zerstören.

Danke, Gott, dass wir nicht sündigen können, solange Dein Same in uns wächst.

Danke, Herr, dass Du uns sagst, wie wir Kinder Gottes werden:
Indem wir unsere Schwestern und Brüder achten, ihnen dienen und sie lieben.

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Höre mich, Herr, sei mir gnädig! *
Herr, sei du mein Helfer!
Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, *
hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.
Darum singt dir mein Herz und will nicht verstummen. *
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.
(Psalm 30)

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Den ersten Teil des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (7)

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Am siebten Tag unseres Dankgebetes werden wir mit der großen Gewissheit konfrontiert, die zwei Jünger des Johannes erfahren dürfen.

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„Am Tag darauf stand Johannes wieder dort,
und zwei seiner Jünger standen bei ihm.
Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte:
Seht, das Lamm Gottes!
Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus.
Jesus aber wandte sich um, und als er sah, daß sie ihm folgten, fragte er sie:
Was wollt ihr?
Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du?
Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte,
und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden,
die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren.
Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm:
Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte (Christus).
Er führte ihn zu Jesus.
Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes,
du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels (Petrus).“
(Joh 1,35-42)

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Danke, Gott, dass Johannes den Messias verkündet hat:
„Seht, das Lamm Gottes!“

Danke, Herr, dass dieses Wort von vielen Menschen sofort erhört wurde.

Danke, Gott, für das demütige Vorbild des Andreas,
der den Bruder nicht selbst bekehren will, sondern zu Jesus führt.

Danke, Herr, dass Andreas seinen Bruder Simon Petrus holt,
damit er von Christus erleuchtet wird.

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Heiligster Name Jesu

Das Geheimnis des Gedenktages lässt sich zusammenfassen mit dem Wort des Apostels Paulus
im Brief an die Philipper:
»Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen,
der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel,
auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt:
›Jesus Christus ist der Herr‹ – zur Ehre Gottes, des Vaters« (Phil 2,9–11).

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Den ersten Teil des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (6)

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Am sechsten Tag unseres Dankgebetes entnehmen wir der Lesung des neuen Jahres eine Mahnung, auf unseren Auftrag zu hören:

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“Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben;
wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt,
dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.
Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.
Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.
Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch,
und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen.
Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge.
Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat”
(1.Joh 2,23-27).

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Danke, Gott, denn Du rufst uns nicht nur unseren Auftrag
“Bleibt in Ihm” in Erinnerung – sondern wir erhalten auch noch eine Garantie:

“Alles, was Christus euch lehrt, ist wahr und keine Lüge.”

Danke, Herr, dass wir wiederum erkennen müssen, wie sehr Du uns liebst:
Du willst uns nicht zweifeln lassen und gibst uns die Möglichkeit,
unsere Liebe ungehindert zu entfalten!

Danken wir Gott, unserem Herrn, mit den Worten des Psalmisten:

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“Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht.
Er hat mit seiner Rechten geholfen und mit seinem heiligen Arm.
Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel.
Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt!”
(Psalm 98)

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Den ersten Teil des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (5)

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Hochfest der Gottesmutter Maria

Am fünften Tag unseres Dankgebetes sprechen wir:
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Gruß dir, heilige Mutter, du hast den König geboren,
der in Ewigkeit herrscht über Himmel und Erde.
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„Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das,
was sie gehört und gesehen hatten;
denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war“ (Lk 2,19-20).

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Barmherziger Gott, von Dir kommt alles Gute,
und Du führst es zum Ziel.
Wir danken Dir für den Anfang des Heiles,
das Du uns in der Geburt Deines Sohnes
aus der Jungfrau Maria eröffnet hast.
Höre auf ihre Fürsprache und führe uns
Anno Domini 2012
näher zu Dir.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

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Teil 1 des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (4)

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Wenn du das heutige Evangelium nach Johannes (1,1-18) liest:
Wie anders als mit einer Dankrede willst du auf diese Botschaften antworten?

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Danke, Gott, für Dein Wort, aus dem alles entstanden ist.

Danke, Herr, für das Wort, in dem das Leben war.

Danke, Gott, für das Licht der Menschen.

Danke, Herr, für das Licht, das nicht von der Finsternis erfasst wird.

Danke, Gott, für Johannes, den Du vorausgesandt hast.

Danke, Herr, für Johannes Zeugnis für das Licht.

Danke, Gott, für das wahre Licht, das in die Welt kam.

Danke, Herr, dass Er in der Welt war, die sein Eigentum ist.

Danke, Gott, dass Er allen, die Ihn aufnehmen, die Macht gibt,
Kinder Gottes zu werden.

Danke, Herr, dass Dein Wort Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat.

Danke, Gott, dass wir die Herrlichkeit des einzigen Sohnes des Vaters
gesehen haben.

Danke, Herr, für Deine Herrlichkeit, die voll Wahrheit und Gnade ist.

Danke, Gott, dass wir aus Seiner Fülle Gnade über Gnade empfangen haben.

Danke, Herr, dass Er Kunde gebracht hat von Dir, den niemand je gesehen hat.

Danke, Gott, dass der, der uns mit dem Licht des Himmels geliebt hat,
an Deinem Herzen ruht.

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Teil 1 des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (3)

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Am Tag, als Maria und Josef nach Jerusalem gehen, um das Kind dem Herrn zu weihen, treffen sie auf eine prophetische Frau:

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“Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt… Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten (Lk 2,36-40).”

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Danke, Gott, dass Du uns mit Hanna eine Dienerin zeigst, die – angesichts eines schwachen, kleinen Kindes – zu den Menschen über die Erlösung spricht!

Schenke uns bitte das Vertrauen, den Mut und die Zunge der Hanna!

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Die zweite Lesung zum Fest der heiligen Familie führt uns direkt zum Thema Dankbarkeit (Kol 3,12-15):

“Brüder! Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!
Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!”

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Danke, Gott, für das Vertrauen in unsere Fähigkeiten zu Erbarmen, Güte, Demut, Milde und Geduld, die Du uns durch den Apostel Paulus zusprichst!

Danke, Gott, dass Du uns Mut machst, in Deiner Gnade Familien zu gründen und in Liebe zusammen mit unseren Kindern zu leben!

Danke, Gott, dass Du uns durch Deinen Sohn lehrst, dass die Familie kein Selbstzweck ist, dass wir besonders in der Familie unsere Wünsche nicht zur Norm machen, sondern dass wir von der Bedürftigkeit des andern ausgehen!

Danke, Gott, dass wir immer dann, wenn wir miteinander nicht mehr weiter wissen, auf Deine größere Hilfe vertrauen dürfen!

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Teil 1 des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (2)

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Danke, Gott, für den gerechten Mann Simeon. Du als Gott der Treue setzt Zeichen der Gnade bei denen, die Dir besonders treu sind.

Doch Deine Gnade ist noch viel größer, indem Du allein aus Deiner eigenen Treue zu uns – dem undankbaren Menschenvolk – handelst:

Aus Treue und Barmherzigkeit hast Du Deinen einzigen Sohn, der wiederum ein einziger wunderbarer Hirte der Barmherzigkeit ist, gesandt!

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“In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel” (Lk 2,25-32).

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Danke Gott, dass wir durch Simeon eine Treue zu Dir erleben dürfen, die von Dir erhört wird.
Schenke uns bitte die Einsicht, Dialogfähigkeit und Treue des Simeon!

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Teil 1 des neuntägigen Dankgebetes findest du hier

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Tage der Erfüllung (1)

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Machen wir ein kleines Experiment. Die Aufgabenstellung lautet einen bekannten Titel zu nennen, der mit “Tage des…” beginnt. Ich bin sicher, dass eine deutliche Mehrheit neben verschiedenen anderen Vorschlägen “Tage des Zorns” nennen wird. In ‘dies irae’ heißt es: “Tag der Tränen, Tag der Wehen / da vom Grabe wird erstehen / zum Gericht der Mensch voll Sünden / Lass ihn, Gott, Erbarmen finden.” Die Themen Klage und Tod sind schnell gefunden… und wie steht es mit unseren Gedanken zu Dankbarkeit und Leben?

Die Zeit um Weihnachten kennt ein leuchtendes Thema: Leben.

Jesus, der gekommen ist, wird durch Worte und Wunder bestätigen: Unser Gott ist ein Gott des Lebens! (u.a. 1. Kön. 17, 8-24 und Lk 7, 11-17) Der Gott des Lebens gibt allen Menschen Würde und wenn wir diese Würde für uns angenommen haben, bleibt es unsere Aufgabe, sie auch alle spüren zu lassen, denen wir begegnen. Damit machen wir Mut zum Leben. Dag Hammarskjöld formuliert es so:

“Du, der über uns ist,
Du, der einer von uns ist,
Du, der ist -
auch in uns;
dass alle dich sehen – auch in mir,
dass ich den Weg bereite für dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.
Dass ich dabei nicht vergesse der anderen Not.
Behalte mich in deiner Liebe,
so wie du willst,
dass andere bleiben in der meinen.
Möchte sich alles in diesem meinem Wesen
zu deiner Ehre wenden,
und möchte ich nie verzweifeln.
Denn ich bin unter deiner Hand,
und Kraft und Güte sind in dir.”

Möge der Gott des Lebens und der Liebe uns segnen, egal, wo wir uns gerade auf unserem Lebensweg befinden. Möge der Gott des Lebens uns in seiner Liebe bewahren, sodass wir bedingungslos vertrauen lernen und immer mehr den Gott des Lebens allüberall entdecken können.

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Mein Vorschlag ist folgender:
Heute beginnend bis zum Fest der Heiligen 3 Könige – also 9 Tage lang – wollen wir danken
“dass alle Dich sehen – auch in mir, dass ich den Weg bereite für Dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.”

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Herzlich willkommen sind alle Beiträge von Lesern, die ihren persönlichen Dank hinterlegen möchten!

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