Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Fastenwoche 5 (2013): DIE FREIHEIT DER LEEREN HÄNDE

In der fünften Fastenwoche richten wir die Scheinwerfer auf einen Vorhang, hinter dem manche eine Kunst vermuten: Die Kunst, die das Leben zu einem auf Gott gerichtetes Leben macht.

Geht der Vorhang erst einmal hoch, heißt es in gut lesbaren Lettern auf einer riesigen Tafel: Die Kunst des Loslassens. Nichts passiert; nach einigen Augenblicken der Stille wird der Vorhang losgelassen und dieser rauscht mit großer Geschwindigkeit herunter – bis er für das nächste Publikum wieder gehoben wird.

Wer loslässt, wird frei. Mit leeren Händen ergibt sich die Freiheit, losgelöst von Zwängen entscheiden zu können, für mich selbst, aber auch in Bezug auf meine Mitmenschen. Die “Kunst des Loslassens” bedeutet zunächst einmal, dass wir die Steine fallen lassen, die wir schon zum Wurf auf andere in die Hand genommen haben:

Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete [Jesus] sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr. (Joh 8,7-11)

Sind wir bereit, uns mit diesem Thema – Die Freiheit der leeren Hände - näher auseinanderzusetzen? Somit haben wir es auch diese Woche mit einer herausfordernden Aufgabe zu tun! Meine Erfahrung ist es jedenfalls, dass gerade die Dinge, die einem viel bedeuten, so ungern aus der Hand rutschen…

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Es folgen 6 Gedanken für die Woche

Ob du für jeden Wochentag (Mo-Sa) einen Gedanken
in den Mittelpunkt stellst, oder aus diesen Vorschlägen
ein “Fastenprogramm” nach eigenen Vorstellungen
zusammenstellst, bleibt dir überlassen.

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leere Hand

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1. LOSLASSEN – KUNST DES LEBENS

Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen. (Mt 19,29)

Ewigkeit und Endlichkeit, Werden und Vergehen, Festhalten und Loslassen – das ist die Sprache der Schöpfung…

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Fastenwoche 3 (2013): BEDROHUNG DER FREIHEIT

Wir machen Fortschritte  in der Vorbereitungszeit auf Ostern und beginnen die dritte Fastenwoche. Ein Blick in das heutige Sonntagsevangelium genügt schon, dass sich manche von uns beim unmißverständlich formulierten Anspruch Jesu umdrehen und andere Beschäftigungen suchen: Jede Umkehr ist mit Sicherheit etwas mühsames, anspruchvolles und herausforderndes!

Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht? Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. (Lk 13,2f)

Wer will angesichts der großen Aufgabe kapitulieren? Nichts da, Freunde! Wir müssen uns zumindest einmal anschauen, worum es eigentlich geht, sollten uns Zeit nehmen, herauszufinden, wo wir eigentlich stehen. Das schulden wir unserem Herrn Jesus Christus, oder können wir so einfach ausblenden, wie ER gegeißelt und mit Dornen gekrönt wurde? (Ein Blick auf das Titelbild dieses Blogs kann vielleicht hilfreich sein.)

Seid ihr bereit? Gut so! Unsere Aufgabe ist herausfordernd, denn oft ist es so, dass wir unsere Freiheit bedroht sehen! Es kann Angst sein, die uns lähmt und einschränkt. Es gibt Versuchungen, die unsere Freiheit, Gutes zu tun, auf bösartige Weise dahinschmelzen lässt. Ein anderes Mal tun wir so, als ob wir Seinen Willen nicht erkennen könnten, und fragen ganz unverschämt: Was willst Du wirklich, Herr?

Wie schon letzte Woche angemerkt, geht es zu allererst darum, keine Furcht zu haben. Und es geht darum, das Angebot Gottes auf Heilung anzunehmen.

Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen. (Lk 13, 6-9)

Furcht und Frucht – wie nahe aneinander diese beiden Begriffe zu liegen scheinen, und im religiösen Sinn hängen sie tatsächlich zusammen: Wer Furcht hat, kann keine Frucht tragen!

Weg mit der Furcht, sich mit sich selbst zu beschäftigen! Weg mit der Angst vor dem ehrlichen Spiegelbild unserer selbst! Weg mit den Bedenken, die Umkehr nicht zu schaffen! Gott ist barmherzig, nämlich dann, wenn wir wieder von vorne beginnen und unser Bestes versuchen: “Ich will den Boden um [den Feigenbaum] herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er doch noch Früchte!”

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Es folgen 6 Gedanken für die Woche

Ob du für jeden Wochentag (Mo-Sa) einen Gedanken
in den Mittelpunkt stellst, oder aus diesen Vorschlägen
ein “Fastenprogramm” nach eigenen Vorstellungen
zusammenstellst, bleibt dir überlassen.

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katholisches Navigationsgerät

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1. EINE MARIONETTE DER VERSUCHUNGEN

Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. (Mk 14,38)

Wir leben in einer Gesellschaft, die das Wort Freiheit großschreibt. Viele übersehen dabei, in welchen Fangnetzen sie zappeln, und wo sie ihre Freiheit längst verspielt haben. Wer kann schon durch die Einkaufszentren und das Online-Shopping wandeln, ohne hin- und hergerissen zu werden? Oder wieviel Zeit verwenden wir darauf, allen möglichen Einladungen und Vergnügungen “zu folgen”, um dann wieder fitnessen und wellnessen “zu müssen”?

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Fastenwoche 2 (2013): WEGE DER BEFREIUNG

Befreiung

Wir befinden uns in der Vorbereitungszeit auf Ostern. Wenn wir das vierzigtägige Fasten Jesu und die im heutigen Evangelium geschilderte Verklärung des Herrn, die ein großes Mysterium darstellt, betrachten, dann ist es unsere Aufgabe, Zusammenhänge mit unserem eigenen Leben zu entdecken.

In dieser zweiten Fastenwoche betrachten wir unser Leben als einen unvorhersehbaren, manchmal schmerz- und dann wieder freudvollen Pilgerweg. Brechen wir auf, um unsere Wege der Befreiung zu finden. Wie ist das zu schaffen?

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Kirche und Gesellschaft


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Verhüllungsaktion der katholischen Kirche

Fasten Verhüllungsaktion

Die katholische Kirche Österreichs macht in der Fastenzeit mit einer Verhüllungsaktion auf Glaubenssymbole im öffentlichen Raum aufmerksam. Im Rahmen der “Aktion Glaube” werden von Aschermittwoch bis Ostern Glaubenssymbole im ganzen Land mit leuchtend gelben und violetten Stoffbahnen verhüllt. Über 500 Pfarren, Ordensgemeinschaften und kirchlichen Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion, die einen Höhepunkt im “Jahr des Glaubens” in Österreich darstellt.

Die österreichischen Bischöfe werten die Aktion als wichtiges Signal der bleibenden Relevanz von Religion in der Öffentlichkeit und damit als Signal gegen eine weitere Privatisierung von Religion. Für Kardinal Christoph Schönborn bedeutet dies eine “wunderbare Gelegenheit, den Schatz des Glaubens neu zu entdecken”.

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Fastenwoche 1 (2013): SUCHE NACH FREIHEIT

Freiheit

Wir befinden uns in der Vorbereitungszeit auf Ostern. Wenn wir das vierzigtägige Fasten Jesu und seine Versuchungen in der Wüste, die Ort der Entsagung, der Einsamkeit und auch der Versuchung ist, betrachten, dann sehen wir darin einen Zusammenhang mit unserem eigenen Leben.

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Asche als Zeichen der Trauer und der Buße (Aschermittwoch)

Aschermittwoch

„Die Religionsgeschichte weist die Asche als Bild der Vergänglichkeit und als Zeichen der Trauer und der Buße aus. Sich das Haupt mit Asche zu bestreuen galt nicht nur bei den Israeliten, sondern auch bei Ägyptern, Arabern und Griechen als ausdrucksvolle Gebärde der Klage.

Von hier aus versteht man die altkirchliche Sitte, dass öffentliche Sünder im rauen Gewand und mit Asche bestreut ihre Bußzeit antraten. Man konnte sich für diese Sitte auf Gewohnheiten berufen, die mehrfach im Alten und Neuen Testament geschildert sind: Ps 102,10; Jes 58,5; Mt 11,21 u.a.

Seit dem 7. Jahrhundert ist der Aschermittwoch als Tag der Bußeröffnung bezeugt. Von diesem Tag bis zum Gründonnerstag wurde von der eigentlichen Eucharistiefeier ausgeschlossen und mit schweren Bußleistungen belegt, wer eine Kapitalsünde begangen hatte. Damit waren wohl nicht nur Unzucht, Mord und Glaubensabfall gemeint, sondern alles, was heute noch beim Durchschnittsmenschen als auch subjektiv schweres Vergehen präsumiert werden kann.

Als die Einrichtung der öffentlichen Buße mehr und mehr an Bedeutung verlor und endlich ganz verschwand, blieb jene Zeremonie in ihrer Grundform als sinnvolle Einführung aller Gläubigen in die große Bußzeit der Kirche bestehen. Diese Übung hatte sich gewiss schon eine beträchtliche Zeit eingebürgert, als Papst Urban II. auf der Synode von Benevent 1091 es als eine Pflicht der Gläubigen bezeichnete, am Beginn der Fastenzeit sich in der Kirche mit Asche bestreuen zu lassen.“

(Alfons Auer)

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Alfons Auer (* 12. Februar 1915 in Schwendi; † 19. November 2005 in Tübingen) war ein deutscher Moraltheologe. Auer wurde 1939 in Rottenburg zum Priester geweiht. Von 1951 bis 1953 war er Gründungsdirektor der Katholischen Akademie des Bistums Rottenburg-Stuttgart. 1955 bis 1966 hatte Auer den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Würzburg inne und lehrte anschließend als Professor bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1981 an der Universität Tübingen. Dort war er in den Streit um die Entfernung Hans Küngs aus der Theologischen Fakultät beteiligt, wobei er sich am Ende gegen ihn stellte. Auer galt als Vorreiter einer modernen Moraltheologie, die ihre Basis in der Freiheit der Vernunft hat. Sein Buch Autonome Moral und christlicher Glaube (1971) gilt als Standardwerk der modernen Moraltheologie.
 


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Fasten im Jahr des Glaubens – Aschermittwoch und danach (2)

Fasten Brot Gestern, im 1. Teil von „Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht“, stellte sich die Frage, wieviel geistliche und wieviel physische (materielle) Arbeit dem rechten Fastengedanken entspricht. Den Worten des Heiligen Hieronymus haben wir als Antwort ein „sowohl als auch“ entnommen. Im weiteren haben wir gesehen, dass Selbstbeobachtung, am besten in Ruhe- und Gebetszeiten, uns in die Lage versetzt, uns nachhaltig ändern zu können!

Heute wollen wir uns mit Verzicht, Solidarität, und dem Jahr des Glaubens etwas näher beschäftigen.

4. Die Sache mit dem Verzicht – wozu eigentlich?

Ob Ski-Weltmeisteschaft, Dschungelcamp oder Besteigen eines Achttausenders: Wie oft sitzen wir vor dem TV-Gerät oder lauschen Erzählungen, und denken uns im Stillen: Wie ist das nur möglich, für mich ist das unvorstellbar! Aber auch gewöhnliche Sterbliche wissen aus Notsituationen: Da werden Kräfte frei, die man nie für möglich gehalten hätte!

Extremsituationen schärfen die Sinne, plötzlich hören, spüren und sehen wir auf eine ganz „neue“ Weise. Daraus soll nun nicht abgeleitet werden, dass wir „extrem“ fasten sollen, wer könnte das schon 40 Tage durchhalten?

Sehen wir es so: Ein gutes Maß an Verzicht (Genussmittel, TV, etc.) hilft uns die Sinne für das Besinnen zu schärfen und ist an erster Stelle ein kleines Stück Aufopferung für das unendliche Leiden unseres Herrn am Kreuz und die Erlösung, die Jesus Christus uns geschenkt hat.

5. Apropos Solidarität: Faste ich eigentlich nur für mich allein?

Das ist eine durchaus interessante Frage. Ein katholisches Glaubensziel mahnt uns, so heilig wie nur möglich zu werden. Das verlangt viel Arbeit an uns selbst. Und besonders beim Fasten „bewache“ und „beobachte“ ich doch meine Tugenden und Nichttugenden, das tue ich doch für mich! Wie verhält es sich wirklich?

Auf besondere Weise bringt uns das Aschekreuz auf die richtige Spur. Zunächst nehmen wir es zur eigenen Umkehr an. Zugleich nehmen wir alle das Zeichen, das Kain von Gott erhielt, auf uns*: Ganz unabhängig davon, ob der Mensch mit schwerer Schuld beladen ist oder nicht, zeigt sich die christliche Gemeinde als Solidargemeinschaft, in der jeder aufgenommen und aufgefangen wird. Das bringt uns ein großes Stück weiter: In Gebet und Nächstenliebe sind wir in der Fastenzeit (und darüber hinaus) aufgefordert, nicht im Eigennutz zu verharren, sondern geistlichen und tätigen Dienst am Nächsten zu üben.

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Schließlich bleiben noch jene (christlichen) Zweifler, die meinen, wir möchten uns bemühen wie wir wollen, am Ende könnten wir uns doch nicht des Herrn würdig erweisen. Diesen Zeitgenossen will ich einerseits zustimmen, da wir uns das Himmelreich nicht verdienen können. Aber widersprechen muss ich ihnen umso deutlicher, als es ja beim Fasten ohnehin nicht auf Zahl und Umfang der guten Werke ankommt:

Am Ende der Fastenreise heißt es nicht zu messen und zu wiegen, was wir getan haben; nach dem Fasten gilt es vielmehr über das Gebet zu erspüren und in den Augen der anderen zu erkennen, ob und wie wir uns verändert haben, ob uns der eine oder andere Schritt in Richtung Heiligkeit gelungen ist. Da unterscheiden wir uns nicht im Geringsten von den Christen der ersten Stunde, wenn wir an den Ursprung des Fastens denken:

In der Urkirche bestand das Hauptziel der Fastenzeit in der Vorbereitung der Katechumenen – der neu zum Christentum Übergetretenen – auf die Taufe, die in jener Zeit während der Osterliturgie vollzogen wurde. Dieser Gedanke passt besonders gut zum Jahr des Glaubens, in dem wir uns befinden.

Wie die Katechumenen des frühen Christentums sind wir heute aufgerufen, uns mit unserem Glauben auseinanderzusetzen. Nicht um einem scheinbar abstrakten Gebot im Jahr des Glaubens nachzukommen, sondern um uns soweit in Form zu bringen, dass wir IHN und uns selbst in unserem Glauben wiedererkennen, und diesen Glauben – Stichwort Neuevangelisation – schließlich auch bezeugen können!

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zurüch zu Teil 1:
Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht

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Auf ZEIT ZU BETEN erwarten dich

regelmäßige Impulse für Dein Fasten:

Immer am Sonntag!

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Hier geht’s zur Fastenbotschaft >>> von Papst Benedikt XVI.

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*Der Bezug auf das Kainszeichen stammt aus einer Predigt, die von der Katholischen Akademie Berlin veröffentlicht wurde. Einer der Ausgangspunkte der Predigt ist das Gedicht „Aschermittwoch – Ash Wednesday“ von T. S. Eliot mit den Themen Spiritualität, Vergänglichkeit und Buße. Vor einem Jahr hatte der Morgenländer schon auf die Eignung Eliot’scher Lyrik für die Fastenzeit verwiesen.

Anhang:

Auszug aus “Ash-Wednesday

by T. S. Eliot

…and pray to God to have mercy upon us
And pray that I may forget
These matters that with myself I too much discuss
Too much explain
Because I do not hope to turn again
Let these words answer
For what is done, not to be done again
May the judgement not be too heavy upon us

Because these wings are no longer wings to fly
But merely vans to beat the air
The air which is now thoroughly small and dry
Smaller and dryer than the will
Teach us to care and not to care
Teach us to sit still.

Pray for us sinners now and at the hour of our death
Pray for us now and at the hour of our death.

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Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht (1)

Fasten Brot Messer

Surfen am Strand Ribeira d’Ilhas, Familienurlaub auf der kroatischen Insel Hvar oder eine Studienreise durch Jordanien – wer hat nicht den Wunsch nach wunderbaren Reisen. Aber bevor es dazu kommt, gilt es Klarheit zu gewinnen, wohin die Reise gehen soll…

Fastenzeit ist eine ganz eigene Reisezeit. Aber selbst wenn wir an Santiago de Compostela, Medjugorje und andere Wallfahrtsorte denken, kommen wir unserem Thema noch nicht richtig nahe. Fasten meint zunächst eine geistliche Reise.

Wie also ist diese Reise anzulegen? An dieser Stelle ist es gut, nicht zu bescheiden zu sein. Solange wir Weihnachten nicht in eine andere Jahreszeit verlegen – was angesichts der konsumistischen Zerstörung dieses christlichen Festes durchaus überlegenswert scheint – brauchen wir nicht lange zu zögern: Das Auferstehungsfest ist unser Ziel.

Stopp, es gibt immer wieder – auch christliche – Zeitgenossen, die ganz ernsthaft einwenden: Fasten ist ein Event geworden, zum gesellschaftlichen Kult verkommen, der in einem sinnentleerten Wettbewerb endet: Wer fastet am besten, am meisten und am beeindruckendsten – deshalb mache ich dieses Spiel nicht mit!

Die Wahrnehmung dieser Wettbewerbsmentalität und dieses Gesellschaftssports ist sehr berechtigt, nicht aber die Konsequenz, das Fasten einfach sausen zu lassen. Einige Gründe, die entschieden für unser Fasten sprechen, werden im Folgenden angesprochen.

1. Apropos Maßlosigkeit: Schon die Kirchenväter empfehlen…

Mit Ehrgeiz und Wettbewerb hat Fasten nichts zu tun, schon der Heilige Hieronymus ermahnt uns: Weiterlesen →


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Was ist die Beichte (3) – Das Wunder der Umkehr

Jesus und die Sünderin (JOH 8,2-11)

 

Mutter Teresa hatte ein unglaubliches Talent herauszufinden, wie lange die Menschen nicht gebeichtet hatten. Sobald sie von der “Notwendigkeit zur Beichte” ihrer Gesprächspartner überzeugt war… >>> hier geht’s zum Beitrag


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Fasten… für leere Hände

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Wir wollen uns von allem befreien, was uns Gottes Nähe verstellt. Ist das nicht der eigentliche Sinn der Fastenzeit?

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Wir wollen uns von allem befreien, was uns Gottes Nähe verstellt – damit wir seine Gnade auch empfangen können, damit wir seiner erneuernden Kraft gewiß werden.

Es geht nicht darum, Übergewicht abzubauen, sondern die falschen Gewichte unseres Lebens hinter uns zu lassen und Gott in uns wirken zu lassen.

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FASTEN: DIE VERKLÄRUNG als Auszeit oder was sagt Ambrosius? (KW.10)

verklaerung-savoldo

Nach einigen Tagen des Fastens (für meinen Teil bin noch nicht dort, wo ich sein möchte…) überfällt uns die Geschichte der Verklärung.

“Und Jesus wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann” (Mk 9,3).

Der eher nüchterne Markus versetzt uns mit wenigen Sätzen in Festtagsstimmung; ist also Feiern angesagt? Es ist wohl eher…

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