Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Wir wurden mit Ihm begraben…

Wir werden niemals sein, was wir sein sollen, solange wir negative Gedanken denken. Sage gleich morgens beim Aufwachen: „Ich liebe mein Leben. Es ist einfach toll. Ich danke Gott für alles, was er mir gegeben hat.

„Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben“ (Römer 6,4).

Wir tun uns selbst einen Gefallen, wenn wir damit anfangen, unsere Gedanken so zu lenken, damit wir dann auch gut und gerecht, also „gottgerichtet“ handeln können. Unsere Tage mit richtigen Taten zu „besäen“, wird uns veränderte Gewohnheiten ernten lassen.

Je mehr wir uns in diesen neuen Gewohnheiten bewegen, umso nachhaltiger wird sich unser Charakter, unsere gottgeschenkte Seele, verändern. Und indem unser Charakter sich verändert, wachsen wir in das Geschick hinein, das Gott für uns vorgesehen hat. Durch Gottes Kraft können wir ein erneuertes Leben führen.

Herr, Dein Wille geschehe – nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

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Advent – Impuls für den 4. Adventsonntag


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MARIA ABER ZEIGT UNS, WIE MAN DIE LIEBE LEBT.

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Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott
in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte,
was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen,
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter
einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt,
ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel

(Evangelium nach Lukas 1,26-38)

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UMKEHR IST UNSERE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.
DAS KOMMEN JESU IST LIEBESHANDLUNG GOTTES AN UNS.

“Du hast es gehört, Jungfrau, dass du empfangen und einen Sohn
zur Welt bringen wirst, nicht durch Weissagung sondern ganz unmittelbar
hast du es gehört, Maria: vom Heiligen Geist.
Der Engel erwartet deine Antwort: Denn er muss zu dem zurückkehren,
der ihn gesandt hat.

Auch wir warten, du Unsere Liebe Frau.
Niedergedrückt vom Wissen unserer Sünden, warten wir auf ein Wort des Erbarmens.
Doch der Herr ist gütig, der Herr ist treu, Gott ist die Liebe.
Über alle Untreue der Menschen hinweg wird ER seine Verheißung wahr machen.

So ist es: Dieses Wort wurde dir zugesagt als Lösepreis unseres Heils.
Stimme zu: Wir werden frei sein. Im ewigen Wort Gottes sind wir alle
geschaffen worden; doch welch eine Schmach:
Der Tod hat in uns ganze Arbeit geleistet.
Eine kurze Antwort von dir wird ausreichen, um uns
neu zu schaffen, damit wir ins Leben zurückgerufen werden…

Zögere nicht länger, Jungfrau Maria, antworte!
Unsere Liebe Frau, sprich dieses Wort, dass die Erde, die Hölle, ja selbst
die Himmel erwarten.
Denn siehe: Den König und Herrn des Alls,
den es „nach deiner Schönheit verlangte“ (Ps 44,12),
verlangt nicht weniger heftig nach dem Ja deiner Antwort.
Von deiner Zustimmung hat er das Heil der Welt abhängig gemacht.
Du hast ihm durch dein Schweigen gefallen;
doch du wirst ihm mehr gefallen durch dein Wort.

Denn er selbst ist es, der dich vom Himmel her anruft:
„Du schönste der Frauen, lass mich deine Stimme vernehmen“ ( Hld 1,8; 2,14)…
Ja, antworte schnell dem Engel, oder besser: Antworte dem Herrn
durch den Engel. Gib mit einem Wort Antwort und empfange das Wort;
sprich dein eigenes Wort und empfange das göttliche Wort;
sprich ein flüchtiges Wort und umarme das ewige Wort…

Die Liebe Gottes erfüllt sich in Jesus, dem Sohn Davids.
Gott braucht dazu keine äußeren Machtmittel, aber er braucht die Zustimmung
der Jungfrau, die er dazu erwählt hat, die Mutter des Erlösers zu werden.
Maria hört das Wort des Gottesboten und spricht:
‘Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du gesagt hast.’ “
(Hl. Bernhard von Clairvaux)

MARIA ABER ZEIGT UNS, WIE MAN DIE LIEBE LEBT.

Lasst uns von der Gottesmutter lernen, ihrer Treue nachzueifern und
am Frieden* zu arbeiten.

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*Der Wunsch nach Frieden ist die wohl eindringlichste Bitte, die die Gottesmutter
seit über 30 Jahren durch ihre Botschaften in Medjugorje zu uns spricht…

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Dienstag 3.Woche)

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UNSER JA SEI EIN JA, UNSER NEIN EIN NEIN.

Was meint ihr?
Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte:
Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.
Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?

Sie antworteten: Der zweite.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch:

Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist gekommen,
um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen,
und ihr habt ihm nicht geglaubt;
aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen,
und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.

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(Evangelium nach Matthäus 21,28-32)

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Auch heute ist die Rede von der Wahrheit.
Genauer gesagt von Wahrheit und Dienst.

Vermutlich steckt in uns beides: Ja sagen und Nein sein,
Nein sagen und Ja werden.
Vielleicht braucht es auch besondere Situationen, um zu Klarheiten zu gelangen.

Bitten wir Gott um seine Gnade, damit sein wird was sein muss:

UNSER JA SEI EIN JA, UNSER NEIN EIN NEIN.

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Montag 3.Woche)

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DER WEG ZU GOTT IST DER WEG DER WAHRHEIT.

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Als er in den Tempel ging und dort lehrte,
kamen die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm
und fragten:

Mit welchem Recht tust du das alles?
Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?

Jesus antwortete ihnen:
Auch ich will euch eine Frage stellen.
Wenn ihr mir darauf antwortet, dann werde ich euch sagen,
mit welchem Recht ich das tue.

Woher stammte die Taufe des Johannes?
Vom Himmel oder von den Menschen?
Da überlegten sie und sagten zueinander:
Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er zu uns sagen:
Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?

Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!,
dann müssen wir uns vor den Leuten fürchten;
denn alle halten Johannes für einen Propheten.

Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht.

Da erwiderte er:
Dann sage auch ich euch nicht,
mit welchem Recht ich das alles tue.

(Evangelium nach Matthäus 21,23-27)

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DER WEG ZU GOTT IST DER WEG DER WAHRHEIT.

„Herr, neig deinen Himmel und steig herab“ (Ps 144,5),
heißt es im Psalter, viele Jahrhunderte vor der Geburt Jesu.

Was aber, wenn Gott sein Versprechen „Siehe,
ich komme und wohne in deiner Mitte, und viele Völker
werden sich dem Herrn anschließen“ (Sach 2,14-15)
wahr macht ?

Oftmals fühlen wir uns immer noch nicht erlöst,
und verweigern das Bekenntnis zu unserem Retter Jesus Christus!

Heute nehmen wir uns vor:
Wir wollen noch mehr in Wahrheit

denken, reden und handeln -
um Gott näher zu sein!

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Advent – Impuls für den 3. Adventsonntag

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DEN WEG FÜR GOTT EBNEN, OHNE AUSREDEN, OHNE VORBEHALTE.
UMKEHR IST DEINE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.

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Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war;
sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen
für das Licht. Dies ist das Zeugnis des Johannes:
Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten
zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte:
Ich bin nicht der Messias.

Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija?
Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet?
Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du?
Wir müssen denen, die uns gesandt haben,
Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?

Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft:
Ebnet den Weg für den Herrn!,
wie der Prophet Jesaja gesagt hat.

Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann,
wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija
und nicht der Prophet?

Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser.
Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert,
ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite
des Jordan, wo Johannes taufte.

(Johannes 1,6-8.19-28)

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UMKEHR IST DEINE LIEBESERKLÄRUNG AN GOTT.

Unsere Wege wollen wir begradigen,
dort wo notwendig umkehren;
der Acker für die Freude muss bestellt werden.

Aber verrichten wir unseren Dienst an Gott und den Menschen
nicht allzu oft mit saurer Miene und missmutigem Geist?

Johannes ebnet den Weg ohne Vorbehalte und in großer Freude:
„Mitten unter euch steht der, der nach mir kommt!“

Es ist nun Zeit,
unser oftmals unerlöstes Gesicht abzulegen
und unsere Herzen leuchten zu lassen.

So heißt es heute: „Gaudete – Freut euch allezeit!“

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Samstag 2.Woche)

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WEIL WIR IM DUNKELN LEBEN WIRD DAS LICHT ERKENNBAR.

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Da fragten ihn die Jünger:
Warum sagen denn die Schriftgelehrten,
zuerst müsse Elija kommen?

Er gab zur Antwort:
Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen.
Ich sage euch aber:
Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt,
sondern mit ihm gemacht, was sie wollten.

Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.

(Evangelium nach Matthäus 8,5-11)

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WEIL WIR IM DUNKELN LEBEN WIRD DAS LICHT ERKENNBAR.

Das Licht kommt zu uns. Schon bei Jesaja hieß es:
“Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker,
doch über dir geht leuchtend der Herr auf,
seine Herrlichkeit erscheint über dir” (Jes 60,2)

Manche Menschen leugnen das Licht. Aber es heißt:
“Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen” (Lk 4,12).

Wir wollen verstehen, dass wir im Dunkel der Sünde leben,
und so werden wir das Licht umso deutlicher erkennen.

Reue, Schuldbekenntnis, Beichte*, Versöhnung:
Beginnen wir heute mit unserer Umkehr!

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*Alles über Inhalt und Ablauf des Sakramentes der Versöhnung findest du hier!

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Freitag 2.Woche)

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DAS GÖTTLICHE FEUER ERHELLE UNSEREN BLICK
UND SETZE UNS IN BRAND.

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Mit wem soll ich diese Generation vergleichen?
Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen
und anderen Kindern zurufen:

Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt,
und ihr habt nicht getanzt;
wir haben Klagelieder gesungen, und
ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.

Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht,
und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt;
darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer,
dieser Freund der Zöllner und Sünder!

Und doch hat die Weisheit durch die Taten,
die sie bewirkt hat, recht bekommen.

(Evangelium nach Matthäus 11,16-19)

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DAS GÖTTLICHE FEUER ERHELLE UNSEREN BLICK
UND SETZE UNS IN BRAND.

Wie leichtfertig schätzen wir die Erde
und vernachlässigen
den Himmel.

Das macht uns blind für die Weisheit,
die sich nicht immer im strahlenden
und reinen Gewand zeigt.

Und doch hat die Liebe
des Vaters
und des Sohnens
durch die Taten,
die sie bewirkt hat,
für immer und ewig
gesiegt.

 

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Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Impuls zum Hochfest am Donnerstag der 2. Adventwoche

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WIR SIND GESCHAFFEN, UM GOTT UNSEREN HERRN ZU LOBEN,
IHM EHRFURCHT ZU ERWEISEN UND IHM ZU DIENEN
UND SO UNSER HEIL ZU ERWIRKEN (I.v.Loyola).

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Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte,
was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen,
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter
einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt,
ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

(Lukas 1,26-38)

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WIR SIND GESCHAFFEN, UM GOTT UNSEREN HERRN ZU LOBEN,
IHM EHRFURCHT ZU ERWEISEN UND IHM ZU DIENEN.

Du, Maria, hast bei Gott Gnade gefunden und
wurdest von deinem Sohn im Himmel gekrönt.

Heilige Jungfrau und Gottesgebärerin,
die du Gott gelobt, geehrt und gedient hast,
wir ehren und wir lieben dich:
Du bist unser Vorbild im Glauben
und unsere immerwährende Beschützerin.

Selbst wenn wir der Versuchung erliegen, heute den einen
oder anderen “Weihnachtseinkauf” zu tätigen,
wollen wir gerade zu diesem Hochfest eines ganz besonders beachten:

Wir wollen wachsam und bereit sein für Gott,
und uns dabei ein reines Herz - mit dem
Glauben Marias im Herzen – bewahren.

Heilige Maria, Muttergottes,
führe uns zum Erlöser,
zeige uns Jesus!

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Mittwoch 2.Woche)

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WIR DÜRFEN AUCH AUSRUHEN,
WEIL WIR FÜR DIE ERRICHTUNG
DES HIMMELS AUF ERDEN ARBEITEN.

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Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir;
denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Denn mein Joch drückt nicht,
und meine Last ist leicht.

(Matthäus 11,28-30)

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WIR DÜRFEN AUCH AUSRUHEN,
WEIL WIR FÜR DIE ERRICHTUNG
DES HIMMELS AUF ERDEN ARBEITEN.

Wer glaubt, liebt und beharrlich dient,
der gehe zu Jesus und ruhe sich aus!

„Das Lamm gibt uns seine schneeweiße Wolle,
damit in uns das, was erkaltet ist, wieder warm wird,
und was nackt ist, zugedeckt wird.
Das Lamm gibt uns sein Fleisch zu essen aus Furcht,
wir könnten unterwegs vor Schwäche umkommen.“
(Hl. Petrus von Cella)

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Dienstag 2.Woche)

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JESUS EILT DORTHIN, WO ES SCHWIERIGER IST.

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Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat
und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht
die neunundneunzig auf den Bergen zurück
und sucht das verirrte?

Und wenn er es findet – amen, ich sage euch:
er freut sich über dieses eine mehr als über
die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So will auch euer himmlischer Vater nicht,
dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.

(Matthäus 18,12-14)

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JESUS EILT DORTHIN, WO ES SCHWIERIGER IST.
Und was machen wir? Bleiben wir nicht eher bei den 99 Schäflein,
um das zu sichern, was wir „schon haben“?

Heute, jetzt, gehen wir nicht auf Nummer sicher,
sondern gehen einmal bewusst dorthin, wo es wehtut.

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Advent – jeden Tag ein Impuls (Montag 2.Woche)

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DER GLAUBE, DER DURCH DIE LIEBE WIRKT.

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Eines Tages, als Jesus wieder lehrte, saßen
unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer;
sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas
und aus Jerusalem gekommen.
Und die Kraft des Herrn drängte ihn dazu, zu heilen.

Da brachten einige Männer einen Gelähmten
auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen
und vor Jesus hinlegen. Weil es ihnen aber
wegen der vielen Leute nicht möglich war,
ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach,
deckten die Ziegel ab und ließen ihn
auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes
hinunter, genau vor Jesus hin.

Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann:
Deine Sünden sind dir vergeben.
Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer:
Wer ist das, dass er eine solche Gotteslästerung wagt?
Wer außer Gott kann Sünden vergeben?

Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen:
Was habt ihr für Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!,
oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen,
dass der Menschensohn die Vollmacht hat,
hier auf der Erde Sünden zu vergeben.

Und er sagte zu dem Gelähmten:
Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre,
und geh nach Hause!

(Lukas 5,17-26)

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DER GLAUBE, DER DURCH DIE LIEBE WIRKT.
Jesus sieht den Glauben, der durch die Liebe wirkt:
Die Liebe der vier Männer und des Gelähmten.

Sind wir nicht alle auf die eine oder andere Art gelähmt,
verschämt, gehemmt?

Geben wir heute den Menschen unserer Umgebung
das Gefühl, dass wir sie mittragen!

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