Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

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Glik oder Glück – das ist wirklich die Frage…

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Wenn wir zunächst den Komiker Eckhart von Hirschhausen mit seiner Definition von Glück zu Wort kommen lassen, dann hört sich das so an:

“Glück ist nicht die Hauptsache, sondern das Nebenprodukt eines sinnvollen Lebens. Zu tun, was einem entspricht, sich auch auf andere Menschen beziehen, nicht nur auf sich selbst, und ständig dazulernen – das sind die Grundbedingungen für ein glückliches Leben.”

Da ist nichts Falsches dran, vielleicht ist diese Beschreibung sogar ganz brauchbar…

Gehen wir einen Schritt weiter – und betrachten “Wege zur glücklichen Partnerschaft”, wie sie uns die moderne Psychologie anbietet:

  • Respektiere Deinen Partner
  • Kenne Deinen Partner
  • Sei Deinem Partner gegenüber aufmerksam
  • usw. usw. usw.

Das ist alles gut und schön…

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“Die Juden waren glücklich,
sie jauchzten vor Freude
und waren wieder angesehen.”
(Est 8,16)

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“Glücklicher aber als beide preise ich den, der noch nicht geworden ist, der noch nicht das schlimme Tun gesehen hat, das unter der Sonne getan wird.” (Pred 4,3)

….aber meine Sympathien liegen bei der folgenden Version, die kürzlich
in der Doku “A bissele Glik” angeboten wurde:.

Glik zwischen Mann und Frau ist – wenn einer schnarcht und der andere schwerhörig ist.

Da läßt sich auch so manches hineininterpretieren – aber das ist sicher Stoff zum Schmunzeln, vielleicht auch Lachen…
…und Lachen ist gesund, definitiv!

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“Sara [...] dachte: Ich bin doch schon alt und verbraucht
und soll noch das Glück der Liebe erfahren?
Auch ist mein Herr doch schon ein alter Mann!”
(1Mo 18,12)

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Bei all diesen “Glücksspielen” wollen wir allerdings nicht so tun, als hätte jeder den Anspruch auf Glück, vielleicht auch noch zur rechten Zeit. So heißt es:

„Glik, du bist gekomen tsu mir, ober a bisl tsu shpet“ („Glück, Du bist zu mir gekommen, aber ein bisschen zu spät“)

Es ist der Refrain eines alten jiddischen Liedes…

und es wird Zeit  –   jiddisch zu lernen, oder?

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