Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

Maria Gospa


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Marienmonat Mai – Maria, das schönste aller Zeichen Gottes

Im 19. Jahrhundert entwickelten sich von Italien aus die Maiandachten und verbreiteten sich in der katholischen Kirche. Ihre Entstehung wurde vor allem vom Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens von 1854 gefördert, weiters von den großen Wallfahrtsorten wie Lourdes und später Fatima. Im Wechsel werden Marienlieder gesungen, Gebete zu Maria gesprochen, die sogenannte Lauretanische Litanei, die aus Anrufungen an Maria besteht, und der eucharistische Segen gespendet.

Am Ende des Beitrags siehst eine Linkliste, die dich zu weiteren marianischen Gebeten und Themen führt, die du alle auf ZEIT ZU BETEN finden kannst –

  • Mariengebete
  • Rosenkranzgebet
  • Geschichte des Rosenkranzes
  • Betrachtung zu den Rosenkranzgeheimnissen
  • Was ist eine marianische Gesinnung
  • Vorstellung verschiedener Weiheformen an Maria

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Gott handelt konkret an uns und unserer Geschichte…
…und Maria ist das schönste aller Zeichen Gottes

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Über Hildegard von Bingen zur Priesterberufung (Friedensgebet Stephansdom)

Gestern haben wir uns die gelungene Verfilmung des Lebens der berühmten Ordensschwester angesehen. Unvergeßlich ist der bereits nach wenigen Minuten erstmals zitierte Spruch über den Neid:

Der Neid ist hässlich und unförmig,
seine Bärenhände zeigen dass er alles zerreißt,
seine Holzfüße, dass er tote Wege geht.
Allen Menschen bringt er nur Böses,
die Liebe dagegen ist die große von Gott geschenkte Kraft.

Und heute gab es im Stephansdom den jährlich Medjugorje-Tag, das große Friedensgebet zur Gottesmutter mit dem Seher Ivan Dragicevic . Zu diesem Anlass werden auch Zeugnisse zur Glaubensfindung vorgetragen – und gleich im ersten Zeugnis berichtet der Priester und Pfarrer Erich Kuen von seiner Berufung, die mit Hildegard von Bingen begann… es gibt einfach keine Zufälle. Gestern noch dachte ich mir, wie einmalig und überzeugend die Vita dieser großen Frau ist, und ob es denn heute Berufungen aufgrund ihrer Heilsgeschichte gibt, und keine 24 Stunden später -

Unter dem Titel “Ein Kind Mariens, ein Kind von Medjurgorje” ist hier ein Interview mit Dr. Erich Kuen nachzulesen. Jedenfalls hat ihn der Glaube der Hildegard von Bingen sehr inspiriert, und auf seiner chaotischen ersten Reise nach Medjurgorje war es natürlich ein Bus aus Bingen, mit dem Erich Kuen schlußendlich zum Gnadenort gelangte.

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Marienweihe – in der Tradition der Jesuiten

Im ersten vollständigen Mariengebet, das auf einem Papyrus aus dem Ende des dritten Jahrhunderts in Oberägypten gefunden wurde, vertraut sich ein Christ der Gottesmutter an: “Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesgebärerin/ Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten/ sondern erlöse uns jederzeit aus allen Gefahren/ o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau/ unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin/ Versöhne uns mit deinem Sohne/ empfiehl uns deinem Sohne/ stelle uns vor deinen Sohne/ Amen.”

Dieses Gebet zeigt, dass Maria seit frühester Zeit nicht nur als Vorbild gilt, sondern als die Mutter, der man sich anvertrauen kann, die beschützt und immerwährenden Trost gewährt.
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Es gehört über viele Jahrhunderte zum Erfahrungsschatz der Christen, dass Maria eine hilfreiche Rolle für die Christusnachfolge spielt. Dies zeigt sich an der Vielzahl von Kirchen und Gründungen, die Maria geweiht sind und an vielen Heiligen, die ihre Entscheidung für Christus ihr anvertraut haben.

Als Beispiel sei der Gründer der Jesuiten, Ignatius von Loyola, genannt, der mit seinem Leben und seiner Gründung ganz für die Christusnachfolge steht. Als Ignatius nach der Zeit der Einsamkeit in Manresa seine Bekehrung und Entscheidung für Christus endgültig machen will, bricht er auf zum Marienheiligtum auf dem Monserat. Er verbringt die Nacht zum Fest Mariae Verkündigung in Bettlerkleidung und mit einem Pilgerstab in der Hand vor der schwarzen Madonna vom Monserat. Er hängt seinen Degen an ihr Bild und beginnt so sein neues Leben vor der Mutter des Herrn.

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Ein paar Jahre später empfängt Ignatius die Priesterweihe. Doch er traut sich nicht, die Heilige Messe zu feiern. Aus der Sorge, unwürdig zu sein, schiebt er seine Primiz auf. Er fängt an, zu seiner “Herrin” zu beten, dass sie ihn Christus “zugeselle”. Tag für Tag über Monate ist dies immer wieder seine Bitte. Auf einer Pilgerschaft nach Rom in der kleinen Kapelle von La Storta bekommt Ignatius die Gewissheit geschenkt, Christus endlich nahe zu sein: Die Bitte an die Mutter Gottes ist erhört, der Vater hat ihm die Gnade der Nachfolge Jesu gewährt. Sie ziehen weiter nach Rom und dort feiert er in Santa Maria Maggiore seine erste Heilige Messe. Bald danach nimmt er aus der Hand seiner ersten Gefährten vor dem Kreuz und dem uralten Marienbild in der Seitenkapelle von Sankt Paul vor den Mauern die ersten Gelübde seiner Gefährten entgegen.

Die Lebenserfahrung vieler Christen und Heiliger zeigt: Wenn Maria von Nazareth ins Spiel kommt, fängt der Glaube an und wächst die Beziehung zu Christus. Aus diesem Lebenswissen lebt die Marienweihe, die gerade in der Schule der Jesuiten und in ihren großen Marianischen Kongregationen über Jahrhunderte gepflegt und weitergegeben wird. Das wohl bekannteste Gebet einer Marienweihe stammt um das Jahr 1666 aus der Feder des Astronomen und Jesuiten : P. Nicolà Zucchi SJ.
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In der Sprache der Liebe und des Vertrauen übereignet sich der Beter oder die Beterin Maria.

O meine Gebieterin, o meine Mutter.
Dir bringe ich mich ganz dar;
und um dir meine Hingabe zu bezeigen,
weihe ich dir heute meine Augen,
meine Ohren, meinen Mund, mein Herz,
mich selber ganz und gar.
Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter,
so bewahre mich, beschütze mich,
als dein Gut und dein Eigentum.
Amen.

Wir sind eingeladen, dieses Beten zur Gottesmutter Maria zu betrachten und so zu unserem Erlöser Jesus Christus zu finden.

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Marienweihe – 33 Schritte

Vielerorts wird das, was noch vor wenigen Jahren besondere Schritte bedeutete, zum Alltäglichen: Die 33 Schritte zur Weihe an die Gottesmutter Maria.

Mit Beginn heute, dem 5. November, bieten viele Pfarren diesen geistlichen Weg an, der vom Heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort vorgezeichnet wurde. Benannt wird damit eine Wegstrecke, die mit Freude zu gehen, aber keinesfalls leicht zu nehmen ist.

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Das Blog Zeit zu beten möchte in den folgenden Beiträgen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, die zur Weihe an die Gottesmutter – und damit zu einem vertieften Glaubensverständnis – führen können. Den Beginn macht der Hinweis auf die “33 Schritte”.

Die “33 Schritte” zu Maria von Nazareth

Die Kirche schaut mit Liebe und besonderer Hoffnung auf Maria und vertraut sich ihr an, und so wollen auch wir uns in allen Ereignissen unseres Lebens ihr anvertrauen, die wie eine Mutter ihren Kindern besonders nahe ist. Dieses Geschenk hat uns Jesus am Kreuz gemacht, sozusagen als ein Testament. Aber wir müssen wie der junge Apostel Johannes auf diesen Ruf antworten und sie zu uns nehmen, in unsere innerste Vertrautheit, in unser tiefstes „Ich“, in unsere Person, als Mensch und als Christ.

Johannes hat sie als Mutter zu sich genommen. Auf diese Weise möchte der Lieblingsjünger Jesu sozusagen in den Strahlkreis dieser mütterlichen Liebe kommen und in ihre Schule gehen. Wir sprechen hier von „Weihe“. Es gibt eigentlich nur die Weihe an Gott: „…ich heilige (weihe) mich für sie, damit auch sie in Wahrheit geheiligt (geweiht) sind (vgl. Joh 17,17). Durch die „Weihe“, die Jesus vollzogen hat, empfangen wir die Taufe und alle anderen Sakramente. Das ist unsere eigentliche Weihe an Gott.

Aber wir erleben jeden Tag auch unsere Untreue und Unfähigkeit, unser Taufversprechen zu leben, durch das wir Söhne und Töchter des Vaters im Himmel sind. Wenn wir „vollkommen“ sein wollen, wie es das Evangelium verlangt, wenn wir uns entscheiden wollen, die Heiligkeit mitten in unserer Welt zu leben, dann ist Maria der „kürzeste, leichteste, vollkommenste und sicherste Weg“, sagt uns der Heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort.

Die Vorbereitung auf die als Tauferneuerung gestaltete Marienweihe in Gestalt der “33 Schritte” – siehe u.a. Vereinigung Maria Königin des Friedenserstreckt sich über einen Weg von fünf Wochen, wobei alle Bereiche unseres Seins berührt werden, so dass wir sie in Demut Gott anvertrauen durch Maria. Das Thema eines jeden Tages ist eigentlich eine ganze Etappe, die vielleicht auch mehrere Tage dauern kann. Wir können uns auch für jedes Thema eine ganze Woche Zeit nehmen und jeweils den Text vertiefen, der uns am meisten berührt hat und vielleicht eine Zeit vor dem Allerheiligsten verbringen, um uns den Strahlen der Liebe Gottes zu überlassen.

Für mich geht’s bei den 33 Schritten ums Wesentliche in meinem christlichen Glauben: um eine Vertiefung meiner persönlichen Liebesbeziehung zu Jesus und um Stärkung im Glauben. An der Hand der Mutter Gottes die 33 Schritte zu gehen ist für mich der sicherste und beste Weg in der Liebe und im Vertrauen zu wachsen, und ihrem Sohn voll Freude immer näher zu kommen (Eduard Ziegler, persönliches Zeugnis).

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Die nächsten Beiträge auf ZEIT ZU BETEN beschäftigen sich mit verschiedenen Formen der Weihe an die Gottesmutter Maria:

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Link zu >>>
Marienweihe in der Tradition der Schönstatt-Bewegung

Link zu >>>
Marienweihe in der Tradition des Karmeliterordens

Link zu >>>
Marienweihe in der Tradition der Jesuiten

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Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (2011)

Zur Entstehung des Rosenkranzfestes wurde an dieser Stelle berichtet, um die historische Entwicklung des Festes zu beschreiben. Wie die Leser dieses Blogs wissen, beschäftige ich mich mit Botschaften unserer Gottesmutter, wie sie seit bald drei Jahrzehnten in Medjugorje aufgezeichnet werden. Für den heutigen Festtag möchte ich  die folgende eindringliche Mission Mariens zitieren, die dem bereits besprochenen Buch “365 Tage mit Maria” entnommen wurde:

“Es gibt viele, die ihr Gebet beenden, ohne überhaupt hineingelangt zu sein.

Wenn ich zu euch sage “Betet, betet”, dann sollt ihr das nicht nur als eine Vermehrung von Gebeten verstehen. Es ist mein Wille, euch zu einer tiefen Gottessehnsucht zu führen, zu einer ständigen Sehnsucht nach Gott.

Alle eure Gebete berühren mich tief, besonders euer täglicher Rosenkranz.”

Es gibt keine Zufälle – und wenn wir unserem Papst genau zugehört haben, dann muss unser dieser Aufruf “Es ist mein Wille, euch zu einer tiefen Gottessehnsucht zu führen” wie ein Blitz treffen. Es ist der große Marienverehrer Benedikt XVI., der erst vor wenigen Tagen in Deutschland von glühenden Heiligen gesprochen hat, die Gott mit Sehnsucht und Freude nachfolgen sollen, und er hat mit großem Nachdruck verkündet: “Wo Gott ist, da ist Zukunft!” Diese zentrale Botschaft hat Papst Benedikt XVI. auch schon vor 4 Jahren angesprochen, am großen Wallfahrtsort Mariazell, zur 850-Jahrfeier dieser wunderbaren Pilgerstätte zur Verehrung Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz…

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++Was du noch auf ZEIT ZU BETEN findest:

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++> Mariengebete
++> Rosenkranzgebet
++> Meditation zum lichtreichen Rosenkranz
++> Barmherzigkeitsrosenkranz

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Mariä Geburt – Sei gegrüßt, Du Stern!

Unser heutiges Fest geht wahrscheinlich auf das Weihefest der Annakirche in Jerusalem zurück. In der Ostkirche (Hymnen des Romanos) wurde das Fest schon um 500 gefeiert; in der Westkirche finden wir es seit dem 7. Jahrhundert.
L: Mi 5,1–4; Röm 8,28–30

Wer ist doch diese? fragt der Heilige Geist, als Maria zur Welt kommt. Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot, wie der Mond so schön, strahlend rein wie die Sonne? (Hld 6,10)…

Texte und Bilder findet ihr bei Braut des Lammes hier und hier, wodurch das Fest des Tages in sehr schönem Licht erscheint:Sei gegrüßt, du Stern, der offenbart die Sonne“, wie im ersten Beitrag zitiert wird, der zweite liefert wunderbar ausgesuchte Bilder dazu.

Die Bedeutung Mariens geht über unseren katholischen Glauben hinaus, auch Judentum und Islam nehmen vielfältigen Bezug auf Maria von Nazareth.

Was halten Muslime eigentlich von Maria?

„Die Muslime achten und verehren Jesus (Friede sei mit ihm) und erwarten seine zweite Niederkunft. Sie sehen in ihm einen Gottesgesandten, der mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt wurde und der das Evangelium empfangen hat.

Der Koran widmet seiner Mutter ein eigenes Kapitel ‘Maryam’ (= Maria), in dem sie als die reinste Frau in der gesamten Schöpfung beschrieben wird. Der Koran beschreibt die Verheißung ihres künftigen Sohnes wie folgt: “Und damals sprachen die Engel: ‘O Maria, siehe, GOTT hat dich auserwählt und rein gemacht und dich erwählt vor den Frauen in aller Welt.” (3:42)

“Damals sprachen die Engel: ‘O Maria, siehe, GOTT verkündet dir ein Wort von Ihm. Sein Name ist der Messias Jesus, Sohn der Maria, hochgeachtet in dieser Welt und im Jenseits und einer von jenen, die GOTT nahe sind.” (3:45)”Da sandten Wir Unseren Engel Gabriel zu ihr und er erschien ihr in der Gestalt eines vollkommenen Menschen.” (19:17)

“Er sprach: ‘Ich bin der Bote deines Herrn. (Er hat mich zu dir geschickt, ) auf dass ich dir einen reinen Sohn beschere.’ Sie sagte: ‘Wie soll mir ein Sohn (geschenkt) werden, wo mich doch kein Mann je berührt hat und ich auch keine Hure bin?’” (19:20)”Er sprach: ‘So ist es; dein Herr aber spricht: ‘Es ist mir ein Leichtes, und Wir machen ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu Unserer Barmherzigkeit, und dies ist eine beschlossene Sache.’” (19:21) “Und so empfing sie ihn und zog sich mit ihm an einen entlegenen Ort zurück.” (19:22) Im Laufe seiner prophetischen Sendung vollbrachte Jesus (a.s.) viele Wunder.“

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Hl. Bonaventura – ein Dreischritt im Gebet

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Gott könnte eine größere Welt schaffen als die gegenwärtige.
Er könnte auch einen größeren Himmel schaffen als den über uns.
Aber eine größere Mutter als die Gottesmutter kann er nicht schaffen.

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Das Gebet ist die Mutter und der Ursprung aller Seelenerhebung.

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Wegen dieser drei Dinge hat Gott die vernünftige Seele geschaffen:
Dass sie Ihn lobe, dass sie Ihm diene,
dass sie an Ihm sich erfreue und in Ihm ruhe;
und das geschieht durch die Liebe,
denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.

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Bonaventura
Johannes von Fidanza, geboren 1221, der spätere Bonaventura, trat nach dem Studium der Philosophie 1243 in den Franziskanerorden ein und studierte in Paris Theologie, wo er zusammen mit Thomas von Aquin ins Pariser Professorenkollegium aufgenommen wurde. In der Zwischenzeit zum Ordensgeneral gewählt, ernannte ihn Gregor X. zum Kardinal und berief ihn nach Rom, damit er die Vorbereitungen zum Zweiten Konzil von Lyon (1274) unterstützte. Zwei Tage vor Beendigung des Konzils starb Bonaventura am 15. Juli 1274. Sixtus V. ernannte ihn unter dem Titel »Doctor Seraphicus« (wegen der Tiefe seiner mystischen Frömmigkeit) 1588 zum Kirchenlehrer.

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[Update: Josef Bordat zitiert die vier geistlichen Übungen, mit der es der Seele gelingen soll, die Liebe zu erschließen... lesenswert!]

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Glauben mit Maria – ist “sehr katholisch”

Auf dem Blog Alles, was gut und recht ist läuft eine lose Serie unter dem Stichwort „sehr katholisch“. Es sind kleine Betrachtungen, Miniaturen, die in ihrer Einfachheit ganz nahe am Glauben sind. So berichtet Giovanni, dass am Freitag vor dem Palmsonntag der innerlichen Passion der Gottesmutter Maria gedacht wird. Mir war dieser versteckte Mariengedenktag gar nicht bewusst, allein für diesen Hinweis bin ich dankbar.

Aber die Geschichte geht noch weiter, denn Giovanni spricht an, warum Maria für sein Glaubensleben so wichtig ist.

Maria als der Mensch der Jesus am nächsten stand und doch de facto immer ganz im Verborgenen blieb und auch jetzt nach ihrer Aufnahme in den Himmel im Leben Gottes verborgen bleibt. Diese Verborgenheit und zugleich innigste Nähe ist wohl der Ausdruck des kontemplativen Lebens schlechthin.

In den letzten Tagen ging mir in Hinblick auf die kommende Woche oft das Wort in den Sinn: “Kommt, wir gegen hinauf nach Jerusalem” und unter den Pilgern nach Jerusalem, verborgen und unbekannt aber ganz wach  für ihren Sohn war vor allem Maria. Erst unter dem Kreuz tritt sie aus dieser Verborgenheit hervor.

Diese Bild entspricht zum einen dem, was wir aus der Heiligen Schrift wissen, aber vor allem ist es sehr berührend. Die Gottesmutter, verborgen unter den Pilgern nach Jerusalem…

Auch denke ich mir oft, wie gut es wäre, mehr Bescheidenheit zu üben und im Verborgenen auf das Ziel Jesus Christus zuzugehen, also mit Herz und Seele zu pilgern, denn alles andere ergibt sich ohnehin „von selbst“. Dieses „von selbst“ ist natürlich im größeren Zusammenhang gemeint. „Von Ihm selbst beschützt, gelehrt und geführt“…

Doch was wäre dieser „Weg mit Gott“, gäbe es Maria nicht? Bei all den Mühseligkeiten und Verzweiflungen des Pilgerns, was, wenn wir die Gottesmutter nicht bitten dürften, in den Falten ihres Gewandes ein wenig Schutz und Frieden zu finden?

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Verkündigung des Herrn an Maria

Das Hochfest Annunziata, auch Nunti oder Ancilla genannt, feiert die Verkündigung des Herrn an Maria. Der Name Annunziata leitet sich von der lateinischen Bezeichnung des Festtags Verkündigung, Annunziatio, ab. Dies ist der Tag neun Monate vor Weihnachten, an dem der Engelsbote Gabriel Maria mit dem Englischen Gruß die Geburt Jesu ankündigte. Maria spann dabei nach der Legende gerade das purpurne Garn für den Tempelvorhang, nach anderen Überlieferungen schöpfte sie gerade Wasser aus einem Brunnen.

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