Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

artikel ingrid betancourt frieden


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Jesus von Kalkutta

Ingrid Betancourt, “Missionarin des Friedens”, 2002-2008 in Gefangenschaft


„Mission ist Nachfolge, Nachfolge ist Mission“ hat Josef Bordat in seinem Kommentar zum Sonntagsevangelium knapp und klar formuliert. Menschen  in der Mission – egal ob hauptberuflich oder “by chance” – müssen „Überzeugungstäter“ sein: Sie sind mit der Botschaft Christi eins geworden – sie sind in Christus, und Er ist in ihnen.

Die selige Mutter Teresa ist ein heiliges Beispiel für ein Dasein mit Christus, ihre Gedanken sollen uns durch diese Woche tragen; hören wir auf „Jesus von Kalkutta“:

«Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig»

Um heilig  zu werden, müssen wir demütig sein und beten. Jesus hat uns beten gelehrt und uns zudem gesagt, dass wir an seinem Beispiel lernen sollen, gütig und von Herzen demütig zu sein. Wir werden weder das eine noch das andere erreichen, wenn wir nicht wissen, was Stille ist. Demut und Gebet entstehen, wenn Ohren, Verstand und Zunge daran Gefallen gefunden haben, in der Nähe Gottes still zu sein; denn Gott spricht in der Stille des Herzens. Geben wir uns echte Mühe, von Jesus, dessen Herz gütig und demütig ist, zu lernen, was Heiligkeit ist. Die erste Aufgabe, vor die uns sein Herz stellt, besteht darin, unser Gewissen zu erforschen, das Übrige – lieben und dienen – kommt anschließend. Für eine derartige Gewissenserforschung sind wir nicht allein zuständig; sie ergibt sich aus einer Zusammenarbeit zwischen uns und Jesus. Es wäre Zeitverschwendung, das eigene Elend vergeblich zu betrachten; erheben wir vielmehr unsere Herzen zu Gott und erlauben wir seinem Licht, uns zu erleuchten.

Wenn du demütig bist, wird dir nichts schaden, weder Lob noch Zurückweisung; denn du weißt ja nun, was du bist. Wenn man dir Vorwürfe macht, lass dich nicht entmutigen; und wenn dich jemand für heilig erklärt, stelle dich nicht auf einen Sockel. Wenn du heilig bist, dann danke Gott; wenn du ein Sünder bist, dann lass es nicht dabei bleiben. Christus sagt dir, dass du dir hohe Ziele setzen sollst: nicht etwa zu sein wie Abraham oder David oder irgendein Heiliger, sondern zu sein, wie es auch unser himmlischer Vater ist (Mt 5,48). „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh 15,16).

(Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), No greater Love, S. 51)  

Wie gut wir Christen es in unserem Glauben haben, denn der, dem wir nachfolgen, ist nicht mehr als ein charismatischer Mensch und nicht weniger als ein liebender Gott.

«Jesus ist die Schönheit, die euch so anzieht»

Jesus ist es, der euch provoziert mit jenem Durst nach Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt; Er ist es, der euch dazu drängt, die Masken abzulegen, die das Leben verfälschen; Er ist es, der in euren Herzen die wahreren Entscheidungen herausliest, die andere am liebsten ersticken würden. Jesus ist es, der in euch etwas entfacht: die Sehnsucht, aus eurem Leben etwas Großes zu machen; den Willen, einem Ideal zu folgen; die Ablehnung, euch von der Mittelmäßigkeit verschlingen zu lassen; den Mut, euch in Demut und Treue darum zu mühen, euch selbst und die Gesellschaft besser zu machen, damit sie menschlicher und geschwisterlicher werde.”

(Johannes Paul II., Weltjugendtag 2000, Rom)

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Gott segne euch und führe euch durch diese Woche!

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Uuuups – Habe vergessen den 3. Teil von “Was ist Beichte” online zu stellen…

Hier geht’s zum dritten und abschließenden Teil der Mini-Serie “Was ist die Beichte” die auf ein Seminar im Stift Heiligenkreuz Bezug nimmt.
>>> Link zum Beitrag: Das Wunder der Umkehr

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Mit den restlichen zwei Teilen von “Zwölf Gründe für die Beichte” geht’s ab morgen weiter…!

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Was ist die Beichte (3) – Das Wunder der Umkehr

Jesus und die Sünderin (JOH 8,2-11)

 

Mutter Teresa hatte ein unglaubliches Talent herauszufinden, wie lange die Menschen nicht gebeichtet hatten. Sobald sie von der “Notwendigkeit zur Beichte” ihrer Gesprächspartner überzeugt war… >>> hier geht’s zum Beitrag


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Was ist die Beichte (2) – Der Ruf Jesu

Der Ruf Jesu …an uns Sünder

Kardinal Schönborn hat im Gedenken an Schwester Faustina in einer Katechese zur Barmherzigkeit den Ruf Jesu zitiert…  >>> hier geht’s zum Beitrag

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Morgen geht es im dritten Teil um “Das Wunder der Umkehr”

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Was ist die Beichte? (1) – Der Draht zu Gott

[Die folgenden Ausführungen schließen Gedanken von Monsignore Leo Maasburg ein, die dieser anläßlich eines Impulses im Stift Heiligenkreuz zum Thema "Beichte" vorgetragen hat. Pater Leo Maasburg hat Mutter Teresa rund sieben Jahre in Indien und anderen Ländern begleitet und Bücher zum Thema veröffentlicht.]

Als junger Priester war Pater Leo Maasburg einer Einladung zum Abendessen gefolgt, und wurde Zeuge eines ausführlichen Gespräches…    >>>hier geht’s zum Beitrag

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Morgen geht es im zweiten Teil darum was Gott für uns tut und was von uns erwartet wird

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Wer lieben können möchte, muss beten können

Vergangenen Sonntag gab uns das Lukas-Evangelium einen wichtigen Impuls für unser Beten.

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Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten […] Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen (Lukas 18,1-8).

Welche Schätze uns die Selige Teresa von Kalkutta hinterlassen hat! So ermutigt sie uns in unseren Bemühungen zu beten:
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Mutter Teresa – bitte für uns!

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“Mutter Teresa ist ein so breit gefächerter Glanz, dass jeder etwas an ihr für sein Leben entdecken kann. Den einen spricht mehr ihre Sozialaktivität an, den anderen ihre eucharistische Frömmigkeit oder ihre Mystik. Und in jedem dieser „Fächer” ist sie sehr profund. Ich glaube, dass wir noch lange nicht zur Tiefe ihrer Persönlichkeit vorgedrungen sind. Ganz sicherlich wird Mutter Teresa eines Tages zu Kirchenlehrerin ernannt.

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Kommentar von Mutter Teresa

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Es ist mir eine besondere Freude, öfter an die selige Teresa von Kalkutta zu erinnern; bei nur wenigen Menschen habe ich (selbst heute noch) eine derartige Anfeindung beobachtet.

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Zu Pfingsten, bei der Firmung unseres Sohnes, hat der Firmspender, Clemens Abrahamowicz, an einen Wahlspruch der kleinen, tapferen, wunderbaren Frau erinnert, der sich an fünf Fingern abzählen lässt:

Just do it for Jesus.

Für heute Montag, zitiere ich einen Kommentar der seligen Teresa zum Lukas-Evangelium, mit dem Titel „„Maria machte sich eilends auf den Weg“.

Nachdem der Engel Maria besucht hatte, eilte sie zu ihrer Base Elisabeth, die selbst ein Kind erwartete. Und das Kind, das geboren werden sollte, Johannes der Täufer, hüpfte vor Freude im Schoß von Elisabeth. Was für ein Wunder! Der allmächtige Gott wählt ein ungeborenes Kind dazu aus, die Ankunft seines Sohnes anzukündigen.

Maria stellt durch das Geheimnis der Ankündigung und der Heimsuchung das Lebensmodell dar, das wir leben sollten. Zuerst hat sie Jesus in ihr Leben aufgenommen; dann hat sie das, was sie empfangen hatte mit Anderen geteilt. Bei jedem Empfang der hl. Kommunion wird Jesus, das Wort, Fleisch in unserem Leben – Geschenk Gottes, zugleich schön, anmutig, einzigartig. Das war also die erste Eucharistie: Maria hat den Sohn in ihr aufgeopfert, sie, in der er seinen ersten Altar errichtet hatte. Maria war die einzige, die mit absolutem Vertrauen behaupten konnte: „Das ist mein Leib“. Und von diesem ersten Augenblick an hat sie ihren eigenen Leib, ihre Kraft, ihr ganzes Sein in den Dienst der Ausbildung des Leibes Christi gestellt.

Unsere Mutter Kirche hat die Frauen zu einer großen Ehre vor dem Angesicht Gottes erhoben, dadurch, dass sie Maria zur Mutter Kirche ausrief.

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Selige Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe


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Kleine Frau ganz groß

wasserGerade war ihr Gedenktag, und auch auf diesem Blog wurde sie in ihrem Anliegen für den Schutz des Lebens zitiert. Was ebenso treffend und eindrücklich ist, sind ihre einfachen Worte zum täglichen Leben – die jedem unter den Nägeln brennen müssen. Im Tagesevangelium heißt es: “Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist” (Lk 6,35-36)! Und die Worte der…

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Die “Kultur des Todes” in den Worten der seligen Teresa von Kalkutta

mutter-teresa

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Be only all for Jesus
through Mary.
Be holy.
God bless you.

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“Nur sehr arme und ungebildete Gesellschaften setzen Abtreibung als Mittel zur Geburtenkontrolle ein”, so der ehemalige österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky in einer Stellungnahme aus dem Jahr 1974. Kreisky weiter: “Eine reiche Gesellschaft wie die österreichische, eine blühende Stadt wie Wien muss Rahmenbedingungen schaffen können…

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