Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Paul Badde (Vatican-Magazin) ruft zum Gebet für den Papst auf!

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Paul Badde, der Herausgeber des Vatican-Magazins, hat im Editorial des
Vatican-Magazins einen wunderbar formulierten Aufruf zum Gebet
für Papst Benedikt XVI. und seinem Sekretär Georg Gänswein gestartet.

“Lange Zeit galt der Kirche – und besonders auch der Kirche des Ostens – die wahre Ikone vom menschlichen Angesicht Gottes als Pallium in ihren vielen Kämpfen und vielleicht kommt es ja auch im bevorstehenden Jahr des Glaubens wieder dazu. Aber auch jetzt schon sind die Kämpfe ja immer noch ständig da, denen sich die Kirche Tag und Nacht ausgesetzt sieht. Und auch heute fehlt wieder etwas wie in den Tagen Julianas, während der Kirche selbst die geordneten Reihen und oft auch eine überzeugende Strategie in diesem Ringen abhanden gekommen scheinen. Deshalb möchten wir heute dazu aufrufen, ab sofort nicht mehr nur für den Papst zu beten, sondern mit ihm zu beten.

Jeden Abend Punkt 18.45 Uhr beginnt er im Sommer mit seinem Sekretär Georg Gänswein das Gebet des Rosenkranzes in den Vatikanischen Gärten. Aufrufen möchten wir deshalb, die beiden ab sofort zur gleichen Zeit in allen deutschsprachigen Ländern in diesem Gebet zu begleiten. Es ist eine Zeit, in der für die allermeisten Menschen die Arbeit des Tages getan ist. Diese Begleitung kann allein sein, das kann in der Familie sein, das kann in Gruppen sein oder in Orden und Kongregationen, oder in neuen Verbindungen über die sozialen Netzwerke.” (Paul Badde)

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Moses-12-Jhdt-artikel


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Kämpfen wie Mose – die Katechesen von Benedikt XVI. (5)

Es ist einmal mehr überzeugend, wie Benedikt XVI. uns in seiner Katechese das Beten großer Heiliger nahebringt. Der Dialog Mose mit Gott ist alles andere als harmonisch und friedlich: Mose hadert, kämpft, und muss lernen, Demut zu zeigen. Ist das nicht ermutigend? Auch diese gewaltige Figur der Heiligen Schrift zeigt Nerven, Widerstand und weiß beileibe nicht immer, wieviel Achtung Gott gegenüber zu zeigen ist…

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Pope Benedict XVI visits Spain and Catholic World Youth Day


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Weljugendtag Madrid – Rückblick (3) Die Predigt vor dem Klerus

Papst Benedikt ist kein Relativist, da müssen wir doch ein paar Buchstaben weglassen: Benedikt XVI. ist ein klarsichtiger Realist. Noch etwas kann man feststellen, wenn man seine „spanischen Predigten“ durchgeht: Der Papst ist auch ein Meister der dramaturgischen Gestaltung seiner Texte. Die Einleitung seiner Predigt vor den Bischöfen und Seminaristen macht sofort klar, dass hier der Boden für eine Rede von höchster theologischer Emotion und Tiefe bereitet wird.

Diese ehrwürdige Kathedralkirche Santa María La Real de la Almudena ist heute gleichsam ein riesiger Abendmahlssaal, wo der Herr mit brennendem Verlangen sein Paschamahl mit denen hält, die sich danach sehnen, eines Tages in seinem Namen die Geheimnisse der Erlösung zu feiern.

Zur theologischen Emotionalität gesellt sich eine zweite Motivation: Der Papst will der Kirche Christi auch Mut machen und formuliert dies entsprechend.

Wenn ich euch sehe, stelle ich neuerlich fest, dass Christus weiterhin junge Jünger beruft, um sie zu seinen Aposteln zu machen, und auf diese Weise die Sendung der Kirche und das Angebot des Evangeliums an die Welt lebendig bleibt. Als Seminaristen seid ihr auf dem Weg zu einem heiligen Ziel: den Auftrag, den Christus vom Vater erhielt, weiterzuführen. Von ihm berufen, seid ihr seiner Stimme gefolgt, und angezogen von seinem liebevollen Blick geht ihr auf das heilige Amt zu. Richtet eure Augen auf ihn, der durch seine Menschwerdung der höchste Offenbarer Gottes und durch seine Auferstehung der getreue Erfüller seiner Verheißung ist. Dankt ihm für dieses Zeichen seiner besonderen Liebe, die er einem jeden von euch entgegenbringt.

Auch die Lesung wird ganz im Sinne eines dramatischen Appells gedeutet, das Leben Christi „ein Sich-Verzehren …als immerwährende Fürsprache im Namen aller beim Vater“:

Die erste Lesung, die wir gehört haben, zeigt uns Christus als den neuen und endgültigen Priester, der sein Leben ganz aufgeopfert hat. Die Antiphon des Psalms lässt sich vollkommen auf ihn anwenden, der bei seinem Eintritt in die Welt an seinen Vater gewandt sagte: „Ja, ich komme, deinen Willen zu tun“ (vgl. Ps 40,8-9). In allem suchte er, dem Vater zu gefallen: in seinem Reden und Tun, im Umherziehen und in der Aufnahme der Sünder. Sein Leben war ein Dienst und sein Sich-Verzehren eine immerwährende Fürsprache, wenn er im Namen aller als Erstgeborener vieler Brüder vor den Vater trat. Er hat – so versichert der Verfasser des Hebräerbriefes – durch diese Hingabe uns, die wir zur Teilhabe an seiner Sohnschaft berufen sind, zur ewigen Vollendung geführt (vgl. Hebr 10,14).

Folgerichtig wird der „gebrochene Leib und das vergossene Blut“ als Quelle der Eucharistie thematisiert – um mit der Kraft des heiligen Opfers all jene der säkularen Gesellschaft in die Schranken zu weisen, die nach dem Tod „das Schweigen des Nichts“ postulieren:

Der gebrochene Leib und das vergossene Blut Christi, das heißt seine hingegebene Freiheit, wurden durch die eucharistischen Zeichen zur neuen Quelle der erlösten Freiheit der Menschen. In Ihm erhalten wir die Verheißung einer endgültigen Erlösung und die sichere Hoffnung auf die künftigen Güter. Durch Christus wissen wir, dass wir nicht auf dem Weg in den Abgrund, in das Schweigen des Nichts und des Todes sind, sondern Pilger unterwegs zu einem verheißenen Land, zu Ihm, der unser Ziel und auch unser Ursprung ist.

Was bedeutet das für die Kirche? Die Kirche hat zunächst – unter sehr schwierig gewordenen Umständen – ihren Auftrag zu erfüllen. Das kann sie immer und überall, weil ihre Heiligkeit durch die Person Christi selbst in Ewigkeit besteht; gerade diese immerwährende Kirche muss jede mögliche Heiligkeit ihrer Glieder anstreben, um nicht in Widerspruch zu sich selbst zu geraten:

Kirche ist Gemeinschaft und Institution, Familie und Sendung, Schöpfung Christi durch seinen Heiligen Geist und zugleich Ergebnis all derer, die wir sie mit unserer Heiligkeit und mit unseren Sünden gestalten. So hat es Gott gewollt, der keine Bedenken hat, Arme und Sünder zu seinen Freunden und Werkzeugen für die Erlösung des Menschengeschlechts zu machen. Die Heiligkeit der Kirche ist vor allem die objektive Heiligkeit der Person Christi selbst, seines Evangeliums und seiner Sakramente, die Heiligkeit jener Kraft von oben, welche sie beseelt und anspornt. Wir müssen heiligmäßig sein, um nicht einen Widerspruch zu erzeugen zwischen dem Zeichen, das wir sind, und der Wirklichkeit, die wir zum Ausdruck bringen wollen.

Das hat Konsequenzen nicht nur für die einfachen Glieder der Kirche, sondern noch mehr für ihre Priester: Ihnen muss die radikale Treue zum Evangelium und zum Dienst im Namen Jesu Christi abverlangt werden, gleichgültig unter welchen Rahmenbedingungen.

Keiner wählt den Rahmen noch die Zielpersonen seiner Sendung aus. Jede Zeit hat ihre Probleme, doch Gott gewährt in jeder Zeit die erforderliche Gnade, um sie mit Liebe und Realismus anzunehmen und zu bewältigen. Deshalb muss der Priester in jeder Situation, in der er sich befindet – so schwierig sie auch sein mag –, in jeder Art von guten Werken Frucht bringen, während er dafür in seinem Inneren die Worte des Tages seiner Weihe immer lebendig bewahrt, mit denen er aufgefordert wurde, sein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes des Herrn zu stellen.

Für Priester gilt der höchste Anspruch: Wenn Christus sich ganz hingegeben hat im Wirken für uns alle, dann haben sich die Priester danach zu verzehren, Ihm gleichförmig zu werden:

Sich unter Christi Geheimnis zu stellen, liebe Seminaristen, schließt ein, dass man sich immer mehr mit demjenigen identifiziert, der für uns zum Diener, Priester und Opfer geworden ist. Ihm gleichförmig zu werden ist in Wirklichkeit die Aufgabe, für welche sich der Priester sein ganzes Leben lang verzehren muss. Wir wissen natürlich, dass sie uns übersteigt und es uns nie gelingen wird, sie vollkommen zu erfüllen, doch, wie der hl. Paulus sagt, streben wir dennoch das Ziel an in der Hoffnung, es zu erreichen (vgl. Phil 3,12-14).

Vom Zölibat (!) bis zum aufrichtigen Gehorsam (!) haben Priester die mit ihrer Berufung verbundenen Entscheidungen zu leben, daran lässt Papst Benedikt keinen Zweifel:

Um auch darin den Herrn nachzuahmen, wird euer Herz im Seminar dadurch reifen müssen, dass ihr euch dem Meister völlig zur Verfügung stellt. Diese Verfügbarkeit, die Gabe des Heiligen Geistes ist, inspiriert zu der Entscheidung, den Zölibat um des Himmelreiches willen, die Abkehr von den irdischen Gütern, die Anspruchslosigkeit und den aufrichtigen, ungeheuchelten Gehorsam zu leben.

Christus, der Hohepriester, ist auch der Gute Hirt, der sich um seine Schafe kümmert bis zur Hingabe seines Lebens für sie (vgl. Joh 10,11). So soll Jesus um seine Gnade gebeten werden, denn Verachtung und Verfolgung werden durch wahrhaftes Priestertum ganz besonders herausgefordert:

Auf seine Liebe gestützt, lasst euch nicht von einer Umgebung einschüchtern, in der man Gott ausschließen will und in der Macht, Besitz oder Vergnügen oft die Hauptkriterien sind, nach denen sich das Dasein richtet. Es kann sein, dass man euch verachtet, wie es gewöhnlich denen widerfährt, die sich auf höhere Ziele berufen oder die Idole entlarven, vor denen heute viele auf den Knien liegen. Das wird dann der Fall sein, wenn ein Leben, das tief in Christus verwurzelt ist, sich denen, die Gott, die Wahrheit und die Gerechtigkeit echt suchen, wirklich als eine Neuheit offenbart und sie nachdrücklich anzieht.

Schließlich erinnert Benedikt XVI. an den hl. Johannes von Ávila, den Patron des Weltklerus. Angeregt von seinem Beispiel, sollen die Nachfolger Christi vor allem auf die Jungfrau Maria, die Mutter der Priester, blicken. Sie wird nach dem Vorbild Christi, ihres göttlichen Sohnes, ihre Seele zu formen wissen und sie lehren, immer die Güter zu hüten, die er auf Golgota für die Rettung der Welt erworben hat.

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Beide Predigten – diejenige für die Jugend und jene vor den Seminaristen – ergeben zusammengenommen ein wenig überraschendes, vielmehr konsequentes und konsistentes Bild: Unbedingte Treue zum Evangelium, Mission durch alle gläubigen Christen, und die Verkündigung durch eine heilige (und zölibatäre) Kirche.

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Ein weiterer Beitrag über das, was vom Weltjugendtag in Madrid bleiben wird, folgt in Kürze!

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Weljugendtag Madrid – Rückblick (2) Predigt für die Jugend

Am Sonntag, 21. August 2011, war es soweit: Papst Benedikt XVI. feierte mit einer unüberschaubaren Menge von Jugendlichen den “Höhepunkt des Weltjugendtages”, die Eucharistiefeier auf dem Flugplatz Cuatro Vientosin. Es folgen Auszüge aus der Predigt des Papstes, die Benedikt XVI. einmal mehr als Theologen zeigen, der ausgehend vom Tagesevangelium einen Bogen spannt, der alle Kernpunkte unseres Glaubens umfasst. Daraus entwickelt sich die zentrale Botschaft an die Teilnehmer aus 5 Kontinenten, die so zusammengefasst werden kann:

Sucht eure festen Wurzeln in Jesus Christus und liebt eure Kirche – geht hinaus und teilt den Glauben mit so vielen Schwestern und Brüdern wie möglich!

Viele dieser jungen Menschen bilden die Kirche der Zukunft, das ist eine ganz große Hoffnung. Nach meiner Einschätzung sind es Menschen, die einfach katholisch sein wollen: Eucharistie feiern, an den Sakramenten teilnehmen, Freundschaft zu Jesus Christus aufbauen, die Liebe und den Glauben mit den Mitmenschen teilen.

Die Überschriften wurden von mir hinzugefügt, sie sollen unterstreichen, wie klar strukturiert dieser Papst die Botschaft der Liebe verkündet: Es kann gar nicht anders sein, als dass viele Teilnehmer den Auftrag zur Mission annehmen und die Botschaft Christi weiter in Welt tragen:

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Gott ist ewige Treue

In diesen Stunden, in denen wir uns nicht gesehen haben, habe ich viel an euch gedacht. Ich hoffe, ihr habt ein wenig schlafen können trotz der Unbilden des Wetters. Sicher habt ihr heute früh mehr als einmal eure Augen zum Himmel erhoben, und nicht nur die Augen, sondern auch das Herz; und das wird euch Gelegenheit gegeben haben zu beten. Gott zieht sich von allem das Gute heraus. Mit dieser Zuversicht und im Wissen, dass Gott uns nie allein lässt, beginnen wir nun unsere Eucharistiefeier – voller Enthusiasmus und fest im Glauben.

Glauben heißt die Freundschaft Jesu annehmen

Mit dieser Eucharistiefeier kommen wir zum Höhepunkt dieses Weltjugendtages. Wenn ich euch hier sehe, die ihr in großer Zahl aus allen Teilen der Welt gekommen seid, füllt sich mein Herz mit Freude und denkt zugleich an die besondere Liebe, mit der Jesus auf euch blickt. Ja, der Herr liebt euch, und er nennt euch seine Freunde (vgl. Joh 15,15). Er kommt euch entgegen und will euch auf eurem Weg begleiten, um euch die Türen zu einem erfüllten Leben zu öffnen und euch an seiner innigen Beziehung zum Vater teilhaben zu lassen.

Glauben heißt Jesus als Mensch und Sohn Gottes anzunehmen

Im Evangelium, das wir gehört haben (vgl. Mt 16,13-20) …wendet sich Jesus persönlich an die Jünger und fragt sie: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Petrus antwortet mit den Worten, die das erste Glaubensbekenntnis darstellen: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Der Glaube geht weit über die rein empirischen oder historischen Daten hinaus und ist imstande, das Geheimnis der Person Christi in ihrer Tiefe zu erfassen.

Glaube ist persönliche Entscheidung – und Gnade

Aber der Glaube ist nicht Frucht der menschlichen Anstrengung, nicht Ergebnis der Vernunft, sondern er ist ein Geschenk Gottes: „Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ Er hat seinen Ursprung in der Initiative Gottes, die uns sein Innerstes enthüllt und uns zur Teilhabe an seinem göttlichen Leben einlädt. Der Glaube liefert nicht nur irgendeine Information über die Identität Christi, sondern er setzt eine persönliche Beziehung zu ihm voraus, die Zustimmung der ganzen Person mit ihrem Verstand, ihrem Willen und ihren Gefühlen zur Selbstoffenbarung Gottes.

So spornt die Frage Jesu: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ die Jünger eigentlich dazu an, hinsichtlich der Beziehung zu ihm eine persönliche Entscheidung zu treffen. Glaube und Nachfolge Christi hängen eng zusammen. Und da der Glaube voraussetzt, dass man dem Meister nachfolgt, muss er gefestigt werden und wachsen, tiefer und reifer werden in dem Maße, in dem die Beziehung zu Jesus, die Vertrautheit mit ihm intensiver und stärker wird. Auch Petrus und die anderen Apostel mussten diesen Weg gehen, bis ihnen die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn die Augen zu einem vollen Glauben öffnete.

Glauben heißt sein Leben in die Hände Jesu zu legen

Liebe junge Freunde, auch heute wendet sich Christus an euch mit derselben Frage, die er an die Apostel gerichtet hat: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Antwortet ihm großzügig und mutig, wie es einem jugendlichen Herzen wie dem euren entspricht.

Sagt zu ihm: Jesus, ich weiß, dass du der Sohn Gottes bist, der sein Leben für mich hingegeben hat. Ich will dir in Treue folgen und mich von deinem Wort leiten lassen. Du kennst mich und liebst mich. Ich vertraue dir und lege mein ganzes Leben in deine Hände. Ich möchte, dass du die Kraft bist, die mich trägt, die Freude, die mich nie verlässt.

Die Kirche Jesu lebt durch seine Nachfolger und durch Jesus selbst

In seiner Antwort auf das Bekenntnis des Petrus spricht Jesus von der Kirche: „Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Was bedeutet das? Jesus errichtet die Kirche auf dem Felsen des Glaubens des Petrus, der die Göttlichkeit Christi bekennt. Gewiss, die Kirche ist keine rein menschliche Einrichtung wie irgendeine andere, sondern sie ist eng mit Gott verbunden. Christus selbst bezieht sich auf sie als „seine“ Kirche. Man kann Christus nicht von der Kirche trennen, so wie man den Kopf nicht vom Leib trennen kann (vgl. 1 Kor 12,12). Die Kirche lebt nicht von sich selbst, sondern vom Herrn. Er ist in ihrer Mitte gegenwärtig und gibt ihr Leben, Nahrung und Kraft.

In seiner Kirche und Gemeinschaft begegnen wir Jesus

Liebe junge Freunde, erlaubt mir, euch als Nachfolger des Petrus dazu aufzufordern, diesen Glauben, der seit den Aposteln an uns weitergegeben worden ist, zu festigen und Christus, den Sohn Gottes, in das Zentrum eures Lebens zu stellen. Lasst mich aber euch auch daran erinnern, dass Jesus im Glauben nachfolgen heißt, in der Gemeinschaft der Kirche mit ihm zu gehen. Man kann Jesus nicht allein folgen. Wer der Versuchung nachgibt, „auf seine eigene Weise“ Jesus zu folgen oder den Glauben entsprechend der in der Gesellschaft vorherrschenden individualistischen Auffassung zu leben, läuft Gefahr, Jesus Christus niemals zu begegnen oder letztlich einem Zerrbild von ihm zu folgen.

Kirche heißt gemeinsam glauben und lieben

Glauben haben heißt, dass du dich auf den Glauben deiner Brüder stützt, und dein Glaube ist Stütze für den Glauben der anderen. Ich bitte euch, liebe Freunde: Liebt die Kirche, die euch zum Glauben geboren hat, die euch geholfen hat, Christus besser kennenzulernen, die euch die Schönheit seiner Liebe entdecken ließ.

Für das Wachsen eurer Freundschaft mit Christus kommt es entscheidend darauf an, dass ihr die grundlegende Bedeutung eurer freudigen Einbindung in die Pfarreien, Gemeinden und Bewegungen ebenso anerkennt wie die Teilnahme an der Eucharistie an jedem Sonntag, den häufigen Empfang des Sakraments der Versöhnung, die regelmäßige Anbetung und die regelmäßige Betrachtung des Wortes Gottes.

Kirche heißt den Glauben mit anderen zu teilen

Aus dieser Freundschaft mit Jesus wird auch der Impuls dazu hervorgehen, in den verschiedensten Bereichen Zeugnis vom Glauben zu geben, einschließlich dort, wo Ablehnung oder Gleichgültigkeit herrschen. Es ist nicht möglich, Christus zu begegnen und ihn nicht den anderen bekannt zu machen. Bewahrt also Christus nicht für euch selbst! Teilt eure Glaubensfreude den anderen mit! Die Welt braucht das Zeugnis eures Glaubens, sie hat Gott gewiss nötig.

Kirche heißt mit Maria vertrauensvoll zu Jesus zu beten

Liebe junge Freunde, ich bete für euch mit aller Zuneigung meines Herzens. Ich vertraue euch der Jungfrau Maria an, dass sie euch immer mit ihrer mütterlichen Fürsprache begleite und euch die Treue zum Wort Gottes lehre.

Ich bitte euch auch, für den Papst zu beten, dass er als Nachfolger des Petrus seine Brüder im Glauben weiter stärken kann. Dass wir alle in der Kirche, Hirten und Gläubige, jeden Tag dem Herrn näher kommen, damit wir in der Heiligkeit des Lebens wachsen und so ein wirksames Zeugnis davon geben, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist, der Erlöser aller Menschen und die lebendige Quelle ihrer Hoffnung. Amen.

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>>>Was hat Benedikt XVI. zu den Priesteramtskandidaten gepredigt?

Ein weiterer Beitrag über das, was vom Weltjugendtag in Madrid bleiben wird, folgt in Kürze!

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Weljugendtag Madrid – Rückblick (1) in Bild und Wort

Was vom Weltjugendtag in Köln 2005 geblieben ist, darüber lässt sich viel sagen, aber unbestritten ist dabei die sich weiterausbreitende “Flamme des eucharistischen Feuers” zu nennen. Die Suche nach der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus und die Verehrung des Heiligsten Sakrament des Altars erleben eine Renaissance, denken wir nur an Nightfever (leider ein eher unglücklicher Terminus) bzw. die Abende der Barmherzigkeit, wie sie auch auf diesem Blog ausführlich beschrieben sind.

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Was aber wird von Madrid 2011 in die Welt hinausgetragen? Diese Frage wird in einem weiteren Beitrag zu stellen sein, an dieser Stelle geht es um Bildeindrücke (aus verschiedenen Quellen) und kurze Textbeschreibungen, einige Zitate stammen aus einem Bericht von Kristin Schulze, der in der WN/MV abgedruckt wurde, sowie dem Tagebuch der Salesianischen Jugendbewegung.

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Eine Million Menschen feierte laut spanischen Medienberichten die hl. Messe mit, mit der in Madrid der Weltjugendtag 2011 offiziell begonnen wurde. Antonio Maria Rouco Varela, Erzbischof von Madrid, stand der Feier vor, mehr als 8.000 Priester und über 800 Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle aus aller Welt waren anwesend.

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Am Donnerstag traf schließlich der Papst selbst in Madrid ein. Hier zeigte sich zum ersten Mal, dass viel mehr Jugendliche in die Stadt gekommen waren, als selbst die Organisatoren angenommen hatten. Die Stadt war an diesem Tag schon total überfüllt und einige zentrale U-Bahn Stationen mussten geschlossen werden – nicht untypisch für einen Weltjugendtag!

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30.000 Freiwillige, 2.000 aus dem Solidaritätsfonds unterstützte Jugendliche, 193 teilnehmende Länder, 24 Brücken auf der Anfahrt des Papamobils, 8 Tonnen Obst und 1 einziger Event!

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“Alle hatten sich ausreichend mit Wasser versorgt und nur das Nötigste für die Nacht eingepackt. So erreichten wir den „Cuatro Vientos“, das Abschlussgelände. Zu diesem Zeitpunkt, am späten Nachmittag, waren wir der Sonne voll ausgesetzt, und alle Menschen strömten zu den Wasserstellen. Wurde zuerst noch Wasser verkauft, so gab es kurze Zeit später Wasser umsonst, was meiner Meinung nach eine sehr vernünftige Entscheidung der Organisatoren war.”

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“Ich hatte nie das Gefühl, nicht schnell genug an Wasser kommen zu können, aber in diesen Tagen, und besonders auf dem Abschlussgelände, habe ich zu spüren bekommen, welch kostbares Gut Wasser sein kann, wenn es so heiß ist.”

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“Am Abend die Qual der Wahl: Österreichertreffen oder salesianisches Jugendfest? Den Rückmeldungen nach war beides sehr schön…Wir beschließen zur Katechese von Kardinal Schönborn zu gehen: 2500 deutschsprachige junge Leute in einer Turnhalle. Freude kommt auf über die Begegnung mit anderen österreichischen Gruppen und unser Kardinal richtet mutmachende Worte an die Jugendlichen. Einige gehen dann in die Innenstadt und besichtigen die Kathedrale, andere fahren ins Santiago-Bernabeu-Stadion, wieder andere bevorzugen eine Siesta im Park.”

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“Am Abend heißen alle Papst Benedikt willkommen, der sogleich zu den Anwesenden sagt: “Heute ist Madrid die Hauptstadt der Jugendlichen aus aller Welt.” Und weiter: “Beten wir, daß seine Botschaft der Hoffnung und der Liebe auch in den Herzen jener widerhalle, die nicht glauben oder die sich von der Kirche entfernt haben.”

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In den Gärten des Buen Retiro nehmen während des WJT 2011 mehr als 2000 Priester die Beichte ab. Am Samstag, den 20. August hört Papst Benedikt XVI. selbst die Beichte junger Gläubiger und spendet ihnen das Sakrament der Sündenvergebung und der Versöhnung.

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“Während sich das Gelände immer mehr füllte, warteten wir auf die Ankunft des Papstes. Um 20.30 Uhr sollte die Vigilfeier mit Papst Benedikt beginnen. Es gibt zu wenig freie Flächen und zu wenig Wasser. Einige entscheiden sich für eine Rückkehr in die Unterkunft …. die anderen trotzen den schwierigen Bedingungen, “erkämpfen” sich ein Plätzchen im Sektor und warten bis die Sonne untergeht. Doch es geht nicht nur die Sonne unter, es ziehen dunkle Wolken auf, es beginnt während der abendlichen Vigilfeier zu blitzen.”

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“Dann kommt ein starker Regenschauer, doch alle verharren an ihrem Platz, inklusive Papst Benedikt. Dieser Regen verändert die Atmosphäre komplett und der Heilige Vater setzt danach fort: “Liebe Freunde! Danke für euren Frohsinn und für euer Durchhalten. Eure Ausdauer ist stärker als der Regen. Vielen Dank! Der Herr hat uns mit diesem Regen auch viel Segen geschenkt. Auch damit seid ihr ein Beispiel.” Und an einer anderen Stelle sagt er: “Liebe Freunde, keine Widrigkeit möge euch lähmen. Habt keine Angst vor der Welt, noch vor der Zukunft oder vor eurer Schwachheit. Der Herr hat euch geschenkt, in diesem Augenblick der Geschichte zu leben, damit dank eures Glaubens sein Name weiter in der Welt erklingt.”

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“Es waren unvergessliche Tage in Spanien beim Weltjugendtreffen. Zuerst die Tage in Barcelona als Einstimmung, dann das große Treffen mit so vielen jungen Menschen aus der ganzen Welt. Alle sind nach Madrid gekommen um im eigenen Glauben gestärkt zu werden. Die Zeit war sehr voll mit besonderen Begegnungen und Erfahrungen, und so hatte jeder seine eigenen Highlights, die er im Herzen bewahren wird…”

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>>>Was hat Papst Benedikt der Jugend mit auf den Weg gegeben?

>>>Was hat Benedikt XVI. zu den Priesteramtskandidaten gepredigt?

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Bilder: anamchara , madrid11 , KJ-Steiermark

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JAKOBS KAMPF Rembrandt


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Die Verwandlung des Jakob – die Katechesen von Benedikt XVI. (4)

In der Reihe der Katechesen über das Gebet möchte ich heute über einen Abschnitt aus dem Buch Genesis zu euch sprechen. Da geht es um einen Kampf, in den ein Unbekannter den Stammvater Jakob bei Nacht verwickelt, als er gerade den Fluss überschreiten will, um in die Heimat und in das Gebiet seines Bruders Esau zu gelangen.

Der Rivale scheint besiegt zu sein, doch dieser fragt ihn, wie er denn heiße. Darauf gibt der Patriarch seinen Namen preis und antwortet: »Jakob«. Den Namen kennen bedeutet nach biblischer Auffassung, Macht über die Person zu haben. Indem Jakob seinen Namen nennt, gibt er sich in die Hände seines Gegners.

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Beten – die Katechesen von Benedikt XVI. (3)

[Abraham und Sara vor der Heiligen Dreifaltigkeit]

Im dritten Teil der Katechesenreihe über das Gebet führt Papst Benedikt die 40.000 anwesenden Pilger zurück ins Alte Testament. Und liebe Leser, an dieser Stelle muss ich mein Versprechen im Vorspann der ersten Katechese brechen: Der vorliegende Text ist nicht kürzer, im Gegenteil… aber es lohnt sich sehr, dem großen Theologen und Papst in seinen Gedanken zu folgen!

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Diamantenes Priesterjubiläum von Papst Benedikt XVI. mit Gebetsaktion

Via Elsas Nacht(b)revier:

Anlässlich des 60. Jahrestages der Priesterweihe von Joseph Ratzinger im Freisinger Mariendom durch Kardinal Michael Faulhaber hat die vatikanische Kleruskongregration zu 60 Stunden Anbetung aufgerufen.

Wo das angeboten und ermöglicht wird, sollten wir natürlich direkt dran teilnehmen. Daneben haben wir uns gedacht, es wäre doch ein schönes Zeichen als Blogoszese innerhalb der Weltkirche sozusagen, wenigstens am 29. Juni eine 24stündige virtuelle Gebetsaktion durchzuführen. Dabei wollen wir nicht nur um Priesterberufungen beten, sondern auch in den Anliegen des Hl. Vaters, und vor allem Gott, dem Herrn, danken, dass er Seiner Kirche diesen Priester geschenkt hat – und ihn so mit unseren Gebeten durch seinen Jubiläumstag begleiten.

Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen, außer: Surft zu Elsa und tragt Euch via Combox in die Liste der Beter ein – oder betet einfach mit! Danke!

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Beten als Sehnsucht – die Katechesen von Benedikt XVI. (2)

Beten ist sich Sehnen nach Gott

Das Gebet als Grundbedürfnis der Menschen aller Zeiten, das Wiederaufleben des Bewusstseins einer unstillbaren Sehnsucht nach Gott, schließlich der Mensch als „homo orans“ – diese Fragen behandelt Papst Benedikt in seiner zweiten Meditation über das Gebet. Da auch diese Katechese ein wenig lang geraten ist, schlage ich vor, mit dem zweiten – konkreter auf das Gebet eingehenden – Teil der päpstlichen Ausführungen zu beginnen.

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Beten – die Katechesen von Benedikt XVI. (1)

Irgendwann kann jeder Mensch vom Blitzstrahl der Erkenntnis getroffen werden, denn eines der wunderbarsten Attribute unseres christlichen Glaubens ist seine Lebendigkeit und die immerwährende Verkündigung der Wahrheit.

Zum Thema Beten hat Papst Benedikt vor kurzem mit einer Katechesenreihe begonnen, die wir auszugsweise verfolgen wollen. Die Hinführung zum Thema durch Benedikt XVI. ist ein wenig ausführlich geraten (Warnung! Aber die nächsten Teile sind kürzer, versprochen :), doch hat er wunderbare Beispiele gefunden, wie das Gebet zu allen Zeiten der Kulturen gegenwärtig war – und ist.

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Papst in England (3): Predigt in Westminster Abbey

Wie in der britischen Presse hervorgehoben wird, habe erstmals ein Papst in der Westminster Abbey einen Gottesdienst mit einem Erzbischof von Canterbury gefeiert, und erstmals habe ein Papst in der traditionsreichen Westminster Hall – dem Ort, an dem Lordkanzler Sir Thomas Morus 1535 zum Tode verurteilt wurde, weil er der Treue zum Papst der Treue zum König den Vorzug gegeben hatte – eine Rede vor Vertretern der Zivilgesellschaft im seit 480 Jahren protestantisch-anglikanisch geprägten Großbritannien gehalten.

Wenn die Rede vom Heiligen Thomas Morus ist, muss ich daran denken, was mit dem Andenken an diesen großen Mann Englands unwiderrufen geschieht. Unter dem zynischen Titel „Der heilige Thomas Morus und die Freitod-Hilfe“ wirbt die Sterbehilfegesellschaft „Dignitas“ mit dem Zitat aus Thomas Morus berühmten Roma „Utopia“: Das betreffende Zitat steht dort, als ob es aus einer Ansprache des Thomas Morus käme, kein klarer Hinweis auf die Quelle des satirisch zu verstehenden Utopieromans, also ein an Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbietender Missbrauch des Heiligen, der anno domini 1535 und 19 Jahre nach Veröffentlichung von „Utopia“ den Märtyrertod gestorben ist.

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Ökumenischer Gottesdienst in Westminster Abbey

Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI.:

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