Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

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Unsere liebe Frau vom Rosenkranz (2012)

Zur Entstehung des Rosenkranzfestes wurde an dieser Stelle berichtet, um die historische Entwicklung des Festes zu beschreiben. Wie die Leser dieses Blogs wissen, beschäftige ich mich mit Botschaften unserer Gottesmutter, wie sie seit bald drei Jahrzehnten in Medjugorje aufgezeichnet werden. Für den heutigen Festtag möchte ich die folgende eindringliche Mission Mariens zitieren, die dem bereits besprochenen Buch “365 Tage mit Maria” entnommen wurde:

“Es gibt viele, die ihr Gebet beenden, ohne überhaupt hineingelangt zu sein.

Wenn ich zu euch sage “Betet, betet”, dann sollt ihr das nicht nur als eine Vermehrung von Gebeten verstehen. Es ist mein Wille, euch zu einer tiefen Gottessehnsucht zu führen, zu einer ständigen Sehnsucht nach Gott.

Alle eure Gebete berühren mich tief, besonders euer täglicher Rosenkranz.”

Es gibt keine Zufälle – und wenn wir unserem Papst genau zugehört haben, dann muss unser dieser Aufruf “Es ist mein Wille, euch zu einer tiefen Gottessehnsucht zu führen” wie ein Blitz treffen. Es ist der große Marienverehrer Benedikt XVI., der bei seinem Besuch in Deutschland von glühenden Heiligen gesprochen hat, die Gott mit Sehnsucht und Freude nachfolgen sollen, und er hat mit großem Nachdruck verkündet: “Wo Gott ist, da ist Zukunft!” Diese zentrale Botschaft hat Papst Benedikt XVI. auch schon 2007 am großen Wallfahrtsort Mariazell angesprochen, zur 850-Jahrfeier dieser wunderbaren Pilgerstätte zur Verehrung Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz…

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++Was du noch auf ZEIT ZU BETEN findest:

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++> Rosenkranzmonat 2012
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> Mariengebete
++> Rosenkranzgebet
++> Meditation zum lichtreichen Rosenkranz
++> Barmherzigkeitsrosenkranz

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-15


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (15)

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Die glorreichen Geheimnisse
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15. Tag / 5. glorreiches Geheimnis

„Jesus, der Maria im Himmel gekrönt hat.“

Eine Woche nach der Aufnahme Mariens in den Himmel feiert die Kirche im liturgischen Jahr das Fest Maria Königin: Was klein und verborgen im Haus von Nazareth begonnen hat, endet in Herrlichkeit. Sie ist die Frau aus der Geheimen Offenbarung – mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füssen, einen Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie ist die Morgenröte, die uns Christus, die Sonne der Gerechtigkeit gebracht hat. Sie ist die Tochter, die Mutter und die Braut Gottes. So krönen sie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist als Herrscherin des ganzen Universums. Sie ist die Königin aller Heiligen und aller Sünder – und von dir und mir.

Gott ist mein Glück und meine Freude. Wie Maria will Gott mich krönen – krönen mit seiner Herrlichkeit. Wenn ich mich ihm ganz schenke schenkt er mir alles – und sich selbst. Es gibt keine größere Freude als Gott zu lieben, und es gibt kein größeres Glück als bei Gott zu sein.

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Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

der dir all deine Schuld vergibt und all deine Gebrechen heilt,

der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt,

der dich dein Leben lang mit seinen Gaben sättigt;

wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert.

Der Herr vollbringt Taten des Heiles, Recht verschafft er allen Bedrängten.

Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, seine königliche Macht beherrscht das All.

Lobt den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken,

seinen Worten gehorsam!

Lobt den Herrn, all seine Scharen, seine Diener, die seinen Willen vollziehen!

Lobt den Herrn, all seine Werke, an jedem Ort seiner Herrschaft!

Lobe den Herrn, meine Seele!

(Psalm 103, Verse 1 bis 6 und 19 bis 22)

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  • Ich überdenke meinen Weg in den letzten Tagen und ich bringe meine Bitten,
    meinen Dank, mein Lob vor Gott.
  • Ich rede mit Gott über meinen weiteren Weg mit ihm.
  • Maria ist meine Wegbegleiterin und Fürsprecherin.

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Mein Leben ist nur ein Augenblick,

eine vergängliche Stunde.

Mein Leben ist nur ein Tag der mir entwischt und flieht.

Du weißt es, o mein Gott!

Um dich auf Erden zu lieben, habe ich nichts als heute!

(Hl. Therese von Lisieux 1873 – 1897)

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Bete nun das entsprechende Gesätz des Rosenkranzes, also das Vaterunser, dann 10 Gegrüßet seist du Maria, indem du jeweils an ‘Jesus‘ das Geheimnis anhängst (…die Frucht deines Leibes Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für…), nach dem zehnten Gegrüßet seist du Maria folgt das Ehre sei dem Vater, und du schließt mit dem Fatimagebet (O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen).  -  Gottes Segen sei mit dir!

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Jeden Tag folgen weitere Geheimnisse, die zum Meditieren und Beten einladen!

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Bestellung für das Heft Zeit zu beten – 15 Tage mit dem Rosenkranz:
Diakon Markus M. Riccabona, Tel.: 0676/82 66 15 335,
E‐Mail: m.riccabona@kirche.at
Web: http://www.33schritte.at

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-14


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (14)

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Die glorreichen Geheimnisse
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14. Tag / 4. glorreiches Geheimnis

„Jesus, der Maria in den Himmel aufgenommen hat.“

Nach der Tradition hat Maria in Ephesus gelebt und ist dort auch gestorben. Vielleicht sind die Apostel zu ihrem Sterbelager geeilt, Matthias anstelle von Judas, um ihre letzte Stunde mit zu erleben. Aber schon von Anfang an waren die Christen der Überzeugung, dass Jesus seine Mutter nicht bei den Toten gelassen hat, sodass ihr Leib der Verwesung preisgegeben wäre. Deshalb bekennt die Kirche gläubig, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Die Theologen sagen: Er konnte es tun, es war angemessen, also hat er es getan. Jeder liebende Mensch würde für seine Mutter alles tun, und genau das macht Jesus. Maria ist im Himmel – unsere Mutter und Fürsprecherin.

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Gott will volle Gemeinschaft mit mir. Wie Maria will er mich aufnehmen in sein Reich, in sein ewiges Leben. Er nimmt mich ganz in sich selbst hinein. Er wird alles in allem sein. Der Rosenkranz ist ein altes Gebet. Menschen aus vielen Jahrhunderten haben mit ihm auf ihr Leben geschaut, haben durch ihn Stärkung im Glauben und in der Hoffnung gefunden. 

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Seine Wiederholungen helfen mir still zu werden.

Ich meditiere mit dem Gesätzchen „der Maria in den Himmel aufgenommen

hat“ alles, was ich von Gott erhoffe: jetzt im irdischen Leben, aber

auch einst für das ewige Leben.

Wahr ist es, einmal reißt es uns alle hinauf

aus Zerfall in ewige Jugend,

aus Sterben ins Leben,

aus Siechtum in siegende Kraft,

aus Kleinheit in Gloria,

aus engen Zeiten in ewige Weiten.

So wird es sein,

ja so, wenn wir ewig daheim sind bei Christus.

(Hl. Cyrill von Alexandrien, um 380 – 444)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-13


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (13)

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Die glorreichen Geheimnisse
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13. Tag / 3. glorreiches Geheimnis

„Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.“

Als die Jünger alle versammelt waren, entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem heftigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Es erschienen Zungen wie von Feuer und ließen sich auf jeden einzelnen nieder. Und sie begannen in fremden Sprachen zu reden. Es ist die Geburtsstunde der Kirche: Der von Jesus angekündigte Beistand, der Heilige Geist, kommt in die Welt, um Jesu Wirken fortzuführen. Er verwandelt jene, die ihn empfangen und macht aus ihnen mutige und glaubensstarke Jünger, die für das Reich Gottes ihr Leben einsetzen. Seit damals wirkt der Heilige Geist in der Welt. Notwendig ist die Offenheit, ihn zu empfangen, um von ihm verwandelt zu werden.

Gott ist mir immer ganz nahe. Der Heilige Geist ist das Leben Gottes, ist die Liebe selbst, die sich mir schenkt. Er lässt mein Herz schlagen. Er atmet in mir. Er spricht das Wort Gottes in mir. Wenn ich ganz still bin, spricht er zu mir. Wenn ich ganz still bin, spricht er für mich.

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.“  (Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, Vers 26)

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  • In Stille bin ich vor Gott und höre auf die leisen Regungen meiner Seele.

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Herr, mache mich zum Werkzeug Deines Friedens:

dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,

dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,

dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,

dass ich Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht,

dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,

dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,

dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

O Meister, hilf mir, dass ich nicht danach verlange:

Getröstet zu werden, sondern zu trösten.

Verstanden zu werden, sondern zu verstehen.

Geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn:

Wer gibt, der empfängt, wer verzeiht, dem wird verziehen.

Wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

Amen.

(Gebet im Geiste des Hl. Franz von Assisi)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-12


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (12)

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Die glorreichen Geheimnisse
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12. Tag / 2. glorreiches Geheimnis

„Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.“

Vierzig Tage hindurch erscheint Jesus seinen Jüngern und spricht zu ihnen vom Reich Gottes. So werden sie zu Zeugen seines Lebens, Leidens und seiner Auferstehung. Völlig unerwartet kommt für sie schließlich sein letzter Tag auf Erden: Er ermahnt sie, in Jerusalem zu bleiben, bis sie Kraft des Heiligen Geistes empfangen haben. Dann wird er vor ihnen emporgehoben und fährt in den Himmel auf. Jesus ist auch als Mensch im Himmel, er „sitzt zur Rechten des Vaters“, wie wir im Credo beten, als unser Anwalt und Fürsprecher. So wie die Jünger unverwandt ihm nach zum Himmel geschaut haben, sollen auch wir nach den Worten des hl. Paulus „das suchen, was droben ist“.

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Ich habe im Himmel einen Freund. Der ganz Mensch gewordene Gott Jesus Christus ist zu seinem Vater und zu meinem Vater in den Himmel zurückgekehrt. Er hat auch all mein Flehen und mein Bitten, meinen Dank und meine Freude, mein Lachen und mein Weinen mitgenommen. Er spricht beim Vater für mich. Er tritt für mich ein. Eine alte Form des Gebets sind Wiederholungsgebete. Sie helfen das Gesagte  zu vertiefen und es in mein Herz zu lassen.

Eine Möglichkeit ist das Jesusgebet:

Herr Jesus Christus,

erbarme Dich meiner.

Du trittst für mich ein.

Erbarme Dich meiner.

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  • Langsam, ohne Hast, wiederhole ich dieses Gebet und versuche seinen Inhalt im Herzen zu bewegen.
  • Den unterstrichenen Satz kann ich durch eine Bitte, einen Dank, einen Gedanken, der meinem Leben entspringt und der jetzt zu mir passt, ersetzen.

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O ewiges Wort, Wort meines Gottes,

ich will mein Leben damit verbringen auf Dich zu hören,

ich will ganz offen und empfänglich sein, um alles von Dir zu lernen.

Und dann, durch alle Dunkelheit, alle Leere, alles Unvermögen hindurch,

den Blick fest auf Dich richten!

In Deinem hellen Licht bleiben!

Du bist die Sonne, die mich anzieht.

Schlage mich so sehr in Bann,

dass ich nie mehr herausfallen kann aus Deinem Strahlenkreis.

(Hl. Elisabeth von Djion, 1880 – 1906)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-11


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (11)

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Die glorreichen Geheimnisse
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11. Tag / 1. glorreiches Geheimnis

„Jesus, der von den Toten auferstanden ist.“

Am Tag nach dem Sabbat gehen die Frauen zum Grab, um den Leichnam Jesu zu salben. Aber der große Stein vor dem Eingang ist weggewälzt und das Grab ist leer. Männer in weißen Gewändern erklären ihnen: „Er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Jesus erscheint ihnen und dem Petrus und den anderen Aposteln. Nach anfänglichem Zweifel sind sie voller Freude: Jesus lebt! Doch gleichzeitig gehört er auch schon der anderen Welt an. Seit damals verkündet die Kirche die Auferstehung des Herrn als Sieg über Sünde und Tod und als Grund für unsere Auferstehung. „Selig, die nicht sehen und doch glauben“ sagt Jesus zu Thomas: Nur mit Glaube sieht man den Auferstandenen, nur im Glauben wird man selber auferstehen.

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Für Gott ist nichts unmöglich. Auch die scheinbar aussichtsloseste Situation kann Gott zum Guten wenden. Er macht die Finsternis hell. Ich darf darauf vertrauen, dass er mich vom Tod zu neuem Leben, vom Scheitern zur Vollendung führt.

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Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?

Bedrängnis oder Not oder Verfolgung,

Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?

Denn ich bin gewiss:

Weder Tod noch Leben,

weder Engel noch Mächte,

weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können

uns scheiden von der Liebe Gottes,

die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

(Brief des Paulus an die Philipper. Kapitel 8, Verse 35, 38 und 39)

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  • In der Stille des Gebets lasse ich mich fallen in diese Verheißung.
  • Ich lobe Gott für alle Erfahrungen seiner helfenden Gegenwart in meinem Leben.

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Gott, Du bist mein Vater, ich danke Dir,

weil Du das Werk Deiner Hände nicht verachtet hast.

Du hast Dein Gesicht nicht von mir gewandt.

Du bist das Licht.

Du hast über die Finsternis in mir hinweggeschaut.

Du bist das wahre Leben.

Du hast alles Tote in mir übersehen.

Du bist der Arzt.

Du hast Dich von meiner Krankheit nicht abstoßen lassen.

Du bist ewige Reinheit.

Du hast meine vielen Leiden nicht verachtet.

Du bist der Grenzenlose.

Du hast über meine Grenzen hinweggesehen.

Du bist die Weisheit.

Du hast Dich von meiner Torheit nicht abstoßen lassen.

(Hl. Katharina von Siena 13471380)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-10


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (10)

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Die freudenreichen Geheimnisse
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10. Tag / 5. freudenreiches Geheimnis

„Jesus, den Maria im Tempel wieder gefunden hat.“

Jeder fromme Jude pilgerte drei Mal im Jahr nach Jerusalem in den Tempel. Mit zwölf Jahren geht Jesus zum Paschafest das erste Mal mit. Doch in Jerusalem trennt er sich von seinen Eltern und bleibt heimlich in der Stadt zurück. Verzweifelt suchen ihn Maria und Josef bei Verwandten und anderen Pilgern und schließlich auch in Jerusalem. Nach drei Tagen finden sie ihn im Tempel im Gespräch mit den Gelehrten Israels. Sie sind sehr betroffen, und auf die Frage seiner Mutter nach dem Warum antwortet Jesus: Mein Vater im Himmel hat es so gewollt. Aber Maria und Josef verstehen nicht. Bereitwillig kehrt Jesus nach Nazareth zurück und ist in allem gehorsam. Maria bewahrt alles Geschehen in ihrem Herzen.

In der Beziehung zu Gott kann ich immer wieder neu beginnen. Gott ist immer da, ganz bei mir. Aber ich bin nicht immer bei ihm. Oft geht mir die gerade gefundene Beziehung wieder verloren. Doch ich darf Gott immer wieder neu finden. Er bleibt da und wartet auf mich. Es ist eine wunderbare Botschaft, die Jesus uns von Gott gebracht hat: Gott liebt mich so sehr, dass er sich immer wieder auf eine neue Beziehung mit mir einlässt. Gott macht keine Vorwürfe. Er verzeiht und nimmt mich freudig in die Arme, wenn ich ihm entgegeneile.

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Jesus sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.

Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. (Lukasevangelium Kapitel 15, Verse 11 bis 24)

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  • Mit meinen Unzulänglichkeiten, meinem ganzen Leben trete ich hin vor meinen barmherzigen Vater.
  • Ich stelle mir die Szene aus dem neuen Testament in meiner Phantasie vor. Lebhaft nehme ich Anteil am Geschehen.

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Herr, du siehst,

wie anfällig und armselig ich bin

und wie oft ich falle;

vergib mir, Herr,

und gib mir die Gnade,

nicht mehr zu fallen.

Ja, Herr, ich bin armselig,

aber wem gilt denn das Erbarmen,

wenn nicht den Elenden?

(Hl. Franz von Sales, 1567 – 1622)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-09


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (9.Tag)

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Die freudenreichen Geheimnisse
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9. Tag / 4. freudenreiches Geheimnis

„Jesus, den Maria im Tempel aufgeopfert hat.“

Vierzig Tage nach seiner Geburt bringen die Eltern Jesus in den Tempel, um ihn Gott zu weihen. Obwohl er der Gottmensch ist, nehmen sich Josef und Maria keine Ausnahme heraus, sondern erfüllen das vorgeschriebene Gesetz. Der Heilige Geist hat einem alten, heiligmäßigen Mann namens Simeon eingegeben, dass er vor seinem Tod den Erlöser noch sehen wird. Er kommt in den Tempel, erkennt ihn und preist ihn als das Heil der Welt. Er sagt auch voraus, dass dieser Neugeborene Zustimmung und Ablehnung hervorrufen wird. Und Maria wird einen großen Schmerz erleben: „Ein Schwert wird dir durch die Seele dringen“. Bei Jesu Tod am Kreuz wird sich dieses Wort bewahrheiten.

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In einer Beziehung gebe ich etwas von mir. Wenn ich auf etwas „Ich“ verzichte, es „opfere“, kann ich ein Stück vom „Du“ Gottes empfangen. Wenn ich selbst kleiner werde, kann Gott in meinem Leben wachsen. Jede Beziehung lebt davon, dass die Partner einander von sich geben, einander am eigenen Leben teilhaben lassen. Das erfordert Respekt voreinander und Vertrauen ineinander.

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Jesus kam nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann

namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er

wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte

ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf

einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.

Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus,

komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.

Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.

Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem

Sünder eingekehrt.

Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines

Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel

gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.

Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden,

weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.

Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was

verloren ist.

(Lukasevangelium Kapitel 19, Verse 1 bis 10)

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  • Ich bringe meine tiefste Sehnsucht vor Gott zu Sprache.
  • Ich stelle mir die Szene aus dem Neuen Testament in meiner Phantasie vor. Was empfinde ich, was rede ich, worum bitte ich?
  • Zachäus kletterte entschlossen auf den Baum und zog seine Konsequenzen aus der Begegnung mit Jesus. Und ich?

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Die Welt, o Gott, ist Deiner so voll.

Aus allen Poren der Dinge quillst Du gleichsam uns entgegen.

Wir aber sind oft blind.

Wir bleiben in den guten und schlechten Stunden hängen.

Wir erleben sie nicht durch bis zu dem Brunnenpunkt,

an dem sie aus Dir hervorgehen.

Das gilt für das Gute und für das Elend.

In allem willst Du mit uns Begegnung feiern

und erwartest die anbetende und liebende Antwort.

Dann wird das Leben frei in der Freiheit,

die wir so oft gesucht haben.

(P. Alfred Delp, 1907 – 1945)

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-08


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (8.Tag)

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Die freudenreichen Geheimnisse
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8. Tag / 3. freudenreiches Geheimnis

„Jesus, der von Maria in Bethlehem geboren wurde.“

In Bethlehem erfüllen sich die Verheißungen der Propheten: Jesus Christus, unser Gott, kommt als Mensch auf die Welt. Er ist der Erlöser und wird sein Volk – Israel und alle, die Kinder Gottes werden ‐ von der Sünde befreien. Doch er kommt unscheinbar, nur wenige – Maria und Josef, die Hirten, die Weisen aus dem Morgenland – erfahren davon. Nach der Pädagogik Gottes nicht im Triumph, sondern als kleines Kind, in der Kälte und Armut eines Stalles wird er geboren. Seit damals ist der unendlich große Gott für die Menschen ganz nahe, sichtbar und berührbar. Und seit damals verkünden mit den Hirten die Kirche und alle Menschen guten Willens die große Freude, dass Gott einer von uns geworden ist.

Gott kommt in größter Armut zur Welt. Er kann auch in mir geboren werden. Gott kommt ganz konkret in meine Lebenswelt. Er ist ganz da, wird „Fleisch“. Die Liebe Gottes wird Mensch. Gott ist als Gegenüber, als Du ansprechbar, greifbar, gegenwärtig. Er ist Person, die einen Namen hat – und mich beim Namen ruft. Gott ist nicht ferne und unerreichbar. Vor ihm brauche ich keine Angst zu haben. Er kommt als Kind, das ich in meine Arme schließen darf. Er kommt nicht, um zu richten, sondern um zu retten. Er kennt mich, er weiß um mich. Mein Leben geht ihm nahe.

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Jetzt aber – so spricht der Herr,

der dich geschaffen hat, N.,

und der dich geformt hat, N.,

Fürchte dich nicht,

denn ich habe dich ausgelöst,

ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.

Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir,

wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort.

Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt,

keine Flamme wird dich verbrennen.

Denn ich, der Herr, bin dein Gott,

ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

Ich gebe Ägypten als Kaufpreis für dich, Kusch und Seba gebe ich für dich.

Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe,

gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker.

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.

(vgl. Jesaja Kapitel 43, Verse 1 bis 5)

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  • Ich bete diesen Text, indem ich ihn auf mich beziehe: (N. – sprich deinen Namen) – das ist mein Name, das bin ich!
  • Ich lasse dieses liebevolle Wort zu und spüre nach, was es in mir bewirkt.

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Ich habe einen Platz in Gottes Plan,

auf Gottes Erde,

den kein anderer hat.

Ob ich reich bin oder arm,

verachtet oder geehrt bei den Menschen,

Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.

(Sel. John Henry Newman, 1801 – 1890)

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Bete nun das entsprechende Gesätz des Rosenkranzes, also das Vaterunser, dann 10 Gegrüßet seist du Maria, indem du jeweils an ‘Jesus‘ das Geheimnis anhängst (…die Frucht deines Leibes Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für…), nach dem zehnten Gegrüßet seist du Maria folgt das Ehre sei dem Vater, und du schließt mit dem Fatimagebet (O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen).  -  Gottes Segen sei mit dir!

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Jeden Tag folgen weitere Geheimnisse, die zum Meditieren und Beten einladen!

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Bestellung für das Heft Zeit zu beten – 15 Tage mit dem Rosenkranz:
Diakon Markus M. Riccabona, Tel.: 0676/82 66 15 335,
E‐Mail: m.riccabona@kirche.at
Web: http://www.33schritte.at

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Rosenkranz-Beter-A-artikel-55-07


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Zeit zu beten – das Rosenkranzprojekt (7.Tag)

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Die freudenreichen Geheimnisse
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7. Tag / 2. freudenreiches Geheimnis

„Jesus, der von Maria zu Elisabeth getragen wurde.“

Maria eilt ins Gebirge zu ihrer Kusine Elisabeth, die in hohem Alter noch schwanger geworden ist: „Denn für Gott ist nichts unmöglich“ hatte der Engel gesagt. Maria will helfen, vor allem aber mit ihr die Freude über die kommende Geburt der Kinder teilen. Als sie ankommt, erkennt Johannes im Schoß Elisabeths Jesus im Schoß Marias und bewegt sich spürbar, sodass auch Elisabeth in Maria die Muttergottes erkennt. Auf ihr Lob auf den Glauben Marias antwortet Maria mit einem besonderen Gebet, dem „Magnifikat“: Sie preist Gott wegen seiner großen Taten, selber aber nennt sie sich eine demütige Magd – nicht aus eigener Leistung, sondern aufgrund der Erwählung durch Gott wird sie in Zukunft von allen gepriesen werden.

Gott ist ein liebender Gott, der uns als sein Ebenbild und Gleichnis erschaffen hat. So sind auch wir auf Liebe ausgerichtet, zur Liebe geschaffen. Wer Jesus empfängt, so wie Maria ihn empfangen hat, lernt lieben, wie Maria geliebt hat, wie Gott selbst liebt.

  • Ich rede mit Gott über meine Beziehung, über meine Liebe zu ihm. Ich rede „auf Du und Du“ mit ihm, wie mit einem Freund.
  • Ich rede zu Gott über meine Beziehungen zu den anderen Menschen in meinem Leben. Er versteht mich.

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Jesus, Sohn Davids,

erbarme dich meiner.

Erleuchte du meine Augen,

dass ich den Weg zu dir finde.

Mach du meine Schritte fest,

dass ich vom Weg nicht abirre.

Öffne du meinen Mund,

dass ich von dir spreche.

Du willst, dass ich meine Mitmenschen liebe.

Lass mich ihnen so dienen,

dass sie ihr Heil finden und in deine Herrlichkeit gelangen.

(Hl. Alkuin von Tours, um 730 ‐ 804)

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Bete nun das entsprechende Gesätz des Rosenkranzes, also das Vaterunser, dann 10 Gegrüßet seist du Maria, indem du jeweils an ‘Jesus‘ das Geheimnis anhängst (…die Frucht deines Leibes Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für…), nach dem zehnten Gegrüßet seist du Maria folgt das Ehre sei dem Vater, und du schließt mit dem Fatimagebet (O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen).  -  Gottes Segen sei mit dir!

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