Zeit zu beten – Dialog durch Gebete

Beten, katholische Gebete, christliche Spiritualität, Online Gebetskreis, Jesus Christus, Gottesmutter Maria

Vatikan


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Papst Benedikt XVI. – Chronologie eines Amtes

Benedikt XVI Fischerring

Am letzten Tag seines Pontifikats darf daran erinnert werden, was für ein großartiges Pensum Benedikt XVI. in den knapp 8 Jahren seines Amtes bewältigt hat. Wir sprechen hier nicht von einem jungen Karol Wojtyla, der mit 58 Jahren noch in der Mitte des Lebens stand, sondern einem Mann, der mit rund 80 Jahren Jahr für Jahr anspruchsvolle Reisen zu Destinationen der Weltkirche unternommen hat. Israel, Großbritannien, Türkei – um nur drei herauszugreifen – bedeuten große Herausforderungen für die katholische Weltkirche, und Papst Benedikt XVI. hat nachhaltige Spuren im Namen des einen und wahren Gottes hinterlassen.

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Gestern hat die letzte Generalaudienz stattgefunden: Die tausenden Menschen auf dem überfüllten Petersplatz sowie viele Millionen Fernsehzuschauer verfolgten den letzten öffentlichen Auftritt von Papst Benedikt XVI. Im folgenden Video ist der Gruß an die deutschsprachige Gemeinde zu sehen und zu hören, in dem der Papst vom Boot der Weltkirche sprach: “Der Herr ist im Boot, und vergessen wir nicht: Es ist Sein Boot.”

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Im Anschluss an die Generalaudienz gab schloss sich eine Privataudienz für den Abt des Stiftes Heiligenkreuz an. Wie auf diesem Blog bereits angesprochen, war es ein großes Herzensanliegen der Heiligenkreuzer Zisterziensermönche, den päpstlichen Segen für den Ausbau der Phil.-Theologischen Hochschule, die zur größten deutschsprachigen Ausbildungsstätte für Priester herangewachsen ist, zu bekommen. Weiterlesen →

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Mariä Aufnahme in den Himmel: Maria und Gender-Mainstreaming

„Aus einer gehobenen Perspektive, und doch voller Demut blickt die Gottesmutter Maria auf die Menschen zurück“, so beschreibt der Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Maximilian Heim, in seiner Predigt die Sicht auf das Bild des berühmten Barockmalers Johann Michael Rottmayr „Mariä Aufnahme in den Himmel“.

„Wie aber würde eine „gegenderte“ Marienfigur aussehen, welchen Blick könnte sie auf die Menschen richten? Wie würden wir sie betrachten, diese Figur, die ganz nach menschlichen und gesellschaftlichen Kriterien errichtet sein würde?“

Der Abt lässt die Zuhörer nun allein mit dem Bild einer „genderkonformen“ Maria – eine scheinbar absurde Vorstellung, die jedoch auf ein ganz klares Gleichnis hinausläuft:

Hier ein Mensch, eine Seele, von Gott unbefleckt in die Welt gesandt, in vollkommener Weise auf Gott ausgerichtet, ganz dem Ziel der Vereinigung mit dem dreieinigen Gott entgegenlebend, in Hingabe an Gott und die Mitmenschen -

- und dort die moderne Vision eines Menschen, ganz nach menschlichen Kriterien („Menschen-Rechten“) modelliert, unerbittlich auf das diesseitige Funktionieren in einer Gesellschaft gerichtet; einer Gesellschaft, die das Heil in einer abgehobenen, selbstdefinierten „Geschlechter-Gerechtigkeit“ sucht, während sie an den Ungerechtigkeiten der Egoismen und der Märkte zerbricht.

Der Abt erinnert an Augustinus, der die Gottesfurcht (timor Dei) einmahnt, da sich der Mensch in Hochmut (superbia) und Ichbezogenheit (amor sui) sich von Gott als dem höchsten Gut abwendet und in böser Begierde (concupiscentia) nach niederen Formen des Seins trachtet.

An Aktualität hat Augustinus nicht verloren, im Gegenteil: Gerade in unserer Zeit hätte der Heilige Augustinus mehr als Grund genug gefunden, über die Themen glaubensfernen Hochmuts, fehlgeleiteter Wissenschaftlichkeit und pervertierter Sexualmoral zu schreiben.

Am Ende seiner Predigt findet Abt Maximilian Heim – in Anlehnung an die Offenbarung des Johannes – zu einem trostreichen Bild, das uns in die Eucharistiefeier hineinnimmt:

Am Ende siegt die Liebe! Ob wir unseren Herrn, Jesus Christus, im Zeichen des Lammes sehen, oder die Jungfrau und Gottesmutter Maria als „Frau, mit der Sonne bekleidet“ erkennen, es ist die Liebe, die zum Sieg über den Tod führt.

Mit (zu Gott) erhobenem Haupte und in Demut gegenüber den Menschen, mit dem Ohr für Gottes Wort und dem bewahrenden Herzen, das ist Marias heiliges Vermächtnis für unseren Weg im Glauben.

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Hauptzelebrant der Messe war Weihbischof
Juan Antonio Martínez Camino aus Madrid,
der in diesen Tagen auch die Exerzitien
für die Heiligenkreuzer Mönche hält.

Weihbischof Juan Antonio Martínez Camino

Juan Antonio Martínez Camino trat der Ordensgemeinschaft der Jesuiten bei und empfing 1980 die Priesterweihe. Er wurde 1990 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main bei dem Dogmatiker Erhard Kunz mit einer Arbeit über die natürliche Theologie bei Wolfhart Pannenberg und Eberhard Jüngel promoviert. Er war bis 2001 Professor an der Päpstlichen Universität Comillas in Madrid.

Von 1993 bis 2001 war er zudem Direktor des Sekretariats für die Kongregation für die Glaubenslehre bei der Spanischen Bischofskonferenz. 1997 wurde er in die Internationale Akademie für Religionswissenschaften in Brüssel gewählt. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1999 zum Berater der europäischen Bischofssynode. Seit 2003 war er Generalsekretär der Spanischen Bischofskonferenz.

2007 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Bigastro und bestellte ihn zum Weihbischof im Erzbistum Madrid. Die Bischofsweihe spendete ihm am 19. Januar 2008 der Erzbischof von Madrid, Antonio María Kardinal Rouco Varela.

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Zum Wochenbeginn – eine Predigt im eigentlichen Sinn

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Heilige Messen können so erfüllend sein. Sie sind es vor allem durch das Geschenk Jesu Christi, die eucharistische Kommunion. Aber auch der Priester – selbst erfüllt von der Gnade Gottes – hat seinen Anteil am Geschehen…

Wie diese Sonntagsmesse gezeigt hat, ist die Konzentration auf die Inhalte der Messe sehr hilfreich! Zunächst hat der junge Zisterzienserpater – dessen Namen ich noch nicht in Erfahrung gebracht habe – den Dreiklang aus Lesungen, Psalm und Evangelium ganz wunderbar dargebracht, und in der anschließenden Predigt aufgelöst.

„Warum heilte Jesus nur so wenige Menschen?”

“Warum heilte Jesus nicht so viele Menschen wie möglich? Warum ging er so unsystematisch vor?“ lauteten die Eingangsfragen.

Das Buch Levitikus (13,1-2.44-46) bereitet den Boden für das Thema „Umgang mit den Aussätzigen“. Dahinter steht das Bild der Haut als Grenze zwischen (heiliger) Seele und (unreiner) Welt, und weiter die Parallele zum Chaos der Welt, wie sie sich uns darbietet.

Der Psalmist (32[31],1-2.5.11) verdeutlicht uns den Grund für das Chaos der Welt, sprich die Wurzel allen Übels – die Sünde – und gibt uns gleichzeitig das Rezept, das Böse zu überwinden: „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben. [Sela] Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten, jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!“ Das Bekenntnis der Sünde – des Fernseins von Gott – gibt die Kraft zur Überwindung des Chaos.

Die nachfolgende Lesung (1.Kor 10,31-33.11,1) erschließt uns eine weitere Dimension christlichen Lebens. Paulus will uns aus der Mittelmäßigkeit emporheben und erklärt: „Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden. Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.“ Wer nicht seinen Nutzen sucht, sondern Paulus und mehr noch Jesus folgt, der findet die Energie und Liebe, an der Wiederherstellung der Ordnung mitzuarbeiten.

Jetzt kann der Sinn des Evangeliums (Mk 1,40-45) erst erschlossen werden. „Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.“ Jesus heilt – scheinbar zufällig – einen der Aussätzigen. Dabei ist es nicht sein Wille, alle zu heilen, denn Er hat etwas ganz anderes im Sinn, sein Herz brennt für die Wurzel allen Übels, die Tilgung von Schuld und Sünde! Würde er auch alle heilen, die Sünde wäre weiter am Leben…

Die Schlusssätze des Evangeliums bringen es auf den Punkt, denn der Geheilte verfällt sofort wieder in das Sündigsein, indem er sich in keinster Weise an die Worte Jesu hält. „Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis (meiner Gesetzestreue) sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so daß sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.“

So nimmt Jesus selbst das Leben eines Aussätzigen – ein Leben außerhalb der Städte, in der Abgeschiedenheit – auf sich, um den Willen Gottes zu erfüllen und uns am Kreuz zu befreien.

Zusammengefasst wird klar: Es geht (Jesus) nicht um die irdische Heilung aller, das Leiden muss also sein, denn es geht um höhere Ziele: Die Abwendung von der Sünde; Die Hinwendung zu Gott; Die Arbeit gegen das Chaos; Das Mitwirken am Frieden.

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PS: Muss eigens erwähnt werden, dass diese Heilige Messe mit Schuldbekenntnis, Psalm, und Embolismus (Einschub beim Vaterunser) gefeiert wurde?

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HK-Kreuerhoehung-Artikel


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Kreuzerhöhung in Stift Heiligenkreuz (2011)

Einer der Höhepunkte des Heiligenkreuzer Kirchenjahres ist das Fest der Kreuzerhöhung. In diesem Jahr stand das feierliche Pilgerhochamt unter der Leitung von Bischof Aegidius Zsifkovits, Diözese Eisenstadt.

„Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung“

Im Lied zum Einzug in die Stiftskirche heißt es:

Ich will Dich lieben, meine Stärke, /
ich will Dich lieben, meine Zier, /
Ich will Dich lieben mit dem Werke, /
und immerwährender Begier; /
ich will Dich lieben, schönstes Licht, /

Ich will Dich lieben, o mein Leben, /
als meinen allerbesten Freund, /
ich will Dich lieben und erheben, /
solange mich Dein Glanz bescheint, /
ich will Dich lieben, Gottes Lamm, /
das starb am Kreuzesstamm.

 
[ Abt Maximilian Heim und die Kreuzreliquie ]

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

„Der Menschensohn muss erhöht werden“

„Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“ (Joh 3,13-17)

[ Bischof Aegidius Zsifkovits ]

In seiner Predigt erinnerte Bischof Zsifkovits an den Wahlspruch des 1133 von Papst Innozenz II. approbierten Kartäuserordens: Stat crux dum volvitur orbis (Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht).

Stat crux dum volvitur orbis

Bischof Zsifkovits beschrieb den immer schneller ablaufenden Prozess technischer Neuerungen und den exponentiellen Zuwachs an Wissen. In seiner Ansprache setzte er sich für “Entschleunigung” in Bereichen ein, denen der moderne Mensch immer weniger Zeit widmet. Kirche, Glaube und Spiritualität haben sich nicht anzupassen, sondern bilden wichtige Konstanten, während andere Domänen sich immer schneller entwickeln: Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht.

[ Franz Schubert, Messe in C-Dur, D 452, Stiftschor Neukloster Wr. Neustadt ]

Anno Domini 1133 – das oben zitierte Datum des Kartäuserordens – beschreibt übrigens auch das Gründungsjahr des Stiftes Heiligenkreuz, aber das ist eine andere Geschichte…

[ Prozession mit der Kreuzreliquie im Stiftshof ]

 Im abschließenden Weihegebet vor dem Kreuz heißt es in den Worten des früheren Priors P. Dr. Walter Schücker:

Ich will ein Freund des Kreuzes sein /
und mich ganz erfüllen lassen von der Liebe dessen, /
der am Kreuz für mich starb. /
Ich will ein Diener des Kreuzes sein /
und nach bestem Können /
seine Gnade unter meine Mitmenschen tragen. /
Ich will ein Bote des Kreuzes sein /
und überall Zeugnis ablegen von Gottes unergründlicher Wahrheit: /
Im Kreuz allein ist Heil!

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Stift Heiligenkreuz: Habemus Abbatem Maximilian I. Heim OCist !

Stift Heiligenkreuz gibt bekannt, dass die 63 Kapitulare des Stiftes Heiligenkreuz heute, am 10. Februar 2011 den bisherigen Prior des Priorates Stiepel (Bochum) und Professor für Fundamentaltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz

P. Dr. Maximilian Heim OCist,
geb. 14. April 1961 in Kronach, Bayern
seit 1983 Mönch in Heiligenkreuz, seit 1988 Priester

zum 68. Abt des Stiftes Heiligenkreuz gewählt haben.

P. Maximilian hat die Wahl angenommen, wurde von Abtpräses Wolfgang Wiedermann sofort in seinem Amt bestätigt, dann haben alle feierlich das Gehorsamsversprechen erneuert. Abt Maximilian war als Novizenmeister, Prior von Heiligenkreuz, schließlich seit 2004 Prior von Stiepel immer schon eine Säule von Heiligenkreuz. Er war auch ordentlicher Professor für Fundamentaltheologie an der Hochschule Heiligenkreuz, nun ist er deren Großkanzler.

Das Stift dankt allen, die um einen guten Abt gebetet haben und bittet weiter um das Gebet für Abt Maximilian und die Gemeinschaft mit den vielfältigen Aufgaben, die sich dem Stift stellen.

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Stift Heiligenkreuz – ab heute Gebetsnovene um einen guten neuen Abt

Mit Datum vom 24. Jänner hat Abt Gregor die Mitbrüder zum Wahlkapitel am 9./10. Februar eingeladen und in seinem Schreiben alle Mönche aufgefordert, die Wahl des neuen Abtes durch Gebet vorzubereiten.

Heiligenkreuz bekommt viele Anfragen, wie so eine Abtswahl abläuft und das Interesse ist verständlich, auch wenn es sich um eine rein interne klösterliche Angelegenheit handelt. Mit einer Wahl im weltlichen Bereich hat das wohl  nichts zu tun… Der Zeremoniär P. Karl Wallner OCist hat hier den liturgischen Ablauf der Abtswahl beschrieben, daraus wird sofort ersichtlich, dass es sich um eine Art “Ermittlungsverfahren im Heiligen Geist” handelt. Solche Wahlen sind nur in Gemeinschaften möglich, in denen viel gebetet wird und wo sich alle um geistige Einmütigkeit in gegenseitiger Liebe bemühen.

Ich bitte alle Leser guten Willens, die Heiligenkreuzer durch ihr Gebet zu unterstützen, ab 1. Februar beginnt im Kloster die Novene, die von uns allen mitgebetet werden kann, man kann sie hier einsehen.


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Die Seligpreisungen – und ihre Voraussetzung

Die Sonntagspredigten von P. Dominicus OCist in der Kreuzkirche des Stiftes Heiligenkreuz (nahe Wien) sind schon längst kein Geheimtipp mehr. In der Person des Paters Dominicus wird eine sehr berührende Verbindung von tiefer Christusliebe und hohem Intellekt erfahrbar. Einige Besucher sagen, sie kämen aufgrund seiner Exegesen, ist P. Dominicus doch Dozent für Philosophie an der Phil. Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, aber das wäre viel zu kurz gegriffen.

Zuerst ist es der Priester P.Dominicus, der durch seine Liebe in Wort, Sprechgesang und Gestik zum Ausdruck bringt, mit welcher Achtung vor Gott und Jesus Christus er seinen Dienst vollbringt. Weiterlesen →


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Danke für unsere gemeinsame Gebetswache!

Gleich komme ich auf eine “kleine” Geschichte zu sprechen, die sich gestern ereignet hat, but first things come first:

Liebe Freunde und Leser, wir haben gemeinsam eine Gebetswache für betroffene Menschen in einem Nachbarland abgehalten, und ich danke allen, die mitgemacht haben!

Gestern also war ich in Stift Heiligenkreuz bei der sehr gelungenen Tagung zum Thema “Beichte und Psychotherapie” (in Kürze folgt mehr darüber), und habe die Mittagspause, wie für die Gebetswache Ungarn festgelegt, in der Kreuzkirche zum Gebet für die Betroffenen genutzt.

Nach etwa 20 Minuten entstand Unruhe in der sonst ganz dem Gebet gewidmeten Kreuzkirche. Ein hochrangiges Mitglied der koptischen Kirche samt Anhang hatte die Kirche betreten. Wenige Minuten später hält der koptische Würdenträger die selten ausgesetzte Kreuzreliquie in Händen.

Die anwesenden BeterInnen realisieren eine(r) nach dem anderen…

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Ein afrikanischer Priesterseminarist aus Heiligenkreuz: Wann wacht ihr endlich auf?

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Der Autor, ein afrikanischer Christ, registriert mit Entsetzen das kirchenfeindliche Klima in Europa und ist erstaunt, mit welcher Passivität die Christen sich darin fügen.

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In Westeuropa, nehmen wir Österreich als Fallbeispiel, gibt es seit längerem einen heftigen Sturm der Kritik am Christentum, eine antichristliche Strömung. Gläubig zu sein, wird als eine bemitleidenswerte Situation angesehen.

Um es milde auszudrücken: Die meisten Christen warten hilf- und tatenlos auf die vollkommene Zerstörung des bereits angeschlagenen Christentums.

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Kreuzerhöhung in Stift Heiligenkreuz (2009)

kreuzreliquie

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Das Fest der Kreuzerhöhung wurde vergangenen Sonntag im Stift Heiligenkreuz besonders festlich begangen. Hauptzelebrant des Pontifikalamtes war Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.

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Im Mittelpunkt des Heiligenkreuzer Kreuzerhöhungsfestes steht die Kreuzreliquie des Stiftes, die bedeutendste ihrer Art nördlich der Alpen.

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„Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung“

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Vorbereitung zur Kreuzerhöhungsmesse

Vorbereitung zur Kreuzerhöhungsmesse

Prozession mit der Kreuzreliquie

Prozession mit der Kreuzreliquie

Co-Zelebrant P. Bernhard

Konzelebrant P. Bernhard Vošicky

Ankunft von Christoph Kardinal Schönborn

Ankunft von Christoph Kardinal Schönborn

Segnung durch Christoph Kardinal Schönborn

Segnung durch den Wiener Erzbischof

Zug Richtung Stiftskirche

Zug der Prozession Richtung Stiftskirche

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Pontifikalamt Mariä Aufnahme in den Himmel – eine Heiligenkreuzer Fotostrecke

Es war die wohl schönste und berührendste Messe, die ich in meinem kleinen Erdendasein erleben durfte. Was  und  vor allem auch wie Abt Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck, Pater Karl Wallner und die Mönche des Stiftes Heiligenkreuz heute das Hochfest der Aufnahme Mariä in den Himmel mit uns gefeiert haben, war nicht von dieser Welt… ja, ich weiß, das klingt reichlich übertrieben – aber warum sollte ich “mit Handbremse” sprechen, wenn die Seele es ganz anders fühlt?

Die Ehrfurcht vor Gott, die Spiritualität des Ordens, das Singen der Mönche, und die fühlbare Gegenwart Mariens und Jesu Christi – das alles entwickelte eine Zärtlichkeit und Macht, das jedes weitere Kommentieren armselig erscheinen läßt… begnügen wir uns stattdessen mit bildhaften Eindrücken!

Hier ein paar schlichte Fotos vom heutigen Pontifikalamt:

Das Stift Heiligenkreuz in der Morgensonne

Das Stift Heiligenkreuz in der Morgensonne

Zum Hochfest ist das Haupttor offen

Zum Hochfest ist das Haupttor offen

Ein Durchblick auf das "heilige Kreuz"

Ein Durchblick auf das bemalte Altarkreuz

Der Blick auf Mariä Aufnahme in den Himmel

Der Blick auf Mariä Aufnahme in den Himmel

Einweisung für die Fürbitten der jungen Mönche

Einweisung der jungen Mönche für die Fürbitten

Abt Gregor, P.Karl und P.Rupert sind die heutigen Zelebranten

Abt Gregor, P.Karl und P.Rupert sind die heutigen Zelebranten

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Der Abt segnet die Gläubigen

Ausgang mit Blick auf den Kreuzgang

Ausgang mit Blick auf den Kreuzgang