Tagesgebet
Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.
(Vgl. Jes 9, 5)
Lass uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes,
der unsere Menschennatur angenommen hat.
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Tagesgebet
Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.
(Vgl. Jes 9, 5)
Lass uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes,
der unsere Menschennatur angenommen hat.
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In 17 Jahren Ehe haben wir die wenigsten Weihnachten zu Hause gefeiert. Wie in vielen anderen Familien auch fordern Schwiegereltern und Eltern ihren Tribut. Letztes Jahr ist meine kleine Schwester eingesprungen, nein, einspringen kann man das nicht nennen: Da der gastgebende Elternteil gerade von einer Operation genesen sollte, hat Schwesterlein die Initiative ergriffen und ein ganz wunderbares Weihnachtsfest um ihre vier Kinder herum – und für uns alle – auf die Beine gestellt, wir danken Dir dafür!
Dieses Jahr ist es endlich soweit: Weihnachten im eigenen Heim! Meine Frau Manuela freut sich ganz besonders darauf: Es ist eine wundervolle Gelegenheit, dem Glauben und dem Kind in der Krippe, aber auch den Lieben der Familie eine Feier zu bereiten – und die Vorfreude hat auch mich gepackt!
Neben vielen anderen Vorbereitungen ist das Organisieren des Weihnachtsbaums eine nicht unwesentliche Angelegenheit; meine Frau wusste schnell, wo es die schönsten, größten und prächtigsten Nordmanntannen gibt, die man noch bezahlen kann – also kein Problem. Weiterlesen →
Im Advent 2012 unterbricht der 25jährige New Yorker Polizist Larry Deprimo seinen Dienst, um einem Obdachlosen Thermosocken und warme Schuhe zu kaufen. Was sagt uns diese Geschichte? – Nun gut, da hat einer Mitleid gehabt, und das ist es auch schon….
Aber ist diese Begebenheit damit wirklich abgetan? Wenn ich an die zwei Jahre denke, die ich in Manhattan gelebt und gearbeitet habe: Wer die schnellen, rastlosen Schritte der New Yorker Bevölkerung durch ihre Stadt kennt, weiß intuitiv – da steckt mehr dahinter.
Gehen wir zurück nach Europa und erinnern uns an eine deutsche Theologin, die vor knapp 10 Jahren verstorben ist. Eine polarisierende und umstrittenene Persönlichkeit evangelischen Glaubens – halt, geht das denn auf diesem entschieden katholischen Blog? Keine Sorge, es geht, da es der Autorin um ausdrücklich christliche Gedanken zum Thema Weihnachten geht, und explizit Christliches kann auf einem katholischen Blog nicht unangebracht sein.
Achtung!
Es soll darauf hingewiesen werden, dass sich manche Leser durch den Stil der Autorin abgestoßen fühlen könnten: In diesem Fall bitte ich um Nachsicht! Es finden sich am Ende des Beitrags Anregungen der Autorin, wie man an das Thema Weihnachten neu herangehen kann, und schließlich eine praktische Anregung von mir, wie man den Gefahren des Weihnachtskonsums begegnen kann.

Der Weg zur Stille
“Weihnachten ruft uns in die Stille Gottes hinein, und sein Geheimnis bleibt so vielen verborgen, weil sie die Stille nicht finden können, in der Gott handelt. Wie finden wir sie? Das bloße Schweigen allein schafft sie noch nicht. Denn es kann ja ein Mensch äußerlich schweigen, und doch ist er von der Unrast der Dinge völlig zerrissen. Es kann einer schweigen und doch ist es unheimlich laut um ihn.
In 17 Jahren Ehe haben wir die wenigsten Weihnachten zu Hause gefeiert. Wie in vielen anderen Familien auch fordern Schwiegereltern und Eltern ihren Tribut. Letztes Jahr ist meine kleine Schwester eingesprungen, nein, einspringen kann man das nicht nennen: Da der gastgebende Elternteil gerade von einer Operation genesen sollte, hat Schwesterlein die Initiative ergriffen und ein ganz wunderbares Weihnachtsfest um ihre vier Kinder herum – und für uns alle – auf die Beine gestellt, wir danken Dir dafür!
Dieses Jahr ist es endlich soweit: Weihnachten im eigenen Heim! Meine Frau Manuela freut sich ganz besonders darauf: Es ist eine wundervolle Gelegenheit, dem Glauben und dem Kind in der Krippe, aber auch den Lieben der Familie eine Feier zu bereiten – und die Vorfreude hat auch mich gepackt!
Neben vielen anderen Vorbereitungen ist das Organisieren des Weihnachtsbaums eine nicht unwesentliche Angelegenheit; meine Frau wusste schnell, wo es die schönsten, größten und prächtigsten Nordmanntannen gibt, die man noch bezahlen kann – also kein Problem. Es folgte der erste Besuch auf dem Markt, mit dem Ergebnis, dass ausgerechnet dieses Jahr – Markt auf, Markt ab – eben keine passende Tanne zu finden ist.
Ein langsam unruhiger werdendes Nachdenken setzt ein. Wo jetzt noch einen so prachtvollen Baum herbekommen, wie ihn Herr Putz in der Vergangenheit auf seinem Markt immer hatte? Als die Unruhe in eine veritable Vorweihnachtskrise zu kippen droht, spreche ich ein klares Wort: „Wir gehen nochmal zum Herrn Putz, wir werden doch noch fündig werden!“ Bald versichert mir meine Frau, dass wir von den kleineren Bäumen auch einen sehr schönen nehmen können, und macht sich am nächsten Morgen auf den Weg.

Siehe da, eine passende Tanne wird gefunden, und Herr Putz will den Baum sogar prompt zustellen! Ein Tag vergeht, ein weiterer Tag und Abend vergehen – aber kein Baum in Sicht! Manuela bemüht sich nochmals zum Markt, um persönlich für die Anlieferung zu sorgen. Doch Herr Putz ist nicht da! Und sein Angestellter bringt nur die vage Zusage über die Lippen, dass die Tanne eh noch geliefert wird, vermutlich.
Feuer am Dach! Meine Frau überlegt, was zu tun ist. Kurz und bündig erklärt sie dem Arbeiter, dass es jetzt genug sei, und sie den Baum selbst nach Hause trage! Kaum hat sie die Straße überquert, merkt sie, dass ihr rechter Fuß nicht wirklich will; der seit Monaten mit großen Beschwerden verbundene Fersensporn meldet sich mit stechenden Schmerzen. Was nun?
Soll sie – besser gesagt – muss sie den mühsam erkämpften Weihnachtsbaum wieder zum Markt zurücktragen? Wie soll der Baum trocknen, wenn Mann und Sohn ihn erst später holen können, und was, wenn der ganze, knappe Zeitplan über den Haufen geworfen wird?
Eine freundliche, tiefe Stimme macht sich plötzlich bemerkbar: „Wohin woll’n Sie denn mit dem Baum?“ – „Ah, ja, runter in die Bachgasse muss ich…“ – „Kommen’s, ich trag’ Ihnen den Baum!“ Gesagt, getan, der kräftige, jugendlich wirkende Mann mit dem wettergegerbten Gesicht schultert die Tanne, und marschiert los.
„Wissen’s, auch wenn diese Bäume nicht sehr groß sind, haben’s doch ein Gewicht. Die werden extra gezüchtet, daher der dicke Stamm – und das Gewicht! Wenn’s unsere Tannen im Wald anschauen, das sind Zeiserln im Vergleich!“ – „Sie kennen sich aber aus! Was machen Sie denn beruflich?“ – „Ach, ich bin viel zu Fuß unterwegs, im Jahr geh’ ich kilometermäßig Wien-Paris und retour… Ein Hirte bin ich!“ Und wenig später befindet sich der Weihnachtsbaum endlich dort, wo er hinkommen soll: Zu Hause.

Weihnachten?! Weihnachtsbaum?! Ein Hirte?! Was auch immer die Leser glauben mögen, für uns gibt es keinen Zweifel. Gar keinen. Nicht den leisesten. Denn es ist wieder einmal so weit: Er ist der gute Hirte und Herr.
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Aus dem Himmel ohne Grenzen
trittst du tastend an das Licht,
du hast Namen und Gesicht,
du bist wehrlos wie wir Menschen.
Als ein Kind bist du gekommen
- noch dein Schatten macht uns blind -
unnachspürbar wie der Wind,
der vorbeiweht in den Bäumen.
Wie ein Feuer vorgefunden,
wie ein Stern zu uns gesandt,
Spur, die weist in fremdes Land,
in den Tod bist du verschwunden.
Wie ein Quell bist du begraben,
nur noch die Wüste hüllt dich ein.
Wird da je ein Andrer sein,
wird die Erde Frieden haben?
Als ein Wort bist du gegeben,
Furcht und Hoffnung in der Nacht,
wie ein Schmerz, der heil uns macht,
wie ein Neubeginn des Lebens.
(Huub Oosterhuis)
Du, Gott
Ein Kind!
Ein Kind in der Krippe!
Du bist auf der Seite der Kleinen
Du ergreifst Partei für alle
die nicht angenommen werden
So laß mich Dich
nicht in Glanz und Herrlichkeit suchen
sondern dort, wo die Kinder schreien
wo Mensch und Tier beisammen wohnen
in den Höhlen und am Straßenrand
Gib mir die Einfachheit der Hirten
und die Demut der Weisen
damit ich Dich erkenne
als Kind in der Krippe heute.
(Unbekannter Verfasser)
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Du hilfst mir, Jesus Christus, Gott zu erkennen!
Ich sehe Dich in einer Krippe liegen.
Ich sehe Dich als jungen Mann, der Seine Hände ausstreckt,
um die verletzten Herzen zu berühren.
Du streckst Dich zu uns aus, um uns einzuladen und Ruhe bei Dir zu finden.
Ich sehe Dich am Kreuz hängen, mit ausgestreckten Armen,
die die ganze Welt umarmen.
Mit Deinem Kreuz zeigst Du mir, dass Gott alles getan hat,
um meine Seele zu retten.
Ich feiere heute Gottes Liebe,
wenn ich Deinen Geburtstag an Weihnachten feiere.
Ich bete darum, oh Herr, dass mein Leben in der Liebe Gottes fest steht.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jesus!
Gott, ich danke Dir, für dieses wundervolle Geschenk!
Amen!
(Unbekannter Verfasser)
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Morgenstern der finstern Nacht,
Der die Welt voll Freuden macht,
Jesulein, Komm herein,
Leucht in meines Herzens Schrein.
Schau, dein Himmel ist in mir,
Er begehrt dich, seine Zier;
Säum dich nicht, O mein Licht,
Komm, komm, eh der Tag anbricht.
Deines Glanzes Herrlichkeit
Übertrifft die Sonne weit;
Du allein, Jesulein,
Bist, was tausend Sonnen sein.
Du erleuchtest alles gar,
Was jetzt ist und kommt und war,
Voller Pracht Wird die Nacht,
Weil dein Glanz sie angelacht.
Deinem freudenreichen Strahl
Wird gedienet überall:
Schönster Stern, Weit und fern
Ehrt man dich wie Gott den Herrn.
Ei nun, güldnes Seelenlicht,
Komm herein und säum dich nicht;
Komm herein, Jesulein,
Leucht in meines Herzens Schrein.
(Johannes Scheffler)
*
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.
Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.
O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.
Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.
(Georg Weissel)
*
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Der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteil werden soll.
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen:
Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe,
und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade (Lk 2,10-14).
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Die täglichen Impulse vom ersten bis zum vierten Advent haben vielen Lesern (und mir) eine gute Gelegenheit verschafft, die reichhaltigen Evangelien zur Adventzeit dieses Lesejahres noch etwas bewusster zu erleben.
Wer nur einen Teil der evangelischen Botschaften (nichts anderes sollen die vorgestellten Impulse sein) bedenkt und umzusetzen beginnt, der befindet sich – daran glaube ich ganz fest – auf einem wunderbaren Weg!
Im folgenden können alle Impulse (in gekürzter Form) nochmals betrachtet werden:
Seien wir in den kommenden Wochen besonders wachsam und offen für das Kommen Gottes!
Beten wir für Menschen, die Gottes Barmherzigkeit ganz besonders bedürfen!
Versuchen wir, zumindest einige Seiner Werke bewusst zu sehen und Ihm dafür zu danken!
Handeln wir als Arbeiter Gottes, jeder mit seinen ganz eigenen Talenten!
Nehmen wir uns bewusst Zeit, auf unsere innere Stimme zu hören – (das ist) Gottes Hilfe.
Rufen wir den heiligen und wahren Namen: Jesus – erbarme Dich unser!
Nicht morgen – heute gehen wir guten Mutes hinaus, und sprechen über den wahren Hirten!
Lassen wir uns motivieren, das heißt zur Liebe führen!
Geben wir heute den Menschen unserer Umgebung das Gefühl, dass wir sie liebevoll mittragen!
Heute, jetzt, gehen wir nicht auf Nummer sicher, sondern gehen einmal bewusst dorthin, wo es wehtut!
Wer glaubt, liebt und beharrlich dient, der gehe zu Jesus und ruhe sich aus!
Von heute an wollen wir wachsam und bereit sein für Gott, und uns dabei ein reines Gemüt – mit dem Glauben Marias im Herzen – bewahren!
Kehren wir heute um und dienen dem Himmel!
Reue, Schuldbekenntnis, Beichte: Beginnen wir heute, uns mit Gott und den Menschen zu versöhnen!
Es ist nun Zeit, unser oftmals unerlöstes Gesicht abzulegen und unsere Herzen leuchten zu lassen. So heißt es heute: „Gaudete – Freut euch allezeit!“
Heute nehmen wir uns vor: Wir wollen noch mehr in Wahrheit denken, reden und handeln – um Gott näher zu sein!
Bitten wir Gott um seine Gnade, damit sein wird was sein muss: Unser Ja sei ein Ja, unser Nein ein Nein!
Und dieser Jesus hilft Johannes und uns, den menschlichen Zweifel zu besiegen: Selig ist, wer an mich glaubt!
Verlassen wir uns nicht auf unsere eigenen Erkenntnis, sondern suchen den Weg zur reinsten aller Quellen!
Öffnen wir uns, damit Gott uns zeigt, wer Er in unserem Leben ist!
Machen wir uns auf den Weg, mit Jesus!
Maria zeigt uns, wie man die Liebe lebt: Wir wollen von der Gottesmutter lernen, ihrer Treue nachzueifern und am Frieden (der seit 30 Jahren durch ihre Botschaften in Medjugorje gewünscht wird) zu arbeiten.
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Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete Zeit in der weiteren Vorbereitung auf das kommende Fest der Geburt unseres Herrn, Jesus Christus! Beten wir gemeinsam für den Frieden, der das Reich Gottes auf Erden erst ermöglichen wird!
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