Niemand kommt zu Gott außer durch mich

Bonifatius hat als Freund Jesu den Hass hautnah erlebt. »Weil ihr nicht von der Welt stammt…, darum hasst euch die Welt.« Es gehört offenbar zum Leben als Christ und Christin, dass man gehasst wird. Jesus spricht aus eigener Erfahrung. Auch wenn viele ihn bewundert haben, auch wenn er Kranke geheilt und mit den Menschen über Gott geredet hat wie noch niemand zuvor – irgendwann ging es nicht mehr darum, was er getan und gesagt hat, sondern es ging um ihn selber. Er sagte von sich: »Niemand kommt zu Gott außer durch mich.«

Er – der einzige Weg zu Gott! Das ist eine Beleidigung für jeden frommen Juden, jeden gläubigen Moslem und jeden toleranten Weltbürger.

Und für diesen exklusiven Anspruch wird man Jesus und seine Freunde und Freundinnen hassen. Es gibt vieles, was Christen und Nichtchris­ten verbindet: Einsatz für Verfolgte, Unterdrückte, soziale Gerechtigkeit … Dafür wird man nicht gehasst.

Aber Christus wirbt um unseren Glauben an ihn, denn er ist für uns gestorben und hat den Weg zu Gott freigemacht. Ja, er selber ist der Weg zu Gott. Diesen Weg sollen wir gehen und anderen zeigen. Es gehört Mut dazu, anders zu sein. Es gehört Mut dazu, sich zu diesem einen Weg zu bekennen. Es gehört Mut dazu, dann womöglich als Fundamentalist zu gelten. Aber wenn wir wirklich glauben, dass er der einzige Weg zu Gott ist, dann brauchen wir keine Angst zu haben, nicht verstanden oder gar dafür gehasst zu werden. Der Weg mag schwer sein, aber wir gehen ihn nicht allein. Davon zeugt das Leben des hl. Bonifatius.“ (TE DEUM, 5.6.2009)

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