Kardinal Schönborn zur Hilfe der Kirche in Fragen des Lebensschutzes

Schönborn-segnet+
Christoph Kardinal Schönborn
hat wieder zur europäischen „Kultur des Todes“ (so Papst Benedikt XVI. 2007 in Wien)  Stellung genommen. Da sich dieses Blog in mehreren Beiträgen mit dem Thema Schutz des Lebens, Das Weggeworfene der Gesellschaft und Abtreibung in Österreich beschäftigt hat, ist es naheliegend, den aktuellen Worten des Wiener Erzbischofs entsprechend Raum zu geben:

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Wie Christoph Kardinal Schönborn ausführt, hat die katholische Kirche…

… seit vielen Jahrzehnten neben den klaren Positionen auch konkrete Hilfeleistungen und soziale Institutionen anzubieten, die gar nicht genug Öffentlichkeit finden können.

Auszüge aus dem Interview, das vor wenigen Tagen imSONNTAG FÜR ALLEunter dem Titel „Die Kirche ist eine tragende Kraft“ erschienen ist:

Hat die Kirche auch beispielgebende, eigene soziale Einrichtungen?

Christoph Kardinal Schönborn: Eine Nische, die von der Kirche geöffnet wurde, ist die Hospizbewegung. Die Sterbebegleitung ist eine ganz klare Alternative zur europäischen Tendenz in Richtung Euthanasie, der Tötung von schwerstkranken, behinderten und alten Menschen. Österreich hat – und das ist primär ein Verdienst der Kirche – einen anderen Weg beschritten.

Nicht aber in der Frage der Abtreibung?

Christoph Kardinal Schönborn: Das ist, wie Kardinal König gesagt hat, eine ,,0ffene Wunde‘: Eine offene Wunde für jedes Menschenkind, das nicht zur Welt kommen darf. Es ist eine offene Wunde für Mütter, Väter, Familien, die einen solchen Weg der Tötung des eigenen Kindes beschreiten. Es ist auch ein Weg großer seelischer Nöte, was oft verschwiegen wird.

Tut die Kirche etwas, außer anzuklagen?

Christoph Kardinal Schönborn: Noch bevor die Fristenlösung 1975 zum Gesetz erhoben worden ist, hat die Kirche einen anderen Weg gezeigt, nämlich den des direkten Helfens, und hat den ,,Hilfsfonds für Schwangere in Not“ gegründet. Dieser Fonds hat seither vielen tausenden Kindern das Leben ermöglicht und den Muttern ganz praktische materielle und seelische Hilfe geboten, dass sie sich trauen, Ja zu sagen zu ihrem Kind.

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PS von zeitzubeten: Wer die Antwort auf die Frage, wie die Kirche nach einer Abtreibung helfen kann, sucht, der vergegenwärtige sich einen der ganz großen Eckpunkte des christlichen Glaubens: Es gibt – siehe das Sakrament der Versöhnung –  kein Vergehen des Menschen, das von vorneherein von der Gnade Gottes ausgenommen ist.

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Link zum Diözesaner Hilfsfonds für Schwangere in Not

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Link zu „Abtreibungsland Österreich
Link zu „Neuer Mensch, neuer Holocaust
Link zu „Die Kultur des Todes in den Worten der seligen Teresa von Kalkutta

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