Herz-Jesu-Fest „Darum verlange ich von dir…“

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„Mein göttliches Herz ist so voll von Liebe zu den Menschen…

dass ihre Flammen hervorbrechen, um sie durch dich den Menschen zu offenbaren, und sie zu bereichern mit den Schätzen, die du siehst, und welche die überreiche aber notwendige Gnade enthalten, um die Menschen zu retten…
Darum verlange Ich von dir, dass der erste Freitag nach der Fronleichnamsoktav ein besonderer Festtag zur Verehrung Meines Herzens werde.“

So lauten die Worte aus den Privatoffenbarungen an Margareta Maria Alacoque, wie sie die Heilige zwischen 1673  und 1675 empfangen und aufgezeichnet hat.

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Die Propheten des Alten Bundes haben als das größte Geheimnis Gottes seine Liebe erkannt, und zwar die Liebe zu seinem Volk, welches dieser Liebe immer wieder davonlief. In Jesus ist die Liebe Gottes sichtbar und greifbar geworden, und am Kreuz wurde sie zur „Torheit“ (1 Kor 1,23). Sie ist das Zeichen des Widerspruchs, sie ist aber auch die einzige Hoffnung für die Menschen in ihrer Not.

Alles Fragen nach Gott gelangt nur bis an den äußeren Rand seines Wesens. Sein inneres Geheimnis aber, sein „Mysterium“, ist die Liebe. Das wissen wir, weil er selbst es uns offenbart hat: durch seine Propheten, und schließlich durch den Sohn. Im Herzen des Soh­nes wohnt die ganze Fülle der Liebe. Die Liebe ist gekreuzigt worden. Und die Liebe wartet auf Antwort: die Antwort des Glaubens, der Treue und der reinen Hingabe an die Glut des Geistes. Die Botschaft von der barmherzigen Liebe wird als „gute Nachricht“ vor allem von den Sündern begriffen.

Müssen wir Sünder werden, um die Barmherzigkeit Gottes zu verstehen, die in Jesus sichtbar geworden ist? Wir brauchen es nicht zu werden – wir müssen nur eine Ahnung von der Heiligkeit Gottes haben, um zu wissen, dass wir es sind. Dann werden wir – zusammen mit unserer Umkehr – auch den Lobpreis, den Dank, und schließlich die Anbetung des Heiligsten Herzen Jesu als tiefe und erfüllende Antwortmöglichkeiten finden.

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