Einfache geistliche Übungen, die vielfach vergessen sind!

Betende

Es gibt ganz einfache geistliche Übungen, die aus dem Bewußtsein vieler Christen in Mitteleuropa verschwunden sind, wie Giovanni zu berichten weiss:

Es war gerade das II. Vatikanum, das uns in „Gaudium et Spes“ lehrte, dass alles im Leben eines Christen – wenn es auf Gott hin ausgerichtet ist – Teilnahme am Priestertum Christi und seinem Erlösungswerk ist:

Die Arbeit genauso wie die Freizeit, die Anstrengung wie die Erholung, die Freude wie die Sorge, die Gesundheit wie die Krankheit, der Mißerfolg wie das Erfolgserlebnis, die zölibatäre Enthaltsamkeit wie die eheliche Begegnung, der rechtschaffene Gelderwerb genauso wie die Spende für einen guten Zweck, der Genuß eines guten Essens genauso wie das freiwillige Fasten usw…

Alles und alle Umstände, bewusst in der Gegenwart Gottes und zu seiner Ehre gelebt, sind nichts anderes als die Ausübung des Priestertums aller Getauften, das im Priestertum Christi seinen Ursprung und seine Begründung hat.

„Der Sinn dieser Frömmigkeitsübung, der manchmal auch einfach gute Meinung genannt wird, erschöpft sich aber nicht in einer Art morgendlichen Absichtserklärung sondern wird umso sinnvoller und gewinnbringender, je öfter man ihn im Lauf des Tages erneuert . Letztlich endet er mit der Gewissenserforschung am Abend.“

Wenn man von der „guten Meinung“ spricht, so meint man damit ein Handeln, ein Tun des Menschen aus Liebe und zur Ehre Gottes, wie es in einem Wort des Apostels Paulus zum Ausdruck kommt: „Was immer ihr tut in Wort oder Werk, tut alles im Namen des Herrn Jesus Christus und dankt durch ihn Gott dem Vater“ (Kol 3, 17).

Eine „gute Meinung“ erwecken wir vor allem in den täglichen Gebeten: Morgengebet, Tischgebet, Abendgebet, Engel des Herrn, und andere mehr. Es ist so einfach, wenn beim Aufstehen bereits ein kleines Gebet gesprochen wird:

„Im Namen unseres Herrn Jesus Christus stehe ich auf. Er segne mich und bewahre mich vor allem Übel und führe mich zum ewigen Leben. Amen“.

Bereits ein bewusst vollzogenes Kreuzzeichen zur Ehre des dreieinigen Gottes führt dazu, dass der ganze Tag unter dem Segen Gottes steht. Mit einiger Praxis dieses Rituals merkt man, wie gleich am Morgen eine freudige Spannung entsteht…

…und wenn Jesus während des Tages immer wieder angerufen wird, dann hält dieses Erfülltsein an: Die Begegnungen des Tages und die tägliche Arbeit stehen in einem anderen Licht, und diese Liebeshaltung lässt Christus in Deinem Tun und Handeln spürbar werden – für Dich und Deine Mitmenschen.

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Link zur >>> umfangreichen Gebetssammlung

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