Die Einheit der Kirche, auch in Österreich – Benedikt XVI.

Dieser Tage hob Papst Benedikt XVI. die Bedeutung der ökumenischen Bemühungen bei der Evangelisierung hervor und erinnerte an die Worte Pauls VI.:

Als „Träger der Evangelisierung dürfen wir den an Christus Glaubenden nicht das Bild von zerstrittenen und durch Fronten getrennten, keineswegs erbaulichen Menschen geben, sondern das Bild von Persönlichkeiten, die im Glauben gereift und fähig sind, einander jenseits aller konkreten Spannungen in der gemeinsamen, aufrichtigen und lauteren Wahrheitssuche zu begegnen.

Wirklich, das Schicksal der Evangelisierung ist mit aller Bestimmtheit an das von der Kirche gebotene Zeugnis der Einheit gebunden“ (Enzyklika „Evangelium nuntiandi“ Nr. 77).

Das ist das Wichtige, das Bleibende an unseren Päpsten: In Stunden des Erlebens und Erkennens werden Sätze festgehalten, die auch Jahre später Frucht tragen. Die katholische Kirche Österreichs braucht und sucht Einheit, jedenfalls erlebe ich täglich Menschen, bei denen – oft hinter zur Schau getragener Skepsis – der große Wunsch nach Einheit besteht; so erinnere ich gerne an den Aufruf zum „Gebet für die Kirche Österreichs„. Was könnte uns besser darauf einstimmen, als die Worte des Papstes vom 4. September (Start unserer Gebetsaktion):

Eine weitere Frucht der Liebe in der Gemeinde ist das einträchtige Gebet. Jesus sagt: »Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen« (Mt 18,19–20). Das persönliche Gebet ist zweifellos wichtig, ja unverzichtbar, doch der Herr versichert jene Gemeinde seiner Gegenwart, die – auch wenn sie sehr klein ist – vereint und einer Seele ist, da sie die Wirklichkeit des dreieinigen Gottes widerspiegelt, der vollkommenen Gemeinschaft der Liebe. Origenes sagt, daß »wir uns in dieser Symphonie üben müssen«, das heißt in dieser Eintracht innerhalb der christlichen Gemeinde. Wir müssen uns sowohl in der brüderlichen Zurechtweisung, die große Demut und Einfachheit im Herzen erfordert, als auch im Gebet üben, damit es zu Gott von einer wahrhaft in Christus geeinten Gemeinde aufsteige.

Aufgrund verschiedener Anregungen von Facebook-Lesern ist das Gebet in manchen Zeilen neugefasst worden, damit der Ruf nach dem notwendigen Geist zur Erneuerung und Einheit der Gemeinschaft aller Getauften noch klarer um Ausdruck kommt!

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Ewiger Vater,

auf die Fürsprache Mariens, der Großen Mutter Österreichs,

bitten wir Dich um den Geist einer tiefen Erneuerung

der katholischen Kirche in Österreich,

um die persönliche Umkehr jedes einzelnen von uns,

um Vertiefung im Glauben, um Wachstum in

der Hoffnung auf Dich,

um Stärkung in der Liebe und Treue zu unserer Kirche

und zu unserem Papst Benedikt XVI.

Dem heiligsten Herzen Jesu vertrauen wir unseren Kardinal,

die Bischöfe, Ordensleute, Priester und Diakone,

die Gemeinschaft aller Getauften an:

Spende allen in Deiner großen Barmherzigkeit Kraft und Heilung,

zeige uns – als Deiner Kirche – den Weg der Einheit und

führe uns in eine Zukunft der Liebe und Wahrheit.

Amen.

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Bitte macht mit, damit wir den Geist der Erneuerung erfahren dürfen !!!

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