Fasten + beten online. Impuls 03-06

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Fastentag

6. März 2012

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Thema

Stehen – ausgeliefert sein

(bittend, warnend)

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Bibelzitat

Herr, mein Gott,
mach hell meine
Augen, damit ich
nicht entschlafe
und sterbe, damit
mein Feind sich
nicht rühmt: Ich
habe ihn überwältigt.

(Ps 13, 4-5)

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Inhaltlicher Teil

Freilich, wer von dem Vater im Himmel erwartet,
dass Er ihm jederzeit für das Einkommen und die
Lebensverhältnisse sorgen werde, die er für wünschenswert
hält, der könnte sich schwer verrechnet haben.
Nur dann wird das Gottvertrauen unerschüttert
standhalten, wenn es die Bereitschaft
einschließt, alles und jedes aus des Vaters Hand
entgegenzunehmen. Er allein weiß ja, was uns gut tut.
Und wenn einmal Not und Entbehrung angebrachter
wären als behaglich gesichertes Auskommen,
oder Misserfolg und Verdemütigung
besser als Ehre und Ansehen, dann muss man
sich auch dafür bereithalten …
Das Dein Wille geschehe! in seinem vollen Ausmaß
muss die Richtschnur des Christenlebens sein.
Es muss den Tageslauf vom Morgen bis zum
Abend, den Gang des Jahres und das ganze Leben
regeln. Es wird dann auch des Christen einzige
Sorge sein. Alle anderen Sorgen nimmt der
Herr auf sich. Diese eine aber bleibt uns, solange
wir leben…

ESGA 2

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Edith Stein Zitat

“ Der Herr ist uns
vorangegangen auf
dem Weg der Armut.
Er gab alles
preis und zeigte
mehr noch durch
sein Beispiel als
durch seinen Rat,
dass nur der alles
besitzt, der nichts
besitzt.“

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Aus dem Leben von Edith Stein

Bei ihrer Suche
nach Wahrheit
widmete sie sich
intensiv dem Studium
der Philosophie
und fand schließlich
die lang ersehnte
Wahrheit durch die
Lektüre der Autobiographie
der hl.Teresa von Avila.

(Mehr biographische Daten auf: edithstein.karmel.at)

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Fragen und Rückmeldungen: noviziat@marienschwestern.at

Marienschwestern vom Karmel

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Eure Gedanken und Kommentare sind herzlich willkommen!

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Ein Gedanke zu “Fasten + beten online. Impuls 03-06

  1. Fastentagebuch:
    „Herr, mein Gott, mach hell meine Augen, damit ich nicht entschlafe und sterbe, damit mein Feind sich nicht rühmt: Ich habe ihn überwältigt.“

    Heute im Morgenjournal, ein bekannter iranischer Schriftsteller und Oppositioneller berichtet: Der Westen interessiert sich mehr dafür, dass es mit dem Öl keine Probleme gibt und kein Krieg ausbricht – aber wer macht die Menschenrechte im Iran wirklich zu seinem Anliegen?
    Lassen wir die Politik, fragen wir uns in Bezug auf unsere Kirche: Geht es uns mehr darum, dass die Reformer und Kritiker verstummen, oder sind wir wirklich und tatkräftig daran interessiert, unsere Kirche zu erneuern, an einer lebendigen (vielleicht ohne Kirchenbeiträge finanzierten) und authentischen Kirche mitzuwirken, zuallererst durch persönliches Beispiel?

    “Der Herr ist uns vorangegangen auf dem Weg der Armut. Er gab alles preis und zeigte mehr noch durch sein Beispiel als durch seinen Rat, dass nur der alles besitzt, der nichts besitzt.”

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