Fasten + beten online. Impuls 04-09 (Ostermontag)

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Ostermontag

9. April 2012

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Christus resurrexit !

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Bibelzitat

Der Herr hat
euch in das
Land geführt,
wo Milch und
Honig strömen.
Immer soll das
Gesetz des
Herrn in eurem
Herzen sein.
Halleluja.

(Vgl. Ex 13, 5-9)

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Inhaltlicher Teil

Das ist es, was die Kenner des inneren Lebens
zu allen Zeiten erfahren haben: Sie wurden
in ihr Innerstes hineingezogen durch etwas,
was stärker zog als die ganze äußere Welt;
sie erfuhren dort den Einbruch eines
neuen, mächtigen, höheren Lebens,
des übernatürlichen, göttlichen –
die mystische Begnadung gibt
als Erfahrung was der Glaube lehrt:
Die Einwohnung Gottes in der Seele.

Wer, von der Glaubenswahrheit
geleitet, Gott sucht, der wird sich
in freiem Bemühen eben dahin aufmachen,
wohin der mystisch Begnadete gezogen wird:
sich aus den Sinnen und den „Bildern“ des
Gedächtnisses, ja selbst noch aus der natürlichen
Tätigkeit des Verstandes und Willens zurückziehen
in die leere Einsamkeit seines Inneren, um
dort zu verweilen im dunklen Glauben
– in einem schlichten liebenden Aufblick des
Geistes zu dem verborgenen Gott,
der verhüllt gegenwärtig ist.“

Edith Stein, Endliches und ewiges Sein, ESGA S 373

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Warum zeigt sich der Herr in den Erscheinungen
der Osterzeit in einer Gestalt, in der ihn die
Jünger nicht sofort erkennen?

Sein Bild, wie sie Ihn im Leben gekannt hatten,
war ihnen doch sicher unauslöschlich eingeprägt.
Der hl. Gregor nimmt die Ewige Wahrheit gegen den
Verdacht der Lüge in Schutz. Er nennt den Heiland
einen bildenden Künstler, der seine Erscheinung
so gestaltet, wie sie der geistigen Verfassung
der Jünger entspricht.

Weil sie von Ihm sprechen, ist Er ihnen nahe;
weil sie zweifeln, sehen sich nicht Seine wahre Gestalt.
Aber liegt nicht eben in dieser wechselnden und gegenüber
dem Vertrauten Aussehen veränderten Gestalt gerade eine
Offenbarung der neuen, auferstandenen Natur?

Der Auferstandene hat eine ganz andere Macht
und Freiheit dem Leib gegenüber als unter den
irdischen Bedingungen. Er ist viel mehr „Bildner“.
Es wird – wie auch durch das Eintreten bei verschlossener
Tür – gezeigt, dass der Heiland nicht wiedergekehrt ist,
wie Er war, sondern in verklärtem Leib. (So konnte auch
kein Zweifel entstehen, ob Er wirklich gestorben sei.)

Sie erkennen den Herrn beim Brotbrechen. Die
sakramentale Gegenwart gibt Ihn innerlich zu erkennen
und öffnet die Augen. Aber dann entschwindet Er.

[…]

Sein Blut ist wahrhaft ein Trank und Sein Leib
wahrhaft eine Speise. Wir werden dadurch Ein
Leib mit Ihm und in unsern sterblichen Leib wird
der Same des unsterblichen Glorienleibes gelegt.

Die Priester sind Ausspender der Geheimnisse Gottes.
Durch ihren Dienst wird der mystische Leib gebildet.

Nun sollten wir ganz Glieder Seines Leibes und nur
von Seinem Geist bewegt sein. Soweit wir unsere
Seele nicht Seinem Geist öffnen und uns von
ihm leiten lassen, sind wir tote Glieder und
verunstalten seinen mystischen Leib.

Edith Stein ESGA 20, S 62

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Edith Stein Zitat

Alle österlichen Erscheinungen
sind nur ein Pascha,
ein Vorübergang.

Wüssten wir nur diese Augenblicke
recht zu würdigen und bliebe
unser Herz brennend
davon.

Die Wirkung
soll ja eine dauernde sein.“

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Aus dem Leben von Edith Stein

1.10.1999

Erhebung zur Patronin
Europas.

(Mehr biographische Daten auf: edithstein.karmel.at)

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Fragen und Rückmeldungen: noviziat@marienschwestern.at

Marienschwestern vom Karmel

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Eure Gedanken und Kommentare sind herzlich willkommen!

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