Pfingsten – Deine Stimme als Christ zählt (1)

Pfingsten ist ganz besonders jener Moment, in dem der versprochene Beistand kommt. Was für glaubhafte, umwerfende und berauschende Minuten und Stunden sind hier geschehen – eine große Gnade, nicht nur vor 2000 Jahren, sondern eine Gnade, die bis in die Ewigkeit reicht.

Stimmen bilden einen wichtigen Teil des Geschehens. Von einem Stimmengewirr ist die Rede: Jede Stimme wusste unmittelbar um Gedanken, Worte und Auszusprechendes. Der Himmel landete mit einem Brausen auf der Erde, und jeder getroffene Mensch erlebte, wie seine Stimme genau das sprach, was in Wahrheit zu sprechen war.

Von welchem Himmel auf Erden würden wir heute – so wie damals – berichten, wenn unserer Stimmen von einem Moment zum anderen nur Wahres aussprechen würden! Genau deshalb sage ich: Pfingsten – Deine christliche Stimme zählt.

Die letzten Tage liefern Beispiele, und daher möchte ich bis Samstag von Stimmen berichten, die es wert sind gehört zu werden, mehr noch, die beispielhaft sind. Beginnen wir mit

Fall Nr. 1 – christliche Stimmen gegen den Staat

43 katholische Einrichtungen und Bistümer klagen in den USA gegen eine Reform der Gesundheitsfürsorge, die Verhütungsmittel und Familienplanung als Pflichtleistung vorsieht!

Die geplante Reform der betrieblichen Krankenversicherung sorgt in den Vereinigten Staaten seit Jahresbeginn für Streit mit der katholischen Kirche. Die Maßgabe sieht vor, dass Arbeitgeber für ihre Beschäftigten Versicherungen abschließen, die auch Verhütungsmittel, die «Pille danach» und Sterilisationen abdecken. Religiöse Institutionen im engeren Sinn sind davon ausgenommen, nicht aber Unternehmen in religiöser Trägerschaft wie Krankenhäuser oder Universitäten. (KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH)

Es geht hier nicht um eine Erläuterung amerikanischer Politik im Einzelnen, sondern um die ganz einfache Frage: Wie ist so etwas möglich? Genauer gefragt:  Wie ist es möglich, dass eine große Anzahl von Einrichtungen und Bistümern so unmissverständlich Position bezieht und vorgeht? Es liegt zum einen an der schweren Verletzung der Religionsfreiheit, ganz klar. Aber ist das alles?

  • Ich behaupte nein. Dieses konsequente und bewundernswerte Vorgehen ist möglich, weil viele Menschen ihre Stimme erhoben haben!
  • Die genannten Institutionen machen das ganz sicher nicht ohne Rückendeckung ihrer Basis.
    .
  • So haben wir hier ein Beispiel, wo wir ohne jeden Zweifel sagen können: Ja, jede einzelne Stimme ist entscheidend – Deine Stimme als Christ zählt.

Die Intention dieses Beitrags ist nicht, bei der Bewunderung amerikanischer Bischöfe hängenzubleiben. Ganz im Gegenteil. Dies ist ein klarer Aufruf an jeden einzelnen Christen im deutschsprachigen Raum (auch an die internationalen Leser des Blogs), sich in der Auseinandersetzung von Staat/Gesellschaft und Religion/Religiosität

  • für den Schutz des Lebens,
  • für den Erhalt von Kirchen,
  • für die Institution Ehe,
  • für die Wahrung der Religionsfreiheit, auch
  • für die Rechte anderer Religionsgemeinschaften

einzusetzen und gegebenenfalls dafür auf die Straße zu gehen bzw. den Bischof der jeweiligen Diözese zusammen mit Gleichgesinnten zu mobilisieren.

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