Gendermainstreaming und Adoptionsrechte

„Karl Huß, geboren am 3. Januar in Brüx, gestorben am 19. Dezember auf Schloss Königswart in Westböhmen, war ein Scharfrichter der Stadt Eger, Heilkundiger und Sammler. Er war mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet und nach dem Jahr 1828 Kustos der Fürst Metternich’schen Sammlungen auf Schloss Königswart… Mit fünfzehn Jahren führte er die erste Hinrichtung mit dem Schwert durch und wurde, gerade achtzehnjährig, letzter Scharfrichter in Eger, da nach dem Jahr 1788 die Todesstrafe nicht mehr mit dem Richtschwert oder am Galgen vollstreckt wurde.“ (Wikipedia-Eintrag)

Hazel Rosenstrauch, als Kind österreichisch-jüdischer Kommunisten 1945 in London geboren, hat gerade ihr neues Buch über den zitierten Karl Huß veröffentlicht. Beim Lesen eines Feuilletonbeitrags zur Veröffentlichung des Buches durchfährt mich ein Gedanke, wie ein kurzes Wetterleuchten: Sollte es auch in unserer Zeit Scharfrichter geben, allerdings nicht in physischer sondern geistiger Ausübung, um die eine oder andere geistige Fehlentwicklung unserer Gesellschaft zur Strecke zu bringen? Aber da Wetterleuchten nicht von langer Dauer sind, verfliegt der „böse Gedanke“ so rasch wie er gekommen ist.

Interessant ist der bunte Werdegang der Hazel Rosenstrauch. Mit achtzehn brennt sie durch nach New York, um der „Unerlaubtheit der Trauer“ zu entgehen: Hazels Mutter war ein „Kindertransportkind“, deren Eltern von den Nazis ermordet wurden… 1965 geht sie nach Berlin, studiert an der FU Germanistik, Philosophie und Soziologie und landet bald im Zentrum der Studentenbewegung… Als sie 1969 im legendären Weiberkursbuch die Emanzipation der Männer einfordert, wird sie auch unter Feministinnen scheel angesehen…

Und da ist ein weiterer (ernsthafterer :-) Gedankenblitz: Sind „unemanzipierte Männer“ – zusammen mit „emanzipierten Frauen“ – vielleicht daran Schuld, dass mangels einer gerechten Geschlechterabgrenzung Frauen wie Judith Butler heute Gendermainstreaming so erfolgreich verbreiten können? (Judith Butler ist Autorin der Geschlechterbibel „Undoing Gender“, 2004.) Ich bin sicher, dass die jahrzehntelang immer ein wenig von oben herab vollzogenen männlichen Abwehrreflexe gegenüber emanzipierten Frauen dazu beigetragen haben, dass die im Hintergrund fortschreitende „Genderisierung“ so erfolgreich ist – aber da gibt es Berufenere, die das im Einzelnen darlegen könnten.

Doch es gibt ja nicht nur Butlers. Ich muß nur wenige Seiten weiterblättern, um in einem ebenfalls heute erschienen Feuilletonbeitrag von Karin Fleischanderl (Autorin, zuletzt Jurorin für den Ingeborg-Bachmann-Preis) zu lesen:

Vor kurzem wurden mein Mann und ich bei einer Veranstaltung als die HerausgeberInnen einer Literaturzeitschrift vorgestellt. Zumindest akustisch ist mein Mann jetzt eine Frau, eine Herausgeberin. Ich bin Herausgeberin. Außerdem bin ich eine Frau Doktor. Bekomme ich einen Brief von der Universität, bin ich allerdings eine Frau Doktorin. Frau Doktorin Karin Fleischanderl. Gewissermaßen eine Frau hoch zwei. Eine Frau zur Potenz. So wie auch eine Frau Lehrer mittlerweile eine Frau Lehrerin und eine Frau Bundesminister mittlerweile eine Frau Bundesministerin ist. Auch sie Frauen hoch zwei. Frauen zur Potenz.

Ich frage mich, warum ich ständig mit der Schnauze darauf gestoßen werden muss, dass ich eine Frau bin. An die Frau Doktor hatte ich mich schon gewöhnt, die Frau Doktorin – eine sprachliche Monstrosität obendrein – führt es mir wieder eklatant vor Augen. Ich frage mich auch, warum man meinen Mann (zumindest akustisch) zur Herausgeberin macht, warum er, bloß weil ich eine Frau bin, ebenfalls eine Frau sein soll.“

Dass immer mehr weibliche Meinungsmacher hier empfindlich reagieren, ist schon auffallend (Judith Butler vermutlich ausgenommen), aber lesen wir noch ein wenig weiter:

„Auch ohne dass ich wie Hawthornes Ehebrecherin ein großes A auf der Brust trage, weiß ich, dass ich eine Frau bin, es ist auch für alle anderen deutlich erkennbar, ich kann es nicht verleugnen. Meine Geschlechtsidentität, halb Sex, halb Gender, klebt an mir wie ein nasses Hemd, das nicht abzustreifen ist.

Ich bin eine Frau und habe eine klassisch weibliche Biografie. Ich habe ein neusprachliches Gymnasium besucht, am Dolmetschinstitut und an der Romanistik Sprachen studiert. Von Berufs wegen bin ich Übersetzerin, eine typisch weibliche Tätigkeit, die sich manchmal hart am Rande der Heimarbeit befindet. Ich habe drei Kinder geboren und großgezogen…

Frauen sind anders als Männer. Trotz aller Emanzipation liegen die Vorlieben und Fähigkeiten der Frauen im Bereich des Sozialen, Kommunikativen und Sprachlichen, die der Männer im Bereich des Technischen, Mathematischen. Frauen stürmen die geisteswissenschaftlichen Studien, Männer bleiben bei der Ausbildung zu technischen Berufen unter sich. Frauen bzw. Mädchen sind zwar die angepassteren – fleißigeren und disziplinierteren – Schüler…“

Diese Beobachtungen können viele bestätigen, die sich als Eltern von Kindern an der Schwelle von Schule und Universität erleben. Gegen die zumeist disziplinierten Mädels kommen z.B. unser Sohn und seine Kommilitonen – an den Zeugnisnoten gemessen – nicht an, und die an die Höhere Technische Lehranstalt gewechselten Burschen sehen deutlich weniger Mädels in ihren Reihen. – Zurück zum Thema:

„Gendermainstreaming, wozu auch die sprachlichen Strategien des Binnen-I und des -in bei Doktorin gehören, verfolgt offiziell das Ziel, die geschlechtsspezifischen Unterschiede sichtbar zu machen und die sich daraus eventuell ergebende Diskriminierung zu verhindern. Gendermainstreaming ist „Einbindung der Chancengleichheit in sämtliche politische Konzepte und Maßnahmen der Gemeinschaft.“

Obgleich so manche Frauenquote mittlerweile erfüllt sein mag, macht die Wirklichkeit, die mein Leben – sowie das vieler Frauen – bestimmt, absolut keine Anstalten, sich vom Gendermainstreaming in die Knie zwingen zu lassen. Einerseits bin ich außerstande, über meinen sex- und genderbedingten Schatten zu springen: Ich kümmere mich lieber um meine Kinder, anstatt einen Sitz in einer Vorstandsetage anzustreben, ich übersetze lieber italienische Dichter, anstatt (zum Beispiel) IT-Solutions zu entwickeln.

Aber auch die Gesellschaft ist in keiner Weise bereit, mir entgegenzukommen, etwa sich zu überlegen, was Chancengleichheit bei unterschiedlichen Vorlieben und Fähigkeiten zu bedeuten hätte, beziehungsweise mir als Mutter oder Übersetzerin dasselbe Prestige zuzusprechen wie einem Vorstandsmitglied oder Entwickler von IT-Solutions, vom selben Einkommen einmal ganz zu schweigen.“

Hier sind wir am Punkt angelangt, den jeder kennt, um den sich aber wenige kümmern: Einer Mutter oder beispielsweise Übersetzerin dasselbe Prestige zuzusprechen wie einem Vorstandsmitglied oder Entwickler von IT-Solutions. Diese Realität wird einzementiert, wenn sich unsere Gesellschaft damit beschäftigt, dass nur ja nicht die Mutter – aber dafür die weibliche Bankerin als „männlich-gleichwertig“ wahrgenommen wird.

„Aus allen diesen Gründen kann ich nicht umhin, das Binnen-I und das -in bei Doktorin als Verhöhnung zu empfinden. Warum muss ich mir unablässig einen Stempel aufdrücken lassen, warum muss ich mir unablässig sagen lassen, dass ich eine Frau bin, eine Frau, eine Frau eine Frau, wo mich doch niemand (weder ich noch ein anderer) und schon gar nicht das Binnen-I und das -in bei Doktorin von den offenkundigen Nachteilen des Frauseins befreien kann, wo ich das Frausein abstreifen müsste, um in den Besitz von Geld, Macht oder Prestige zu kommen?

Und warum werde ich gerade dort, wo ich meine Geschlechtsidentität für meine Verhältnisse am weitesten zurückgelassen habe, nämlich im universitären/akademischen Bereich, am heftigsten daran erinnert, eine Frau zu sein? Warum werde ich in meiner Rolle als Mutter oder in meiner Eigenschaft als Übersetzerin nie daran erinnert, eine Frau zu sein? Weil ich dort ohnehin bin, wo ich als Frau hingehöre?“

Gehen wir noch einen Schritt weiter, von der Betrachtung der weiblichen und männlichen Individuen – zum Thema „moderne Familie“. Im ORF gab’s vor wenigen Tagen eine spannende Diskussion zum Thema Adoption durch homosexuelle Paare. Auch hier geht es – neben den juristischen Themen – um die Frage, wieweit Mann und Frau sich „gleichartig“, „gleichberechtigt“ und „nichtdiskriminiert“ bewegen können, hier eben in Bezug auf das Familienleben.

Adoptionsrechte schwuler/lesbischer Paare

So lässt sich durch erste Studien – aber auch durch einfache Interviews mit Betroffenen, wie sie anlässlich der Diskussion gezeigt wurden – feststellen, wie gleichgeschlechtliche Paare im Laufe ihrer Beziehung erkennen, dass „eigene“ Kinder eine Partnerschaft zu einer erfüllenderen Familienbeziehung wachsen lassen. Für biologische Eltern dagegen gehört das zum 1×1 der Familie: Das partnerschaftliche Leben vor und nach der Geburt eines Kindes ist unvergleichbar; manche biologische Mütter und Väter (hier zähle ich mich dazu) gehen sogar soweit, anlässlich der Geburt ihrer Kinder vom Spürbarwerden göttlichen Wirkens zu sprechen.

Die Debatte über Adoptionsrechte gleichgeschlechtlicher Paare dreht sich fast ausschließlich um Paare und ihre Rechte. Die grundlegenden Faktoren aber lauten: Gleichberechtigung auf der einen, und Kindeswohl auf der anderen Seite. Wer spricht schon darüber – ausgenommen christliche „Fundis“ – dass es hier um einen unauflösbaren Konflikt geht, dass sich in dieser Debatte Gleichberechtigung und Kindeswohl unversöhnbar gegenüber stehen?

Gegengeschlechtliche Erziehungsperson

Da ist zum einen der Faktor Erziehung. Bei den Vertretern der Entwicklungspsychologie findet sich eine klare Mehrheit für die These, dass für das Kindeswohl beide Geschlechter als Erziehungspersonen vorhanden sein sollten. Es ist nur ein Buchstabe, der den großen Unterschied macht: Erziehungsperson ist etwas ganz anderes als Beziehungsperson. Auf letztere beziehen sich gleichgeschlechtliche Paare gerne, wenn sie argumentieren, sie würden für das Kind ohnehin weitere (gegengeschlechtliche) Beziehungspersonen finden. Aber wie könnte das vergleichbar sein, ob nun die biologische Mutter, mit deren Herzschlag sich das kleine Wesen neun Monate lang entwickelt hat, die Windeln wechselt, oder sich im Umfeld des schwulen Paares eine Frau befindet, die diese Tätigkeit übernimmt?

Die Frage nach der Herkunft

Dazu kommt ja, dass es als Vorbedindung der Adoption immer eine biologische Mutter gibt. Wenn wir beim vorgenannten Beispiel bleiben, geht es nicht nur darum, dass bei gleichgeschlechtlichen Paaren eine Frau in die Mutterrolle schlüpft, sondern um die Frage nach der Herkunft – und jedes Kind sollte hier das gesellschaftlich garantierte Recht auf eine ehrliche Antwort haben! Persönlich bin ich für eine gesetzliche Regelung, die einem adoptierten Kind immer den Namen der biologischen Eltern gibt.

Verletzung der Seele

Nicht wegzudiskutieren ist, dass eine Adoption immer bedeutet, von einer Mutter (und von Eltern) weggenommen zu werden. Schließlich geht es um die Bewertung dieses Wegnehmens, um die Einschätzung der Folgen für das Kind. Viele Entwicklungspsychologen nennen beim Namen, was für christliche Denker eine entschiedene Sache ist: Das Wegnehmen von der Mutter ist immer eine Verletzung der Kinderseele. Wer nicht an Seelen glaubt, möge das Wort durch „Herz“ ersetzen.

Gegen jede Natur

Die verlagseigene Beilage meiner Wochenendzeitung nennt sich „family – Magazin für Eltern und Patchworker“. Das ist doch wunderbar zeitgemäß, Familie wird zu neudeutsch family. Außerdem kommt man mit „Eltern“ heute nicht mehr aus, deshalb finden sich schon im Titel die Patchworker. Nicht fehlen darf im Magazin ein ausführlicher Artikel über moderne Methoden der Reproduktionsmedizin. Dort heißt es im Klartext: „Männer haben am Kinderwunschzentrum (sic!) ein eigenes Zimmer mit erotischen Bildern an den Wänden, durch eine Klappe wird das Ejakulat direkt ins Labor zur Untersuchung gereicht.“ Das ist gegen jede menschliche Natur! Was hat das nun mit der Adoptionsfrage zu tun? Ganz einfach, immer mehr gleichgeschlechtliche Paare bestellen sich Kinder zur Adoption.

Absurdität der gesellschaftlichen Diskussion

Unbegreiflich ist, dass so etwas evidentes – zwei verschiedengeschlechtliche Partner zeugen Kinder und erziehen diese – in der gesellschaftlichen Diskussion völlig in den Hintergrund gedrängt wird. Die Kernfamilie wird als irrelevant dargestellt. – „Schau dir doch mal an, was für schlimme Sachen in den Hetero-Familien passieren.“ Ach ja, in Patchwork-Familien und gleichgeschlechtlichen Familiensituationen kann das natürlich nicht vorkommen. – „Die klassische Familie muss den jetzt aktuellen Formen gesellschaftlicher Familienkonstellationen Platz machen.“ Genauso gut könnte man argumentieren: Wenn alle zu MacDonalds gehen, ist damit das Thema Gesunde Ernährung gestorben?

Es bleibt der Aufruf, dass mehr Menschen sich an der gesellschaftlichen Diskussion beteiligen – oder wollen unter anderem wir Christen einfach zusehen, wie Familien- Ehe- und Adoptionsfragen zunehmend von Meinungsmachern und Lobbyisten diktiert werden? Wie Kindern ihre Rechte von vorneherein aberkannt werden? Wo die Frage nach der Herkunft als zweitrangig eingestuft wird? Wo die Erziehung durch gegengeschlechtliche Elternteile wider besseres Wissen total unterbewertet wird? Wo eine angebliche Gleichberechtigung über Menschen- und Kindeswohl triumphiert? Wo die Seele eines Kindes keine Bedeutung mehr hat?

***

Buchtipp:

GABRIELE KUBY, Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit. fe-medienverlag, Kißlegg 2012, ISBN 978-3-86357-032-3

In einer Kundenrezension (37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich; 5.0 von 5 Sternen 28. September 2012, Von K. Bernhard) auf AMAZON heißt es:

Gabriele Kuby legt hier ein wahrhaft wichtiges und äußerst mutiges Buch vor; es sei höchste Zeit, die Schweigespirale zu durchbrechen! Sie spricht Klartext über ein Thema, das heute bzw. in „politisch korrektem“ Verständnis nicht mehr gedacht werden darf: Es geht um die … politisch betriebene globale Sexualisierung der Gesellschaft und den damit einhergehenden Frontalangriff gegen unsere Kultur, unseren Glauben an Gott, unsere Familien – und letztlich gegen unsere Freiheit. Treiber dieser unseligen Strömungen sind letztlich der Zorn und die Abneigung gegen alles Religiöse.

Diese „Kulturrevolution“ laufe, so Kuby, „hinter dem Rücken der Menschen ab – top down, von oben nach unten“ (S. 419). In insgesamt 15 Kapiteln werden die wichtigen Treiber, Ziele, Strategien und Netzwerke herausgearbeitet; es sind, um einige zu nennen, die Wegbereiter der Französischen Revolution, die Entwicklung vom Feminismus zur … Gender-Ideologie, die diesbezügliche Rolle der EU, die Globalisierung der sexuellen Revolution durch die UN, der totalitäre Zugriff über die Yogyakarta-Prinzipien (=Anleitung zur Durchsetzung der Gender-Ideologie), die politische Vergewaltigung der Sprache, die Pornografie, die Homosexuellen-Bewegung und die Sex-Erziehung in Schule und Kindergarten. Die Folge dieser Kräfte sind Intoleranz und Diskriminierung sowie die „schiefe Ebene zum Totalitarismus im neuen Gewand“.

„Was tut [so fragt Frau Kuby] eine Kultur, die keinen Reinigungsprozess von Schuld mehr kennt, weil sie den Menschen zu Gott gemacht hat? Sie muss das Gewissen zum Schweigen bringen, in der vergeblichen Hoffnung, dann inneren Frieden zu finden“ (S. 417). Die Strategien dieser globalen sexuellen Kulturrevolution liegen im Schaffen von Ideologien, die die Sünde gut erscheinen lassen, dem Hineinziehen aller Menschen in die Sünde sowie dem Diffamieren, Ausgrenzen und Verfolgen derjenigen, die dem Gewissen eine Stimme geben (S. 418).

Das Buch ist – und das ist das Schöne daran – aber auch gleichzeitig und immer ein Appell an unser christliches Gewissen, das uns klar denken und entscheiden lässt. Der Glaube an Gott macht wirklich frei, froh und wahrhaft glücklich – und resistent gegen die in diesem Buch beschriebenen Ideologien. Von daher sind die Christen gefordert, den Mund aufzumachen, es wird Zeit. Ich wünsche dem Buch jeden nur denkbaren Erfolg. Vergelt’s Gott Frau Kuby!

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2 Gedanken zu “Gendermainstreaming und Adoptionsrechte

  1. Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von
    Frau und Mann kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale, geschöpflich gegebene Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

    1. Danke, Jakob, für deinen Beitrag.

      Deine Gedanken ergänzen den Artikel mit weiteren ausgezeichneten Hinweisen.
      Das von Dir zitierte Buch habe ich noch nicht gelesen, möchte aber zur Vervollständigung die Daten aufführen:

      Manfred Spreng, Harald Seubert, Andreas Späth (Hg.), Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 2. überarbeitete Auflage, Logos Editions 2012, 110 S

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