Hl. Joseph, der Gerechte

Josef + Jesus v. Ilian Rachov
*

Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte,
was der Herr durch den Propheten gesagt hat:

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
einen Sohn wird sie gebären, und
man wird ihm den Namen Immanuel geben,
das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.

Als Josef erwachte, tat er,
was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte,
und nahm seine Frau zu sich.

(Mt 1,21-24)

*

Weihnachtshymnus

„Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht“

Joseph schloss des Himmelsvaters Sohn in seine Arme
als ein Neugeborenes – er diente ihm wie seinem Gott.
Und in seinem Dienst fand er den Frieden,
wie wenn er der Güte selbst den Dienst erweist,
und verehrte ihn als der Gerechte ohne gleichen (Mt 1, 19).

Doch wie groß war sein Erstaunen!
„Wie ist mir gegeben, Du des Allerhöchsten Sohn,
selbst in Dir den Sohn zu sehen?
Und der Mutter zürnte ich und dachte,
ihr den Platz in meinem Haus zu wehren.
Aber dass ihr Schoß den großen Schatz barg,
der in Reichtum meine Armut wendet‘,
konnte mein Verstand nicht bergen.

Aus dem Stamme König Davids,
der einst kam und seine Krone trug –
doch des Purpurs bin ich ganz entkleidet,
Handwerker statt König, das ist mein Beruf.
Doch die Krone habe ich empfangen,
denn an meinem Herzen ruht der Herr,
der der Herrscher aller Herren
und der König aller Kronen ist.“

(Hl. Ephräm, 4. Jhdt., Diakon in Syrien und Kirchenlehrer
Quelle: Evangelium Tag für Tag)

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