„Marias Schwestern“: Kunst und soziales Engagement

Mit Fug und Recht steht diese einzigartige Frau immer wieder im Mittelpunkt. Allein in den letzten 30 Jahren hat sie täglich zu gläubigen Menschen gesprochen 1) , ihnen geholfen, und immer ihre ganze Liebe für das Werk ihres Sohnes gegeben. So gesehen ist es gut, wenn Menschen Mittel und Wege finden, etwas „zurückzugeben“.

Medju 2012 Erscheinungsberg
Marienstatue am Erscheinungsberg in Medjugorje

Maria von Nazareth hat ihr Leben Gott geweiht und ist Mutter
geworden.
Schon die Geburt ihres Sohnes fand unter schwierigen
Umständen statt; nach
wenigen Tagen erhielt sie die Prophe-
zeiung unter welch Schmerzen ihr Leben
verlaufen werde;
am Ende musste sie mit ansehen, wie ihr eigener Sohn

getötet wurde.

*

„In dem künstlerischen Foto-Projekt Marias Schwestern wurden Mütter mit hoch belastetem Hintergrund nach dem Vorbild von Madonnenbildern fotografiert. Damit bekamen diese jungen Frauen die Chance, sich als Mutter positiv wahrgenommen zu fühlen. Junge Frauen und Mütter, die von der Gesellschaft oft abgewertet und im Stich gelassen werden.“

„So bewirken und berühren diese Bilder etwas in den Frauen selbst. Wie auch im Betrachter, in der Betrachterin. Wenn Sie sich berührt fühlen, laden wir Sie ein zu differenzierter Wahrnehmung. Zum Hinterfragen von gesellschaftlich genormten Mutterbildern. Und danken für jede Unterstützung, um diesen belasteten jungen Familien helfen zu können.“

„Wir haben den Verein „Grow Together“ 2012 gegründet, um Eltern und Babys in scheinbar aussichtslosen Situationen neue Möglichkeiten und Chancen zu geben. Entstanden ist der Verein aus der Not junger Frauen in Wien. Für Frauen, die unter schwierigsten Bedingungen ihre Kinder bekommen haben und für die es in unserer Gesellschaft, trotz allem Sozialstaat, zu wenig Unterstützung gibt. So kommt es in den schlimmsten Fällen zu Vernachlässigung und Misshandlung von Babys. Oder zu eigentlich vermeidbaren Kindesabnahmen.“

„Mag sein, dass dieser gesicherte, fördernde Familienverband für uns [unsere Generation] selbstverständlich war. Leider ist er dies für viele Kinder heute nicht mehr. Einigen von diesen will „Grow Together“ das Rückgrat einer sich selbst und das Kind liebenden Mutter zurückgeben. (Und im Idealfall einen unterstützenden, nährenden Vater dazu.)“

 „Der Verein fördert und entwickelt Projekte für ein gesundes Zusammenleben dieser Familien, damit ihre Kinder psychisch und physisch gesund heranwachsen können. „Grow Together“ steht für das Zusammenwachsen von Familien. Für das gemeinsame Aufwachsen in einer gesicherten und fördernden Umgebung. Und damit auch für das Schließen von erschreckenden Lücken in unserem Sozialsystem.“

Dr.med. Katharina Kruppa

 (Spendenkonto siehe unten)

*

„Wann ist eine Mutter eine gute Mutter? Ein Fotografieprojekt im Preyer’schen Kinderspital in Wien zeigt, dass auch Frauen in schweren Situationen ihren Kindern zärtliche und fürsorgliche Mütter sein können.“

„Die junge Frau sei ganz still geworden, als sie das Foto, auf dem sie mit ihrem Baby zu sehen ist, zum ersten Mal betrachtet hat, erinnert sich Katharina Kruppa. Und dann habe sie gesagt: ‚So zärtlich kann ich sein? So habe ich mich noch nie gesehen.‘ Das sei für sie einer der berührendsten Momente gewesen, sagt die Wiener Kinderärztin und Psychotherapeutin.“

„Eine andere junge Mutter habe vor Beginn des Projektes mit niemandem Blickkontakt aufnehmen können. ‚Nachdem sie das Foto gesehen hat, hat sie mich das erste Mal angeschaut“, schildert Kruppa.“ (Der Standard)

 *

Marias_Schwestern_1

Maria,
Du Heimatduft,
Du wärmende Hand,
Du zärtlicher Schein…

*

Marias_Schwestern_5

Maria,
Du Vorgeschmack,
Du Lächeln des Himmels…

*

Marias_Schwestern_9

Maria,
Du Morgenlied,
Du Schwester,
Du Freundin!

*

Die Bildunterschriften entstammen diesem Gebet:

MARIA…
Du Vorgeschmack,

Du zärtlicher Schein,
Du Morgenlied,
Du Heimatduft,
Du wärmende Hand,
Du Schwester,
Du Freundin,
Du Lächeln des Himmels.

(Bernhard Meuser)

*

„Im Idealisieren des Mutterglücks hat unsere Gesellschaft Übung. Seit Jahrhunderten lächeln uns Madonnenbilder von den Wänden an. Dabei war Maria zweifellos in einer schwierigen Situation: sehr jung Mutter, weit weg von zu Hause, auf der Flucht und emotional zumindest stark gebeutelt bis sehr verwirrt. Davon ist auf den bekannten Madonnenbildern wenig zu sehen. Und auch heute holt die Wirklichkeit jede Mutter ein und zeichnet ein bei weitem vielfältigeres Bild: die Gleichzeitigkeit von Erschöpfung und Hochleistung, Anspruch und Wirklichkeit, Tempo und Stillstand.“

„Ich habe Marias Schwestern von heute besucht: Frauen, die sehr jung Mütter wurden, und die am Start in die Mutterschaft von existentiellen Krisen betroffen waren. Die Bilder zeigen die Interaktion von Mutter und Kind. Und haben viele Ähnlichkeiten mit den tradierten Bildern vom Mutterglück. Gesten und Haltungen sind uns vertraut. Und gleichzeitig schimmert die Zerbrechlichkeit der Mütter selber durch. Ihre eigene Bedürftigkeit ist nicht verhüllt. Wie verträgt sich dieses Ausmaß an Realität mit unserem Ideal?“

Irene Kernthaler-Moser, Fotografin

*

Die Fotoserie „Marias Schwestern“ ist ab kommenden Dienstag für Patientinnen und Besucher im Aufenthaltsraum der Frühgeburtenstation im Preyer’schen Kinderspital zu sehen und auf der Homepage der Fotografin.

*

Spendenkonto:
Empfänger: „Grow Together“
Konto: 82167974300, Erste Bank BLZ: 20111
BIC: GIBAATWWXXX, IBAN: AT602011182167974300

*

1) Seit über 30 Jahren spricht Maria in den Erscheinungen von Medjugorje zu uns.

*

Ein Gedanke zu “„Marias Schwestern“: Kunst und soziales Engagement

Wir freuen uns über deinen Beitrag:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s