Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes

Lourdes Madonna
Die erste von 17 Marienerscheinungen ereignete sich am 11. Februar 1858 vor der erst 14-jährigen Bernadette Soubirous. Lourdes wurde ein Ort inständigen Betens, an dem Menschen Heil und Heilung finden, weil Gottes Nähe und Gnade hier besonders erfahrbar ist.

Aus dem ersten Originalbericht der Erscheinungen von Lourdes:

»Ich ging vierzehn Tage hin und ich fragte sie jedes Mal, wer sie wäre – was sie immer zum Lächeln brachte. Nach den vierzehn Tagen habe ich sie es dreimal hintereinander gefragt, und es war erst beim vierten Mal, als sie mir sagte, dass sie die Unbefleckte Empfängnis sei« (Bernadette Soubirous).

Der Osten feierte das Fest der Unbefleckten Empfängnis an manchen Orten seit dem 10. bis 12. Jahrhundert als Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna, im Westen führte es Anselm von Canterbury um 1100 für seine Diözese ein. 1477 führte Papst Sixtus IV. das Hochfest in Rom ein. 1708 wurde das Fest als Mariä Empfängnis durch Clemens XI. für die ganze katholische Kirche vorgeschrieben.

Papst Pius IX. schließlich verkündete am 8. Dezember 1854 in seiner Bulle (auch Päpstliche Bulle) Ineffabilis Deus (‚Der unbegreifliche Gott‘) das Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens:

„Zur Ehre der Heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zur Zierde und Verherrlichung der jungfräulichen Gottesgebärerin, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zum Wachstum der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erklären, verkünden und bestimmen Wir in Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und in Unserer eigenen: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben. Wenn sich deshalb jemand, was Gott verhüte, anmaßt, anders zu denken, als es von Uns bestimmt wurde, so soll er klar wissen, dass er durch eigenen Urteilsspruch verurteilt ist, dass er an seinem Glauben Schiffbruch litt und von der Einheit der Kirche abfiel, ferner, dass er sich ohne weiteres die rechtlich festgesetzten Strafen zuzieht, wenn er in Wort oder Schrift oder sonstwie seine Auffassung äußerlich kundzugeben wagt.“

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Ein Video zum Thema >>> findest du hier.

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Ein Gedanke zu “Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes

  1. Maria bete fuer meine familie und befreie uns von unsere Not.
    Heile Krankheiten die uns plagen in Jesu Christi Namen, Amen.

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