Drei starke Texte für das Leben

Sterbehilfe mit Rose

Der in Deutschland geplante § 217 StGB ist ein Todesgesetz. Es stellt die Weichen so, dass ein kostengünstiger Suizid gesellschaftsfähig wird. Das Verbot gewerblicher Sterbehilfe führt nicht nur dazu, nicht-gewerbliche Sterbehilfe zu erlauben, sondern diese rechtlich und moralisch zu stärken.

Der Todeswunsch wird als Norm verankert, er wird normal. Schließlich wird der Entsorgung kosteninternsiver und unliebsamer alter Menschen Tür und Tor geöffnet. Mit diesem Gesetz wird die Grundlage geschaffen, dass ein freiwilliger Suizid nach einem erfüllten Leben zur Tugend oder sogar zur sozialen Verpflichtung hochstilisiert wird. In einem der drei von Josef Bordat vorgestellten Texte (Andreas Krause, Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss) heißt es:

Wird der Todeswunsch jedoch gesellschaftsfähig gemacht, gewissermaßen „normal“ – das Programm dazu ist nach Krause Landt so subtil wie vielschichtig –, und wird dann unter der Maßgabe eines falsch verstandenen Konzepts von „Freiheit“ festgelegt, dass ihm grundsätzlich zu entsprechen ist, dann wird der Umgang mit dem Suizid affirmativ und geht an den Umständen, unter denen er sich als „Lösung“ entwickelt, völlig vorbei. Das Augenmerk liegt auf dem Tod, nicht auf dem Leben des Menschen. Die „Humanisierung“ des Sterbens hat somit etwas zutiefst Unmenschliches.

Den Artikel von Josef Bordat >>> findest du hier.

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