HABEMUS PAPAM – FRANZISKUS, ein Jesuit nimmt Franziskus als Programm!

Das Konklave in Rom hat den Nachfolger von Benedikt XVI. gewählt:
Die katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt!

Mit 8 Jahren „Verspätung“ darf der neue Papst
sein schwieriges und auch wunderbares Amt antreten:

Papst Franziskus I.

Habemus Papam!
Der neue Papst Franziskus I.
(Jorge Mario Kardinal Bergoglio SJ)

möge dienen mit dem besonderen Segen
des dreifaltigen Gottes

und der Gottesmutter Maria!

Papst Franziskus I

Am kommenden Sonntag erster Angelus mit Papst Franziskus I.
Offizielle Amtseinführung am 19. März:
Hochfest des Hl. Josef, des Schutzpatrons der heiligen Mutter Kirche.

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Eine wirkliche Überraschung ist es nicht: Der Kandidat, der sich beim letzten Konklave als besonders papabile erwiesen hat, ist im zweiten Anlauf Papst geworden – der Heilige Geist steht sozusagen doppelt hinter Franziskus I.

Weisser-Rauch Sixtinische-Kapelle

Es ist insofern auch eine schlüssige Wahl, da die katholische Kirche sich nun eindeutig als Weltkirche positioniert. Und doch hat der neue Papst auch italienische Wurzeln…

Der Papst ist bekannt für seinen bescheidenen Lebensstil, er kocht gut, und wird sozialen Fragen mit Sicherheit viel Aufmerksamkeit schenken.

Sein erstes Gebet galt Benedikt XVI., dann formulierte er die Bitte, für ihn zu beten, und schließlich sprach er den Segen Urbi et Orbi.

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Jorge Mario Bergoglio

Jorge Mario Bergoglio trat nach der Schulzeit 1958 in den Jesuitenorden ein und studierte zunächst Geisteswissenschaften in Chile und nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires an der Theologischen Fakultät des Colegio Máximo San José in San Miguel Philosophie (Abschluss: 1960) und Theologie (Abschluss: 1970). 1969 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wirkte anschließend als Novizenmeister und Theologiedozent an der Hochschule von San Miguel.

Papst Franziskus I. Jorge Bergoglio SJ

In den Jahren 1973 bis 1979 leitete er als Provinzial die Geschicke des Jesuitenordens in Argentinien. Von 1980 bis 1986 stand er dann als Rektor der Theologischen Fakultät von San Miguel vor. Anschließend promovierte er in Deutschland und arbeitete danach als Geistlicher Direktor in Córdoba.

Am 20. Mai 1992 wurde Bergoglio von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Buenos Aires und Titularbischof von Auca ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Buenos Aires, Antonio Kardinal Quarracino, am 27. Juni desselben Jahres. Mitkonsekratoren waren der Bischof von Mercedes-Luján, Emilio Ogñénovich, und der Apostolische Nuntius in Argentinien, Ubaldo Calabresi. Am 3. Juni 1997 wurde er zum Koadjutorerzbischof ernannt und folgte Kardinal Quarracino nach dessen Tod am 28. Februar 1998 als Erzbischof von Buenos Aires nach. Gleichzeitig war er Bischof für die in Argentinien lebenden Gläubigen des orientalischen Ritus. Papst Johannes Paul II. nahm ihn 2001 mit der Ernennung zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Roberto Bellarmino in das Kardinalskollegium auf. Er gehört unter anderem der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an.

Im Konklave 2005 soll Bergoglio Zeitungsberichten zufolge, welche sich auf die Tagebuchaufzeichnungen eines anonymen Kardinals stützten, im ersten Wahlgang 10, im zweiten Wahlgang 35 und im dritten Wahlgang 40 Stimmen erhalten haben.

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