Christi Himmelfahrt – Voraussetzung für unsere himmlische Zukunft

Vierzig Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt. Der Auferstandene Jesus ist vierzig Tage lang denen, die Ihm gefolgt waren, erschienen. Nun ist ER, dessen verklärter Leib schon auf Seine Erhöhung zu Gott hingedeutet hatte und der Seine Auffahrt selbst ankündigte (Joh 20, 17), ganz bei Gott.

(1) Alles ist Gnade

Das Opferlamm steigt in den Himmel auf. „Aufgefahren in den Himmel“, wie wir im Apostolischen Glaubensbekenntnis beten. Was dürfen die Gläubigen von nun an erwarten?

An der Seite des Vaters ist Jesus Christus reichster Gnadenspender. ER, die fleischgewordene Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit, ist der Mittler aller Gnaden.

(2) Die Ganzheit als Leib und Geist

Alles geht über den Leib und mit dem Leib. Geburt, Mutterschaft, Nächstenliebe, Leiden, Beten, Sterben… all dies ist ohne Leib nicht denkbar, wir sprechen von der Gesamtberufung des Menschen. Für Christus gilt, dass er ganz Mensch war und ganz Gott ist – somit dürfen wir auch in Bezug auf unseren Herrn von Gesamtberufung sprechen… doch dann müssen wir die Gottheit Christi ansprechen, und hier versagt alles Denken und Sprechen.

Verneigen wir uns vor einem Gott, der uns seinen einzigen Sohn gesandt hat, der für uns (als Mensch) gelitten hat, schließlich gestorben, begraben, auferstanden und zum Himmel aufgefahren ist!

Christi Himmelfahrt Ikone

(3) Aufbau der Kirche Jesu Christi

Der Heimgang Jesu schafft die Voraussetzung für den nächsten Schritt der Gemeinschaft des Dreifaltigen Gottes mit dem Menschen; indem Jesus Seine Menschheit mit zum Vater nimmt, kann die Menschheit insgesamt zu Gott gelangen.

Diese Mission beginnt zehn Tage später, an Pfingsten, mit dem Aufbau der Kirche Jesu Christi durch den Heiligen Geist.

(4) Ziel unseres Daseins

Schließlich wird uns an diesem Hochfest erneut bewusst, welches unser Ziel ist. Immer neu tauchen die Verheißungen Gottes auf, dass unser Leben nicht in dieser Welt Vollendung findet, sondern eine neue Zukunft in einem neuen Himmel und einer neuen Erde eröffnet wird.

Es ist unser fester Glaube, dass Christus uns den Weg gewiesen hat, im Namen des Vaters. Unser Gott ist ein Gott des Lebens und der Liebe. Er will das Leben und nicht den Tod, er will das ganzheitliche und bleibende Leben. Jesus will unsere Umkehr, unser Heil, ja unsere Heiligung mit einem himmlischen Ziel: Das Heil Seiner Kirche – und das ewige Leben der Kinder Gottes.

Dafür ist Er in den Himmel aufgefahren, sitzt zur Rechten Gottes, und sendet uns Seinen Heiligen Geist.

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In Erinnerung an die Pfingsterwartung der Jünger (Apg 1,13f.) hat unser Glaube das Bitt-Motiv um den Beistand in den Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten zu einer Zeit besonderen Betens um den Heiligen Geist gemacht. Es heißt im liturgischen Kalender: »Die Wochentage nach Christi Himmelfahrt bis Samstag vor Pfingsten einschließlich bereiten auf die Herabkunft des Heiligen Geistes vor.«

Heute startet weltweit die Pfingstnovene und ZEIT ZU BETEN lädt alle Leser ein, bis zum Pfingstfest mitzubeten:

Link zur >>> Novene zum Heiligen Geist

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2 Gedanken zu “Christi Himmelfahrt – Voraussetzung für unsere himmlische Zukunft

  1. ich möchte mich von ganzen herzen für diese angebote bedanken besonders aber für den mut der jungen menschen. ich werde für euch beten damit diese frucht bleibt, amen:)

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