Der Hauptmann von Kafarnaum (Ev. vom 9.So im JK)

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Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, daß du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, daß du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muß mein Diener gesund werden. Auch ich muß Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, daß der Diener gesund war. (Lukas 7,1-10)

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Der Hauptmann von Kafarnaum

Drei Gedanken zum Evangelium des 9. Sonntags im Jahreskreis.

1. Der Hauptmann ist der Ansicht, dass Jesu Worte heilen. Wir beten im Angesicht des Lamm Gottes in jeder heiligen Messe „Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Hier ist es der Diener, der gesund wird durch das Wort. Der Diener verhält sich zum Herrn wie die Seele zur Person.

2. Ein Römer gilt den Juden als Ungläubiger, doch der Glaube des Hauptmanns ist groß. Jesus ist beeindruckt: „Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.“ Der persönliche Glaube reift nicht nur in einem religiösen Umfeld.

3. Was sieht Jesus in meinem Herzen? Einen starken Glauben, wie ihn der Hauptmann hat? Herr, stärke meinen Glauben, auf dass mein innerer Diener, meine Seele, gesund wird!

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Josef Bordat betreibt das katholische Weblog Jobo72 (http://jobo72.wordpress.com/)

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