Taifun Haiyan: Beten, helfen, spenden

KIRCHE IN NOT

Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat Nothilfe für die Opfer des Taifuns Haiyan versprochen, der am Wochenende auf den Philippinen eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Besonders betroffen waren die Provinz Leyte, die Insel Samar sowie die Stadt Guiuan im philippinischen Osten sowie Bantayan Island und Daangbantayan auf der zentralphilippinischen Insel Cebu. Auch im Westen gab es verheerende Schäden, so zum Beispiel in den Städten Iloilo und Coron sowie auf der Insel Palawan. Die Behörden befürchten über 10.000 Todesopfer.

Philippinischen Kirchenquellen zufolge habe man das Schlimmste in den meisten Regionen abwenden können, da sich viele Menschen aufgrund der Erfahrung der vorangegangenen Taifune rechtzeitig evakuieren ließen. Gerade in den Gemeinden auf den dem Sturm abgewandten westlichen Inselseiten sind die Pfarreien nach Informationen von „Kirche in Not“ bereits in der Lage, sich selbst und ihren Nachbargemeinden zu helfen. In den Regionen an den dem Pazifik zugewandten Ostküsten seien dagegen über 95 Prozent der Häuser zerstört worden. Die Hilfskräfte sind dort immer noch mit der Errichtung von Notunterkünften und Verteilzentralen für Hilfsgüter beschäftigt.

Ein erstes Notfallpaket von „Kirche in Not“ soll die philippinische Kirche bei diesen Hilfsmaßnahmen unterstützen. Weitere, umfangreichere Hilfen sind anschließend für den Wiederaufbau der seelsorglichen Strukturen geplant. Als pastorales Hilfswerk legt „Kirche in Not“ den Schwerpunkt seiner Hilfsmaßnahmen auf die Aufrechterhaltung der Seelsorge und der Traumabehandlung. Nach dem Vorbild seines Gründers, des „Speckpaters“ Werenfried van Straaten, flankiert „Kirche in Not“ diese Hilfe in Notfällen aber immer auch mit direkter humanitärer Unterstützung und bittet dafür um Spenden:

Online unter www.spendenhut.de(Verwendungszweck: Philippinen) oder:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
Kontonummer: 215 20 02
BLZ: 750 903 00
LIGA Bank München

IBAN: DE63750903000002152002
BIC: GENODEF1M05

Für Spender aus Österreich

Kirche in Not
IBAN: AT726000000092065338
BIC: OPSKATWW

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PAPST HILFT

Papst Franziskus hat 150.000 US-Dollar (112.000 Euro) für Katastrophenhilfe nach dem Taifun „Haiyan“ gespendet. Das Geld werde über den päpstlichen Rat für humanitäre Hilfe „Cor Unum“ an die katholische Kirche auf den Philippinen weitergeleitet, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Mit der Spende bekunde Franziskus zugleich „geistliche Nähe und väterliche Ermutigung“.

Unterdessen rief der philippinische Präsident Benigno Aquino am Montag den nationalen Notstand aus. Dieser Schritt war zuletzt am 7. Dezember 2012 nach dem Taifun „Pablo“ sowie am 20. Dezember 2011 nach dem Tropensturm „Sendong“ erfolgt. Mit der Ausrufung des Notstands sind Preiserhöhungen für Lebensmittel und bestimmte Güter des täglichen Bedarfs sowie Medizin und Treibstoffe verboten. Zugleich verpflichtet sich die Regierung zu zinsfreien Darlehen für Katastrophenopfer.

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WEITERE HILFSAKTION

Elsa hat eine zusätzliche Hilfsaktion verlinkt:

team rubicon

„Über Team Rubicon kann man sich bei mir in diesen Einträgen hier und hier und hier in deutscher Sprache informieren. Die Operation Seabird auf den Philippinen ist angelaufen, wie weiter unten schon verlinkt. Team Rubicon wird transparent und fast in Echtzeit auf seinem Blog Bilder und Informationen über konkrete Hilfe im Katastrophengebiet informieren. Eine Spende an diese wunderbare Initiative, die Ersthilfe bringt, wo für andere Hilfsorganisationen die Sicherheitslage einfach noch zu angespannt ist, um effektiv tätig zu werden, kann man hier mittels Kreditkarte online machen. Der Link führt zu einer Seite, auf der Spenden konkret für „Disaster relief“ gesammelt werden, es gibt noch eine weitere Seite für allgemeine Spenden, aber angesichts der Lage auf den Philippinen dachte ich, der Link Disaster Relief ist erstmal der angebrachteste.“

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AUFRUF ZUM GEBET

BETEN

Unsere Aufgabe ist das Gebet,
zu dem alle herzlich eingeladen sind!

Kerze

Bei den >>> Gebetsanliegen auf diesem Blog
ist ein Gebetsaufruf und -vorschlag zu finden!

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4 Gedanken zu “Taifun Haiyan: Beten, helfen, spenden

  1. Es ist immer wieder erstaunlich zu hren und es freut auch, dass es so ist, wieviel Geld Herr und Frau Schweizer aufbringen knnen, fr die Not im Ausland. Was aber umgekehrt sehr traurig ist, wenn Menschen in der Schweiz um finanzielle Hilfe bitten, nichts aber auch gar nichts geholfen wird. Alles schreit nur nach der Not im Ausland. Die Antwort in der Schweiz lautet meistens, Sozialamt oder geh doch Arbeiten. Was wenn beides unmglich ist? Was wenn die krankhafte Broktatie der Schweiz Helfen verunmglicht? Was wenn das Schweizersystem alles andere als Sozial funktioniert? Was wenn es Menschen in der Schweiz gibt, die von diesem Notstand schwer betroffen sind und nicht mehr ein noch aus wissen, ja sogar deswegen Suizid gefrdet sind. Bitte helft! Vergelts Gott!

    1. Hallo m – von tobel
      Auch in Österreich haben wir in einigen Fällen eine Bürokratie, die ungut ist bzw. sich unmenschlich auswirkt. Aber neben den staatlichen Stellen gibt es Organisationen, die ganz unkompliziert arbeiten.

      Das kann doch in der Schweiz nicht anders sein:
      Ich denke dabei an CARITAS und viele andere private Organisationen, die Hilfe geben können.
      Ich hoffe sehr, dass das auch für die Fälle zutrifft, die du angesprochen hast.

      Jesus hat uns in jedem Fall versichert: Seid nicht so sehr mit der Zukunft beschäftigt, sondern haltet fest an eurem Glauben, und der Vater wird für euch sorgen.
      Und wenn Gott in seinem unergründlichen Wirken (scheinbar) nicht für Hilfe sorgt, hat der Mensch immer noch 2 Möglichkeiten:
      – am Glauben zu arbeiten und die Hoffnung zu vermehren
      – zu erkennen, welche Chance das Leiden bietet: Selig sind die, die zusammen mit unserem Herrn Jesus Christus Leid auf sich nehmen und es in Seinem Namen annehmen, ihrer ist das Himmelreich!

      Ich wünsche den Betroffenen in deinem Heimatland alles Gute – möge der Herr sie beschützen und möge die Heilige Gottesmutter sie unter ihren Schutzmantel nehmen!

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