Zum Ausklang… der Zufall und das Wort

Im heutigen Evangelium heißt es nicht: „Im Anfang war der Zufall, und der Zufall war bei Gott, und der Zufall war Gott. Alles ist durch den Zufall geworden, und ohne den Zufall wurde nichts, was geworden ist… Und der Zufall ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, …voll Gnade und Wahrheit.“

So halte ich es lieber mit Johannes Tauler, der uns in seiner Weihnachtspredigt zum Beten ermahnt:

Sammle dich also, wenn du kannst; vergiss alles in deinem Gebet; befreie dich von den Vorstellungen, von denen du erfüllt bist. Umso mehr vergisst du den Rest, umso mehr bist du fähig, dieses Wort aufzunehmen, das dir so geheimnisvoll bleibt…
Flieh also vor der Aktivität und den Gedanken, die dich treiben, denn sie verhindern den inneren Frieden. Damit Gott sein Wort in uns sprechen kann, ist es notwendig, dass wir selbst im Frieden und in der Stille sind. Nun kann er uns sein Wort hören lassen; er selbst spricht sich in uns aus.

Johannes Tauler (um 1300-1361) Dominikaner in Straßburg

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