Conchita Wurst – eine Vision für Toleranz

Es geht um weit mehr als die Zeitspanne von 48 Jahren, die zwischen beiden Ereignissen liegt, dem letzten für Österreich gewonnenen Grand Prix d’Eurovision durch Udo Jürgens, und dem „europäischen“ Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014: In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai ist das Thema Toleranz durch den künstlerischen Beitrag des Travestiekünstlers Tom Neuwirth auf einzigartige Weise präsentiert und gefeiert worden.

MESSAGE

Eine Beanstandung aus christlicher Sicht soll nicht unter den Teppich gekehrt werden: Es ging nicht um Toleranz für Christen oder andere gläubige Menschen, sondern um Toleranz gegenüber dem „Andersartigen“; und unter Andersartigen werden in der heutigen Gesellschaft vorwiegend homosexuell veranlagte bzw. orientierte Menschen verstanden. Ob die Toleranz-Anliegen der neuen „Queen of Europe“ Conchita Wurst über die gegenwärtigen Genderfragen hinausgehen, kann ich nicht beantworten, halte es aber nicht für ausgeschlossen.

Nein, ich habe nicht für den Travestiekünstler Tom Neuwirth gebetet. Und ja, ich könnte mir vorstellen, mit ihm für Frieden und Toleranz zu beten; wenn das nicht klappt, bleibt noch die Möglichkeit (für alle Menschen guten Willens) für die Früchte des Engagements des Künstlers zu beten. Aus christlicher Sicht sei auch angemerkt, dass im Liedtext zwar jeglichem Rachegedanken abgeschworen wird, aber von Vergeltung und nicht Versöhnung die Rede ist – da gibt es doch noch „Besserungspotential“.

KUNST

Die künstlerische Performance lasse ich André Heller beurteilen, der im Vergleich zum Autor sowohl mehr Lebenserfahrung als auch Kunstexpertise mitbringt:

„Ich glaube, dass wir eine Kostbarkeit vor uns sehen, einen Menschen, der innerlich und äußerlich schön ist, so empfinde ich Conchita Wurst, ein Wesen mit einem hohem Bewusstsein, einer ausgeprägten Klugheit – sie sagt in den 15 von mir gehörten Interviews nicht einen dummen Satz. Sie ist originell, humorvoll, und selbstbewusst. Sie will lieben und geliebt werden, das Vernünftigste, was man sich wünschen kann. Ich finde, da ist etwas passiert, was man sich in den Kalender eintragen muss, was noch in vielen Jahren wirksam sein wird.

Da hat etwas ganz viele Menschen im Innersten erreicht, denken wir daran, dass wenige Tage vor dem Gedenktag der Befreiung aus dem Mauthausener Konzentrationslager ausgerechnet Israel diesem Beitrag 12 Punkte gibt, da hab ich ein Gespür, da ist mehr als gewöhnlich passiert. Normalerweise gibt es einen Hype, und das schaukelt sich einfach hoch, aber gestern: Die Menschen haben sich wirklich gefreut, das war eindeutig zu merken, da war eine Herzensfreude, und das habe ich, wo ich doch den Grand Prix seit einigen Jahrzehnten verfolge, noch nie erlebt.“ (ORF „Im Zentrum“, 11.05.2014)

*

Conchita Wurst
TOM NEUWIRTHS ALTER EGO CONCHITA WURST. Credit Paz Stammler Photograph

*

VERWIRRUNG

Schon im Vorfeld der Performance hat es viel an Verwirrung gegeben, wenn man an alle möglichen Genderkategorien denkt, zusammengefasst unter dem Kürzel LGBT. Aus Interviews mit Tom Neuwirth wissen wir: er ist schwul, aber nicht transsexuell:

„Transsexualität ist ein ernstes Thema und eine Entscheidung, die fürs Leben getroffen wird. Conchita ist eine Kunstfigur, Tom Neuwirths Alter Ego. Das, was wir Kunstfiguren machen, ist wie es der Name schon sagt, Kunst. Wir machen das gerne, es bereitet uns Spaß, aber am Abend sind wir immer noch gerne in dem Körper, in dem wir geboren wurden.“ (Interview im Kurier, 17.09.2013)

POSITIONEN

Viel an Hass ist in den letzten 12 Monaten über den Travestiekünstler Tom Neuwirth ausgeschüttet worden. Dabei haben sich die Angreifer feige hinter dem Argument versteckt, es sei nur ihr Anliegen, dass der ORF kein Voting veranstaltet, sondern Conchita Wurst „eigenmächtig“ zum Songcontest entsandt habe. Das ist zwar richtig, aber in Wirklichkeit ging es ganz klar um die Homosexualität und „Andersartigkeit“ des Tom Neuwirth. „Ein männlicher Homosexueller, als Frau verkleidet, und das mit Bart – einfach grässlich“ so lassen sich die Stimmen der Hassschürer wohl am besten charakterisieren; für ihre Petition „ORF: Conchita Wurst nicht zum ESC 2014“ erreichten sie nur belanglose 4.929 Unterschriften.

Ein Jahr zuvor schon hatte die Kampagne der Conchita-Gegner zu folgender Stellungnahme des Travestiekünstlers auf dessen Facebookseite geführt:

„An all die lieben Menschen da draußen, die mit mir als Person nichts anfangen können und sich bemüßigt fühlen, eigens dafür diversen Facebook-Gruppen beizutreten. Ehrlich, damit kann ich wirklich gut leben, denn Geschmäcker sind nun mal verschieden. ABER, meine Lieben: Gibt es nicht wichtigere Dinge, in die man derart viel Energie stecken könnte? Nämlich FÜR Menschen zu kämpfen, die täglich diskriminiert werden und nicht dagegen.

Wie würde es euch gehen, wenn eure Freunde, Verwandten, Kinder, Kollegen usw. auf diese Weise beschimpft werden? Ich bin mir sicher, dass es in eurer näheren Umgebung ebenfalls Menschen gibt, die „anders“ sind. In diesem Sinne kämpfe ich weiterhin GEGEN Diskriminierung und FÜR Toleranz. Denn ich bin davon überzeugt, dass im 21. Jahrhundert wirklich JEDER Mensch das Recht hat, so zu leben, wie er möchte, solange niemand anderer in seiner Freiheit eingeschränkt oder verletzt wird. Und soweit ich weiß, habe ich niemandem weh getan.“

EUROPA

Geschätzte 350 Millionen Zuseher haben das Spektakel verfolgt. Es ist Europas größtes Fernsehereignis, das weit über europäische Grenzen hinaus in Israel, Russland, China und Australien mitverfolgt wurde. Zunächst gab es noch internationale Interventionen, wie die weißrussische Petition „Gefahr für Kinder“ gegen den Auftritt von Conchita Wurst; die Interviews mit Kindern, die ich gehört habe, waren keinesfalls verschreckt, im schlimmsten Fall hat der Bart nicht sonderlich gefallen… Europa hat gewählt, mit einem eindeutigen Votum für Frieden und Toleranz – wenn auch mit den obengenannten Einschränkungen aus christlicher Sicht.

Bemerkenswerte 12 Punkte vergaben Belgien, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Niederlande, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien und Spanien. Die wenigsten Punkte erhielt Conchita von Moldawien, Lettland, Albanien, Russland, Estland, Mazedonien, Montenegro, Aserbaidschan, und, nun ja, Deutschland.

ZUM SCHLUSS

In der bereits genannten TV-Sendung hat André Heller auf einen entscheidenden Punkt verwiesen. Menschen, die mit sich und der Umwelt im Reinen leben (können), sind je nach Talent (und Gnade) in der Lage, für Unterhaltung zu sorgen und selbst zu Hoffnungsträgern zu werden.

„Tom Neuwirth lebt seine andere Seite, nichts Verstecktes, er lebt beide Welten, sich selbst und seine Kunstfigur, setzt sich damit auseinander und identifiziert sich mit beiden Welten… Das heißt nicht, dass jetzt alles wunderbar und erfolgreich weitergehen wird, schließlich hat jeder das Recht, auch einmal zu irren und auszurutschen, aber ich traue Tom Neuwirth mit seinem Talent zu, mit seiner Kunstfigur Conchita Wurst weiterhin Ungewöhnliches zu erreichen. Conchita ist nicht für den Größenwahn geboren, sondern ich sehe da mehr Treue zur Qualität, und Tom scheint auch über ein positives Umfeld zu verfügen, das Sicherheit gibt.“(ORF „Im Zentrum“, 11.05.2014)

Was hat das Ganze nun mit Glaube und Kirche zu tun? Hier lassen sich einige Fragen ableiten, die im Kontext der Geschichte des Tom Neuwirth zu stellen sind:

  • Da sich auch eine Reihe christlicher ‚Facebook-Freunde‘ auf der menschenverachtenden Seite „NEIN zu Conchita Wurst beim Song Contest“ getummelt haben, ist zu fragen: Was muss in unserer Kirche unternommen werden, damit sexuelle Veranlagungen (einschließlich daraus entspringender künstlerischer Ausdrucksformen) als Teil unserer Schöpfung wertgeschätzt werden, egal welche Ausprägung sie aufweisen?
    *
  • Daran anschließend stellt sich auch die Frage nach der seelsorgerischen Komponente: Wie werden die geweihten Männer unserer Kirche darauf hinwirken, auf dem Fundament der Lehre der römisch-katholischen Kirche seelsorgerische Wege zu finden, „andersartige Menschen“ nicht von Sakramenten auszuschließen?
    *
  • Wenn Christen beklagen, dass unsere Gesellschaft wenig gegen Christenverfolgung unternimmt, und wir das Thema als Kirche ebenfalls unzureichend vertreten, dann bleibt die Frage, wo wir denn unter uns eine Persönlichkeit mit Strahlkraft finden, die am Ende bewirkt: 12 points for Christianity!

Was bleibt als Resümee? Conchita Wurst hat wesentlich mitgeholfen, den musikalisch nicht immer bedeutsamen Song Contest zu einem künstlerisch und gesellschaftlich wertvollen Event für Europa zu gestalten – diesmal als Vision für Toleranz. Gott segne dich, Tom. Und danke für einen unvergesslichen Abend.

***

26 Gedanken zu “Conchita Wurst – eine Vision für Toleranz

  1. Da steht ein Mann in Frauenkleidern und unechtem Bart singend auf der Bühne und löst dadurch Diskussionen aus. Wie glücklich können wir uns schätzen, dass es auf der Welt keine Probleme gibt!!!!!!!!!

  2. „Es macht mich etwas besorgt, dass das Gespür für diese Dimension, oder auch die Akzeptanz dieser Dimension ein Minderheitenprogramm geworden zu sein scheint. (Das sage ich im Übrigen Nichtchristin – mit einer großen Dosis Respekt vor der transzendenten Dimension des Lebens und allen, die danach suchen.)“

    Es freut mich sehr, dass sich ab und zu nichtchristliche Leser hierhin „verirren“, die der einen oder anderen Diskussion etwas abgewinnen können – danke!!!
    …schließlich sollte es kein Blogger-Ziel sein, nur im abgeschlossenen Zirkel zu kommunizieren ;-) ….

    Weltweit ist das Christentum zwar im Wachsen, aber in Mitteleuropa schaut es ganz anders aus. Kirche und Schäflein lassen sich dabei oft nicht trennen, und so gibt es auch im Hinblick auf diese Songcontest-Gewinnerin sehr peinliche Kommentare aus dem christlichen Lager, wie hier auf PRO Medienmagazin.

    Da wird von der „Toleranz der Heuchler“ gesprochen. Gemeint ist offenbar, dass Zeitungs- und Fernsehmedien diesen Songcontest-Beitrag in eine Toleranzbotschaft „Gender forever“ ummünzen und alle rüffeln, die das anders sehen.

    Das ist LÄCHERLICH! Soll diesen Medien jetzt die Möglichkeit genommen werden, ihren Interpretationsspielraum zu nutzen??? Bei welchem Thema hat sich je verhindern lassen, dass Medien aus einer Sache „ihre Geschichte“ machen??? Hat der mündige Leser/Seher denn gar keine Verantwortung mehr, das Gelesene/Gesehene selbst zu interpretieren???

    Im Artikel heißt es: „Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass der als bärtige Frau verkleidete Österreicher Thomas Neuwirth den ersten Platz auch wegen seines queeren Statements erreicht hat – mit Anzug und Krawatte statt Abendkleid und Lidschatten wäre der Erfolg vermutlich geringer ausgefallen.“

    Auch das ist komplett daneben, denn ein Auftritt ist immer ein (mehr oder weniger gelungenes) Gesamtkunstwerk, also was soll dieses spießige Auseinanderdividieren? Wäre Udo Jürgens 1966 im Pyjama oder die famosen Niederländer 2014 in Südseeoutfit und Socken aufgetreten, dann hätten… was für eine dumpfe Art zu argumentieren!

    Was steckt hinter diesen kleinkarierten christlichen Interpretationsversuchen?

    Es ist die ANGST, dass dieser Songcontest-Erfolg all jenen in die Karten spielt, die Gender-Interessen durchsetzen wollen. Dass er von all jenen benutzt und vereinnamt wird, die zum Genderthema noch etwas zu sagen haben bzw. konkrete politische Agenden verfolgen.

    GENAU SO ist es auch. Willkommen in der Realität. Kunst, die dem Zeitgeist entspricht, wird von Zeitgeistern zum Trittbrettfahren genutzt – das ist wahrlich KEINE Überraschung. Und christliche Medien sollten sich wirklich nicht die Blöße geben, den Gender-Agitatoren mit ängstlichem Geblöke ins offene Messer zu laufen.

    Warum können sich christliche Kommentatoren nicht an diesem Erfolg ERFREUEN, und aus dieser unverkrampften Position all jene in die Pflicht zu nehmen, die jetzt gerade Trittbrett fahren. Da gibt es jede Menge (österreichische) Politiker (Grüne und Sozialdemokraten), die eine Pressekonferenz nach der anderen einberufen, und deklamieren:

    Die durch den Songcontest manifestierte „Vision für Toleranz“ verlangt es, dass die gleichgeschlechtliche Partnerschaft nun auch Ehe genannt werden muss, dass gleichgeschlechtliche Paare von Kieselsteinen bis Kindern alles adoptieren dürfen, und nun pinkfärbiges Klopapier mit Gendersprüchen auch in öffentichen Bedürfnisanstalten erlaubt sein muss.

    Und jetzt wollen uns speziell christliche Medien erzählen, all das wäre ohne Conchita Wurst nicht passiert? LÄCHERLICH!

    Christen, die sich in christlichen Medien äußern, hätten eine viel spannendere und lohnendere Aufgabe. Statt zu jammern, dass diese und jene und auch Bonobo-Affen nun EHEN schließen können, sollten sie anfangen, ehrlich und überzeugend herauszuarbeiten, was eine CHRISTLICHE EHE ausmacht, was sie einzigartig und besonders macht, warum christliche Ehen länger halten, und dass sie – bei aller Einmaligkeit und bei allen Vorzügen – natürlich auch gefährdet sind, aber dann Gemeinden und Seelsorger sich als Hilfe erweisen und über allem GOTT als Geist der Liebe wirkt, der zum weiteren Wohl der christlichen Ehen wirkt.

    MOMENT MAL, dieser abschließende Apell erinnert doch an etwas, war da nicht was? Etwas mehr als ein Jahr ist’s her, und der Artikel hier auf ZEIT ZU BETEN hieß „Katholische Ehe, schon mal gehört?“ Das Echo auf den Beitrag hat sich in Maßen gehalten: Klar, was mühsam und anspruchsvoll ist, lassen auch christliche Autoren gerne außen vor.

    1. Es steht mir (mit Sicherheit!) NICHT zu „Schluss jetzt“ zu rufen…ABER: wenn ich bedenke, dass auf den Beitrag vom 14 Februar „töten ist besser als helfen“
      sage und schreibe 1(!!!) Eintrag folgte und sich OFFENSICHTLICH (k)ein C H R I S T gefunden hat, Stellung zu beziehen, dann ist das von UNS CHRISTEN ernsthaft zu hinterfragen! Es geht ja nicht einmal um irgend welche Prioritäten sondern um das Abwägen zwischen ALLEM und NICHTS. Und da sehe ich im LEBEN ALLES und in SÄNGER(innen)N NICHTS, was NICHT abwertend gegenüber Letzteren gemeint ist, sondern die Dimensionen zurechtrücken soll!
      Mal drüber nachdenken… auch wenn´s weh tut (was ich hoffe…)

  3. Ausgewogener Beitrag, ausgewogene Kommentare, ausgewogene Antworten…
    Vielleicht sollten wir aber auch aufpassen, nicht jedem „Gender“- Stöckchen“ was geworfen wird hinterher zu rennen…
    Nur mal so als Gedanke…

    1. Da besteht keine Gefahr, Gender-Stöckchen wird nicht nachgelaufen :-)
      Hier geht’s auch mehr um das Thema Toleranz und zwar wie es in unserer westlichen Gesellschaft derzeit verstanden wird…. das versucht der Beitrag zu beleuchten.

      Die Rechte von weniger als 3% homosexuellen Menschen in den westlichen Staaten sind allesbeherrschendes Thema in allen Medien. Diese Minderheitenrechte werden zu Recht eingefordert, aber dann passiert noch etwas: Gleichzeitig will man religiöse Mehrheiten in ihren Grundrechten und zusätzlich in ihren erworbenen Rechten beschneiden (Abbau von sogeannten „Privilegien“), und das kann’s nicht sein, was Grundrechte anbelangt sowieso nicht, und auch bei den erworbenen Rechten wird ohne Maß und Ziel vorgegangen.

      1. Volle Zustimmung, hier zeigt sich ein Zeitgeist, den ich bedenklich finde. Offensichtlich gilt mittlerweile eine religiöse Gesinnung (die man, im Gegensatz zur sexuellen Orientierung, freiwillig wählt) als fast anstößig, so, als sei diese freiwillige Wahl unter keinen Umständen gutzuheißen. Ich glaube nicht, dass Europa vor einer Welle an Christenverfolgungen steht, aber ich halte diese Ablehnung einer religiösen Gesinnung für zutiefst intolerant und außerdem kurzsichtig. Dass einer Christ ist, bedeutet doch nicht, dass er gerne Hexen auf Scheiterhaufen verbrennen möchte, sondern dass er einer weiteren Dimension des Daseins Raum geben möchte, nämlich der Transzendenz. Es macht mich etwas besorgt, dass das Gespür für diese Dimension, oder auch die Akzeptanz dieser Dimension ein Minderheitenprogramm geworden zu sein scheint. (Das sage ich im Übrigen Nichtchristin – mit einer großen Dosis Respekt vor der transzendenten Dimension des Lebens und allen, die danach suchen.)

  4. Was fällt mir zu Conchita ein? Ich persönlich fühle mich unwohl, wenn jemand sich sexistisch zur Schau stellt wie Conchita, egal ob Mann oder Frau. Das ist für mich die Unterscheidung zwischen einem Künstler und jemandem „von der anderen Liga“. Jeder mag für sich entscheiden, in welche Kategorie Conchita Wurst fällt. „Conchita“ ist die spanische Ankürzung für „Concepcion“, was für die „unbefleckte Empfängnis“ steht. Ich sehe in der Namenswahl eine klare Blasphemie. Ich trage meine Weiblichkeit nicht lasziv in die Öffentlichkeit. Jeder Mensch ist für seine Sexualität und die Selbstdarstellung verantwortlich.

    1. Liebe Barbara,
      danke für deinen Kommentar.

      SEXISMUS
      Ich darf deinen Worten also entnehmen, dass alle nackt oder sexistisch performenden Tänzer verurteilt werden sollen, das gilt dann auch für alle im Film oder auf der Bühne aufreizend oder sexistisch auftretenden Schauspieler, usw. usw. Im übrigen liegst du mit der Wortbedeutung von Conchita ganz falsch: In der spanischen Umgangssprache bezeichnet Conchita einen gewissen Körperteil.

      KUNST
      Verzeih, aber das künstlerische Urteil möchte ich weder dir noch mir überlassen: Ich habe mich sehr bemüht, einen kompetenten Mann des Showbusiness zu Wort kommen zu lassen, André Heller, der seine klare Position erläutert hat: Conchita Wurst ist KUNST.

      CHRISTENTUM
      Wie bekannt ist, hat sich JESUS mit Huren, Säufern, Betrügern, Aussätzigen, und Menschen geringgeschätzter Bevölkerungsgruppen umgeben. Ich denke, sexistisch auftretende Menschen waren da sein geringstes Problem.

      Es tut mir leid, wenn meine Antwort etwas harsch ausfällt, aber viele Menschen mussten in den letzten Tagen wieder einmal ein sehr kleinmütiges Christentum kennenlernen, mit dem ich ganz und gar nicht identifiziert werden will.

      Heilige Schrift: 100%
      Kirchliche Lehre: 100 %
      UND: Pastorale Barmherzigkeit: 100%
      Die Gleichzeitigkeit dieser 3 ist die große Herausforderung im Christentum.

      Alles andere steht im Beitrag.

      LG, Stefan.

      1. Stefan, I agree to disagree. Ich verurteile keine Menschen, die anders denken, anders sind. Aber ich wähle auch keinen mittelmäßigen Sänger und hebe ihn in den Himmel, nur weil er einer Randgruppe angehört. André Heller darf sehr wohl seiner Meinung sein; Kunst darf jeder definieren, wie er möchte. Auch wenn „Conchita“ inzwischen ein ugs. Wort im Spanischen ist, ist die Herkunft doch eindeutig. Bezüglich nudistischer oder sexistischer Kunst darf jeder sich seine Meinung selbst bilden – ich habe hier lediglich meiner Meinung Ausdruck verliehen, ganz gleich ob sie der derzeit herrschenden populistischen Meinung gefällt! Barbara

          1. Ich erlaube mir übrigens zu meinen, daß es schon ein bißchen weit hergeholt ist, den typisch spanischen Namen Conchita auf sein Patronat hin zu deuten und dann gar eine Blasphemie (!) herauszulesen.

    2. According to Herrn Neuwirth hatte er keinerlei blasphemischen Absichten: An der Namensfindung waren vor allem seine Freunde beteiligt. „Ich habe viele Freunde in Kuba. Und Conchita ist die Verniedlichung von Concha, das bedeutet Weiblichkeit.“ Ist wohl mit Concepcion verwandt, glaube aber nicht, dass das eine Rolle für seine Wahl gespielt hat. Und spanische Eltern nennen ihr Kind auch Concepcion, ohne blasphemisch sein zu wollen.
      Sie können also ruhig schlafen.
      Warum glauben Sie, dass Herr Neuwirth „sich sexistisch zur Schau stellt“? Laut Duden bedeutet Sexismus, „Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts.“
      Wie kann er sich so zur Schau stellen, als sei eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen? Oder so, als würde er Frauen benachteiligen? Oder Männer? Das kann ich aus seinem Auftritt nicht herauslesen; ich würde jetzt mal sagen, er würdigt sowohl weibliche Schönheit (das schöne Kleid!) als auch männliche (der schön Bart!). But that’s just me.
      Im Übrigen schreiben Sie „Jeder Mensch ist für seine Sexulaität und die Selbstdarstellung verantwortlich.“ Offensichtlich hat Herr NEuwirth in voller Eigenverantwortung und ganz bewußt gewählt, wie er sich zeigt. Er tut also genau das, was Sie fordern – er überlegt bewußt, wie er sich präsentieren will, und ist auch bereit, negative Folgen in Kauf zu nehmen. Nur, weil das nicht Ihrem Geschmack (oder auch meinem) entspricht, kann man ihm schlecht Angepasstheit oder Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

  5. >>Was muss in unserer Kirche unternommen werden, damit sexuelle Veranlagungen (einschließlich daraus entspringender künstlerischer Ausdrucksformen) als Teil unserer Schöpfung wertgeschätzt werden, egal welche Ausprägungen sie aufweisen?

    Nichts.

    Es mag sein – ich hab mich im übrigen mit der fraglichen Seite und ob sie menschenverachtend ist nicht beschäftigt – daß das ein oder andere getan werden muß, daß Menschen Menschen gegenüber den allgemeinen zwischenmenschlichen Anstand einhalten. Ansonsten – wir haben Liebe und Toleranz gegen den Andersdenkenden und wir haben selbstverständlich Mitleid und Liebe dem gegenüber, der, sagen wir als gläubiger Katholik, unter seiner Veranlagung leidet (auch wenn er ihr gegenüber schwach ist), aber:
    Eine sexuelle Veranlagung als solche, außer der heterosexuellen, kann in unserer Kirche nicht wertgeschätzt werden. Eigentlich nicht einmal die asexuelle (prinzipiell ist Enthaltsamkeitskeuschheit als Verzicht gemeint und nicht als Veranlagung). Das heißt jetzt auch nicht, daß die Kirche etwas gegen Asexuelle hat, aber die Veranlagung ist eben als mangelhaft zu bezeichnen, weil sie es ist.

    >>Wie werden die geweihten Männer unserer Kirche darauf hinwirken, auf dem Fundament der Lehre der römisch-katholischen Kirche seelsorgerische Wege zu finden, „andersartige Menschen“ nicht von Sakramenten auszuschließen?

    Es wird in der Kirche faktisch kein andersartiger Mensch von den Sakramenten ausgeschlossen, der diese tatsächlich empfangen dürfte.

    1. # Imrahil
      Danke für deinen Kommentar!

      „Eine sexuelle Veranlagung als solche, außer der heterosexuellen, kann in unserer Kirche nicht wertgeschätzt werden.“
      Mit diesem Satz bringst du auf den Punkt, wie sehr viele Menschen in unserer Kirche denken.

      Dagegen halte ich, dass dieser Ansatz grausame und unmenschliche Konsequenzen für die Pastoral unserer Kirche hat, zudem entspricht er nicht dem Geist der Heiligen Schrift.

      1. Wie kann es sein, dass eine dem Menschen mitgegebene Veranlagung nicht wertgeschätzt wird, wenn wir „alle in Seine Hand eingeschrieben sind“, und zwar so wie wir sind?

      2. Wir sind alle „von allem Anfang an gewollt und geliebt“; wie könnte es dann sein, dass ER jemanden weniger wertschätzt als einen anderen?

      3. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“: Was machst du also, wenn dein Nächster ein bekennend Homosexueller ist? Werden du bzw. sein „nächster Priester“ in das Schlafzimmer des Betroffenen schauen und dann entscheiden, ob er der Wertschätzung würdig ist?

      Die Lehre der Kirche (die gelebte gleichgeschlechtliche Sexualität ist nach Ansicht vieler Theologen mit der Schöpfung unseres GOTTES nur schwer vereinbar) ist eine Sache, aber die Wertschätzung und pastorale Haltung gegenüber „andersartigen“ Menschen ist etwas ganz anderes – hier ist der barmherzige GOTT Vorbild und nichts anderes: Nach intensiver Gewissenserforschung, von Herzen kommenden Gebeten und guter seelsorglicher Beratung kann ein Heilsweg für das betroffene Individuum gefunden werden.

      „Es wird in der Kirche faktisch kein andersartiger Mensch von den Sakramenten ausgeschlossen, der diese tatsächlich empfangen dürfte.“

      Diese Feststellung hält der Realität nicht stand, denn sobald die Vermutung im Raum steht, dass eine geoutete Homosexualität auch gelebt wird, ist der betreffende Mensch faktisch und praktisch von der Eucharistie ausgeschlossen. Hier gilt wiederum: Nach intensiver Gewissenserforschung, von Herzen kommenden Gebeten und guter seelsorglicher Beratung kann ein Heilsweg für das betroffene Individuum gefunden werden.

      1. Danke für die Antwort.

        Ich möchte aber schon zu bedenken geben, daß ich nicht von den Menschen, sondern von der Veranlagung also solcher gesprochen habe.

        Meiner Ansicht nach wird übrigens umgekehrt ein Schuh daraus: zu sagen, daß ihre Veranlagung – recte: das, was sie als ihre Veranlagung empfinden – wertvoll und wertschätzbar ist und *dann* anzufügen, man dürfe sie nicht ausleben – das würde doch erst recht als nicht nachvollziehbar und auch grausam empfunden.

        1. Hallo Imrahil,
          danke für dein Feedback!

          So habe ich es schon verstanden, dass du dich nicht gegen den Menschen richtest, sondern von der Veranlagung sprichst.

          Ja, und dann bringst du das Dilemma für Homosexuelle, die sich outen und ihre Sexualität leben, ganz genau auf den Punkt:
          Solange es nur um die Lehre geht, gibt es keine andere Lösung: Wir nehmen die/den Betroffene(n) in der Gemeinde auf, schätzen sie/ihn aufgrund seines liebenswerten Charakters und ihrer/seiner Talente, aber schlussendlich verlangt die Lehre den Verzicht auf die Eucharistie!

          Entsprechendes können wir bei Geschieden-Wiederverheirateten durchdeklinieren.

          Die kommende “Familiensynode” wird also, nachdem die Lehre nicht verändert werden kann bzw. soll,
          die >>> pastoralen Wege mit >>> Inhalten zu füllen haben, sprich wegweisende Katechesen zu verfassen haben.

          Beten wir darum, dass die Synode zu Katechesen findet, die als Brücke von der Lehre zur Pastoral dienen, und die sich in der täglichen Seelsorgepraxis bewähren!

      2. Noch was angefügt, auch wenn Du mich unten ja schon recht verstanden hast…

        Was mache ich, wenn mein Nächster ein Homosexueller ist?

        Ganz einfach, ich ignoriere das. Bekanntlich ist ja Nächstenliebe ohnehin nichts, deren Würdigkeit man sich verdienen muß…

        (Sollte er, was aber mir persönlich bei echten Schwulen noch nicht untergekommen ist – damit man nicht denkt, ich halte das Klischee für allgemeingültig! -, sich bewußt tuntig geben, dann werde ich trotz Nächstenliebe nicht unbedingt seine Nähe suchen, aber das hat keine moralischen, sondern Geschmacksgründe.)

        1. „Ganz einfach, ich ignoriere das.“

          Das ist eine Möglichkeit, am ehesten vorstellbar für die, die kein geweihtes Amt bekleiden. („Vorstellbar“, aber nicht wirklich vertretbar, denn seit dem 2. Vatikanum spricht man vom allgemeinen Priestertum und dem Verkündigungsauftrag aller Christen.)
          Dann jedenfalls bliebe es den geweihten Männer überlassen, sich – aufgrund der Lehre unserer Kirche, die Homosexuelle ja nur bedingt begrüßt und alle Menschen zum Heil führen will! – mit diesen Menschen und ihrer Identität zu befassen.

          Wie du siehst, spätestens am Ende der Kette wird sich (muss sich) jemand damit beschäftigen…

          1. Ich denke allerdings, auch nach dem 2. Vaticanum ist der Laie nicht verpflichtet, in allem und jedem Moment zu predigen. Ich selbst unterstelle bei Homosexuellen – denen man übrigens so oft gar nicht begegnet, regelmäßig, daß die kirchliche Lehre wohlbekannt ist und ihre Verkündigung also bloß als fruchtloses Herumgenerve wirken würde. Daß ich meine eigene Beliebtheit auch nur ungern verliere, kann offen zugegeben werden. Auf Fragen wahrheitsgemäß antworten ist natürlich trotzdem geboten.

            Die Aufgaben des beauftragten Seelsorgers und Predigers sind beim Verkündigen im Detail tatsächlich etwas andere, vor dem Konzil wie nach dem Konzil (und ja, grundsätzlicher Verkündigungsauftrag der Laien gab’s auch schon davor, aber ich schweife ab).

            Was allerdings auch ein Priester anderes machen sollte als mit allgemeiner Nächstenliebe und Seeleneifer, damit, eben auch als Seelsorger nicht andauernd auf ihrer Schwäche bzw. ihrer abweichenden Meinung herumzureiten, und bei Gelegenheit und in gewisser Regelmäßigkeit (ich formuliere bewußt schwammig: hier ist das seelsorgliche Feingefühl Kunst gefragt) die christliche Moral – dann aber ohne Herumdruckserei – zu präsentieren, möglichst mit gewinnender Begründung, die über ein „das hat Gott nunmal geboten“ hinausgeht (hier ist das Wissen sowie die rhetorischen Künste des Priesters sowie ein wenig auch die wissenschaftliche Theologie gefragt, da erscheint mir, allerdings völlig ohne Einblick, ein wenig „room for further study“ – nicht hinsichtlich der Antworten, sondern hinsichtlich der Begründung der bekannten Antworten)… Was also auch ein Priester als Seelsorger großartig anders machen sollte, könnte ich auch nicht sagen.

            1. Genau, du hast die Gedanken über Laien und Priester weitergesponnen, wobei wir immer noch im Stadium sind, darüber fachzusimpeln, wie die LEHRE an den Mann oder die Frau zu bringen ist.

              Wo es aber richtig spannend wird, sind die PASTORALE Handlung und Entscheidungsfindung, die zum Sakramentenempfang führen kann, oder eben nicht.

              Der Wiener Kardinal Schönborn hat in einem konkreten Fall angedeutet, welche Kriterien ins Spiel kommen können. Es ging um die Bestellung eines homosexuellen Mannes (Mitte zwanzig) zum Pfarrgemeinderat, den der Pfarrer und wesentliche Teile der Gemeinde aufgrund der Homosexualität ablehnten – im gegenständlichen Fall war er schon gewählt worden, als die Diskussion ausbrach!

              Der Kardinal hat persönliche Gespräche (!) mit dem betroffenen Homosexuellen geführt (auch in Anwesenheit dessen Lebenspartners), und ist dann zur Entscheidung gekommen, diesen Pfarrgemeinderat zuzulassen, mit der (öffentlichen) Begründung: Herr X habe ein beeindruckendes Leben im sozialen Dienst für andere (Behinderte etc.) aufzuweisen; er sei eine eine freundliche und liebenswerte Persönlichkeit; er hege klare und zielführende Vorstellungen in Bezug auf seine Arbeit im Pfarrgemeinderat; etc. – an alle Punkte mag ich mich nicht mehr erinnern.

              Natürlich wissen wir nicht alles über die Gespräche. Lass uns trotzdem davon ausgehen, dass es keinen Sinn machte, einen Pfarrbeauftragten zuzulassen, der nicht einmal das Sakrament der Eucharistie empfangen kann. Da nichts an die Öffentlichkeit gedrungen ist, dass Herr X seine Partnerschaft beendet hätte, ist anzunehmen, dass diese Partnerschaft weiterbesteht. Weiters gehe ich davon aus, dass der Kardinal seiner Pflicht nachgekommen ist, mit Herrn X über die Lehre der Kirche in Punkto Homosexualität zu sprechen.

              Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten:
              1) Entweder Herr X hat zugesagt, von nun an in Bezug auf seine Homosexualität keusch zu leben, dann wäre – aus Sicht der Kirche – alles Eitel Wonne. (Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre seine Partnerschaft damit beendet gewesen.)
              2) Oder Herr X hat gesagt, seine Partnerschaft weiterführen zu wollen, aber sein „homsexuelles Verhalten“ im Hinblick auf die Lehre der Kirche überdenken zu wollen.

              Persönlich vermute ich Variante 2).

              Was hieße das nun?
              a. Es wurde kein Druck mit dem Ziel der Beendigung der Partnerschaft ausgeübt – was aber nach der reinen Lehre als recht logischer Schritt zu sehen gewesen wäre,
              b. Wichtiger noch: Am Ende der ganzen Geschichte bleibt die Königsfrage, ob alles tatsächlich an den sexuellen Akten selbst festzumachen ist, das heißt:
              –Welche Rolle spielt bei der „christlichen Bewertung“ der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, wie sehr Liebe und Partnerschaft im Vordergrund stehen, und gar nicht so sehr die sexuellen Handlungen?
              –Wenn der homosexuell orientierte Menschen als wahres Kind Gottes wertgeschätzt wird – meiner Meinung nach kann der ernstzunehmende Christ gar nicht anders – , und weiters der Eindruck besteht, dass es sich um eine „Partnerschaft des Respekts, der liebevollen Zuwendung und Freundschaft“ handelt, wie könnte dann ein Christ (noch konkreter ein Priester) hergehen und sagen: Sorry, du bist von der Eucharistie ausgeschlossen??

              JETZT ERST sind wir an einem interessanten und wohl entscheidenden Punkt angelangt, was die Anwendung der Lehre der Kirche betrifft.
              Ich denke, dass in vielen Diskussionen zu kurz gegriffen wird, weil man bei der Betrachtung der reinen Lehre stehenbleibt, und nicht fragt, was das in weiteren persönlichen und pastoralen Schritten auch wirklich bedeutet….

              Wie siehst du das?

  6. Mir ist ja der Song-Contest (und Herr Neuwirth) sowas von Schnuppe, aber ich fand diesen Beitrag aussergewöhnlich ausgewogen und war sehr angenehm überrascht – danke!

    1. Herzlichen Dank,
      als Autor eines christlichen Blogs geht es mir um Information und Versöhnung,
      nicht immer gelingt es, aber das Bemühen ist da!
      LG
      Stefan / zeitzubeten.org

  7. Liebe Geschwister,
    man sollte jeden Menschen so akzeptieren wie er ist, egal was für eine Sexualität er hat,
    denn Gott alleine entscheidet wie es mit uns weiter geht…
    Jürgen Kleemann

Wir freuen uns über deinen Beitrag:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s