Beten für Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien – Hochwasser Balkan 2014

Die Situation in den betroffenen Ländern

Das verheerende Hochwasser auf dem Balkan hat dutzende Menschen in Serbien und Bosnien-Herzegowina in den Tod gerissen, genaue Zahlen gab es noch nicht. Zehntausende Menschen flohen vor den Wassermassen. Allein in der nordbosnischen Stadt Doboj lagen bis Sonntag 20 Opfer in der städtischen Leichenhalle, wie Bürgermeister Obren Petrovic sagte. Im serbischen Obrenovac bargen Helfer zwölf Leichen.
Am Montag kamen in Serbien zwei Opfer hinzu. Nahe der Kleinstadt Sabac starben zwei Menschen, die sich geweigert hatten, die Siedlungen zu verlassen. Die Zahl der Hochwassertoten im Land ist damit auf 19 gestiegen. Einwohner weiter Teile Nordbosniens sowie West-, Ost- und Zentralserbiens warteten weiterhin auf eine Entspannung der Situation.

Balkan Hochwasser - Helikopter 2014
Balkan Hochwasser 2014 – Foto European Commission DG Echo

Erdrutsche drohen

Etliche Regionen Bosniens und Serbiens sind nun von Erdrutschen bedroht. Alleine in der weiterhin unter Wasser stehender Ortschaft Gracanica im Nordosten Bosniens wurden 300 Gefahrenstellen ausgemacht, in Westserbien waren die Gebiete um die Städte Bajina Basta, Valjevo und Pozega am stärksten bedroht. Die Behörden in Bosnien-Herzegowina befürchten nun den Ausbruch von Seuchen. Bei steigenden Temperaturen könnte von Tierkadavern verunreinigtes Wasser zum Ausbruch von Krankheiten wie Typhus oder Hepatitis führen, sagte der Leiter des Gesundheitsamts in Sarajevo am Montag dem bosnischen Fernsehen. In erster Linie gehe es nun darum, eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Osten Kroatiens sind weiterhin etwa 15.000 Menschen vom Hochwasser bedroht, viele von ihnen haben ihre Häuser verlassen müssen. Am Wochenende starb ein Mann, zwei Menschen gelten als vermisst. Die Hochwassergefahr sei noch nicht gebannt, sagte Ivica Plisic, Generaldirektor der Wasserwirtschaftsbehörde Hrvatske Vode. Evakuierungen sind noch im Gange. In Banja Luka, dem Verwaltungszentrum der bosnischen Republika Srpska, wo mehrere Vororte unter Wasser standen, dürften die Schäden ersten Schätzungen zufolge in die Millionen gehen.

Balkan Hochwasser 2014
Balkan Hochwasser 2014 – Foto European Commission DG Echo

Minengefahr

Hochwasser und Schlammlawinen haben vermutlich auch Landminen weggespült. Die Minenaktionszentren (MAC) in Bosnien, Kroatien und Serbien stellten ein Team zusammen, das die Gefahr der Sprengkörper aus dem Krieg in den 90er-Jahren einschätzen soll. „Es gibt keine nichttödliche Mine“, sagte Sasa Obradovic vom MAC am Montag in Sarajevo. Das MAC warnte, dass die Minen von Wasser und Schlamm weggeschwemmt werden könnten. Eine Mine sei auch nach Jahren noch eine tödliche Gefahr, selbst wenn der Zündmechanismus feucht geworden sei. Das Hochwasser habe auch Schilder zerstört, die vor den Sprengkörpern warnten, erläuterte Obradovic. Aus dem Krieg zwischen Serben, Kroaten und Muslimen liegen laut MAC noch etwa 120.000 Landminen in Bosnien-Herzegowina.

Balkan Hochwasser 2014
Balkan Hochwasser 2014 – Foto European Commission DG Echo

Schutzdämme in Belgrad

Nachdem der Save-Pegel in den serbischen Orten Sabac und Sremska Mitrovica, wo die Situation am gefährlichsten zu sein schien, in der vergangenen Nacht um einige Zentimeter gesunken war, wurde schleunigst mit der Errichtung von Schutzdämmen in Belgrad begonnen. Tausende Freiwillige sind seit Tagen unterwegs, um Hilfe zu leisten. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß: Im Belgrader Vorort Makis, wo sich die hauptstädtische Wasserversorgungsanlage befindet, mussten die Behörden Freiwillige am Samstagabend sogar ersuchen, nach Hause zurückzukehren, um die Arbeit nicht zu erschweren.

Die Lage lässt sich noch nicht annähernd einschätzen.
Stündlich werden die Berichte über Tote, Verletzte und Schäden furchtbarer:

Eine unserer Aufgaben ist das Gebet,
zu dem ich alle herzlich einlade!

Kerze

(Eure Kommentare oder auch Gebetszeiten könnt ihr gerne
in der Kommentarbox weiter unten posten!)

*

 

O Jesus,
Du Spender der Gnade und Barmherzigkeit,
höre unser demütiges Gebet
für die Toten und Verletzten in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien.

…weiter >>> geht es hier

 

*

Kerze

*

BITTE BETET MIT –
täglich und am Sonntag 25. Mai, 21-23 Uhr.
DANKE !

***

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