Eretz ISRAEL

Das Heilige Land einerseits und der Staat Israel andererseits können keinen Christen gleichgültig lassen. Zu sehr ist die Geschichte besonders des katholischen Glaubens mit Jerusalem, Betlehem, Kana, Kafarnaum… und dem gesamten Raum Palästina verbunden. Die folgende Artikelreihe unter der Überschrift Eretz Israel („Verheißenes Land“) möchte zentrale Punkte und Fragen, die unsere „älteren Brüder im Glauben“ betreffen, ansprechen, um einen besseren Zugang zum Judentum und zu Israel zu ermöglichen: Jüdische Geschichte und israelische Politik sind miteinander verbunden …und doch sehr klar voneinander zu trennen.

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Terror und Antisemitismus (Text gleich anschließend)

>>> Die ersten Israelis

>>> Eine Geschichte Palästinas

>>> Staatsgründung Israel

>>> Israel von der Gründung bis ins 21. Jahrhundert

>>> PLO und HAMAS

>>> Palästinensische Autonomie und Politik

>>> Siedlungspolitik 

>>> Christsein mit jüdischen Wurzeln

>>> Progromnacht: Gedenken in Form einer Haggada

>>> Gedenken an die Progromnacht – mit jüdischen Gebeten

>>> Bericht aus der Hölle (Marcel Reich-Ranicki)

>>> Papst Benedikt XVI. in Yad Vashem

>>> Papst Franziskus in Yad Vashem

>>> Das Herz von Jenin

>>> Glik oder Glück, das ist die Frage…

>>> Engel des Friedens (Abbas)

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Terror und Antisemitismus

Die seit über 100 Jahren andauernde blutige Auseinandersetzung zwischen Juden bzw. Israelis und Palästinensern wird von vielen als Schlüsselkonflikt für eine friedliche(re) Welt gesehen. Geschichte, Politik, Religion, Waffengeschäfte sowie die Interessen der bedeutenden westlichen und arabischen Mächte bzw. Organisationen bestimmen eine scheinbar unlösbare Fehde. Daraus erwächst die Frage, die sich jedem Beobachter (und christlichem Blogger) stellt: Darf man, ja muss man Stellung beziehen und Partei ergreifen?

In den letzten Wochen hat die Gewalt auf beiden Seiten dramatisch zugenommen. Zwei Beispiele sollen aufzeigen, wie schwierig es ist, bei Betrachtung aktueller Ereignisse zu einem klaren Standpunkt zu kommen.

Beispiel 1: Hamas benützt die Bevölkerung von Gaza als Schutzschild

Mein katholischer Bloggerkollege BELLFRELL findet eindeutige Worte zu einer Politik der HAMAS, die es duldet, dass die zivile Bevölkerung einschließlich Kindern auf bewusste oder zumindest grob fahrlässige Weise israelischen Angriffen ausgesetzt werden. Er schreibt:

„Dies[es Video] ist ein treffender, wenn auch vermutlich ungewollter Einblick in das gestörte Innenleben dieser extrem terroristischen und menschenverachtenden HAMAS, deren widerliche Drahtzieher nur Tod und Vernichtung auf Kosten der eigenen Bevölkerung im Sinn haben. Jeder, der mit dieser HAMAS in nur irgendeiner Weise sympathisiert oder gar Verständnis aufbringt, hat Blut an den Händen.“

Beispiel 2: Israelische Militäroperationen verletzten das Völkerrecht

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen sind am 30. Juli 2014 mindestens 32 Palästinenser getötet worden, ein Großteil davon in einer als Zufluchtsstätte genutzten Mädchenschule des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) in Dschabalija. Das UNRWA sprach nach dem dortigen Angriff mit Panzergranaten von 16 Toten, Ärzte gaben die Zahl der Toten mit 20 an. Zwei Klassenräume des Schulgebäudes im Lager Dschabalija wurden von Panzergranaten verwüstet. Insgesamt verwaltet UNRWA mehr als 80 Schulen. Angesichts israelischer Aufforderungen zum Verlassen bestimmter Angriffszonen suchen Tausende von Palästinensern in den Schulgebäuden Zuflucht. Bereits am 24. Juli waren bei einem Angriff auf eine UNRWA-Schule bei Beit Hanun mindestens 15 Menschen getötet und 200 verletzt worden.

UNRWA warf Israel nach dem tödlichen Beschuss der Schule einen „schweren Verstoß gegen das internationale Recht“ vor. „Ich verurteile in der schärfsten möglichen Formen diese schwere Verletzung des internationalen Rechts durch die israelischen Streitkräfte“, erklärte der UNRWA-Leiter Pierre Krähenbühl. „Ich rufe die internationale Gemeinschaft zum entschlossenen Handeln auf, um dem gegenwärtigen Gemetzel umgehend ein Ende zu machen.“

Christopher Gunness, Sprecher des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge, lange Jahre als BBC-Journalist tätig, über den tödlichen israelischen Angriff auf eine Schule der Vereinten Nationen in Gaza:

„Kinder, die in den Klassenzimmern der Schule neben ihren Eltern auf dem Boden schliefen, wurden getötet. Es ist vollkommen inakzeptabel, was hier passiert. Wir haben unsererseits die israelische Armee mehrmals gewarnt, sich von der Schule fernzuhalten. Wir haben ihnen 17 Mal die genauen GPS-Koordinaten der Schule übermittelt. Ebenso oft haben wir sie darüber informiert, dass sich 3300 Menschen in dieser Schule befinden. Wir waren noch am Abend vor dem fatalen Angriff, bis 21 Uhr, mit dem Militär in Kontakt. Das Militär wusste also genau, was in der Schule vor sich ging. Wir haben Beweise, die belegen, dass keine Hamas-Kämpfer in der Schule waren – dass wir aber drei Mal von israelischer Artillerie getroffen wurden. Das ist eine ernste Verletzung des internationalen Rechts.“

(Auf die Frage, dass bereits mehrmals Waffen in Unrwa-Schulen gefunden wurden, erläutert C. Gunness:) „Die betreffenden Schulen waren wegen der Sommerferien geschlossen und daher auch verlassen. Die Waffen wurden bei einer Routineinspektionen von UNRWA gefunden. Wir haben alle Konfliktparteien, auch die Israelis, über diesen Fund informiert. Wir haben die Waffen in sichere Gebiete gebracht, damit keine Zivilisten in ihre Nähe kommen können. Für das weitere Vorgehen haben wir nun um internationale Unterstützung angesucht.“

Hier haben wir es mit mindestens zwei Tatbeständen zu tun. Einerseits hat Israel ganz offensichtlich großes Unrecht begangen („Es gibt nichts Beschämenderes, als schlafende Kinder anzugreifen“, so UN-Generalsekretär Ban Ki-moon), andererseits erklärt sich aus den Waffenfunden in Schulen, dass militante Palästinenser von UNRWA beschuldigt werden, UN-Anlagen als Waffenversteck missbraucht und damit die Neutralität der UN-Einrichtungen verletzt zu haben.

Und wie lautet nun die Schlussfolgerung?

Diese Beispiele machen deutlich, dass man bei Betrachtung aktueller Ereignisse zu keinerlei klaren Erkenntnissen kommen kann. Auch die UN-Hochkommissarin Navi Pillay und das ROTE KREUZ werfen sowohl den Palästinensern als auch den Israelis grobe Verletzungen des Völkerrechts vor. Jeder kann für „seine Partei“ ausreichend Beispiele finden, um den jeweiligen Standpunkt zu untermauern.

Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Wenn hier von „Erkenntnissen“ die Rede ist, dann in Bezug auf die religiösen Implikationen des Konflikts und mehr noch die Politik der letzten 50 Jahre. Unbestritten ist (für mich) das Existenzrecht Israels, mit folgender Einschränkung: Eine andere Lösung als eine dauerhafte Zwei-Staaten-Lösung ist kaum vorstellbar. Eine Charta, die wörtlich von der Vernichtung Israels und der Juden spricht (HAMAS), ist verbrecherisch, menschenverachtend und indiskutabel. Womit man sich aber sehr wohl auseinandersetzen kann, sind die gesellschaftlichen und politischen Vorgehensweisen der letzten Jahrzehnte, sowohl der Palästinenser als auch der Israelis.

Wie komplex dieser Nahostkonflikt ist, werden die Fortsetzungen dieses Artikels aufzuzeigen versuchen, die sich mit der Gründung des Staates Israel, der PLO, der HAMAS, und der israelischen Siedlungspolitik beschäftigen.

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Daniel Barenboim: Mitgefühl statt Militär

Im Bereich Kultur ist es noch am ehesten möglich, anhand von Projekten zu zeigen, wie Versöhnung aussehen kann. Das West-Eastern Divan Orchestra ist ein 1999 in Weimar im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt gegründetes Symphonieorchester, das sich aus jungen Musikern zusammensetzt, die aus Ägypten, Syrien, Iran, dem Libanon, Jordanien, Tunesien, Israel, Palästina und Andalusien kommen und sich einmal im Jahr für eine Arbeits- und anschließende Aufführungsperiode treffen. Es wurde von Daniel Barenboim, dem in Palästina geborenen amerikanischen Literaturwissenschaftler Edward Said und dem Generalbeauftragten der Europäischen Kulturhauptstadt, Bernd Kauffmann, ins Leben gerufen.

Daniel Barenboim hat am 25. Juli in DIE WELT ein Schreiben veröffentlicht, aus dem folgende Zeilen stammen:

„Ich schreibe diese Zeilen als Friedensbotschafter der Vereinten Nationen und als ein Mensch, der zwei Pässe besitzt: einen israelischen und einen palästinensischen. Ich schreibe sie mit schwerem Herzen, denn was seit einigen Wochen in Gaza geschieht, bestätigt meine seit Langem bestehende Überzeugung, dass es keine militärische Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gibt. Es ist kein politischer, sondern ein menschlicher Konflikt zwischen zwei Völkern, die den tiefen und anscheinend unvereinbaren Glauben teilen, sie hätten ein Anrecht auf dasselbe kleine Stück Land, und zwar ohne das andere Volk.

Eben daran, dass diese Tatsache vernachlässigt worden ist, sind alle Verhandlungen, alle bisher unternommenen Versuche, sich über eine Lösung des Konflikts einig zu werden, gescheitert. Anstatt dieses wahre Wesen des Konflikts anzuerkennen und eine Lösung dafür anzustreben, haben die Parteien bislang nach einfacheren und schnelleren Lösungen gesucht. Doch wie bei allen wichtigen Angelegenheiten gibt es leider auch bei der Lösung dieses Konflikts keine Abkürzungen. Eine Abkürzung nützt nur dann etwas, wenn wir die Strecke kennen, die wir abkürzen wollen, und in diesem Fall besitzt niemand solche Kenntnis, denn das Wesen des Konflikts bleibt unverstanden und unerforscht.

Ich leide mit meinen israelischen Landsleuten, die derzeit in Angst leben: das ständige Geräusch abgefeuerter Raketen, das Gefühl, man selbst oder jemand, der einem nahesteht, könnte etwas abbekommen. Aber ich empfinde auch tiefes Mitgefühl angesichts der Not und furchtbaren Angst meiner palästinensischen Landsleute in Gaza, die tagtäglich so verheerende Verluste zu beklagen haben. Nach Jahrzehnten der Verheerungen und Verluste auf beiden Seiten hat der Konflikt heute einen zuvor unvorstellbaren Grad an Grausamkeit und Verzweiflung erreicht. Deshalb wage ich, darauf aufmerksam zu machen, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sein könnte, um nach einer tatsächlichen und wahren Lösung für das Problem zu suchen…

Als Allererstes muss gemeinsam beschlossen, muss eine Einigung darüber erzielt werden, dass es keine militärische Lösung gibt. Erst dann kann man anfangen, zum einen über die Gerechtigkeit für die Palästinenser zu diskutieren, die längst überfällig ist, und zum anderen über die Sicherheit Israels, welche die Israelis mit Recht einfordern. Wir Palästinenser haben das Gefühl, dass wir endlich eine gerechte Lösung bekommen müssen. Im Tiefsten streben wir nach Gerechtigkeit, nach den Rechten, die jedem Volk dieser Erde zustehen: Autonomie, Selbstbestimmung, Freiheit und alles, was damit einhergeht. Wir Israelis brauchen die Anerkennung unseres Rechts, auf demselben Stück Land zu leben. Die Teilung des Lands kann erst kommen, nachdem beide Seiten nicht nur akzeptiert, sondern verstanden haben, dass wir Seite an Seite zusammenleben können, aber ganz bestimmt nicht Rücken an Rücken.

Der Kern der so unabdingbaren Annäherung ist die Notwendigkeit, Mitgefühl miteinander zu haben. Meiner Meinung nach ist Mitgefühl nicht nur eine Empfindung, die aus dem psychologischen Verständnis der Notlage eines anderen Menschen resultiert – es ist vielmehr eine moralische Pflicht. Nur wenn wir versuchen, die Misere der anderen Seite zu verstehen, können wir einen Schritt aufeinander zugehen. Wie Schopenhauer schrieb: „Nichts kann einen Menschen so leicht auf die Bahn der Gerechtigkeit zurückbringen, wie die Vorstellung der Sorge, des Herzeleids und der Wehklage des Verlierers.“ In diesem Konflikt sind wir alle Verlierer. Wir können diesen traurigen Zustand nur überwinden, indem wir endlich das Leiden und die Rechte der anderen Seite zu akzeptieren beginnen. Nur mit einem solchen Verständnis können wir uns daran machen, eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.“

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Jizchak Herzog: Neue Verhandlungen über Zwei-Staaten-Lösung

Nicht viel anders sieht der sozialdemokratische Oppositionschef Jizchak Herzog die Lage. Im Interview äußert sich der Sohn des früheren Staatspräsidenten Chaim Herzog wie folgt:

„Ich denke nicht, dass wir den Konflikt mit militärischen Mitteln beenden können. Am Ende muss es eine politische Lösung geben. Die könnte so aussehen, dass Abbas wieder die Kontrolle im Gaza-Streifen übernimmt, die er 2007 abgeben musste. Und dass Gaza vollständig entmilitarisiert wird, wie es auch die EU gefordert hat…

Israel ist Teil einer Koalition der Gemäßigten in der Region. Das sind: Wir, Ägypten, Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde unter Abbas. Alle wissen, was in der Region los ist. Die ISIS im Osten, die Hamas im Süden, die Hisbollah im Norden. Wir brauchen internationale Unterstützung im Kampf gegen den Terror. Die Hamas muss so weit geschwächt werden, dass sie die Kontrolle über Gaza verliert und keine Bedrohung für Israel darstellt.

Deswegen müssen wir die Hamas dazu bringen, sich zu überlegen, ob sie eine politische oder eine terroristische Bewegung sein will… Ich bin nicht bereit aufzugeben. Es gibt palästinensische Partner, mit denen wir reden sollten. Mahmoud Abbas gehört dazu, trotz seiner manchmal radikalen Rhetorik. Aber er ist entschlossen, Terror zu bekämpfen. Und er tritt für die Zwei-Staaten-Lösung ein. Wir sollten mit ihm zusammenarbeiten.

…Ich saß gestern wieder in einem Bunker, in dem ich schon als Kind vor 50 Jahren Zuflucht gesucht habe. So kann es nicht ewig weitergehen. Nicht für uns und nicht für die Palästinenser. Wir können den Terroristen nicht erlauben, unser Leben zu bestimmen. Europa muss aus seinen Träumen aufwachen und die Wirklichkeit erkennen Der radikale Islam ist eine Gefahr für alle. Auch für Europa.“

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Antisemitismus: Wer Juden etwas übel nimmt, das er Nichtjuden nicht übelnimmt

Viele Menschen, die Belege dafür präsentieren, dass sowohl die palästinensische als auch die israelische Seite verabscheuungswürdige Verbrechen begehen, werden des Antisemitismus bezichtigt. Auch ich musste mich in einer „Twitter-Diskussion“ von Barbara Wenz, Armin Schwiebach und Bellfrell übel diskreditieren lassen, weil ich einen Protest gegen beide Seiten für angebracht hielt, und für den sofortigen Gewaltverzicht beider Seiten eingetreten bin. Wenn es soweit kommt, dass man im eigenen (katholischen) Lager beschimpft wird, ist es notwendig, nach einer zeitgemäßen Formel für Antisemitismus zu fragen.

In einem lesenswerten Beitrag in DIE WELT analysiert Henryk M. Broder die gegenwärtige Lage und findet zu einer Formel, die Antisemitismus im Hier und Jetzt auf den Punkt bringt:

„Die Frage, woran man einen Antisemiten erkennt, ist keine akademische, man kann sie sehr einfach beantworten, ohne bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen Antrag auf Projektförderung zu stellen: Wer Juden etwas übel nimmt, das er Nichtjuden nicht übelnimmt, ist ein Antisemit.

Wer sich also über „jüdische Spekulanten“ aufregt, am Treiben nicht jüdischer Spekulanten aber keinen Anstoß nimmt, ist einer. Ebenso jemand, der dem Blutvergießen in Syrien emotional unbeteiligt zuschaut und aus seiner Lethargie erst dann erwacht, wenn er in der „Tagesschau“ den Satz hört: „Israel greift Ziele im Gazastreifen an.“

Und wer, ohne über sich selbst zu erschrecken, fordert, es müsse „in einem freien Land möglich sein, straflos das Existenzrecht Israels infrage zu stellen“, wie neulich in der „taz“ zu lesen war, der ist kein harmloser Retro-Antisemit mehr; er bereitet verbal die nächste Endlösung der Judenfrage vor, diesmal im Nahen Osten.“

 

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Im >>> 2.Teil der Serie geht es um den Umgang der Israelis mit ihrer eigenen Geschichte der Einwanderung und der Staatsgründung.

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